beendet / 50 Jahre Umwelt- und Naturschutz am Oberrhein. Ein Vortrag von Axel Mayer beim BLNN
beendet / 50 Jahre Umwelt- und Naturschutz am Oberrhein. Ein Vortrag von Axel Mayer beim BLNN
Der Badische Landesverein für Naturkunde und Naturschutz hat mich zu einem öffentlichen Gespräch eingeladen. Der BLNN ist eine dieser beeindruckenden Organisationen, die eher im Hintergrund eine wunderbare und wichtige Arbeit im Bereich Naturschutz leisten. Im BLNN treffen sich die Menschen, die ich respektvoll als die "Bennener" bezeichne. Die Fachleute, die wirklich fast jede Art kennen und deren Wissen für den Naturschutz so wichtig ist.
Halbtägige Seminare NATURSCHUTZ IN DER PRAXIS Donnerstag, 27.11.2025, 14:15 – 16:30 h, Hörsaal KHS im EG der Inst. f. Biologie, Schänzlestr. 1, Freiburg.
*14:15 – 15:15 h: Jochen Schünemann: Ausgleich und Ersatz: Bäume - Lebensraum f. Totholzkäfer *15:30 – 16:30 h: Axel Mayer, Endingen, langjähriger BUND Geschäftsführer im Gespräch mit Albert Reif: 50 Jahre Umwelt- und Naturschutz am Oberrhein. 16:30 h: Ende der Veranstaltung
Beendet: 17.2.2025, 18.15 Uhr, Freiburg, Uni, KG !, Hörsaal 1015: Umweltgeschichte(n) am Oberrhein. Ein Vortrag von Axel Mayer bei der BUND Ortsgruppe Freiburg Regionale, grenzüberschreitende Umweltgeschichte vom Mittelalter bis zur Klimaschutzbewegung ist Thema des Vortrags von Axel Mayer. Er gibt einen anschaulichen Überblick über die grenzüberschreitende Umweltgeschichte am Oberrhein, 50 Jahre nach den Erfolgen der Umweltbewegung in Marckolsheim und Wyhl. Er zeigt auch, dass die Kämpfe für Mensch, Natur, Umwelt und Gerechtigkeit schon früh begonnen haben und noch lange nicht beendet sind.
17.2.2025, 18.15 Uhr, Freiburg, Uni, KG 1, Hörsaal 1015: Umweltgeschichte(n) am Oberrhein. Ein Vortrag von Axel Mayer bei der BUND Ortsgruppe Freiburg
Ist es möglich, in Deutschland gegen das Geld und die Macht der Konzerne und gegen die manipulative Macht der Springer-Presse Wahlen zu gewinnen?
(Im alt-demokratischen England und in Australien bestimmt schon lange die rechtslibertäre, klimawandelleugnende Murdoch-Presse die Wahlergebnisse)
Demonstrieren und klug wählen alleine wird wohl nicht genügen, um die absehbaren Katastrophen (Klimawandel, Artenausrottung, kommende Kriege …) abzuwenden.
Bundestagswahl & die AKW Isar, Emsland, Neckarwestheim: AKW-Wiederinbetriebnahme nach der Wahl? CDU, CSU, FDP, AfD: Nichts gelernt aus Tschernobyl & Fukushima
Die Atomlobbyisten in CDU, CSU, FDP und AfD haben die Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima vergessen. Sie reden im Wahlkampf gerne von Heimat und setzen gleichzeitig unkritisch technikbesoffen auf die teure, gefährliche und heimatgefährdende Atomkraft. Insbesondere Ministerpräsident Söder, aber auch Friedrich Merz würden die alten und gefährlichenAtomkraftwerke Isar II, Emsland und Neckarwestheim gerne wieder hochfahren.
In Deutschland war nach den Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima der Ausstieg aus der teuren Hochrisikotechnologie beschlossen worden. Trotz Atomausstieg bekommen die mächtigen, alten atomar-fossilen Seilschaften kriegsbedingt gerade weltweit Aufwind. Gemeinsam mit den anderenKriegsgewinnlern versuchen sie das Rad der Geschichte zurückzudrehen. Wir erleben gerade den weltweiten Versuch, den ökologischen, sozialen und demokratischen Fortschritt zu behindern.
Unsere Geschichte und Regionalgeschichte ist von kurzen demokratischen Phasen des Aufbruchs, von ebenso kurzen Friedenszeiten mit Wohlstand und von langen finsteren, undemokratischen Zeiten mit Kriegen, Unterdrückung und bitterer Armut geprägt. Die Badische Revolution von 1848 vor 175 Jahren und der Bauernkrieg vor 500 Jahren gehören zu den wenigen, kurzen, demokratischen Geschichtsphasen. Auch wenn beide Aufstände in Niederlagen endeten, so liegen wichtige Wurzeln unserer Demokratie doch 175 und 500 Jahre zurück. Ein dünner, demokratischer Geschichtsfaden zieht sich vom Bauernkrieg über die Badischen Revolution, die 68er Proteste, die Bauplatzbesetzungen in Marckolsheim und Wyhl bis zu den Klimaprotesten ... Was damals die Herren und Fürsten sind heute Milliardäre und Olgigarchen wie Elon Musk.
