IMPORT: Nuclear Pride


Veröffentlicht am 02.04.2024 in der Kategorie Greenwash von Axel Mayer

Nuclear Pride Coalition / »Stand up for nuclear« / Critical Climate Action / WEPlanet / Nuklearia: Industriegelenkte Atom-Propaganda mit vorgeschobenen Klimaargumenten, Greenwash und Greenscamming


Axels Radio Empfehlung: "Die technofaschistischen Visionen der Tech-Milliardäre" im DLF


Rechtslibertäre Science Fiction-Visionen hatten lange nicht die Strahlkraft progressiver Utopien – doch heute dienen sie Tech-Milliardären wie Elon Musk und Peter Thiel als Blaupause für die Zukunft. Warum ist es offenbar leichter, sich das Ende der Erde und die Flucht ins Weltall vorzustellen als das Ende des Kapitalismus?
Die Erde wird nicht mehr als Ort gedacht, den es zu erhalten gilt, sondern als ein durch menschliches Fehlverhalten bereits verloren geglaubter Planet. Die Zukunft, die Musk, Thiel oder Bezos imaginieren, ist nicht eine postkapitalistische Gesellschaft – sondern eine Zukunft, in der jene, die es sich leisten können, sich dem Kollaps einfach entziehen.


Unbedingt hier beim Deutschlandfunk hören


Atomare Tarnorganisationen in Deutschland:




Neue Atomkraftwerke - altmodische Technik: Nuclear Pride Coalition / »Stand up for nuclear« / Critical Climate Action / WEPlanet / Nuklearia:


Auch neue Atomkraftwerke und Thorium Reaktoren sind gefährlich und teuer. Sie liefern "Grundlast", die in Zeiten von kostengünstiger Solar- und Windenergie nicht gebraucht wird.

Atomare Tarnorganisationen im englischsprachigen Raum:



Atomare Tarnorganisationen in Frankreich:



Andere Länder / Other
[/quote]



Billiger Atomstrom? Schau mal auf den Aktienkurs der EDF

Nuklear Pride, RePlant, Critical Climate Action, "tech for future" und Greenscamming


"Greenscamming ist eine PR-Technik, bei der umweltfreundlich klingende Namen und Bezeichnungen für Organisationen oder Produkte ausgewählt werden, die nicht umweltfreundlich sind. Eine häufig angewandte Greenscamming-Methode besteht z.B. darin, dass sich Anti-Umwelt-Organisationen umweltfreundlich bzw. „grün“ klingende Namen geben, die ein Interesse am Umweltschutz suggerieren, um die Öffentlichkeit über ihre wahren Absichten und Motive zu täuschen. (…) In diesem Zusammenhang verweist er auf eine von der Union of Concerned Scientists angefertigte Liste von Klimaleugnerorganisationen, die auch 43 vom Ölkonzern Exxon finanzierte Organisationen enthalte. Keine einzige dieser Organisationen trage dort einen Namen, aus dem man ihr Eintreten gegen Klimaschutz ableiten könne. (...)
Beispiele für Greenscamming-Organisationen sind die National Wetland Coalition, Friends of Eagle Mountain, The Sahara Club, The Alliance for Environment and Resources, The Abundant Wildlife Society of North America, die Global Climate Coalition, das National Wilderness Institute, die Environmental Policy Alliance des Center for Organizational Research and Education und das American Council on Science and Health. Hinter diesen vorgeblichen Umweltschutzorganisationen verbergen sich vor allem die Interessen von Wirtschaftsbranchen. Beispielsweise stehen hinter der National Wetland Coalition Erdöl-Bohrunternehmen und Immobilienentwickler, während sich hinter den Friends of Eagle Mountain ein Bergbauunternehmen verbarg, das Tagebaugruben in Mülldeponien umwandeln möchte. Hinter der Global Climate Coalition standen wiederum Wirtschaftsunternehmen, die gegen staatlich verordnete Klimaschutzmaßnahmen kämpften. Weitere Greenscam-Organisationen sind das US Council for Energy Awareness, hinter dem die Kernenergieindustrie steht, die Wilderness Impact Research Foundation, die Holzfäller- und Viehzüchter-Interessen vertritt, und die American Environmental Foundation, die eine Interessenvertretung von Grundstücksbesitzern ist.
Quelle und mehr Infos:Wikipedia