2022/2023 Windräder, Windenergie, Vögel & Fledermäuse: Katzen, Glasscheiben, Bleivergiftung, Straßen, Züge & Vogelfang / Rotmilan?


Veröffentlicht am 03.02.2022 in der Kategorie Natur & Naturschutz von Axel Mayer

Windräder, Vögel & Fledermäuse: Katzen, Glasscheiben, Bleivergiftung Straßen, Züge & Vogelfang / Ein Vergleich


Windräder töten Fledermäuse und jährlich ca. 100.000 Vögel. Das ist so, das wird in der Öffentlichkeit und den Medien heftig diskutiert und in einer Zeit, in der manche Vogelarten bedroht sind, ist jeder getötete Vogel (insbesondere die bedrohten Arten!) einer zu viel.

Dennoch ist es erstaunlich
und postfaktisch, dass die über 18 Millionen Vögel, die jährlich in Deutschland an Glas und Glasscheiben sterben, öffentliches nicht diskutiert werden. Auch zu den wesentlich massiveren Schäden durch Vogelschlag im Straßenverkehr und entlang von Bahn- und Hochspannungstrassen, zur Bedrohung der Vogelwelt durch Agrargifte und Naturzerstörung gibt es keine vergleichbare Debatte.


Warum wird die kleinere Bedrohung wahrgenommen und die andere nicht einmal diskutiert? Wer hat ein Interesse, dass die zentralen Ursachen und Fakten des Artenschwundes, nämlich Klimawandel und Verlust von Naturlandschaften nicht zum Thema werden? Warum engagieren sich so viele Klimawandelleugner, Kohle- und Atomlobbyisten, die Atompartei AfD und andere Energiewendegegner nur für Vogelschutz bei Windrädern?

Das Thema Windenergie, Windräder, Vögel, Fledermäuse & Vogelschlag ist komplex, schwierig und es gibt keine einfachen Antworten. Dennoch sollte sich auch diese Debatte an Fakten orientieren.





Klimawandel,Feuer, Waldbraende, Artensterben,Windenergie
Bei den großen weltweiten Bränden nicht nur in Australien und in Amazonien sind Milliarden Tiere und Vögel auf eine entsetzliche Art und Weise gestorben. Die menschengemachte Klimakatastrophe wird die globale Artenausrottung und das Vogelsterben massiv beschleunigen. Diese Fakten müssen, auch wenn's uns Naturschützern manchmal schwerfällt, in die immer notwendige Artenschutz-Betrachtung einbezogen werden. Genau in dieser Frage unterscheiden sich gemeinwohlorientierte Naturschutzverbände von egoistischen Bürgerinitiativen.

[b]Die größten Artenverluste, auch bei den Vögeln, wird der Klimawandel bringen.

"Die globale Erwärmung bedroht jede sechste Art" schreibt die Zeit.


Noch einmal die zentrale Frage:
Warum wird das Thema Vogel- und Artengefährdung postfaktisch nur in der Nische der Windenergiedebatte geführt?

Jedes privat gebaute Windrad kleiner Betreiber ist eine Konkurrenz zu den Atom- und Kohlekraftwerken und den Windparks der Großkonzerne von EnBW, RWE, Vattenfall und E.ON. Das Energieerzeugungsmonopol der Mächtigen wird von den Privaten gebrochen. Es gibt eine mächtige Lobby, die auf Kohle setzt und neue AKW bauen will.


