Insektensterben in Deutschland: Ursachen - Agrargifte, Neonicotinoide, Glyphosat, Lichtverschmutung, Naturzerstörung


Veröffentlicht am 16.02.2020 in der Kategorie Natur & Naturschutz von Axel Mayer

Insektensterben in Deutschland: Ursachen - Agrargifte, Neonicotinoide, Glyphosat, Lichtverschmutung, Naturzerstörung



Die aktuelle Debatte um das globale und regionale Insektensterben und seine Ursachen führt an einer Stelle in die Irre. Wir diskutieren das große Sterben als ein Phänomen der letzten 30 Jahre. Doch das Sterben hat mit DDT, E605 und anderen brutalen Agrargiften schon viel früher begonnen. Das aktuelle Insektensterben ist die Ausrottung des verbliebenen Rests. Das gilt nicht nur für die Insekten sondern auch für das eng damit verbundenen Sterben der Vögel und für das große globale Artensterben.
Axel Mayer



Aktueller Einschub vom 6.5.19:
Uno-Bericht Eine Million Arten vom Aussterben bedroht


Ziel der UN - IPBES-Studie war es, eine solide wissenschaftliche Grundlage zu schaffen, auf der knapp 200 Regierungen in den kommenden eineinhalb Jahren über ein neues Uno-Rahmenabkommen zur Bewahrung der biologischen Vielfalt verhandeln. Das Abkommen soll, falls es zustande kommt, im Oktober 2020 beim Weltnaturschutzgipfel im chinesischen Kunming beschlossen werden.

Hier einige der verheerenden Aussagen des UN-Berichts:
  • 85 Prozent der Feuchtgebiete sind bereits zerstört
  • Seit dem späten 19. Jahrhundert sind rund die Hälfte aller Korallenriffe verschwunden
  • Neun Prozent aller Nutztierrassen sind ausgestorben
  • Zwischen 1980 und dem Jahr 2000 wurden 100 Millionen Hektar tropischer Regenwald abgeholzt - weitere 32 Millionen Hektar allein zwischen 2010 und 2015
  • 23 Prozent der Landfläche des Planeten gelten als ökologisch heruntergewirtschaftet und können nicht mehr genutzt werden
  • Der Verlust von Bestäuberinsekten bedroht Nahrungsmittelproduktion im Wert von 235 bis 577 Milliarden Dollar pro Jahr
  • Durch die Zerstörung von Küstengebieten wie Mangrovenwäldern ist die Lebensgrundlage von bis zu 300 Millionen Menschen gefährdet
  • Allein die vom Menschen verursachte Erderhitzung könnte rund fünf Prozent der Arten auslöschen, wenn der Schwellenwert von zwei Grad Celsius globaler Temperaturerhöhung überschritten werde
  • Die globale Rate des Artensterbens ist mindestens um den Faktor zehn bis Hunderte Male höher als im Durchschnitt der vergangenen zehn Millionen Jahre, und sie wächst

Aktueller Einschub:
  • Eine Studie des DLR aus dem Jahr 2019 besagt, dass pro Jahr ca. 1.200 Tonnen Insektenbiomasse in Deutschland an Windrotoren verloren gehen und die Kohle- Atom- und Agrarchemielobbyisten (Die Welt!) greifen das Thema begierig auf. Das ist lesenswert und doch gemessen an den Hauptursachen des Insektensterbens tatsächlich nur ein Rand- und Nischenthema. Alleine in deutschen Wäldern fressen Vögel 400.000 Tonnen Insektenbiomasse im Jahr! Das Ganze erinnert an die gelenkte Debatte um zu den jährlich 100.000 bis 200.000 von Windrädern getöteten Vögeln, die verhindern soll, dass über die 18 Millionen Vögel diskutiert wird, die in Deutschland an Glasscheiben sterben. Strom aus Kohlekraftwerken und neuen AKW ist nicht nur gefährlich, sondern auch auch viel teurer als Strom aus Windenergie. Gerade darum bekämpfen die Lobbyisten die erneuerbaren Energien mit gezielt vorgeschobenen Scheinargumenten.


