AKW / KKW Neckarwestheim: Abschaltung / Stilllegung / Schließung des AKW Neckarwestheim-2 am 15.4.2023


Veröffentlicht am 06.01.2023 in der Kategorie Atomkraft von Axel Mayer

AKW / KKW Neckarwestheim: Gefahr für Mensch und Umwelt / Mitwelt-Infos zum Atomkraftwerk, Kernkraftwerk Neckarwestheim




Die Gefahren des AKW Neckarwestheim kurz zusammengefasst / Welche Risiken birgt die Atomenergie?
  • Massive Gesundheitsgefahren beim Uranabbau und im ganzen Brennstoffkreislauf
  • Krebserzeugende, radioaktive Strahlung im sogenannten Normalbetrieb
  • In jedem AKW wird in einem Betriebsjahr pro Megawatt elektrischer Leistung die Radioaktivität einer Hiroshima-Bombe erzeugt. Das heißt, dass in einem Atomkraftwerk mit 1200 MW Leistung im Jahr in etwa die kurz- und langlebige Radioaktivität von ca. 1200 Hiroshima-Bomben entsteht
  • Unfallgefahr mit verheerenden Folgen
  • Atommüll gefährdet 30.000 Generationen und strahlt eine Million Jahre
  • Über den "Umweg" der sogenannten "friedlichen" Nutzung der Kernenergie kommen weltweit immer mehr Länder in den Besitz von Atomwaffen
  • Der Bau von neuen Atomkraftwerken und der damit erzeugte Strom ist wesentlich teurer als Strom aus Wind und Sonne
  • Warum sollten wir unter dem Druck von Atom-Lobbyisten, von FDP, CSU, CDU und AfD auf eine teure Hochrisikotechnologie setzen, wo wir doch umweltfreundliche und kostengünstige Alternativen haben?

31.12.2022: Keine Abschaltung / Stilllegung / Schließung der AKW Neckarwestheim-2, Emsland und Isar-2. Gefährliche Laufzeitverlängerung!


Am 31.12.2022 sollten die letzten drei deutschen Atomkraftwerke Neckarwestheim-2, Emsland und Isar-2 stillgelegt werden. Jetzt hat Kanzler Scholz entschieden: Die drei Atomkraftwerke Isar 2 in Bayern, Neckarwestheim in Baden-Württemberg und Emsland in Niedersachsen sollen bis spätestens 15. April 2023 weiterlaufen. Die Unfallgefahren des sogenannten Normalbetriebs gehen weiter, der erzeugte Atommüll wird noch eine Million Jahre strahlen und 30.000 Generationen gefährden. Die mächtigen, alten atomar-fossilen Seilschaften bekommen kriegsbedingt gerade weltweit Aufwind. Gemeinsam mit den anderenKriegsgewinnlern versuchen sie das Rad der Geschichte zurückzudrehen. Wir erleben gerade den weltweiten Versuch, den ökologischen, sozialen und demokratischen Fortschritt zu behindern.

Laufzeitverlängerung für die AKW Neckarwestheim-2, Emsland und Isar-2 & der Ukraine-Krieg Kriegsgewinnler Atomindustrie?



Aktuell agitieren überall im Bundesgebiet gut organisierte Atom-Lobbygruppen, die AfD, Teile von FDP, CDU, CSU, vorneweg die BLÖD-Zeitung und Scheinbürgerinitiativen, um eine weitere Laufzeitverlängerung für die AKW Neckarwestheim-2, Emsland und Isar-2 zu erreichen. Die Gefahrzeitverlängerung ist der erste Schritt zum Neubau von AKW in Deutschland. Die Lobbyisten tarnen sich geschickt als Umwelt- und Klimaschützer. An Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), CDU-Chef Merz und am FDP-Chef Lindner blättert die dünn aufgetragene grüne Farbe ab und die "immer schon Atomlobbyisten" fordern gemeinsam mit der AfD eine Laufzeitverlängerung. Jahrzehntelang haben rechts-libertäre atomar-fossile Seilschaften den Ausbau der zukunftsfähigen Energien, Stromtrassen und die Energiewende massiv behindert. Jetzt warnen sie scheinheilig vor einem Black-out. So kämpfen Sie für die Gefahrzeitverlängerung und gefährliche und teure neue AKW.


