2022 / Kriegsgewinnler im Ukraine-Krieg (Ölkonzerne)


Veröffentlicht am 28.07.2022

Kriegsgewinnler & Profiteure im Ukraine-Krieg: Ölkonzerne, Rüstungskonzerne, Fracking-Gas-Konzerne, Agro-Chemie-Lobby, Spekulanten & Atom-Konzerne als Profiteure (Übergewinnsteuer?)



Aktueller Einschub:


Kriegsgewinnler & Inflationstreiber: Öl- und Energiekonzerne - Shell verfünffacht Quartalsgewinn


Die Energiekonzerne profitieren von den hohen Öl- und Gaspreisen infolge des Ukraine-Krieges und treiben die Inflation.
Die Energieunternehmen profitieren vom Ukraine-Krieg. Unter anderem konnte Shell seine Gewinne um das Fünffache steigern. So konnte das britische Energieunternehmen Shell seinen Gewinn im zweiten Quartal auf 18 Milliarden US-Dollar verfünffachen. (Eine Milliarde sind unglaubliche 1000 Millionen!) Der französische Konzern TotalEnergies verdoppelte seinen Gewinn, ebenso der spanische Ölkonzern Repsol. In Deutschland hat der Energiekonzern RWE seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr stark nach oben korrigiert – das Unternehmen erwartet nun einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von bis zu 5,5 Milliarden Euro statt bislang rund vier Milliarden Euro. Es sind die Konzerne, denen wir die Klimakatastrophe zu verdanken haben. Sie haben keine Übergewinnsteuer zu befürchten, denn die FDP, die Schutzheiligen der Konzerne, sitzen in der Regierung.



Es ist gut, richtig und wichtig im Krieg auf die Opfer zu schauen. Wir sollten dabei aber auch die Kriegsgewinnler und Profiteure des Krieges nicht aus den Augen verlieren.

Kriegsgewinnler sind Personen, Firmen und Organisationen, die Notsituationen in Kriegszeiten ausnutzen, um überproportional hohe Profite zu erwirtschaften.


Aktueller Einschub vom 29.5.2022
Kriegsgewinnler Getreidebörsen und Spekulanten
Fast könnte man denken, an den 8,5 Prozent Weltexport des ukrainischen Weizens hänge der Fortbestand der Menschheit. (...) Ungeachtet dessen ist der Weizenpreis so durch die Decke geschossen, dass nun selbst das trockenste Brot für die Armen unbezahlbar ist. Wenn also der kurzfristige Mangel zum langfristigen Problem wird, dann liegt das weniger am Ukraine-Weizen als daran, dass die Börsen pro 10 Prozent erwartetem Ausfall den Preis um 20 Prozent anhoben. Quelle: NZZ AM SONNTAG


Eine Recherche von Lighthouse Reports zeigt, wie Banken ihren Anlegern zu Beginn des Krieges nahelegten, in Agrarfonds zu investieren und auf steigende Lebensmittelpreise zu wetten. Im April dieses Jahres hatten demnach zwei der wichtigsten börsengehandelten Agrarfonds Nettoinvestitionen in Höhe von 1,2 Milliarden USD angezogen, sechsmal so viel wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres.



Kriegsverlierer






Übergewinn-Steuer?
Mehrere Länder arbeiten dazu an einer "Windfall Tax", auf Deutsch etwa "Zufallsgewinn-Steuer". Spanien hat schon im vergangenen Herbst eine eingeführt. Italien hat sie inzwischen beschlossen. Die EU-Kommission hat bereits - unter einer Reihe einschränkender Bedingungen - grundsätzlich grünes Licht für eine zeitlich begrenze Sondersteuer für die Energiebranche gegeben. Wirtschaftsminister Robert Habeck brachte die Idee einer Übergewinn-Steuer schon im März 2022 ins Spiel, als der die "Abschöpfung von Übergewinnen" ein "wichtiges Thema" nannte. CDU; CSU und Finanzminister Christian Lindner lehnen die Idee einer Übergewinnsteuer kategorisch ab. Mit dem deutschen Steuerrecht sei das nicht vereinbar und politisch nicht sinnvoll, sagte der Konzern-Lobbyist der FDP.

Axel Mayer, Kreisrat, (Alt-)BUND-Geschäftsführer, Mitwelt Stiftung Oberrhein


(Diese Seite entsteht gerade und ist noch eine Text-Baustelle)

Kriegsgewinnler im Ukraine-Krieg: Öl-, Rüstungs-, Fracking, Gas- & Atom-Konzerne





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Der bei gutem Willen verhinderbar gewesene, dumme, unnötige und völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands, unter dem die Menschen in der Ukraine so schrecklich leiden, führt dazu, dass die globalen Ausgaben zur Kriegsvorbereitung massiv steigen. Alleine Deutschland will 100 Milliarden Euro zusätzlich für die Kriegsvorbereitung ausgeben. (Eine Milliarde sind tausend Millionen)
Doch schon vor dem Ukraine-Krieg lagen die Rüstungskosten der NATO bei 1100 Milliarden Dollar, die Russlands bei 61 Milliarden Dollar. Westliche "Unterrüstung" war also nicht der Auslöser dieses Krieges. Der Impuls jetzt noch viel mehr Geld ins Militär zu stecken geht an den tatsächlichen Ursachen des Krieges vorbei.
Zu den größten Problemen der Menschheit zählt die Apokalypse-Blindheit und die Unfähigkeit, aus vergangenen Kriegen und menschengemachten Katastrophen zu lernen. Kriegszeiten sind Zeiten größtmöglicher Dummheit, Irrationalität und selektiver Wahrnehmung, in denen menschliches Denken und Handeln und die Berichterstattung in den Medien von stammesgeschichtlich erklärbaren, steinzeitlichen Reflexen geprägt ist. In Kriegszeiten spielen Fakten keine Rolle.

Während in der Ukraine Bomben explodieren und 15 alte, marode ukrainische AKW die Gefahren immens steigern, knallen bei Rüstungs- und Fracking-Gas-Lobbyisten die Champagnerkorken und der Atom-Lobbyist Günther Oettinger nutzt den Krieg, um für die Gefahrzeitverlängerung von AKW zu werben.








Mitwelt-Warnungen 2022 und Hinweise zu diesen Seiten...


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  • 3) Im Zweifel, gerade in Kriegszeiten, ist die -Allgemeine Erklärung der Menschenrechte- immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

Axel Mayer,Mitwelt am Oberrhein

Getragen von der kleinen Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht kommen wird wie die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)


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