Insektensterben Ursachen (Kurzversion)
Die Ursachen des massiven Insektensterbens sind vielfältig. Es gibt Hauptgründe und Nebengründe für den massiven Rückgang der Arten und es gibt ein massives ökonomisches Interesse der Industrie- und Agrochemielobby und ihrer PR-Agenturen dieses Thema gezielt nur in den kleinen Nischen und Randbereichen zu diskutieren.

Die Hauptursache für das Sterben von Insekten wie Schmetterlingen und Bienen ist die industrielle Landwirtschaft mit ihren Giften (Neonicotinoide...), Herbiziden (Glyphosat...), Überdüngung und die „pflegeleichte“ ausgeräumte, monotone Agrar-Landschaft. Ein besonders bedrückendes Phänomen ist die Fernwirkung der Gifte und Düngemittel selbst in weit entfernte Naturschutzgebiete.

Zu den weiteren Ursachen des Rückgangs zählen Biotopverluste bei Pflanzen aufgrund erhöhten Stickstoffgehalts im Boden. Aus zweimal gemähten artenreichen Wiesen wurden stark gedüngte artenarme Produktionsflächen für Biogasanlagen und Hochleistungskühe. Die Giftorgien in Privatgärten, aktuell bei der Bekämpfung des Buchsbaumzünslers, dürfen bei der Ursachenanalyse nicht außer Acht gelassen werden. Als weitere mögliche Ursachen gelten Klimawandel, Flächenverbrauch und Bebauung, der zunehmend beschleunigte Verkehr, Lichtverschmutzung und die massenhafte Tötung von Insekten an Lichtquellen.

Ein weiterer Hauptgrund des Insektensterbens wird von Naturschützern gerne übersehen. Unsere Landwirtschaft konkurriert auf einem globalisierten Agrarmarkt im Rahmen des Freihandels mit Ländern wie Kanada. Eine immer noch erfreulich kleinräumige Landwirtschaft z.B. in Südbaden, verkauft auf dem gleichen Markt wie die giftdominierte großindustrielle Landwirtschaft in den USA. Wenn nur noch der Preis und die Ideologie des „freien Marktes“ zählt, dann haben Insekten, Vögel, Hecken aber auch die Mehrzahl der Landwirte selber keine Chancen. Die Naturschutzbewegung ist nicht der Feind der Landwirtschaft, sondern der potentiell Verbündete einer naturnäheren, giftärmeren, nachhaltigen und somit auch moderneren und zukunftsorientierten Landwirtschaft.

Notwendige Ursachenforschung und ihre Probleme.
Während das Insektensterben als solches nur noch von industrienahen Insektensterbenleugnern bestritten wird, gibt es bei der Ursachenforschung, insbesondere bei der Fernwirkung der Gifte noch einen großen Forschungsbedarf. Wir sehen dies, sind aber gebrannte Kinder. Bei Themen wie Klimawandel, Holzschutzmittelgifte, Contergan und Asbest waren die Ursachen teilweise jahrzehntelang bekannt und eine industriegelenkte Ursachenforschung, verbunden mit Verharmlosungs-Kampagnen hat Maßnahmen zur Schadensbegrenzung jahrelang verzögert und verhindert. Dies hat bei Holzschutzmittelgiften, Contergan und Asbest zu Krankheit und Tod vieler Menschen geführt. Der organisierte Kampf der Klimawandelleugner wird weltweit noch größere Opfer fordern.

Die Forderung nach einer industrieunabhängigen Erforschung der Ursachen des Insektensterbens und der Fernwirkung der Gifte, erscheint angesichts der Macht von Bayer, Monsanto und Syngenta und Co. beinahe unrealistisch, muss aber angegangen werden und darf nicht zu einer Verzögerung bei der Bekämpfung des Insektensterbens führen.