AKW-Laufzeitverlängerung, CDU, CSU, FDP & AfD


Warum sollten die letzten drei deutschen AKW Neckarwestheim-2, Emsland und Isar-2 im endlich abgestellt werden?
  • (Kurze Zusammenfassung)
  • Für die politischen Gefahrzeitverlängerer in AfD, FDP, CSU und CDU ist die Laufzeitverlängerung der erste Schritt zum Neubau von AKW
  • Die politischen Gefahrzeitverlängerer haben die ungefährlichen, kostengünstigen Alternativenergien und die Energiewende jahrzehntelang mit Fake-News und Bürokratie behindert
  • Die Wartung der 3 AKW war wegen des Abschalt-Datums ausgesetzt und ungewartete AKW sind zusätzlich gefährlich. Gefälligkeitsgutachten des TÜV für AKWgab es früher häufig, allerdings wurde damals auch darüber berichtet.
  • Die drei verbliebenen Atomkraftwerke haben in diesem Jahr genauso viel Strom produziert, wie wir bisher ins Ausland verkauft haben, rein nach Strommengen betrachtet laufen sie also nur für den Export.
  • Die Analysefirma Energy Brainpool hat den Weiterbetrieb simuliert und errechnet, dass wir durch die Atomkraftwerke gerade mal 1% des deutschen Erdgasverbrauchs einsparen könnten. (Factsheet hier) Der Grund ist: Wir brauchen viel Erdgas als Rohstoff für die Industrie, die daraus Kunststoffe, Düngemittel und andere chemische Vorprodukte herstellt. Dieser Bedarf lässt sich durch Atomstrom keinesfalls ersetzen.
  • Erdgas brauchen wir für schnell regelbare Kraftwerke, um die Spitzen beim Strombedarf decken zu können. Auch das lässt sich durch Atomkraftwerke nicht ersetzen.
  • Die Atomkraftwerke haben ihre Wartungsintervalle überschritten und werden jeden Tag gefährlicher. Wollen wir wirklich dieses Risiko eingehen, um 1% Gas zu sparen? Eigentlich hätten die 10- jährigen Sicherheitsprüfungen 2019 stattfinden müssen. Im Hinblick auf das Betriebsende der Anlagen Ende 2022 hat man darauf verzichtet.
  • Die Gewinnung des Urans, der gesamte Brennstoffzyklus und der sogenannte Normalbetrieb der drei AKW setzt krebserzeugende Radioaktivität frei
  • In jedem der drei AKW entsteht jährlich pro Megawatt elektrischer Leistung die kurz- und langlebige Radioaktivität einer Hiroshimabombe
  • In den drei AKW entsteht also jährliche die kurz- und langlebige Radioaktivität von 4285 Hiroshimabomben
  • Die Atomkraftwerke sind technisch veraltet und nicht vor Terroranschlägen mit panzerbrechenden Waffen geschützt
  • Bei einem unwahrscheinlichen und doch jederzeit möglichen Atomunfall müssten ähnlich wie in Tschernobyl und Fukushima große Gebiete evakuiert werden
  • Die Brennelemente in den alten AKW wurden von den Betreiberfirmen auf das Abschaltdatum "optimiert"
  • Neue Brennelemente sind schwierig zu beschaffen
  • 40 Prozent der europäischen Uranimporte kommen aus Russland und Kasachstan. Die Macht der Atomlobby zeigt sich, wenn die Politik russisches Gas und Öl boykottiert, nicht aber russische Brennstäbe
  • Der Atommüll der drei AKW "strahlt" eine Million Jahre und gefährdet 30.000 Menschheits-Generationen
  • Wer all diesen Argumenten nicht glaubt, weil er nur die Sprache des Geldes versteht, der soll einfach mal auf den langfristigen Aktien-Kurs des französischen Atomkonzerns EDF schauen



Auch der Krieg in der Ukraine wird genutzt, um die Gefahrzeitverlängerung durchzusetzen. Doch die Atomlobbyisten sollte sich eher Sorgen machen um die 15 ukrainischen Atom-Reaktoren im Krieg. In der Ukraine gibt es in den AKW insgesamt 15 Reaktorblöcke, von denen im Dezember 2021 14 in Betrieb waren und 300 Millionen kWh Strom pro Tag produzierten. Ein Cyber-Angriff, ein dummer Fehler in einem dummen, völkerrechtswidrigen Krieg, ein Beschuss oder ein Terroranschlag auf die 15 AKW in der Ukraine könnte das Inferno des Krieges ins Unermessliche steigern.
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AKW / KKW Neckarwestheim: Gefahr für Mensch und Umwelt / Mitwelt-Infos zum Atomkraftwerk, Kernkraftwerk Neckarwestheim



Gefahrenquelle Atomkraftwerk
Die Nutzung der Atomenergie ist eine ständige Gefahr für Mensch und Umwelt. Umweltbelastend, krank machend und sogar tödlich sind die Folgen des Uranabbaus, der Urananreicherung und die Herstellung der Brennelemente. Im sogenannten Normalbetrieb gibt jedes Atomkraftwerk über den "Schornstein" krebserzeugende Radioaktivität an die Umwelt ab. Ein jederzeit möglicher schwerer Unfall wie in Fukushima oder ein Terroranschlag kann das Leben und die Gesundheit von hunderttausenden Menschen in Gefahr bringen und große Gebiete dauerhaft unbewohnbar machen. Atomkraftwerke und Atomwaffen sind "siamesische Zwillinge" und die "zivile" Nutzung der Atomenergie führt zur weltweiten Weiterverbreitung von Atomkraftwaffen. Noch problematischer und unsicherer als Atomkraftwerke sind die Wiederaufarbeitungsanlagen.