Gerade die großen Energieversorgungsunternehmen wie EnBW, RWE, Vattenfall und Eon
und einige große industrielle Stromverbraucher hatten vor Fukushima im Hintergrund an den Strippen des Widerstandes gegen die Windenergienutzung, zukunftsfähige Energien und die Energiewende gezogen. Die Konzerne treten in diesen Konflikten schon lange nicht mehr selber auf. Sie lassen die schmutzige Arbeit von gut organisierten Klimawandelleugnern, von der "Initiative Neue (un-)Soziale Marktwirtschaft" und industrienahen Verbänden, Stiftungen , von der AfD und Bürgerinitiativen erledigen. Nachdem jahrzehntelang in den Broschüren der Atomlobby gesagt wurde "Windenergie kann nicht funktionieren", wurde diese Form der Energieerzeugung, die sehr gut funktioniert, massiv bekämpft. Jetzt planen und bauen die Energiekonzerne große und - gemessen an den Offshore-Anlagen - sehr teure Windparks in der Nord- und Ostsee und jede "private" Energieerzeugungskonkurrenz an Land stört. Die Energiewende wurde auch gezielt für die Interessen dieser Groß-Windparkbetreiber gestrickt.

Ein Nachteil der Windkraftnutzung und ein Hauptgrund für den Widerstand ist auch die dezentrale gute Sichtbarkeit der Anlagen. Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke gibt´s einfach weniger und Radioaktivität und CO2 haben einen großen Vorteil: Sie sind unsichtbar.

Für das komplexe Thema Windenergie, Windräder, Vögel, Fledermäuse & Vogelschlag
gibt es keine einfachen Lösungen. Dennoch braucht es bei Themen, bei denen es keine einfachen Wahrheiten gibt, eine abwägende, differenzierte, faktenbezogene Debatte und kluge Analysen.

Die im Internet sehr hasserfüllt geführte Debatte zeigt,
dass es nicht genügt, in den großen bunten Topf der Ökologie hineinzugreifen, sich eine Art und ein Problem herauszuholen und die ganzen anderen Aspekte unter den Teppich zu kehren. Zur Ökologie gehört der tote Vogel unterm Windrad. Ökologie sind aber auch die vielen toten Vögel unter den Glasscheiben der Hochhäuser, entlang von Autobahnen, Hochspannungsleitungen und Bahntrassen. Zur Ökologie gehören die Gefahren der Atomkraft und die Gefährdung der Arten durch Agrargifte, Naturzerstörung und den menschengemachten Klimawandel.
Die einfachen, "nur guten" Lösungen gibt es leider nicht.




Nachträge


*1) Ich misstraue den oben aufgeführten "genauen" Zahlenangaben zu den Zahlen der getöteten Vögel
Sie können aber sehr deutlich eine Tendenz aufzeigen. Deutlich wird auch bei Top 2.

*2) Jährlich getötete Vögel nach Verursacher in den USA

Anzahl Todesfälle
  • Windkraftanlagen 0,1–0,44 Millionen
  • Gebäude 0,1–1.000 Millionen
  • Sendetürme 5–6,8 Millionen
  • Freileitungen 0,1–175 Millionen
  • Kraftfahrzeuge 60–80 Millionen
  • Pestizide in der Landwirtschaft 67–90 Millionen
  • Katzen (Haus- und Wildkatzen) 365–1000 Millionen

Quelle: Wikipedia

*3) Windräder lassen sich problemlos demontieren
Sie verursachen im Gegensatz zur Atomkraft auch keinen Kinderkrebs und keine Unfälle, bei denen hundertausende von Menschen gefährdet werden. Windräder müssen im Gegensatz zum Atommüll nicht über eine Million Jahre endgelagert werden und verursachen auch keinen Klimawandel, wie dies bei der Nutzung fossiler Energien geschieht. Die Wertschöpfung bleibt im Land und fließt nicht an Ölscheichs, die den Islamischen Staat unterstützen. Die Nutzung der Windenergie ist ein Teilstück einer umweltfreundlichen, nachhaltigen Energieversorgung. Bei der Diskussion um Vogelschlag und Landschaftsschutz sollten diese wichtigen Argumente mit einfließen.
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*Hochspannungstrassen bündeln!
Überall in Deutschland gibt es Planungen, das Stromübertragungsnetz zu verstärken. Ein Beispiel dafür ist die geplante "380-kV-Netzverstärkung Daxlanden-Eichstetten“. Sie bietet jetzt die einmalige Chance, die Energiewende auch einmal für den Landschaftsschutz und Vogelschutz zu nutzen. Die BUND-Idee, die vielen, parallel laufenden Strom-Trassen zu einer einzigen Trasse zu bündeln, wird am Oberrhein von der Politik aufgegriffen. Wenn wir es schaffen würden, alle parallel laufenden Trassen in Deutschland zu bündeln, könnten wohnortnah sehr viele Masten wegfallen.