Als Adam grub und Eva spann, wo war denn da der Edelmann?
Der Bauernkrieg von 1524 bis 1525 prägt bis heute das kollektive Gedächtnis nicht nur am Oberrhein. Auch bei der Bauplatzbesetzung gegen das AKW Wyhl im Jahr 1975 wurden immer wieder (ziemlich freche) Bezüge zu den damaligen Aufständen hergestellt. Das zeigt das unten abgebildete Wyhl-Plakat, aber auch manche Flugblätter, die von einem Herrn "Jos Fritz" unterschrieben waren.
In den Jahren 1524 und 1525 erhoben sich viele Bauern und Städter gegen die Leibeigenschaft, religiöse Unfreiheit und die Ausbeutung durch ihre Feudalherren. Wichtige Anführer waren Thomas Müntzer, Michael Gaismair und Florian Geyer. Erstmals in der deutschen Geschichte wurden im Bauernkrieg universale Freiheitsrechte gefordert und eine allgemeine Gleichheit aller Menschen gefordert. Eine Gleichheit, von der wir uns 500 Jahre nach dem blutigen Ende der Aufstände gerade immer weiter entfernen.
Die Proteste erfassten ganz Süd- und Mitteldeutschland, u.a. den Schwarzwald, den Kraichgau, Alt-Württemberg, den Breisgau, den Hegau, Kaiserstuhl, Freiburg, Tauberfranken, Schwaben, Oberschwaben und das Elsass. Auf zunächst friedliche Proteste folgte die Plünderung und Zerstörung von hunderten Burgen und Klöstern. Am Ende schlugen die besser bewaffneten und besser organisierten Truppen der adligen Streitmächte die „Bauernhaufen“ in entsetzlichen Schlachten nieder, an die 100.000 Menschen wurden getötet. Viele Bauern wurden gefoltert, verstümmelt, gehängt oder geköpft. Dennoch war der Aufstand nicht vergebens. Er hat - zumindest auf lange Sicht - zur Abschaffung der Leibeigenschaft geführt.
500 Jahre Bauernkrieg: Armut, Reichtum und ein Mangel an globaler Gerechtigkeit, damals und heute
Seit den Aufständen der Bauernkriege und der Revolution von 1848 hat sich in einigen Teilen der Welt vieles verbessert. Doch was würden die Aufständischen von 1524 dazu sagen, dass 500 Jahre danach immer noch jeder zehnte Mensch auf der Welt hungert? Gleichzeitig profitierten viele Milliardäre und Konzerne enorm von den jüngsten Krisen: 95 Lebensmittel- und Energiekonzerne haben ihre Gewinne 2022 mehr als verdoppelt. Für die Kriegsgewinnler Chevron, BP, Shell, TotalEnergies und ExxonMobil war 2022 ein profitables Jahr. Die schmutzigen „Big Five" erzielten einen gemeinsamen Jahresgewinn von knapp 200 Milliarden US-Dollar. Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt, dass in einem einzigen Jahr knapp 2000 Milliarden US-Dollar an Übergewinnen aus der Öl- und Gasförderung angefallen sind. Dazu kommen noch die üblichen 2000 Milliarden "Normalgewinne". (Eine Milliarde sind unglaubliche 1000 Millionen!) Im Jahr 2022 ist der Reichtum von Milliardärinnen und Milliardären erneut "sprunghaft angestiegen", insbesondere durch "rasante Gewinne der Lebensmittel- und Energiekonzerne".
"Als Adam grub und Eva spann, wo war denn da der Edelmann?" ist ein deutsches Sprichwort aus der Zeit des Deutschen Bauernkrieges, das die Legitimation des Adels und seiner mittelalterlichen Grundherrschaft über die Bauern auf christlicher Basis infrage stellt. Die neuen "Edelmänner" sind marktradikale Milliardäre und Oligarchen in Ost und West.