Mit geschickter Propaganda versuchen atomar-fossile Seilschaften gemeinsam die Laufzeitverlängerung von AKW und Kohlekraftwerken zu erreichen.
Konzerngelenkte Bürgerinitiativen, AfD, Klimawandelleugner und weltweit organisierte, rechte, neoliberale Netzwerke bekämpfen gemeinsam die Energiewende und die kostengünstigen zukunftsfähigen Energien und führen einen gut organisierten Krieg gegen umweltfreundliche, kostengünstige Energien und gegen die Energiewende. Die Atomlobby kämpft mit grün gestrichenen Tarnorganisationen wie "Nuclear Pride" oder "tech for future" für ihre ökonomischen Interessen. Der heute in jedem Atomkraftwerk produzierte Atommüll muss eine Million Jahre sicher gelagert werden und gefährdet das Leben zukünftiger Generationen auf dieser Erde.


Das AKW Neckarwestheim 1
1998 kam das AKW in die Medien, nachdem an Atommüll-Behältern aufgrund von radioaktiven Verschmutzungen das Vielfache der zulässigen Strahlungsmengen festgestellt wurde. Polizei, Bahnpersonal und andere Betroffene waren nach einer Studie des Öko-Instituts Darmstadt einer rechtswidrigen Strahlenbelastung ausgesetzt: die Grenzwerte der Strahlenschutzverordnung wurden bis zu 4.350fach überschrittenen.


Typ: Druckwasserreaktor Neckarwestheim 1
Nennleistung: 855 MW
Inbetriebnahme: 1976
Abgeschaltet am: 16.03.2011
Betreibergesellschaft: Gemeinschaftskernkraftwerk Neckar GmbH (Beteiligte: Deutsche Bahn AG, Energie-Versorgung Schwaben AG, Neckarwerke Stuttgart AG, ZEAG Zementwerk Lauffen - Elektrizitätsversorgung Heilbronn AG)

Lokaler Widerstand:
In Neckarwestheim konzentrierte sich der Protest in den letzten Jahren auf Aktionen rund um die Atommülltransporte, daneben wurden Kraftwerksbesetzungen und Mahnwachen, auch gegen das Zwischenlager, organisiert.

Der Block 2


Typ: Druckwasserreaktor
Nennleistung: 1365 MW
Inbetriebnahme: 1989
Laufzeitende: 2022
Betreibergesellschaft: Gemeinschaftskernkraftwerk Neckar GmbH (Beteiligte: Deutsche Bahn AG, Energie-Versorgung Schwaben AG, Neckarwerke Stuttgart AG, ZEAG Zementwerk Lauffen - Elektrizitätsversorgung Heilbronn AG)

Ernsthafte Unfälle:
Am 27. Juli 2004 gelangte kontaminiertes Wasser aus Block II unbemerkt in den Neckar. Die Betreiber mussten ein Ordnungsgeld von 25.000 € zahlen, ein Geschäftsführer wurde entlassen.


Atomunfälle und Reaktorkatastrophen in Atomkraftwerken: Die große Gefahr
In jedem Atomkraftwerk wird in einem Betriebsjahr pro Megawatt elektrischer Leistung die Radioaktivität einer Hiroshima-Bombe erzeugt. Das heißt, dass in einem AKW mit 1000 MW Leistung im Jahr in etwa die kurz- und langlebige Radioaktivität von ca. 1000 Hiroshima-Bomben entsteht. Die atomaren Katastrophen (nicht nur) in Tschernobyl und in Fukushima zeigten: "Die Freisetzung nur eines kleinen Teils dieser Radioaktivität hat verheerende Folgen für die betroffene Region. Große Landstriche müssten für lange Zeiträume evakuiert werden." Alternde, laufzeitverlängerte AKW vergrößern die Unfallgefahr. Die Unfälle von Fukushima und Tschernobyl werden sich so kein zweites Mal wiederholen. Die nächste Katastrophe, egal ob in Ost- oder Westeuropa, wird neue, nicht vorhersehbare und nicht planbare Katastrophenabläufe bringen. Überall, wo Menschen arbeiten, gab und gibt es Fehler. Die Atomtechnologie verträgt keine Fehler. AKW. Sie ist nicht menschengerecht. Dazu kommt die Gefahr durch jederzeit mögliche Terroranschläge auf Atomanlagen. Wer viele, neue kleine AKW bauen und exportieren will, erhöht diese Gefahr.



Die atomare Katastrophe in Fukushima
begann am 11. März 2011 mit einem Erdbeben und lief gleichzeitig in vier von sechs Reaktorblöcken ab. In Block 1 bis 3 kam es zu Kernschmelzen. Große Mengen an radioaktivem Material entwichen und verseuchten Menschen, Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmittel. Ca. 100.000 bis 150.000 Einwohner mussten das Gebiet vorübergehend oder dauerhaft verlassen. Einem gnädigen, menschenfreundlichen Wind hat es Japan zu verdanken, dass im März 2011 die extreme Strahlung der havarierten Reaktoren auf das Meer und nicht in den Großraum Tokio mit seinen bis zu 41 Millionen Menschen geweht wurde. Das japanische "atomare Dorf", die undemokratische Verfilzung von Atomwirtschaft, Politik, Teilen der Medien und Verwaltung gab und gibt es auch in Deutschland, Frankreich und der Schweiz.