Ablenkungsmanöver und erste Erfolge :
Seit dem Jahr 2016 haben wir bundesweit mit Presse- und Internetarbeit und vielen kleinen Anzeigen auf das das stille Insektensterben und seine Ursachen aufmerksam zu machen. Zwei Jahre später und zehn Jahre nach der großen Bienenvergiftung in Südbaden haben wir endlich auch erfreuliche Teilerfolge erzielt. Gegen den heftigsten Widerstand der Agrochemielobby ist es endlich gelungen, zumindest drei besonders gefährliche Neonicotinoide zu verbieten. Der wichtige Streit um Neonics hat den kleinen BUND am Oberrhein im Jahr 2013 in einem massiven juristischen Konflikt mit dem Chemiegiganten Bayer viel Geld gekostet. Umso mehr freuen wir uns über den Erfolg für die Natur. Aber noch sind manche Neonics erlaubt und der BUND muss darauf achten, dass die Folgegifte nicht ähnlich problematisch sind. Wir freuen uns über den Teilerfolg, wissen aber genau, dass das alles noch lange nicht reicht um das regionale und globale Artensterben auch nur zu bremsen. Und mit Sorge blicken wir auf die geschickten Ablenkungsmanöver der Agrochemielobby. Wir freuen uns über jeden blühenden Ackerrandstreifen, wissen aber auch, das ein spritzmittelvergifteter Blühstreifen eine hübsch anzusehende Todesfalle für Insekten ist.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer


(Langversion) Seit de, Jahr 2016 machen der BUND und die Umweltbewegung


auf das massive Insektensterben und das damit verbundene Vogelsterben aufmerksam. Zwischenzeitlich ist das bedrohliche Thema endlich auch in den Medien und der Öffentlichkeit angekommen. Studien zeigen: "Die Biomasse der Insekten ist in Teilen Deutschlands in den vergangenen 27 Jahren um durchschnittlich 76 Prozent zurückgegangen."
In der erfreulich breiten Debatte wird allerdings ein zentraler Aspekt, die unerkannte neue Dimension des Insektensterbens, häufig übersehen. Das hat auch damit zu tun, dass alte Gewissheiten der Umweltbewegung jetzt ins Wanken kommen.

Jahrzehntelang haben wir sinnvollerweise Samentütchen
mit den Samen einheimischer Blütenpflanzen verteilt, für naturnahe blühende Gärten und Ackerrandstreifen geworben. Das stimmt alles noch und ist doch, zumindest für die Insekten, falsch...
Wer heute das massive Insektensterben mit hübschen "Alibibiotopen" bekämpfen will, hat die Dimension des Problems nicht erkannt und fällt auf die neue, aggressive Krisenkommunikation der Agro-Chemielobby herein.

Glyphosat tötet die Ackerwildkräuter und entzieht dadurch Insekten auf riesigen Flächen die Nahrungsgrundlage. Die Tiere, die sich in die "Reservate" der Ackerrandstreifen retten können, werden durch Neonicotinoide und andere Agrargifte getötet.

Die unerkannte neue Dimension des Insektensterbens aber ist die "Fernvergiftung".
Einige Agrargifte wirken und giften durch den Ferneintrag auch über große Strecken. Beim BUND in Freiburg rufen immer mehr Menschen an und berichten, dass es in ihren schönen, blühenden Gärten immer weniger Schmetterlinge gibt. Das große Sterben der Insekten findet eben auch in naturnahen blühenden Gärten, auf Ackerrandstreifen und in großen Naturschutzgebieten statt.

Jörg-Uwe Meineke, Schmetterlingsexperte und ehemaliger Leiter des Referats für Naturschutz und Landschaftspflege im Regierungspräsidium Freiburg beschreibt das neue Phänomen: „Ich untersuche die Tag- und Nachtfalter in der Oberrheinebene seit 30 Jahren regelmäßig und sowohl die Artenzahlen als auch die Faltermengen gehen insgesamt stark zurück. Es fällt auf, dass auch Wiesen, die selbst nicht zerstört wurden, aber in der Agrarlandschaft unmittelbar den Randeinflüssen der gespritzten Kulturen ausgesetzt sind, nur noch von wandernden Faltern besucht werden. Wiesen im schützenden Wald sind oft noch nicht so betroffen. Die bunten Wiesen der Hochwasserdämme in der Aue sind vom Wald abgeschirmt und geschützt und darum immer noch Falter-reich. Im Kaiserstuhl haben sich einige Arten nur noch in den windgeschützten Tälern gehalten“


Der Bioland-Bundesverband schreibt: "Eine Studie im Auftrag des Landesamts für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) Brandenburg brachte den Nachweis, dass die Unkrautvernichtungsmittel Pendimethalin und Prosulfocarb sehr weiträumig über thermische Luftbewegungen verbreitet werden. Die Gutachter sprechen von einer "unerwünscht weiträumigen und anhaltenden Verbreitung insbesondere von Pendimethalin". Die festgestellte Belastung liegt 100- bis 1000-fach höher als die Grundbelastung in unbelasteten Referenzgebieten der Nord- und Ostsee."


