Initiative Neue (un-)Soziale Marktwirtschaft (INSM): Wahl-Propaganda & Kritik - Tarnorganisation und Sprachrohr der Konzerne / Baerbock & Verbotspartei


Veröffentlicht am 11.06.2021 in der Kategorie Greenwash von Axel Mayer

Initiative Neue "Soziale" Marktwirtschaft (INSM): Wahl-Propaganda & Kritik: Tarnorganisation und Sprachrohr der Konzerne / Baerbock & Verbotspartei


Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Kurzform INSM,
ist eine im Jahr 2000 vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall gegründete sowie von weiteren Wirtschaftsverbänden und Unternehmen, getragene Organisation, die das Ziel verfolgt, die deutsche Öffentlichkeit, gut getarnt, von den Ideen und Interesse der Konzerne zu überzeugen. Sie bekämpft im Auftrag von Kohle- und Atomkonzernen die Energiewende und agiert mit gut getarnten Lobbyisten wie Bernd Raffelhüschen für die Verlängerung der Lebensarbeitszeit und bekämpft aktuell die Grundrente. Im Streit um die Rente organisiert sie die bösartige Kampagne "Jung gegen Alt". Wer wissen will, was Großkonzerne und "Steuervermeider" wollen, sollte sich die Kampagnen der INSM ansehen. Wenn das reichste Prozent der Weltbevölkerung (70 Millionen Menschen) über so viel Vermögen verfügt wie der ganze Rest (sieben Milliarden Menschen) zusammen, dann hat dies auch mit solchen Tarnorganisationen zu tun.


Mit neuen Durchsetzungsstrategien,
Greenwash, Mediation, Neusprech, industriegelenkten Initiativen und geschickter Propaganda sollen Menschen an Neoliberalismus, Sozialabbau, niedrigere Rente, Atomkraftwerke, Gentechnik, Kriege für Öl und Umweltzerstörung gewöhnt werden. Die INSM bekämpft "im Auftrag" der alten Kohle- und Atomkonzerne auch heftigst die Energiewende in Bürgerhand und organisiert die Lobbyarbeit für TTIP, CETA & Freihandel.


Im Bundestagswahlkampf 2021 kämpft die INSM, also die Arbeitgeber-Lobby
gegen die Grünen. In teuren Großanzeigen werden sie als "Verbotspartei" dargestellt und auch die SPD wird massiv angegriffen. Hier zeigt sich wer Macht und Geld hat in Deutschland. Je näher der Tag der Bundestagswahl 2021 heranrückt, desto öfter öfter ist der Begriff der "grünen Verbotspartei" zu hören. Die so genannte Initiative Neue "Soziale" Marktwirtschaft (INSM), die AfD, FDP, der rechte Flügel von CDU, CSU in der Werteunion und rechtslibertäre Netzwerke setzen den Begriff Verbotspartei als Kampfbegriff ein.
Die "WIR ERLAUBEN KONZERNEN UND MILLIARDÄREN IMMER ALLES PARTEIEN" sind mitverantwortlich für den desaströsen Zusand der Welt, für Klimawandel, Artensterben, Atommüllproduktion und für soziale Ungleichheit. Kein Wunder kämpft die INSM für die "WIR ERLAUBEN KONZERNEN UND MILLIARDÄREN IMMER ALLES PARTEIEN". Ein Konzern-Lobbyist wie Herr Friedrich Merz wäre der ideale Ministerkandidat der Konzerne, Millionäre & Gierigen.



Die Initiative Neue "Soziale" Marktwirtschaft (INSM) ist Teil eines großen Netzwerks...