Fukushima, Gier und Unrecht


Über ein Jahrzehnt nach der Atomkatastrophe von Fukushima sind die Entschädigungen für die Opfer der Katastrophe minimal. Doch ein Gericht in Tokio ordnete die Zahlung von 13 Billionen Yen (94,6 Milliarden Euro) Schadensersatz für die Aktionäre des Atomkonzerns an. (Eine Milliarde sind tausend Millionen). Es gibt wenige Urteile, die besser die "Westlichen Werte" aufzeigen, für die Japan und der Westen stehen.



Fukushima, Tschernobyl, die Atomlobbyisten der Nuclear Pride Coalition, vonNuklearia und neue AKW?
Die internationale Atomlobby war nach den vielen Opfern der "zivilen" Nutzung der Atomkraft, nach Fukushima und Tschernobyl für kurze Zeit ein wenig in Deckung gegangen. Aufgegeben hat sie nicht. Das globale atomar-fossile Dorf, die alten mächtigen Seilschaften aus Konzernen, Lobbyisten und den Atomparteien AfD und den wirtschaftslibertären Teilen von FDP, CDU und CSU funktionieren noch. Es werden zwar viele alte AKW stillgelegt, doch in Diktaturen, Halbdiktaturen und in Ländern, in denen der Markt nicht funktioniert, werden immer noch AKW gebaut. Darum wird gerade jetzt intensiv für neue Atomkraftwerke und Thorium-Reaktoren geworben. Um die Bevölkerung nach Tschernobyl und Fukushima für ihre Interessen zu begeistern, ist AKW-Betreibern kein Preis zu hoch und keine Methode zuwider. In geschickt inszenierten Kampagnen verbreiten sie Halbwahrheiten, verschleiern Tatsachen oder rühmen Selbstverständlichkeiten und lassen von industriegelenkten Klimawandelleugnern und "Bürger"initiativen gegen Windenergie die zukunftsfähigen Energien und insbesondere die Windenergie bekämpfen. Die Atomlobbyisten der Nuclear Pride Coalition, vonNuklearia, und der sogenannten Critical Climate Action spielen Umweltbewegung


Uranabbau tötet
Die letzten großen abbauwürdigen Uranvorkommen liegen in Australien, Russland, Nordamerika, Südafrika und im Kongogebiet. Für jede Tonne verwertbares Uranerz fallen bis zu 2000 Tonnen strahlender, umweltbelastender Abraum an. Das beim Uranabbau verstärkt entweichende Radongas macht die Bergwerksarbeiter und AnwohnerInnen krank. Ein Beispiel ist der Uranabbau der "Wismut" in Ostdeutschland. Aufgrund der hohen Strahlenbelastung in diesen Gebieten traten dort verstärkt Krebserkrankungen auf. Allein rund 7.000 Lungenkrebsfälle sind dokumentiert. Insgesamt gehen Schätzungen von mehr als 20.000 Opfern im deutschen Uranabbau aus. Die Sanierung der deutschen Urangruben der Wismut, hat die SteuerzahlerInnen 6,5 Milliarden Euro gekostet. Die gesundheitlichen Folgen des Uranabbaus in den Ländern der Dritten Welt sind verheerend.



Abluftkamin / Schornstein eines AKW / Radioaktivität im sogenannten Normalbetrieb


In der Propaganda der Atomkonzerne werden Atomkraftwerke häufig als "abgasfrei" bezeichnet. Doch Atomkraftwerke geben auch im sogenannten Normalbetrieb über den Kamin, das Maschinenhaus und das Abwasser ständig radioaktive Stoffe an die Umwelt ab. Jede noch so geringe radioaktive Strahlung kann Krebs auslösen. In der Umgebung vieler Atomanlagen wurden erhöhte Krebsraten festgestellt. Die Grenzwerte für erlaubte Radioaktivitätsabgabe des (stillgelegten) Atomkraftwerks Fessenheim lagen bei 925 Milliarden Becquerel/Jahr für radioaktives Material und 74.000 Milliarden Becquerel/Jahr für Tritium (laut einer dpa-Meldung). Die erlaubte "Entsorgung durch Verdünnung", die schleichende Verseuchung über den Kamin und das Abwasser, ist ein Skandal. Bei Wikipedia heißt der Schornstein der AKW sehr häufig verharmlosend "Abluftkamin".

