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Ionosphäreninstitut in Rheinhausen: Der BND und die Spionage

Wikipedia, berichtet über den Bundesnachrichtendienst und das Ionosphäreninstitut in Rheinhausen (Kurzer Auszug)



Der Bundesnachrichtendienst (BND)
mit Sitz in Pullach bei München sowie in Berlin ist neben dem Bundesamt für Verfassungsschutz und dem Militärischen Abschirmdienst einer der drei deutschen Nachrichtendienste des Bundes und zuständig für die Auslandsaufklärung. Er wird, wie alle deutschen Dienste, vom Parlamentarischen Kontrollgremium überprüft.
Der BND ist eine dem Bundeskanzleramt angegliederte Dienststelle und beschäftigt rund 6000 Mitarbeiter (Stand 2005). Innerhalb des Bundeskanzleramtes ist die Abteilung 6 für den BND zuständig, deren Leiter gleichzeitig Geheimdienstkoordinator ist. Der Jahresetat beträgt mehr als 430 Millionen Euro.
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Getarnte Dienststellen (Deutschland)
Abteilung 2:
(Auszug)

Rheinhausen / Niederhausen (Breisgau) „Tamburin“: Ionosphäreninstitut ist der Tarnname für eine Abhöranlage, die der BND in der Nähe vom Europapark Rust am Waldrand inmitten von Feldern betreibt. Hier betreibt der BND Satellitenaufklärung, vergleichbar zu Schöningen.
Quelle: Wikipedia




Rheinhausen: Es horcht ein großes Ohr im Wald von Taubergießen

Rust kann nicht nur auf seinen Europapark stolz sein. Gleich dahinter, im sogenannten Taubergießen, gibt es etwas, von dem viele reden, doch gesehen haben es nur wenige. Laut Schmidt-Eenbohm, dem BND-Überwacher, verbirgt sich da eine riesige Radarkuppel, geeignet, eigene und fremde Satelliten abzuhören, und so leistungsstark, dass wohl auch Funknachrichten und Handys erfasst werden können.

Ein nur über das Kürzel “ku” geouteter Journalist des “Stattanzeigers für die Ortenau” machte sich per Auto auf, um das in Augenschein zu nehmen, was kein Profaner je gesehen hat.

Straße gab es keine: Über Wanderpfade näherte sich das Auto dem Einlasstor eines streng umzäunten und bewachten Geländes. Die Pförtner ließen -nach hektischem Herumtelefonieren- aber keinen rein, vor allem keinen Journalisten.

Der BND gab auf Befragen an, es handle sich bei dem “Jonosphäreninstitut um ein hochschulfreies Forschungsinstitut mit ressortübergreifender Aufgebenstellung”. Auskunftsfreudiger kann man nicht sein! Der Leiter des Instituts sagte das gleiche noch mal, mit der aufsehenerregenden Zusatzinformation, dass Bundeswehr und BND Auftraggeber für ihre Leistungen sei.Der Bürgermeister von Rheinhausen “weiß, dass er nichts weiß”, und dass ihn das ganze Anwesen von Amtswegen nichts anzugehen hat.

Einem älteren Bericht in indymedia ist folgendes zu entnehmen:”...die Übertragungsmöglichkeiten der Raumwelle sind abhängig vom jeweiligen Zustand der verschiedenen Schichten der Ionosphäre. Um die jeweils passende Sendefrequenz wählen zu können, ist Vorbedingung eine genaue Kenntnis ihres jeweiligen Zustandes..... Nach dem II Weltkrieg nahm Frankreich wissenschaftliches Personal des Ionosphärendienstes der ehemaligen deutschen Wehrmacht in seine Dienste und errichtete mit diesem eine Station zur Beobachtung der Ionosphäre in Breisach....

In den 50´er Jahren kam die Organisation Gehlen (OG), Vorläufer des BND, mit den Franzosen in Breisach ins Geschäft. Sie erhielt von diesen laufend die so genannten "SPIM-Nachrichten" (service de prévision ionosphèrique militaire), die wichtig für die Bearbeitung der geheimen Funkverbindungen war.1956 gab die franösische Armee das Institut auf.

Einige Jahre später wurde das Institut durch den Bundesnachrichtendienst wieder aktiviert. Mit der beginnenden Nutzung des Weltraums durch die damalige Sowietunion und den USA eröffnete sich ein neues Aufgabenfeld für den BND: Das Ausspähen von Satelliten!”Wie die Dinge stehen, wurde das Institut gleich 56 von deutschen Diensten übernommen, die es erst später eingestanden. Auf die Feier des fünfzigsten wurde entsagungsvoll verzichtet. Immer traditionsverpflichtet, niemals ruhmversessen. Der Wissende hört ab und schweigt.

Quelle: Stadtanzeiger für die Ortenau/2.11.2006


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Dieser Artikel wurde 851 mal gelesen und am 7.9.2008 zuletzt geändert.