Bauernkrieg: Das Beispiel Kaiserstuhl "Da tritt uns zuerst der Haufe des Veltlin Hans Ziler aus Amoltern bei Kiechlingsbergen, unweit der Stadt Endingen, entgegen. Hans Ziler war lange als Kriegsmann im Dienste des Adels gewesen. Im Wirthshaus zu Kiechlingsbergen waren die ersten Fäden des Aufstandes geknüpft worden. Die Eingeweihten traten bald darauf weiter unten zu Weißweil am Rhein, unterhalb Kinzingen, auf einer einsamen Matte, zusammen, wo sie einen Steg hinter sich aufzogen, um vor jeder Ueberraschung sicher zu sein. Hier wurde das Letzte zum Aufstand vollends beschlossen, sie setzten sich mit dem Elsaßer Haufen von Ebersheim-Münster in Verbindung, ihre Boten brachten aus dem Lager von Kästenholz über den Rhein herüber die zwölf Artikel, wie es scheint die Deklaration, und auf diese wurde der Brüdereid geleistet; zu Schlettstadt wurde ihnen das Fähnlein gemacht, zu Sasheim ließen sie es zuerst fliegen, und der Hof des Klosters Thennenbach zu Kiechlingsbergen war es, dem sie den ersten Besuch abstatteten. Der Ordensgeistliche, der auf diesem Hofe saß, war längst zuvor aus Furcht vor dem Ausbruch der Unruhen hinweggegangen. Schon am 5. März, an der Pfaffenfaßnacht, als der Schaffner altem Brauch gemäß einige Kiechlingsberger bewirthete, hatte Wolf Krumeisen seine Gesinnung verrathen und gerufen: Trag nur auf, Pfaffe, was du hast; denn bald werden wir's uns selbst nehmen. Als sie nun wirklich kamen, um sich Alles selbst zu nehmen, da sah man Alles rührig, Männer, Weiber, Kinder, an der Beute Theil zu bekommen. Der heilige Geist wirkt in dem Volke, frohlockte Jäcklin Kurzmann, Gott will's also haben, es muß so sein! Der Kern dieses Haufens bildete sich aus der Umgegend des Kaiserstuhls. Neben Hans Ziler war Matthias Schuhmacher von Riegel Hauptmann. Die Geistlichkeit längs des Kaiserstuhls mußte die Schirmbriefe, welche für alle Haufen der evangelischen Brüderschaft gültig waren, theuer erkaufen, der Pfarrherr zu Jechtingen mußte 20 Goldgulden, Korn und Wein geben." Quelle: Geschichte des großen Bauernkriegs. Zweiter Band
Bauernkrieg, Armut, Reichtum und ein Mangel an globaler Gerechtigkeit, damals und heute
Bauernkrieg: "Als Adam grub und Eva spann, wo war denn da der Edelmann?" / Armut, Reichtum & Cum-Ex
Aktueller Nachtrag:
Wer wird von den aktuellen Bauernprotesten profitieren?
Natürlich die Großen! Die Agrarfabriken, die Agrochemieindustrie, die mächtigen Landlords im Osten und Norden der Republik. Und wer wird verlieren? Die kleine und mittlere Landwirtschaft, die Artenvielfalt, das Grundwasser, der Klimaschutz und die Demokratie.
Bauernsterben, Agrardiesel, Bauernproteste, Gummistiefel, Blockaden & falsche Freunde von AfD, CDU, CSU & FDP
Aktuell erschüttern massive Bauernproteste das Land. Es geht den Landwirten nicht nur um die Kürzungen beim Agrardiesel. Der kleinen und mittleren Landwirtschaft (nicht nur) in Deutschland geht es beschissen. Der Klimawandel wird zur Bedrohung. Die Erträge stimmen nicht. Es gibt zu viel Arbeit und entsetzlich viel Bürokratie für zu wenig Geld. Wer macht gerne unzählige Überstunden in einer Landschaft, in der immer mehr Spaziergänger mit immer mehr Freizeit immer alles besser wissen? Die Kinder wollen die Höfe nicht übernehmen und die Landwirtschaft hat ein schlechtes Image, das durch die heutigen Blockaden nicht besser wird. Investoren haben Ackerland als Finanzanlage entdeckt. Die Kauf- und Pachtpreise sind enorm gestiegen und für viele Landwirte schlicht nicht mehr bezahlbar. Immer verzweifelter versuchen die Betroffenen mit Gift, Dünger, Wachstum und Protesten gegen eine internationale Konkurrenz anzugehen, die auf gigantischen Feldern mit in Europa verbotenen Giften und billigen Arbeitssklaven arbeiten kann.
Der Aufhänger für die heutigen Proteste sind die Kürzungen bei den klimaschädlichen Subventionen für Agrardiesel. Das hat die CDU mal wieder genial gemacht. Sie klagte erfolgreich vor dem Bundesverfassungsgericht und die Ampel hat jetzt 60 Milliarden weniger im „Klima- und Transformationsfonds“. Auch so lässt sich die Energiewende bekämpfen. Da lacht sich die FDP ins Fäustchen, die in einer "informellen Koalition" mit der Opposition jede Gelegenheit nutzt, um die Energiewende zu bekämpfen und auch die AfD freut sich. Und dann streicht die Regierung die Subventionen für den Agrardiesel und löst heftige Bauernproteste aus.