Eine allgemeine Stellungnahme des BUND zur „Vermeidung von Vogelschlag an Glas“



Sehr geehrte Damen und Herren,
§ 44 (1) BNatSchG verbietet das Töten oder Verletzen aller wild lebenden Tiere der besonders geschützten Arten einschließlich aller heimischen Vogelarten. Unter das Verbot fällt auch eine signifikante Erhöhung des Tötungsrisikos durch ein Vorhaben, wie zum Beispiel dem Verbauen von gläsernen Bauelementen. Die Verbote des § 44 BNatSchG sind abwägungsfest.

Bei der Errichtung von Gebäuden oder technischen Anlagen mit Glasfassaden oder -elementen kann sich das Kollisionsrisiko für Vögel stark erhöhen. Vögel verenden entweder unmittelbar durch die Kollision oder verletzen sich so, dass sie später an den Folgen sterben oder zu einer leichten Beute für Fraßfeinde werden. Glas ist für Vögel unsichtbar. Sie sehen entweder hindurch oder nehmen nur eine Spiegelung der Umgebung wahr. Neben großflächigen Verglasungen stellen Eckverglasungen, (begrünte) verglaste Dachterrassen, gläserne Verbindungsgänge und -tunnel sowie (Lärm-)Schutzwände und Balkonverglasungen eine besondere Gefährdung dar, da diese in viel genutzten Flugschneisen von Vögeln liegen können. Dabei kann Glas in jeder Höhe eine Gefahr darstellen, da verschiedene Vogelarten unterschiedliche Flughöhen bevorzugen. Auch kleine Glasflächen oder Fenster können insbesondere durch Spiegelungen natürlicher Grünstrukturen eine Gefahr für Vögel darstellen.

Das mit dem Vorhaben verbundene Kollisionsrisiko ist in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde zu beurteilen. Einem erhöhten Kollisionsrisiko ist durch Verwendung von vogelfreundlichem Glas gemäß der österreichischen Norm ONR 191040 (Kategorie A - hochwirksam) oder durch andere geeignete konstruktive Maßnahmen zu begegnen. UV-Markierungen sind nicht ausreichend wirksam, da eine Reihe von Vogelarten kein UV-Licht wahrnehmen kann.

Ausführliche Informationen zum Thema Vogelschlag bieten die Broschüren „Vogelschlag an Glas“ des BUND NRW e.V. und „Vogelfreundliches Bauen mit Glas und Licht“ der Schweizerischen Vogelwarte Sempach. Fachliche Beratung bietet der BUND NRW e.V. außerdem im Rahmen des Projekts „Vermeidung von Vogelschlag an transparenten und spiegelnden Bauelementen“

Mit freundlichen Grüßen


Diese Stellungnahme wurde im Rahmen des Projektes „Vermeidung von Vogelschlag an transparenten und spiegelnden Bauelementen“ des BUND NRW e.V. verfasst, welches durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gefördert wird.





Aktuelle Quellen, Links und Hintergründe zu diesem Thema



Aktueller Einschub:


Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Steffi Lemke, Harald Ebner, Annalena Baerbock, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit dem Titel "Stummer Frühling – Verlust von Vogelarten" vom 02. Mai 2017:

„ […] Über den 12-Jahres-Zeitraum zeigte ein Drittel aller Brutvogelarten (84 Arten) signifikante Bestandsabnahmen, über den 25-Jahres-Zeitraum war es lediglich ein Viertel der Arten (65 Arten). Dies deutet auf einen in den letzten 12 Jahren insgesamt zunehmenden Druck auf die Brutvogelbestände hin. Arten des Offenlandes und des Siedlungsbereiches zeigten die stärksten Rückgänge. […]