Krebs, Kinderkrebs und das AKW
Aus einer Studie, die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) veröffentlichte, geht hervor, dass die Häufigkeit von Krebserkrankungen bei Kindern unter fünf Jahren mit der Nähe zum Reaktorstandort deutlich zunimmt. Im Umkreis von fünf Kilometern um die Reaktoren wurde für den Zeitraum von 1980 bis 2003 ermittelt, dass 77 Kinder an Krebs erkrankten, davon 37 Kinder an Leukämie. Im statistischen Durchschnitt wären 48 Krebserkrankungen beziehungsweise 17 Leukämiefälle zu erwarten. Es ist unerklärlich warum einige Politiker von CDU, CSU und FDP vor dieser Tatsache immer noch die Augen verschließen. Der Studie zufolge gibt es also zusätzlich 1,2 Krebs- oder 0,8 Leukämieerkrankungen pro Jahr in der näheren Umgebung von allen 16 untersuchten Akw-Standorten. Die Studie zeigt aber, dass auch im weiteren Radius um AKW die Kinderkrebshäufigkeit zunimmt. Der prozentuale Anteil sinkt zwar, dafür nimmt aber die Anzahl der kranken Kinder zu, denn dort wohnen und leben mehr Kinder als in direkter Nähe des AKW.
Mehr Infos: Krebs, Kinderkrebs und Kernkraftwerk



Die atomare Gefährdung durch Terror & potentielle Anschläge
wird in der politischen Debatte gerne verdrängt und ausgeblendet. Doch die sogenannte friedliche Nutzung der Atomenergie hat die Büchse der Pandora weit geöffnet. Für Atom - Terrorismus gibt es vier denkbare Wege:
  • Aus spaltbarem Material (Plutonium-239, hochangereichertes Uran-235...) könnte ein nuklearer Sprengkörper einfachster Technologie gebaut werden
  • Verwendung einer (gestohlenen) Atombombe aus Beständen regulärer Armeen
  • Radioaktives Material kann mit Hilfe einer geeigneten technischen Vorrichtung in der Umwelt verbreitet werden, um eine radioaktive Verseuchung zu schaffen (Schmutzige Bombe)
  • Direkter Angriff auf ein Atomkraftwerk, einen Castortransport, eine Wiederaufarbeitungs-anlage oder sonstige Atomanlage

Während die Punkte 1 und 2 technisch extrem aufwändig und sehr unwahrscheinlich (aber nicht ausgeschlossen) sind, müssen die letzten beiden Punkte als konkrete Bedrohungen angesehen werden. Ein Anschlag mit "modernen" panzerbrechenden Waffen auf das AKW hätte verheerende Auswirkungen. Panzer- und bunkerbrechende Waffen aller Art gehören leider schon lange zum gängigen Waffenarsenal im Bereich des Terrorismus.
Mehr Infos - Atomterrorismus


Flugzeugabsturz und AKW
Eine geheimgehaltene Studie der deutschen "Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit" über die Terror-Anfälligkeit von Atomkraftwerken wurde vom Nachrichtenmagazin NEWS veröffentlicht.
Wir zitieren:
Terroristen sind mit jeder Art von Passagierflugzeug in der Lage, den atomaren Super-GAU auszulösen. Wenn nur ein Triebwerk eine Reaktorgebäudewand durchdringe und einen Brand auslöse, sei die Beherrschung des atomaren Ernstfalls "fraglich". Selbst ein "Treffer des Daches des Reaktorgebäudes durch Wrackteile mit Absturz eines Dachträgers in das Brennelementbecken" führe zu einer "begrenzten Freisetzung" von Radioaktivität aus dem Brennelementlagerbecken. Wird in diesem Fall auch noch Kühlwasser verloren und entsteht ein Treibstoffbrand - wie es beim World Trade Center der Fall war - rechnen die Experten mit "erheblicher Freisetzung aus dem Brennelementlagerbecken".

Jedes Atomkraftwerk ist schlecht geschützt. Es kann nicht angehen, angesichts dieser Gefahren den Kopf in den Sand zu stecken. Nicht einmal die "nächste" Atomkraftwerksgeneration, der Europäische Druckwasserreaktor (EPR), könnte einen gezielten Anschlag überstehen.




Folgen möglicher Atomunfälle dargestellt am Beispiel des zwischenzeitlich abgestellten AKW Fessenheim
Quelle: Ökoinstitut Darmstadt

Hintergrund der Studie war ein angenommener schwerer Atomunfall im französischen EDF-/EnBW-Atomkraftwerk Fessenheim: „Bei lebhaftem Südwestwind mit Regen würde sich eine bis zu 370 km lange Schadensfahne von Fessenheim bis in den Raum Würzburg-Nürnberg erstrecken. In deren Bereich müssten alle Siedlungen auf 50 Jahre geräumt werden, sollten die Richtlinien von Tschernobyl zur Anwendung kommen. Betroffen wären u.a. die Städte Freiburg, Freudenstadt, Tübingen, Stuttgart, Heilbronn und Schwäbisch Hall.“ (Sollte der Wind am Katastrophentag in eine andere Richtung wehen, so wären natürlich andere Städte und Gemeinden betroffen.) Jahrzehnte nach dem Atomunfall in Tschernobyl und viele Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima liegt der Evakuierungsradius für viele AKW laut Katastrophenschutzplan immer noch bei lächerlichen 8 Kilometern. Die großflächigen radioaktiven Verseuchungen und die Notwendigkeit weitreichender Evakuierungen bei diesen Atomunfällen haben jahrzehntelang nicht zu einer Anpassung des Menschenschutzes an die Realität großer Atomunfälle geführt.