Dabei ließen sich die klimaschädlichen Subventionen auch gerechter kürzen. "Klein- und Nebenerwerbsbetriebe erhielten im Wirtschaftsjahr 2020/21 im Durchschnitt eine Erstattung von 874 Euro auf die gezahlte Energiesteuer für ihren Dieselverbrauch. Großbetriebe in Form juristischer Personen in Ostdeutschland kamen hingegen durchschnittlich auf eine Steuererstattung von 26.620 Euro. Wer viel Diesel verbraucht, zahlt umso mehr Energiesteuer und erhält einen entsprechend höheren Betrag erstattet." schreibt Agrarheute.
Ein steuerbefreiter Sockelbetrag von 5000 Euro für Agrardiesel, der insbesondere kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben nutzt, wäre ein Beitrag für mehr Gerechtigkeit, Klimaschutz und gegen die Verwandlung der Landwirtschaft in eine Agrarfabrik. Doch mit der Regierungspartei FDP ist es schwer Gerechtigkeit durchzusetzen.
Haben die kleinen und mittleren Landwirte mit AfD, CDU, CSU & FDP die richtigen Freunde und mit SPD, GRÜNEN und der Umweltbewegung die richtigen Gegner?
Die AfD leugnet den Klimawandel, der die Landwirtschaft besonders stark betrifft. Und sie ist gegen die zukunftsfähigen Energien, von denen gerade die Landwirtschaft besonders profitiert.
CDU, CSU und FDP reden zwar gerne von der Unterstützung der kleinen und mittleren Landwirtschaft. Doch welche politische Farbe hatte die Mehrzahl der Bundes-Landwirtschaftsminister, als bundesweit die Hälfte der landwirtschaftlichen Betriebe starben? CDU, CSU & FDP waren und sind die stärksten Lobbyisten der landwirtschaftsfeindlichen Globalisierung und der großen Agrarfabriken.
Es ist peinlich für Rot-Grün, dass sie heute das EU-Mercosur Freihandelsabkommen unterstützen, das der einheimischen Landwirtschaft massiv schaden wird. Die mächtigen Agro-Chemie-Konzerne und die "Spitzen" von CDU, CSU, FDP & Bauernverbänden haben nur ein vorgeschobenes Interesse an kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben. Sie träumen und realisieren den zerstörerischen Traum von der großen, global aufgestellten Agrarfabrik.
Agrarfabrikbesitzer, marktradikale Politiker, Pestizidhersteller, Lobbyisten, Saatgutmonopolisten, Banken, Landmaschinenhersteller und Großgrundbesitzer nutzen die Wut der kleinen Landwirte für ihre eigenen Interessen und wollen die große, globale Agrarfabrik. Die auf falsche Ziele gelenkte Wut der Bauern erinnert ein wenig an die gelenkte Wut der "kleinen Leute" beim Brexit in England. "Take back Control" war ihr Slogan, aber die Kontrolle zurückgewonnen haben Konzerne und Milliardäre auf Kosten der Normalverdienenden.
Die kleine und mittlere Landwirtschaft hat allen Grund, unzufrieden zu sein. Manche falschen Freunde der heutigen Demos wollen aber auch einen rechten Umsturz der Demokratie und tragen erfolgreich die amerikanischen Kulturkämpfe nach Europa. Und der Staat muss sich fragen, ob alle Menschen und Straßenblockierer, Klimaschützende und Landwirte, vor dem Gesetz gleich sind, wie es im Grundgesetz steht.
Ein steuerbefreiter Sockelbetrag von 5000 Euro für Agrardiesel wäre eine gute Teil-Lösung der aktuellen Probleme. Die Naturschutzbewegung, die bei den heutigen Demos teilweise auch heftig kritisiert wird, ist nicht der Feind der kleinen und mittleren Landwirtschaft in Deutschland. Die Umweltbewegung zählt zu den letzten Verbündeten der kleinen und mittleren, naturnäheren, nachhaltigen und somit auch moderneren und zukunftsorientierten Landwirtschaft. Wir müssen den Wachstumswahn brechen, den Traum von der globalen Agrarfabrik beenden und die Globalisierung menschengerecht und nachhaltig gestalten. Dazu braucht es, nicht nur beim Agrardiesel, eine andere, neue Agrar- und Subventionspolitik, die nicht nur die Interessen der großen, deutschen Agrarfabriken und der Investoren bedient. Und die Landwirtschaft braucht gute Preise für gute, umweltschonend erzeugte Produkte. Mit den falschen Freunden der heutigen Aktionen ist das nicht zu machen. Axel Mayer Mehr Infos: Bauernsterben aktuell - Agrardiesel & Bauernproteste
01.01.2029 - 20.02.2029
nächster Klimastreik
Nächster Klimastreik
Wir müssen uns selbstkritisch fragen, warum Klimatäter, Öl-, Gas-, Kohle und Atom-Konzerne, Milliardäre und rechte, marktradikale Parteien die Hegemonie über die veröffentlichte Debatte und die öffentliche Meinung haben. Demokratie, Umwelt- und Klimaschutz, soziale Bewegungen und Gewerkschaften, drohen unter die Räder zu geraten, wie das Beispiel USA deutlich zeigt.