Auf einen Verlust von rund 300 Millionen Brutpaaren werden die Rückgänge in der Agrarlandschaft der Europäischen Union zwischen 1980 und 2010 veranschlagt. […]

Arten der Agrarlandschaft mussten die stärksten Bestandseinbußen hinnehmen. Bei rund der Hälfte dieser Arten nahm der Bestand zwischen Mitte der 1980er Jahre und 2009 ab. In den letzten 12 Jahren hat sich die Situation mit einem geringeren Anteil moderater und starker Abnahmen nur punktuell verbessert (z. B. Großtrappe, Raubwürger). Verschlechtert hat sich gleichzeitig die Situation bei Feldlerche und Goldammer. […]

Besonders prekär ist die Situation der typischen Grünlandbewohner. Bei diesen nehmen nach Wahl et al. (2015) fünf von sieben Arten ab. Bei den Arten, die mehrere Hauptlebensraumtypen nutzen, gibt es insbesondere bei den Bewohnern halboffener Landschaften Verschlechterungen vom 25- zum 12-Jahrestrend (z. B. Stieglitz, Star, Gelbspötter). […]

Gemäß den Bestandsangaben, aus denen der Teilindikator Agrarland berechnet wird (BfN 2017), zeigen folgende drei Arten dieses Teilindikators die größten negativen Trends seit dem Jahr 1990 bis zum Jahr 2013: Kiebitz: Bestandsabnahme um 80 Prozent, Braunkehlchen: Bestandsabnahme um 63 Prozent, Uferschnepfe: Bestandsabnahme um 61 Prozent. […]

Gemäß den Bestandsangaben, aus denen der Teilindikator Agrarland berechnet wird, zeigte die Feldlerche im Zeitraum von 1990 bis 2013 einen Bestandsrückgang um 35 Prozent. […]

Gemäß Angaben des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten sind die Bestände des Rebhuhns in Deutschland von 1990 bis 2015 um 84 Prozent zurückgegangen. […]

Besonders heben die Autoren folgende Faktoren für die Rückgänge hervor: Lebensraumveränderungen, Verringerung des Nahrungsangebotes (insbesondere Rückgang der Insektenbiomasse) und direkte Verfolgung (Prädation). […]"

Quelle:hier (als PDF-Datei).



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Übersicht: Windenergie, Wind, Windräder, Windkraft



Aktueller Einschub: Windenergie & Artenschutz
Bei den Bränden in den USA im Jahr 2020 verbrannten erneut Menschen, Gebäude und Millionen Tiere. Hauptursache der Walbrände ist der menschengemachte Klimawandel. Nur mit zukunftsfähigen Energien kann der Klimawandel bekämpft werden. Wer Windräder verhindert sollte nicht mit Wald- und Artenschutz argumentieren.

Windräder belasten die Umwelt am wenigsten
Erneuerbare Energien sind gut für Klima und Natur, Kohlekraftwerke dagegen schlecht, klar. Aber wie stark sind die Unterschiede wirklich? Das Umweltbundesamt hat nachgerechnet und 2019 eine Studie veröffentlicht: Braunkohle ist demnach 74 Mal schädlicher für die Umwelt als Windräder.
Windenergie und Wasserkraft verursachen mit 0,28 bzw. 0,3 Cent pro Kilowattstunde die geringsten Umweltkosten. Mit Abstand folgen die anderen Erneuerbaren Energieformen Photovoltaik (1,64 Cent) und Biomasse (7,71 Cent). Von den fossilen Energien kann einzig Erdgas mit Umweltkosten von 8,59 Cent pro Kilowattstunde den einstelligen Bereich halten, Steinkohle und besonders Braunkohle sind mit 18,79 und 20,81 Cent pro Kilowattstunde am schädlichsten für Klima, Natur und Gesundheit.
Dennoch haben es Energie-Konzerne, Klimawandelleugner und Lobbyisten in CDU, CSU, AfD & FDP geschafft, die umweltfreundlichste Form der Energiegewinnung massiv zu behindern.