Folgen eines schweren Unfalls oder eines Terroranschlages für Sie:
Nehmen Sie einen Zirkel und ziehen Sie einen Kreis von ca. 300 Kilometer um das nächstgelegene AKW . Wenn Sie in diesem Kreis wohnen und es zu einem schweren Unfall oder Terroranschlag kommt, zu einer Katastrophe, die unwahrscheinlich ist und die dennoch morgen schon eintreten kann, wenn ein Teil des radioaktiven "Inventars" des AKW austritt und der Wind in Richtung Ihres Wohnortes weht, dann werden Sie diese Ihre Heimat, mit allem, was Sie in Jahrzehnten mühevoll aufgebaut haben, schnell und endgültig verlassen müssen und froh sein, einfach nur zu überleben.


Wie gefährlich ist Atommüll?
In einem AKW entsteht in einem Jahr pro Megawatt Leistung ca. die kurz- und langlebige Radioaktivität einer Hiroshimabombe. Das heißt, in einem AKW mit 1000 MW entsteht jährlich ca. die Radioaktivität von 1000 Hiroshimabomben. Ein Teil dieser Radioaktivität zerfällt nach relativ kurzer Zeit. Manche radioaktiven Stoffe ("Isotope") zerfallen in wenigen Jahren (z.B. das klimaschädliche Krypton-85: 10,76 Jahre Halbwertzeit). Andere radioaktive Gifte haben extrem lange Halbwertszeiten (z.B. Jod-129: 17 000 000 Jahre). Ins Endlager kommt ein "Cocktail" aus vielen gefährlichen Abfallstoffen. Ein atomares Endlager muss also Sicherheit über viele Halbwertszeiten, über mindestens eine Million Jahre(!) geben - über Zeiträume, die unser Vorstellungsvermögen sprengen. Es fällt schwer, sich die Gefahren und Gefährdungszeiträume von Atommüll vorzustellen.



Atommüll, Plutonium, Halbwertszeit und der Pharao
Beim Betrieb eines AKW mit 1000 MW Leistung entstehen pro Jahr ca. 200 - 250 kg hochgefährliches Plutonium. Wenn der bekannte ägyptische Pharao Cheops vor 4550 Jahren nicht die berühmte Pyramide gebaut, sondern ein AKW 4 Jahre lang betrieben hätte, dann wären neben vielen anderen Abfällen ca. 1000 kg Plutonium zusammengekommen. Bei einer Halbwertszeit von 24 110 Jahren (Plutonium 239) wären heute noch 877 kg vorhanden. Nach 10 Halbwertszeiten, also nach 241 100 Jahren müssten immer noch ca. 0,1% der Ausgangsmenge, also 1 kg Plutonium dauerhaft sicher gelagert werden. Wir brauchen Atommülllager, die eine Million Jahre Sicherheit gewährleisten...



Atomkraftwerk + Atomwaffen = Atomkraftwaffen
Die größte Gefahr für die Welt sind nicht die Atomkraftwerke, sondern die Atomkraftwaffen. Die weltweite Verbreitung von Atombomben durch den Bau von Atomkraftwerken, Urananreicherungsanlagen und dem Schwarzmarkt für Plutonium gefährdet alles Leben auf der Erde. Wieso haben Länder wie Pakistan und Nordkorea Atomwaffen? Weil sie mithilfe der "friedlichen Nutzung der Kernenergie" Mittel und Wege gefunden haben, Atomkraftwaffen zu bauen. Und jedes alte und insbesondere neue, kleine AKW und Thorium-Reaktoren vergrößert die Gefahr für den Weltfrieden. Deutlich wird diese Gefahr auch beim Streit um das iranische bzw. nordkoreanische Atomprogramm und die iranische bzw. nordkoreanische Atombombe. Doch der erhobene Zeigefinger in Richtung Nordkorea und Iran gilt nicht, wenn hinter diesem Zeigefinger eigene Atomwaffen, AKW und Urananreicherungsanlagen stehen.