Die soziale, ökologische & politische „Zeitenwende rückwärts“ muss gestoppt werden. Notfalls auch mit massiven Streiks. Die unterschiedlichen sozialen Bewegungen (Gewerkschaften, Umweltbewegung, Frauenbewegung ...) müssen zusammen stehen.
Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein
Nächster Klimastreik: Gegen Trump, Musk & rechte Klimawandeltäter Trump, Musk, Weidel, AfD, Springer ... Klimakatastrophenverantwortliche & Täter auf Demo-Bannern benennen!
„Zeitenwende rückwärts & Klimastreik“ Gegen eine reaktionär-politische Wende rückwärts ins letzte Jahrhundert!
Die große Beschleunigung und der Klimawandel Wenn wir auf die Ursachen der Klimakatastrophe schauen, dann finden sich eine Vielzahl von Details. Da ist die globale Macht der Oligarchen & Fossilisten, von Öl, Gas und Kohle-Konzernen und ihrer Lobbyisten in der Politik. Doch die Hauptursache der Krisen wird gerne übersehen. Die Mehrzahl der großen aktuellen Krisen (Vogelsterben, Artensterben, Klimawandel, Weltvermüllung ...) lässt sich auf das Phänomen der "Großen Beschleunigung" zurückführen.
Auch dieser Klimastreik ist gut und nützlich, doch wo bleibt die kritische Analyse der Macht-Strukturen der Klimavergifter?
Warum tragen gerade Rechtsradikale den Hass gegen alles, was Demokratie, Klimaschutz und GRÜN ist, so erfolgreich nach Deutschland und Europa und was setzen wir dagegen?
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Trump, Musk, Klimastreik & Klimaopfer
Das Weltwirtschaftsforum und das Beratungsunternehmen Oliver Wyman kommen in ihrem Report "Folgen des Klimawandels für die globale Gesundheit" zu dem Schluss, dass der Klimawandel bis 2050 weltweit bis zu 14,5 Millionen Todesfälle sowie schwere Krankheiten und hohen Kosten für das Gesundheitssystem verursachen wird.
Wie viele zusätzliche Klimatote wird die Wahl von "Drill, baby, drill! Donald Trump" auslösen? 1000? 10.000? 100.000? Millionen?
Klimastreik & energiepolitische Zeitenwende rückwärts, zurück zu Kohle, Gas, Öl und Atomkraft Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt, dass in einem einzigen Jahr zweitausend Milliarden US-Dollar Gewinn und zusätzlich zweitausend Milliarden Übergewinn aus der Öl- und Gasförderung angefallen sind. Dazu kommen noch die unvorstellbaren Profite der Kohle- und Atomindustrie. Tausende Milliarden Dollar Profit auf Kosten von Mensch, Umwelt und Klima. (Eine Milliarde sind tausend Millionen) Diese Profite gibt die atomar-fossile Lobby niemals auf. Mit Geld, Macht, milliardärsgelenkten Medien und mit marktradikal rechten und konservativen Parteien kämpft die Lobby gegen die Energiewende, obwohl der atomar-fossile Gefahrstrom viel teurer ist als Strom aus Sonne und Wind. Die perfekt organisierte Kampagne gegen die Wärmepumpe gibt einen Vorgeschmack auf kommende Kämpfe. Trump wurde mit dem Geld der Konzerne und durch einen "demokratischen Putsch" der Superreichen, Steuervermeider, Umweltvergifter, West-Oligarchen und der atomar-fossilen Lobby ins Amt gebracht.
Die stets verschwiegenen ökonomischen Interessen der atomar-fossilen Seilschaften:
Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt, dass 2022 knapp 2000 Milliarden US-Dollar an Gewinnen und zusätzlich noch einmal 2000 Milliarden US-Dollar Übergewinne aus der weltweiten Öl- und Gasförderung anfallen. UNO-Generalsekretär António Guterres warf den Energiefirmen im August 2022 denn auch eine «groteske Gier» vor und sagte, es sei «unmoralisch, dass die Öl- und Gaskonzerne auf dem Rücken der ärmsten Menschen und Gemeinschaften Rekordgewinne aus der Energiekrise ziehen, und das zu massiven Kosten für das Klima»
Die US-Kriegsgewinnler Chevron, BP, Shell, TotalEnergies und ExxonMobil machten einen gemeinsamen Jahresgewinn von knapp 200 Milliarden US-Dollar. (Eine Milliarde sind unglaubliche-unvorstellbare 1000 Millionen!) Die Konzerne und ihre Lobbyisten in den weltweiten atomar-fossilen Seilschaften haben jahrzehntelang den Klimawandel geleugnet und jeden ökologischen Fortschritt radikal bekämpft oder bekämpfen lassen. Sie sind verantwortlich für die Klimakatastrophe und für millionenfachen Tod und Leid und werden nicht bestraft, sondern mit Übergewinnen satt belohnt. Es ist eine Schwäche der Umweltbewegung, dass wir diese Täterdebatte und die Debatte um Übergewinne nicht offensiv führen. Die Konzerne und ihre Lobbyisten wollen ihr mörderisches, ungeheuer lukratives Geschäftsmodell nicht aufgeben. Sie wollen das Energieerzeugungsmonopol und die damit verbundenen Profite unbedingt erhalten. Das erklärt den weltweiten und bundesweiten Krieg gegen Wind- und Sonnenenergie in privater Hand und den Kampf gegen Wärmepumpen und gegen die Umweltbewegung. Ein wichtiger Teil dieses Kampfes sind Tarnorganisationen wie RePlanet, die nach amerikanischem Vorbild "konzernnah" die Klimaschutzbewegung beeinflussen und lenken wollen. Nicht die Klimaschützenden sind Klimaterroristen, sondern die Springerpresse, Klimawandelleugner, Öl-, Gas- und Kohlekonzerne, die Weltraumtouristen und Privatflieger.
