Nukleare Teilhabe: Krieg, Frieden & atomare Dienstbotenschaft & Atomwaffenverbotsvertrag?


Veröffentlicht am 09.11.2020

Nukleare Teilhabe: Krieg, Frieden & atomare Dienstbotenschaft?



Aktueller Einschub:


Atomwaffenverbotsvertrag:
Nach der Ratifizierung durch 50 Länder kann ein von den Vereinten Nationen 2017 verabschiedeter Vertrag zum Verbot von Atomwaffen in 90 Tagen in Kraft treten - allerdings ohne die Teilnahme der Atommächte der Welt. Honduras habe den Vertrag als 50. Land verabschiedet. Er werde nun am 22. Januar 2021 wirksam, teilten die Vereinten Nationen mit. Deutschland hat wegen der US-Atombomben in Büchel und wegen seiner
atomaren Dienstbotenschaft den Vertrag nicht unterzeichnet.


Alle Atomwaffen gefährden den Frieden.
Atomwaffen sind ein Dorn im Fleisch unseres Landes. Der Dorn muss gezogen werden. Die Friedensbewegung muss aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen. Wenn gegen den Willen des Deutschen Bundestages , in einer Zeit massiver internationaler Spannungen, in Deutschland atomar aufgerüstet wird, dann stellt sich tatsächlich die Frage, ob Deutschland ein souveräner Staat ist.

Im Kriegsfall müssen die "Teilhabe"staaten Nuklearwaffen unter US-amerikanischer Kontrolle einsetzen. Das Konzept der nuklearen Teilhabe sieht vor, dass die in den nichtnuklearen Staaten gelagerten Nuklearwaffen im Frieden stets unter US-Hoheit bleiben sollen und dass dies auch im Kriegsfall bis zu ihrer Zündung der Fall sein soll. Über die nötigen Codes verfügt demnach nur die US-Führung; sie unterliegen strengster Geheimhaltung.

Das was uns in Orwellschen Neusprech als Nukleare Teilhabe verkauft wird ist einfach nur ein mörderischer Dienstbotenjob!

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein

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Übersicht 2021/2022: Krieg und Frieden auf Mitwelt.org (Aufrüstung, Rüstungsausgaben, Iran, Afghanistan, Irak, Syrien, Drohnenkrieg...)


Mitwelt: Mit Zorn und Zärtlichkeit aufseiten von Mensch, Natur und Umwelt

Kriegsgefahr Russland NATO
Kriege beginnen immer auch mit sich selbst verstärkenden Wahrnehmungsblasen in den Medien. Erinnern Sie sich an die gefakten Gründe und Kriegslügen für den Krieg in Vietnam und die vorgeschobenen (nicht vorhandene Massenvernichtungswaffen) als PR-Argumente für den Irak-Krieg? Erinnern Sie sich an die Brutkastenstory, in der die amerikanische PR-Agentur Hill & Knowlton mit einer unglaublichen Lügengeschichte vorgeschobene Kriegsgründe liefert? Auch wenn uns Herr Putin nicht sympathisch ist und Demokratie und Pressefreiheit einschränkt, sollten wir uns in solchen Situationen doch so objektiv wie möglich informieren.

Der Konflikt zwischen der NATO und Russland spitzt sich zu und aktuell wird uns viel Angst vor Russland gemacht.
Doch hat in der Vergangenheit eigentlich Russland Deutschland überfallen oder war es umgekehrt? Deutsche Truppen waren an Napoleons Russlandfeldzug beteiligt. Deutschland hat Russland im Ersten Weltkrieg überfallen.(über 1,8 Millionen russische Tote). Der rassenideologisch motivierter Vernichtungskrieg von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion hat mindestens 24- bis 26 Millionen sowjetischen Bürgern, in der Mehrzahl Zivilisten, das Leben gekostet. Diese Zahl wurde in der Aufarbeitung des Krieges in Deutschland immer verdrängt. Die NATO hat sich in den letzten Jahrzehnten stark nach Osten ausgedehnt und im Jahr 2020 1100 Milliarden Dollar für Rüstung ausgegeben, während der Rüstungsetat in Russland bei 61 Milliarden lag. Was spricht aus westlicher Sicht gegen einen neutralen Pufferstaat zwischen Russland und einer massiv expandierenden NATO?













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Axel Mayer,Mitwelt am Oberrhein

Getragen von der Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht kommen wird wie die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)


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