Rote Liste - Einheimische Vögel Deutschland / Windräder / Windenergie?


Windräder, Vögel & Fledermäuse : Katzen, Glasscheiben, Bleivergiftung, Straßen, Züge & Vogelfang / Ein Vergleich

Rote Liste Deutschland



Quelle: www.unter-geiern.com

Alle Aussagen über den Bestand der verschiedenen Vogelarten auf dieser Website beziehen sich auf die aktuelle offzielle "Rote Liste der Brutvögel Deutschlands" aus dem Jahr 2016. Diese teilt Brutvögel in die Kategorien 0 bis 3, sowie R und V ein. Im Folgenden sind zum Überblick noch einmal alle auf dieser Seite vorgestellten Arten in die jeweiligen Kategorien eingeordnet.

Kategorie 0: Bestand erloschen
In dieser Kategorie befinden sich 13 Arten, die bei uns in Deutschland als Brutvogel ausgestorben sind, u.a.
  • Gänsegeier
  • Mornellregenpfeifer
  • Schlangenadler



Kategorie 1: vom Aussterben bedroht
In dieser Kategorie befinden sich insgesamt 29 Arten, deren Bestand akut vom Erlöschen bedroht ist, u.a.
  • Alpenstrandläufer
  • Bekassine
  • Brandseeschwalbe
  • Brachpieper
  • Bruchwasserläufer
  • Goldregenpfeifer
  • Großer Brachvogel
  • Großtrappe
  • Haubenlerche
  • Kampfläufer
  • Kornweihe
  • Küstenseeschwalbe
  • Lachseeschwalbe
  • Moorente
  • Ohrentaucher
  • Raubseeschwalbe
  • Sandregenpfeifer
  • Schreiadler
  • Seeregenpfeifer
  • Steinschmätzer
  • Sumpfohreule
  • Trauerseeschwalbe
  • Uferschnepfe
  • Zippammer
  • Zwergseeschwalbe


Kategorie 2: stark gefährdet
In diese Kategorie werden 19 Arten eingeordnet, u.a.
  • Braunkehlchen
  • Flussseeschwalbe
  • Flussuferläufer
  • Grauspecht
  • Kiebitz
  • Knäkente
  • Nachtreiher
  • Raubwürger
  • Rebhuhn
  • Steinwälzer
  • Turteltaube
  • Wendehals
  • Wiesenpieper
  • Wiesenweihe


Kategorie 3: gefährdet
Dieser Kategorie wurden insgesamt 27 Arten zugewiesen, u.a.
  • Baumfalke
  • Baumpieper
  • Bluthänfling
  • Feldlerche
  • Feldschwirl
  • Fischadler
  • Krickente
  • Löffelente
  • Mehlschwalbe
  • Rauchschwalbe
  • Rohrdommel
  • Rotschenkel
  • Spießente
  • Star
  • Trauerschnäpper
  • Tüpfelsumpfhuhn
  • Weißstorch
  • Wespenbussard
  • Wiedehopf
  • Zaunammer



Kategorie R: Art mit geographischer Restriktion
Diese Kategorie umfasst 29 Arten, die bei uns selten vorkommen. Meist brüten sie nur in Teilen Deutschlands, u.a.
  • Alpenbraunelle
  • Basstölpel
  • Bergente
  • Dreizehenmöwe
  • Eissturmvogel
  • Felsenschwalbe
  • Gelbkopf-Schafstelze
  • Grünlaubsänger
  • Löffler
  • Mantelmöwe
  • Mauerläufer
  • Pfeifente
  • Purpurreiher
  • Singschwan
  • Steppenmöwe
  • Tordalk
  • Trottellumme
  • Weißbart-Seeschwalbe
  • Weißflügel-Seeschwalbe
  • Zwergmöwe