Die Mitwelt Stiftung Oberrhein hat ein freches kleines Banner (119 x 84 cm) zum Thema "Sonne und Wind statt Kohle, Gas und Atom" erstellt. Dieses Transparent für Demo und Balkon gibts zum Selbstkostenpreis von nur 10 Euro im BUND-Laden.
(abgelaufen) 22.03.2024: Demo gegen die "Versiegelung" des maroden Giftmüll-Lagers Stocamine,
22.03.2024: Demo gegen die "Versiegelung" des maroden Giftmüll-Lagers Stocamine
Am Freitag, 22.03. um 15:00 Uhr ist eine Demo vor dem Rathaus in Wittelsheim bei Mulhouse gegen die "Versiegelung" des maroden Giftmüll-Lagers Stocamine, die sogenannte Versiegelung bedroht langfristig das Grundwasser im gesamten Oberrheingraben. Mehr Infos: Stocamine
10.01.2030 - 29.11.2030
(beendet!)16.05.2026 Veranstaltung: 50 Jahre Sonnentage in Sasbach
Sonnentage Sasbach: Eine Erinnerung an einen großen Erfolg der Umweltbewegung
Die Gemeinde Sasbach erinnert an die frühen Anfänge der Solarenergie. Die Veranstaltung findet vom 16.05.2026 von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr in der Limburghalle in Sasbach am Kaiserstuhl statt. Im Mai 1976 fand in Sasbach die deutschlandweit erste große Ausstellung für solare Energien statt, die über 12.000 Besucher anzog. Aus dem "NAI HÄMMER GSAIT" zur Atomkraft wurde das JA zu den zukunftsfähigen Energien, die heute kostengünstiger sind, als der Gefahrstrom aus Kohle, Gas und Atom.
50 Jahre Sasbacher Sonnentage – Einladung zur Jubiläumsveranstaltung
Vor 50 Jahren wurde in Sasbach ein Stück Energiegeschichte geschrieben: Die „Sasbacher Sonnentage“ im Jahr 1976 setzten ein frühes und weithin beachtetes Zeichen für die Nutzung erneuerbarer Energien. Was damals als Initiative engagierter Bürgerinnen und Bürger entstand, entwickelte sich zu einer der ersten großen Veranstaltungen zur Solarenergie - mit tausenden Besucherinnen und Besuchern und einer Strahlkraft weit über die Region hinaus. Die damaligen Akteure wollten nicht nur gegen Atomkraft sein, sondern vor allem Alternativen aufzeigen. Mit viel Innovationsgeist und Mut präsentierten sie bereits vor einem halben Jahrhundert Lösungen, die heute aktueller sind denn je. Dieses Jubiläum nehmen wir zum Anlass, um auf diese Besonderheit in der Ortsgeschichte zurückzublicken. Hierzu lade ich Sie herzlich ein: Samstag, 16. Mai 2026 15:00 Uhr Limburghalle in Sasbach am Kaiserstuhl Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Redebeiträge damaliger Initiatoren und Akteure sowie Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Institutionen. Dabei wird beleuchtet, welche Bedeutung die „Sasbacher Sonnentage“ damals hatten, welche Impulse sie bis heute geben und welche Perspektiven sich für die Zukunft ergeben. Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie an alle, die mit den „Sasbacher Sonnentagen“ verbunden sind oder sich für die Themen Energie, Nachhaltigkeit und regionale Geschichte interessieren. Ich würde mich sehr freuen, Sie an diesem besonderen Anlass begrüßen zu dürfen. Herzliche Grüße Nikolas Kopp Bürgermeister
Sonnentage Sasbach: Eine Erinnerung an einen großen Erfolg der Umweltbewegung
28.01.2030 - 06.08.2030
(Beendet)26.4.2026 - Atom-Protest in Breisach und Kehl-Strasbourg
Beendet 26.4.2026 - Atom-Protest in Breisach und Kehl-Strasbourg
Bürgerinitiativen, Umweltverbände und Parteien aus Südbaden und dem Elsass rufen anlässlich des 40-ten Jahrestags des GAUs von Tschernobyl zu zwei grenzüberschreitenden Kundgebungen auf. Am Sonntag, 26.04.2026, wird jeweils um 14 Uhr
an der "Passerelle der zwei Ufer" zwischen Straßburg und Kehl
an Tschernobyl und die Gefahren der Atomenergie erinnert. (an der Landesgrenze - wo 1986 die atomare Wolke von Tschernobyl Halt gemacht hat ?!) Das Festhalten an dieser Art von Energieerzeugung ist unbezahlbar, gefährlich und bremst den Umstieg auf erneuerbare Energien aus. Gleichzeitig wird der Widerstand gegen den geplanten Bau eines sogenannten Technocentres in Fessenheim bekräftigt. Diese Schmelzanlage für radioaktiven Schrott aus Atomkraftwerken blockiert die Bemühungen, in der Region um Fessenheim innovative Forschung und Industrie anzusiedeln.