Auch Naturschutzverbänden und Umweltaktiven fällt es schwer,
Dinge, die jahrzehntelang zu Recht gesagt wurden, zu ändern, wenn sich neue Sachverhalte ergeben. Im Zusammenhang mit dem Insektensterben gelten manche alten, bewährten Ratschläge nicht mehr.

Blühende Ackerrandstreifen an Äckern, die mit Neonicotinoiden behandelt werden, sind gut für die Blühpflanzen und das Bild der Landschaft, gleichzeitig aber tödlich für die Insekten.
Es gibt im Bereich der Fernvergiftung noch einen großen Forschungsbedarf, gleichzeitig aber auch einen aktuellen schnellen Handlungsbedarf.


Mit Neonicotinoiden, Glyphosat (Roundup) und anderen Giften und Herbiziden,
die (gemeinsam mit anderen Ursachen) für das große Sterben verantwortlich sind, machen Konzerne wie Bayer, Monsanto und Syngenta satte Gewinne. Die Debatte um das Insektensterben gefährdet diese Gewinne massiv und darum laufen jetzt auch die Desinformationskampagnen an. Das Insektensterben lässt sich nicht mehr leugnen. Die jetzigen Kampagnen (auch für ackernahe Kleinbiotope) versuchen einfach nur, von den tatsächlichen Ursachen und der notwendigen, echten Ursachenbekämpfung abzulenken. Sie dienen der Gefahrzeitverlängerung von Neonicotinoiden, Glyphosat und anderen Giften.

Die Umweltbewegung muss mit Vehemenz gegen Neonicotinoide und Glyphosat kämpfen, so wie wir das bei DDT schon einmal erfolgreich getan haben.

In einer zukünftigen, naturnäheren, ökologischeren Landwirtschaft mit weniger Giften nützen die „alten“ Samentütchen, naturnahen Gärten, Naturschutzgebiete und Ackerrandstreifen, die nicht mehr „fern- und nahvergiftet“ werden, auch wieder den Insekten, Vögeln und letztendlich auch den Menschen.

Gemeinsam mit Landwirten, die eine großindustrielle Landwirtschaft ablehnen, müssen wir hier schnelle und giftärmere Lösungen suchen.

Ablenkungsmanöver und erste Erfolge :
Seit dem Jahr 2016 haben wir bundesweit mit Presse- und Internetarbeit und vielen kleinen Anzeigen auf das das stille Insektensterben und seine Ursachen aufmerksam zu machen. Zwei Jahre später und zehn Jahre nach der großen Bienenvergiftung in Südbaden haben wir endlich auch erfreuliche Teilerfolge erzielt. Gegen den heftigsten Widerstand der Agrochemielobby ist es endlich gelungen, zumindest drei besonders gefährliche Neonicotinoide zu verbieten. Der wichtige Streit um Neonics hat den kleinen BUND am Oberrhein im Jahr 2013 in einem massiven juristischen Konflikt mit dem Chemiegiganten Bayer viel Geld gekostet. Umso mehr freuen wir uns über den Erfolg für die Natur. Aber noch sind manche Neonics erlaubt und der BUND muss darauf achten, dass die Folgegifte nicht ähnlich problematisch sind. Wir freuen uns über den Teilerfolg, wissen aber genau, dass das alles noch lange nicht reicht um das regionale und globale Artensterben auch nur zu bremsen. Und mit Sorge blicken wir auf die geschickten Ablenkungsmanöver der Agrochemielobby. Wir freuen uns über jeden blühenden Ackerrandstreifen, wissen aber auch, das ein spritzmittelvergifteter Blühstreifen eine hübsch anzusehende Todesfalle für Insekten ist.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer

Syngenta, Bayer, Monsanto, Bauernverbände & Co: Greenwash zum Thema Insektensterben / Bienensterben. Mit Plakaten, Ablenkungskampagnen, industriegelenkten Leserbriefen & Lobbykampagnen versuchen die Konzerne eine Gefahrzeitverlängerung für Neonicotinoide, Glyphosat und eine großindustrielle Landwirtschaft durchzusetzen.