Kategorie V: Vorwarnliste
Diese Kategorie beinhaltet 17 Arten, die noch nicht gefährdet sind, aber bei denen z.B. durch starke Bestandsrückgänge Grund zur Besorgnis besteht, u.a.
  • Feldsperling
  • Gänsesäger
  • Gartenrotschwanz
  • Goldammer
  • Grauschnäpper
  • Haussperling
  • Heidelerche
  • Kleinspecht
  • Kuckuck
  • Pirol
  • Rotmilan
  • Teichhuhn
  • Uferschwalbe
  • Wasserralle



Das Fazit sieht wenig erfeulich aus: fast die Hälfte aller einheimischen Brutvogelarten findet sich mittlerweile in einer der oben aufgeführten Kategorien wieder. Doch der Vergleich mit früheren Roten Listen zeigt auch: durch konsequente Schutzmaßnahmen konnten einige Arten wieder erfolgreich ihre Bestände vermehren, sodass sie nicht mehr aufgelistet sind.





Vögel & Vogelsterben in Deutschland


Hühner


Krähen


Elster


Sperlinge


Enten


Tauben


Baumläufer


Lappentaucher


Wiedehopfe


Bienenfresser (Spinte)


Pirol


Eisvögel


Segler


Reiher


Meisen


Sturmvögel


Tölpel


Kuckucke


Pagageien


Ibisse


Störche


Ammern


Regenpfeiler


Kraniche


Rallen


Lerchen


Finken


Zaunkönige


Alken


Eulen


Würger


Schnepfen


Seeschwalben


Kormorane


Greifvögel


Möwen


Rohrsänger u.ä.


Spechte


Schnäpper u.ä.


Grasmücken


Stelzen


Schwalben


Goldhähnchen


Drosseln und Amseln


Stare


Mauerläufer


Grassänger


Kleiber


Laubsänger






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Aktuell: Die Seilbahnpläne des Europa-Parks sind wieder da und gefährden den Taubergießen

2022/2023 Infosammlung: Natur, Naturschutz & Naturgebiete, in Südbaden, im Elsass und am Oberrhein





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Immer mehr Klimawandelleugner und Energiewendegegner argumentieren mit gezielt vorgeschobenen "Artenschutz-Argumenten" gegen Energie aus Wind & Sonne. Bei den großen Bränden in Australien und in Amazonien sind Milliarden Tiere auf eine entsetzliche Art und Weise gestorben. Die menschengemachte Klimakatastrophe wird die globale Artenausrottung und das Waldsterben massiv beschleunigen. Diese Fakten müssen, auch wenn's uns Naturschützern manchmal schwerfällt, bei allen regionalen Planungsvorhaben in die immer notwendige Artenschutz-Betrachtung einbezogen werden.

Genau in dieser Frage unterscheiden sich gemeinwohlorientierte Naturschutzverbände von egoistischen Bürgerinitiativen.











Mitwelt-Warnungen 2022 und Hinweise zu diesen Seiten...


  • 1) Diese Internetseiten von Mitwelt am Oberrhein sind "altmodisch-textorientiert" und manchmal lang. Wir bieten keine modischen Infohäppchen, sondern wenden uns an die kleine Minderheit, die noch in der Lage ist, längere Texte zu lesen und zu erfassen.
  • 2) Wenn Sie hier "Die Wahrheit" suchen, werden Sie sie nicht finden. Es gibt sie nicht, "Die Wahrheit", sondern immer nur Annäherungen daran, Wahrheitsfragmente. Es wird Ihnen nichts übrigbleiben, als sich mit den "anderen Wahrheiten" auseinander zu setzen, um zu einer eigenen Meinung zu kommen. Verlassen Sie auch einmal den engen "Echoraum" der eigenen Meinung im Internet. Misstrauen Sie Wahrheitsverkündern, Ideologen, vom Krieg bestärkten Ewiggestrigen und Verschwörungstheoretikern. Haben Sie Mut Ihren eigenen Verstand zu gebrauchen.
  • 3) Im Zweifel, gerade in Kriegszeiten, ist die -Allgemeine Erklärung der Menschenrechte- immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

Axel Mayer,Mitwelt am Oberrhein

Getragen von der kleinen Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht kommen wird wie die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)


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