26.4.2026 - Atom-Protest in Breisach und Kehl-Strasbourg
26 avril 2026 - Manifestation nucléaire à Breisach et Kehl-Strasbourg
Des initiatives citoyennes, des associations environnementales et des partis politiques du sud du Bade et d'Alsace appellent à deux manifestations transfrontalières à l'occasion du 40e anniversaire de la catastrophe de Tchernobyl. Le dimanche 26 avril 2026, à 14 heures,
au milieu du pont sur le Rhin Breisach-Vogelgrün
à la "Passerelle der zwei Ufer" entre Strasbourg et Kehl
, aura lieu une commémoration de Tchernobyl et les dangers de l'énergie nucléaire. (À la frontière de l'État – là où le nuage nucléaire de Tchernobyl s'est arrêté en 1986 ?!) S'accrocher à ce type de production d'énergie est excessivement coûteux, dangereux et freine la transition vers les énergies renouvelables. Parallèlement, l'opposition au projet de construction d'un technocentre à Fessenheim se renforce. Cette usine de traitement des déchets radioactifs issus des centrales nucléaires entrave les efforts visant à développer la recherche et l'industrie innovantes dans la région de Fessenheim.
03.12.2030 - 22.12.2030
Vor 175 Jahren: Heckerzug & unvollendete Badische Revolution 1848/1849
1848-2023: 175 Jahre unvollendete Badische Revolution 1848/1849
13.4.1848: Heckerzug – Die unvollendete Badische Revolution von 1848
Nach dem Volksaufstand in Paris im März 1848 brach auch in Baden der bewaffnete, lange vorbereitete Aufstand aus. Wichtige Ereignisse waren der Hecker-Aufstand im April 1848 und der Struve-Putsch im September 1848. Später kam dann der Aufstand im Rahmen der Reichsverfassungskampagne ab Mai 1849. Der „Heckerzug“ machte sich in Konstanz am Donnerstag, dem 13. April 1848 mit viel zu wenigen Mitstreitenden Richtung Rheinebene auf. Welch ein verzweifelter Mut muss es gewesen sein, mit 30 bis 50 schlecht bewaffneten Männern gegen die preußische Übermacht loszuziehen? Am Ostermontag des ersten Revolutionsjahres 1848 war die Freiburger Wiehre Schauplatz der Kämpfe zwischen den von Süden über den Schwarzwald herannahenden Resten des Hecker-Zuges, dessen Hauptmacht schon am 20. April auf der Scheideck bei Kandern zersprengt worden war. Sie wollten sich mit den Freiburger Aufständischen vereinigen und den Marsch auf die Residenz Karlsruhe fortsetzen. Zwischen Günterstal und Sternwald kam es zu einem ersten Gefecht zwischen Freischärlern und Bundestruppen, und vor den Stadttoren wurden die viel zu wenigen Aufständischen endgültig zurückgeschlagen. Die Revolution endete am 23. Juli 1849 mit der militärischen Niederschlagung der letzten Erhebung und der Einnahme der Festung Rastatt durch Bundestruppen unter preußischer Führung. Der Traum von Freiheit blieb unvollendet.
Warum scheiterten der Heckerzug und die Badische Revolution? Es gibt viele Gründe für das Scheitern, nicht nur der Badischen Revolution. Vermutlich ging es den badischen Revolutionären viel zu viel um Freiheit und Rechte und zu wenig um die Fleischtöpfe … Freiheit und Rechte werden mit gebührendem Abstand immer gerne als Revolutionsgründe genannt und gelobt. Doch damals wie heute führen Hunger, Armut, Ausbeutung, Not und die Hoffnung auf zukünftigen Wohlstand zu politischen Veränderungen. Die Menschen, die für Freiheit und Rechte kämpfen, waren leider viel zu häufig in der Minderzahl und das hat sich bis heute nicht geändert.