Klimawandel, Atomkraft, Laufzeitverlängerung, Atom-Propaganda & neue AKW


Der zeitliche Abstand zu den Atomunfällen in Tschernobyl und Fukushima ist so groß, dass die Atomlobby mit dem gezielt vorgeschobenen Klimaschutz-Argument wieder in die Offensive geht. Die Atomkonzerne und ihre Tarnorganisationen machen Werbung für Atomkraft um ihre Profite zu sichern. Es ist beeindruckend zu sehen, wie zwischenzeitlich sogar die rechtslibertären Klimawandelleugner von EIKE das Klimaschutz-Argument nutzen, um für Atomkraft und gefährliche neue Thorium Reaktoren zu werben. Die politisch Verantwortlichen für Klimawandel und Atomkatastrophen setzten auf AKW als alte, neue "Wunderwaffe" im verloren gehenden Umwelt-Krieg gegen Mensch und Natur. Doch Atomkraft ist hochriskant, extrem teuer und der Atommüll muss eine Million Jahre sicher gelagert werden. Bei der Nutzung der Atomenergie (vom Uranabbau bis zum Abriss) wird mehr Kohlendioxid freigesetzt als beim Betrieb eines Windrades sagt eine Studie des Deutschen Bundestages. Atomstrom aus neuen AKW ist extrem teuer. Das neue englische AKW Hinkley Point wird 23,2 Milliarden Euro kosten und extrem teuer Strom produzieren. Ab 2025 wird der Atomstrom für rund 12 Eurocent pro Kilowattstunde (kWh) ins Stromnetz verkauft. Hinzu kommt ein Aufschlag für die Inflation. Solar- und Windstrom sind im Vergleich deutlich günstiger. Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) kostet heute in Deutschland Strom aus neuen Windanlagen etwa 6,1 Eurocent pro kWh und aus neuen großen Solarkraftwerken im Durchschnitt 5,2 Eurocent. In sonnenreichen Ländern sind die Kosten für Solarstrom noch günstiger und liegen unter vier Eurocent. Mit einem Bruchteil des Geldes für neue AKW lässt sich umweltfreundlich Strom aus Wind und Sonne erzeugen und das Klima schützen. Aus diesem Grund werden die zukunftsfähigen Energien und insbesondere die Windenergie, von der Atom- und Kohlelobby und ihren Tarnorganisationen und "Bürger"initiativen auch massiv bekämpft.

Die Energy Watch Group schon längst vorgerechnet:
"Um mit Atomenergie nur 10% der heutigen globalen CO₂-Emissionen bis 2050 zu senken, müssten bis dahin 2184 neue Atomkraftwerke je 1 GW, neu gebaut werden, also jeden Monat etwa 8 neue Atomkraftwerke ans Netz gehen."


Diese 2184 neuen AKW bräuchten Uran, sie würden die Zahl der schweren Atomunfälle vervielfachen und Atommüll produzieren, der eine Million Jahre strahlt und 33.000 Generationen gefährdet. Der weltweite Neubau von AKW brächte immer mehr Länder in den mörderischen Besitz von Atomkraft-Waffen und sie wären im Gegensatz zu Energie aus Wind & Sonne unbezahlbar teuer.

Warum sollen wir auf eine gefährliche, teure Hochrisikotechnologie wie den Thorium Reaktor setzen, wenn wir kostengünstige, umweltfreundliche Alternativen haben?

Der menschengemachte Klimawandel muss umweltfreundlich und nachhaltig angegangen werden.
Lösungsansätze sind regenerativen Energien, Energiesparen und eine Änderung unseres nicht nachhaltigen Lebensstils. "Gut leben statt viel haben" ist die Zukunftsdevise. Es gilt, eine tatsächlich nachhaltige Entwicklung einzuleiten und Wege für ein gutes Leben aufzuzeigen. Die größten Einschränkungen auf diesem Weg sind die ökonomisch-politischen Widerstände alter Eliten und die Tatsache, dass dieser Weg Vernunft und ein massives Umdenken voraussetzt. Der Versuch, die Probleme des Klimawandels mit neuen Atomkraftwerken und Laufzeitverlängerung zu lösen, ist ein gefährlicher, rückwärtsgewandter Irrweg.

Mehr Infos:Hier



Energiekrise und das Uran
Die weltweiten Energie- und Rohstoffvorräte und das Uran sind endlich!
Langfristig steuert die Erde auf eine gigantische Energie- und Rohstoffkrise mit massiven ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen zu, wenn der Umstieg auf nachhaltige, regenerative Energien nicht beschleunigt wird. Die Übernahme unseres westlichen Verschwendungs- und Raubbaumodells durch Indien und China beschleunigt die kommende Energiekrise.



Ökostrom günstiger als Atomstrom aus neuen AKW
Der Anteil der kostengünstigen, ungefährlichen, erneuerbaren Energien am deutschen Stromverbrauch wächst beständig: von rund sechs Prozent im Jahr 2000 auf rund 46 Prozent im Jahr 2020. Damit wurde die Zielmarke von 35 Prozent für das Jahr 2020 vorzeitig deutlich übertroffen.
  • Die Kosten für den Solarstrom aus Fotovoltaikanlagen sind in den letzten zwei Jahrzehnten um mehr als 90 Prozent gesunken.
  • Die Kosten für den Windstrom sind im letzten Jahrzehnt auf etwa die Hälfte gesunken.
  • Die Kosten für das Speichern einer Kilowattstunde Strom in Batterien sind im letzten Jahrzehnt um fast 90 Prozent gesunken.
  • Strom aus neuen AKW wird immer teurer und ist nicht mehr konkurrenzfähig.