Insektensterben in Deutschland: Ursachen - Neonicotinoide, Glyphosat & Fernvergiftung - Die unerkannte neue Dimension des Insektensterbens



Infos zum Schmetterlingssterben / Insektensterben / Artensterben




Aktuell:


Insektenrückgang weltweit - in Deutschland besonders stark


Eine Analyse weltweiter Langzeitstudien im Jahr 2020 zeigt, dass die Zahl landlebender Insekten zurückgeht. Sie sank in 30 Jahren um fast ein Viertel. Zu diesen Ergebnissen kommt die bislang umfassendste Meta-Analyse von Insektenbeständen an 1676 Orten weltweit. Die Studieist in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift "Science" erschienen.
Ein internationales Forscherteam stellte Daten aus 166 Langzeitstudien an weltweit 1676 Orten zusammen, um Veränderungen der Insektenzahlen (Individuen, nicht Arten) zu untersuchen. Diese Daten wurden im Zeitraum zwischen 1925 und 2018 erhoben. Die komplexe Analyse offenbarte große Unterschiede in den lokalen Trends - selbst zwischen nahe gelegenen Orten. So gab es in Ländern mit vielen Langzeitstudien wie Deutschland, Großbritannien oder den USA sowohl Orte mit Rückgängen als auch Orte mit wenig Veränderungen oder sogar Zunahmen. 
Im globalen Durchschnitt gingen landlebende Insekten wie Schmetterlinge, Heuschrecken oder Ameisen um 0,92 % pro Jahr zurück.
Erstautor Dr. Roel van Klink, der bei iDiv und der UL forscht, sagt: "0,92 Prozent klingt vielleicht nicht nach viel, aber es bedeutet 24 Prozent weniger Insekten über 30 Jahre und sogar eine Halbierung über 75 Jahre. Der Rückzug der Insekten findet leise statt - in nur einem Jahr bemerken wir das nicht. Es ist wie wenn man an den Ort zurückkehrt, wo man aufgewachsen ist. Nur wenn man jahrelang nicht dort war, bemerkt man, wie viel sich tatsächlich verändert hat - leider oft zum Schlechteren."
Die Insekten-Rückgänge waren in Teilen der USA sowie in Europa, insbesondere in Deutschland, am stärksten. In Europa verstärkten sich die negativen Trends in den letzten Jahren - die größten Rückgänge wurden seit 2005 beobachtet.
Quelle: www.sonnenseite.com



Linkliste:




Axel Mayer, BUND-Regionalgeschäftsführer




Infosammlung 2020: Natur, Naturschutz & Naturgebiete, in Südbaden, im Elsass und am Oberrhein



Aktuell & wichtig!


Flächendeckend stirbt der Wald. Wer da noch von "Waldumbau" redet, der verharmlost und lügt. Wir erleben aktuell ein Waldsterben 2.0 welches das Waldsterben in den 80er Jahren des letzten Jahrhundert bei weitem übertrifft. In den 80er Jahren gab es massive Aktionen, Demos & Proteste der Umweltbewegung. Doch wo ist die Protestbewegung gegen das Waldsterben 2.0? Angesichts der Dimension der Schäden genügt es nicht die Proteste an Fridays for Future zu delegieren!" Angesichts von Waldsterben und Artenausrottung ist die Naturschutzbewegung erschreckend brav.
Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein















Mitwelt-Warnungen im Corona-Jahr 2020 & Hinweise zu diesen Seiten...


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  • 3) Im Zweifel ist die -Allgemeine Erklärung der Menschenrechte- immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.
  • Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein

Getragen von der Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht kommen wird wie die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)


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