Vor 175 Jahren: Heckerzug & unvollendete Badische Revolution 1848/1849
Nachtrag:
Es gibt im demokratischen Deutschland
59 Straßen und Plätze, die den Namen "Wilhelm" (zumeist bezogen auf Kaiser Wilhelm I) beinhalten. Zeit seines Lebens setzte sich Prinz Wilhelm von Preußen, der spätere Kaiser Wilhelm I., für eine dominante Monarchie und gegen das Parlament ein. Im März des Revolutionsjahres 1848 wurde er vorübergehend nach London geschickt, weil er in Preußen als Scharfmacher gegen die demokratische Bewegung (»Kartätschenprinz«) untragbar geworden war. Im Juni 1848 nach Preußen zurückgekehrt, stand er an der Spitze der Gegenrevolution und übernahm im Juni 1849 den Oberbefehl bei der Niederwerfung des badisch-pfälzischen Aufstandes. Und ausgerechnet nach diesem preußischen Scharfmacher und Reaktionär sind in Deutschland immer noch Straßen und Plätze benannt.
1.157 Straßen und Plätze, die den Begriff "Kaiser" beinhalten
896 Straßen und Plätze, die den Begriff "Fürst" beinhalten
635 Straßen und Plätze, die den Namen "Bismarck" beinhalten
181 Straßen und Plätze, die ausgerechnet den Namen "Hohenzollern" beinhalten
66 Straßen und Plätze, die den Namen "Habsburg" beinhalten
5 Gustav-Struve-Straßen
3 Straßen und Plätze, die den Namen "Emma-Herwegh" beinhalten
4 Straßen und Plätze, die den Namen "Max-Dortu" beinhalten
4 Straßen und Plätze, die den Namen "Friedrich-Neff" beinhalten
1 Gebhard-Kromer Straße
Die zumeist undemokratischen Feudalherren, Despoten, Menschenschinder und Gegenspieler der Demokratie haben sich in den Straßennamen verewigt. Die Demokratinnen und Demokraten von 1848 fehlen auf den Straßenschildern. Wenn in Deiner Gemeinde neue Straßennamen vergeben werden, dann erinnere doch Du an Friedrich Hecker, Max Dortu, Friedrich Neff, Gebhard Kromer, Emma Herweg, Gustav Struve oder an die damals Aktiven in Deiner Heimat.
Badische Revolution 1848/2023: Emma Herwegh, Friedrich Hecker, Amalie Struve, Max Dortu, Friedrich Neff und Gebhard Kromer ...
Informationen zu 175 Jahre unvollendete Badische Revolution / Märzrevolution von 1848
13.4.1848: Heckerzug / Heckeraufstand: Die unvollendete Badische Revolution von 1848 / 1849
13.4.1848: Heckerzug / Heckeraufstand: Die unvollendete Badische Revolution von 1848 / 1849
23.06.2100 - 08.07.2100
(ALT!)3.7.2022: Protest gegen Europa-Park & Seilbahn über den Taubergießen
3.7.2022 Protest gegen Europa-Park & Seilbahn über den Taubergießen
"Die Bürgerinitiative "Jetzt langt´s" und die französischen Nachbarn von "Le chaudron des alternatives" planen am 3. Juli eine grenzüberschreitende Aktion in Rhinau und Rust gegen das schön klingende "Europa Valley". Sorgen bereitet auf beiden Seiten des Rheins der Umstand, dass der Europa-Park den Namen "Europa Valley", der für einen Campingplatz, Ferienhäuser und eine direkte Verbindung zum Freizeitpark steht, bereits schützen ließ. Seit längerem bekannt sind die Pläne der Familie Mack zur Errichtung eines „Europa Park 2“, im elsässischen Diebolsheim. Vis-á-vis vom Ruster Freizeitpark sollen auf der französischen Seite auf 150 bis 250 ha, ein zweiter touristischer „Hotspot“, genannt „Europa Vallée“, entstehen. Bei einer Entfernung von rund fünf Kilometern Luftlinie befürchten die Umweltschützer, dass damit die umstrittene Idee der Seilbahn über das Naturschutzgebiet Taubergießen durch die Hintertür als Teil des "Europa Valley" wieder aktuell werden könnte. Es wird mehr, es muss mehr werden, es muss wuchern... Das sind die Grundregeln des Europa-Parks und einer zutiefst selbstzerstörerischen Fun-Gesellschaft in Zeiten des Klimawandels und der absehbaren Endlichkeit der Ressourcen.
Die Protestaktion am Sonntag, 3. Juli 2022, startet um 11 Uhr in Rhinau beim Office de Tourisme. Die Teilnehmer radeln gemeinsam zum Picknick auf die andere Rheinseite und weiter über Kappel nach Rust. Dort findet gegen 14 Uhr auf dem Skaterplatz (westlich der Bachbrücke) eine Kundgebung statt.