Abschaltfest / Demo / Aktion: Isar 2, Neckarwestheim und Emsland


15.4.2023: Endlich Abschaltung / Stilllegung / Schließung der AKWNeckarwestheim-2,Emsland und Isar-2.
Alle Infos: Hier




Wikipedia-Manipulation durch die Atomlobby & PR-Agenturen
Heftig und leider immer noch erfolgreich sind die gut organisierten Einflussversuche (nicht nur) der Atomlobby auf viele Wikipedia - Seiten. Häufig gibt es keinerlei Infos zur Abgabe von Radioaktivität im "Normalbetrieb", zu Krebrisiken oder zur Unfallgefahr und manchmal sogar Orwellsches Neusprech, wenn beispielsweise aus dem Schornstein zur Abgabe von Radioaktivität der "Abluftkamin" wird.
"Es geht hier nicht um eine generelle Kritik an Wikipedia, das zu den genialsten und wichtigsten demokratischen Projekten unserer Zeit zählt, dessen offene Strukturen aber auch stets gefährdet sind, wenn es um Geld und Macht geht. Im Kampf um Meinungsvielfalt bei Wikipedia versagt die Umweltbewegung."

Gerade auch Online Umfragen in Print-Medien werden häufig manipuliert.


Was tun gegen alte und neue AKW, gegen rechtslibertäre Klimawandelleugner & Energiewendegegner?


Wenn Sie diese Informationen lesen, sich heftig über die Atomkonzerne und die Atomparteien ärgern, "die Faust im Sack ballen", nachts mit den Zähnen knirschen, aber ansonsten nichts tun, dann nützt das recht wenig.
  • Engagieren Sie sich! Für die schnelle Stilllegung der letzten Atomkraftwerke und gegen Atomkraftwaffen & neue AKW.
  • Wichtig: Wenn Sie eine eigene Homepage haben, dann kopieren Sie diese Seite oder legen Sie bitte einfach einen Link
  • Wenn Ihr Energieversorgungsunternehmen Sie mit Atomanlagen bedroht, dann lassen Sie sich das nicht gefallen. Wechseln Sie zu einem "echten" Ökostromanbieter, wie z. B. dem Strom der EWS Schönau
  • Zeigen Sie Zusammenhänge auf: Bürgerinitiativen gegen Windenergie & die Kohle & Atom-Lobby
  • Lassen Sie sich nicht gegen Ihre europäischen Nachbarn ausspielen. Die Atom-Lobby arbeitet grenzüberschreitend. Wir aber auch!
  • Setzen Sie sich ein, für Mensch, Natur, Umwelt und für eine nachhaltige, erdverträgliche Entwicklung.
  • Bekennen Sie sich zu Ihrem Engagement. Mit einem Leserbrief, einem Aufkleber im Fenster, am Rad, an der Mülltonne, am Auto oder mit einem Plakat am Hoftor.
  • Leserbriefe, Weblogs und Internetdiskussionsforen werden von den Werbeabteilungen der Atom-Lobby manipuliert. Doch 1000 Engagierte sind besser als die Werbeprofis.

Axel Mayer / Mitwelt am Oberrhein





Atomausstieg Deutschland: Endlich Abschaltung / Stilllegung / Schließung der AKW Neckarwestheim-2, Emsland und Isar-2 am 15.4.2023


Linkliste: Atomkraft, AKW, neue AKW, Atomunfälle, atomar-fossile Seilschaften


Aktuelle Atom-Themen:



Noch nicht abgestellte AKW in Deutschland:



Neue gefährliche, kleine AKW & der Thorium Reaktor:



Atomar-fossile Seilschaften, rechts-libertäre Atom-Lobbygruppen und industriegelenkte Schein-Bürgerinitiativen:



Gefährliche Atomanlagen im Grenzgebiet Deutschland, Frankreich, Schweiz


Erfreulich:







Mitwelt Stiftung Oberrhein: Warnungen und Hinweise zu diesen Seiten ...


  • 1) Die Internetseiten der Mitwelt Stiftung Oberrhein sind "altmodisch-textorientiert" und manchmal lang. Wir bieten keine modischen Infohäppchen, sondern wenden uns an die kleiner werdende Minderheit, die noch in der Lage ist, längere Texte zu lesen und zu erfassen.
  • 2) Wenn Sie hier "Die Wahrheit" suchen, werden Sie sie nicht finden. Es gibt sie nicht, "Die Wahrheit", sondern immer nur Annäherungen daran, Wahrheitsfragmente. Es wird Ihnen nichts übrigbleiben, als sich mit den "anderen Wahrheiten" auseinander zu setzen, um zu einer eigenen Meinung zu kommen. Verlassen Sie auch einmal den engen "Echoraum" der eigenen Meinung im Internet. Misstrauen Sie Wahrheitsverkündern, Ideologen, vom Krieg bestärkten Ewiggestrigen und Verschwörungstheoretikern. Haben Sie Mut, Ihren eigenen Verstand zu gebrauchen.
  • 3) Im Zweifel, gerade in Kriegszeiten, ist die -Allgemeine Erklärung der Menschenrechte- immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein
Getragen von der kleinen Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung
(das nicht kommen wird wie die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)



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