Energiewendegegner, Klimawandelleugner, Windradgegner, Atom- & Kohlelobbyisten und industriegelenkte Ökooptimisten in Deutschland: Die Netzwerke


Die Netzwerke der Industrie-Lobbyisten (Atlas Network, Cato Institute...) sind weltweit gespannt und eine zentrale Rolle spielen die Gelder der amerikanischen Koch Brüder und anderer Öl- und Kohle-Milliardäre, die schon jahrzehntelang die globalen Klimawandelleugner finanzieren. In den deutschen Netzwerken der Energiewendegegner, Klimawandelleugner, Windradgegner, Atom- Öl- & Kohlelobbyisten gibt es unterschiedliche Rollen und Aufgaben. Manche dieser Gruppen, Verbände, Stiftungen und Personen (nicht alle) stehen auch für einen rechtspopulistischen aggressiven Neoliberalismus und für Steuersenkungen für Milliardäre und Konzerne, deren Interessen sie gut getarnt bedienen. Ein lokaler Windradgegner ist zumeist kein Klimawandelleugner und auch in der CDU gibt es engagierte Atomkraft-Gegner. Doch die aufgeführten globalen Netzwerke, Lobbyisten und die Strippenzieher an deren Spitzen sind "eng verbunden".

Das schöne und wichtige Wort "Freiheit" ist die Losung fast aller dieser Gruppen
Die Klimawandelleugner von EIKE - dem so genannten "Europäischen Institut für Klima und Energie" haben den Slogan: "Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit".
Häufig steht das schöne Wort nur noch für die totale und uneingeschränkte Freiheit der Konzerne Menschen auszubeuten und auszunutzen und die Umwelt zu zerstören. Noch vor drei Jahrhunderten wäre dieser Freiheitsbegriff die Freiheit der Sklavenhalter gewesen, denen kein Mensch, kein Umweltverband und kein Staat in ihr Geschäftsmodell hätte hineinregieren dürfen. Dies ist auch einer der Gründe warum viele dieser Gruppen Fridays for Future und Greta Thunberg mit so viel Hass verfolgen.

Die „Argumente“ der rechts-libertären Klimawandelleugner,
die seit Jahrzehnten durch die Welt geistern, erhalten derzeit neuen Schwung: als Beiträge in der globalen Corona-Debatte. Viele Corona-Skeptiker stehen hinter diesem libertären Freiheitsbegriff der Egoisten.
Die US-Rechercheplattform „Desmogblog.com“ hat in einem „COVIDeniers Report“ zusammengestellt, wie Argumentationsmuster, Akteure, Finanziers und politische Absichten bei Klima- und Corona-Skeptikern vor allem in den USA Hand in Hand arbeiten. „Ein Fluss falscher Informationen zum Coronavirus ist von Thinktanks, Experten (einige davon selbsternannt), Akademikern und rechten Aktivisten zusammengeflossen, die auch die Klimawissenschaften verächtlich gemacht haben und als Ziel haben, das Handeln gegen die Klimakrise zu bremsen“, heißt es in der Analyse, über die die TAZ berichtet.



Die Verantwortlichen für Klimawandel und Atomkatastrophen bekämpfen die Energiewende und setzen auf AKW als alte, neue "Wunderwaffe" im verloren gehenden Krieg gegen Mensch und Natur.

Der Spiegel hat im lesenswerten Beitrag vom 11.02.2021 "Die Anti-Windkraft-Bewegung" die mächtigen Strukturen der Energiewendegegner aufgezeigt.


Für den Arbeitgeberverband Gesamtmetall und andere Wirtschaftsverbände
ist eine solche (mit über 8 Millionen Euro jährlich teuer bezahlte) Vorfeldorganisation, eine gute Möglichkeit nicht selber in Erscheinung zu treten und dennoch die neoliberalen Ideen effektiv unter die Menschen zu bringen.
Die Initiative Neue (Un-) Soziale Marktwirtschaft hetzte noch im Bundestagswahlkampf 2021 gegen Energiewende und Erneuerbare Energien:

„In der letzten Zeit gibt es im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 wieder auffällig viele Berichte in verschiedenen Leitmedien […], die die Erneuerbaren Energien in ein schlechtes Licht als Preistreiber und Problem für die deutsche Wirtschaft rücken. Eine ausgewogene Darstellung unter Berücksichtigung der positiven Effekte der Erneuerbaren Energien oder gar deren zwingende Notwendigkeit für den Klimaschutz findet dort so gut wie nicht statt. Solche Berichte haben seit vielen Jahren Konjunktur und können nur mit einer gezielten Diffamierungskampagne gegen Erneuerbare Energien erklärt werden, die dahinter steckt. […]

Journalistisch top aufbereitet und unterlegt mit scheinbar erdrückenden Faktendarstellungen blenden sie den Laien und halbinformierten Fachmann. Sie sollen offensichtlich den Boden für weitere Verschlechterungen der politischen Rahmenbedingungen für die Erneuerbaren Energien schaffen, wie es schon in der Vergangenheit geschehen ist, um damit dem Fortbestand der fossilen Wirtschaft und womöglich sogar der erneuten Laufzeitverlängerung der noch nicht abgeschalteten Atomkraftwerke den Weg bereiten.

Begonnen hat diese neue Kampagne gegen die Erneuerbaren Energien Ende Januar dieses Jahres. Die Initiative neue soziale Marktwirtschaft (INSM) hat eine „Faktensammlung – Die Fehler der Energiewende“ veröffentlicht, in der sie Fake News über die Erneuerbaren Energien verbreiten wollte. Darin versuchte die INSM „Fakten“ zu verbreiten, warum die Energiewende zu teuer und zum Scheitern verurteilt sei.

Es war nicht die erste Kampagne gegen die Energiewende dieser Lobbyorganisation, die von den Arbeitgeberverbänden der Metall-und Elektroindustrie gegründet worden ist.“

Quelle: Hans-Josef Fell


Auszüge aus einem Wikipedia Beitrag


Das operative Geschäft der Initiative wird betrieben von der INSM Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH, welche bis 2007 als berolino.pr GmbH firmierte. Dieses in Köln ansässige Unternehmen wurde im Dezember 1999 von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie gegründet. Die GmbH hat acht feste und ca. 40 freie Mitarbeiter.

Jährlich stellt Gesamtmetall der INSM 8,32 Millionen Euro (nach Abzug von Steuern) zur Verfügung.[Darüber hinaus wird die INSM nach eigenen Angaben von weiteren Wirtschaftsverbänden unterstützt.

Als wissenschaftlicher Berater fungiert das von Verbänden und Unternehmen der privaten Wirtschaft finanzierte Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Die INSM arbeitet mit dem Institut für Demoskopie Allensbach zusammen. Sie ist Mitglied im Stockholm Network, einer Dachorganisation marktwirtschaftlich orientierter Denkfabriken.

Die INSM wird von ehrenamtlichen sogenannten „Kuratoren“, „Botschaftern“ und „Beratern“ unterstützt, auch von Mitgliedern aus verschiedenen politischen Parteien, namentlich der CDU, FDP und SPD. Die Ziele der INSM werden ebenfalls verfolgt durch den am 1. Juni 2005 gegründeten gemeinnützigen Förderverein Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft e.V..
Öffentlichkeitsarbeit
Die Öffentlichkeitsarbeit der INSM ist charakterisiert durch die Strategie der integrierten Kommunikation. Die Verbreitung der Inhalte erfolgt durch Anzeigen, Broschüren, Magazine, Bücher und Lehrveranstaltungen.

Die INSM stellt Experten für Diskussionsrunden im Fernsehen sowie Interviewpartner für Zeitungsredaktionen aus den Reihen ihrer Botschafter. Sie liefert fertige Beiträge für Print- und Fernseh-Redaktionen, stellt O-Töne für Hörfunkjournalisten zur Verfügung und beliefert Bildagenturen mit Bildmotiven. Ebenso finanzierte die INSM einen Workshop an der RTL-Journalistenschule in Köln.

Die INSM stellt Lehrern fertig benutzbare Materialien zum Thema Wirtschaft für den Schulunterricht zur Verfügung. Sie führt auch Veranstaltungen der Kinderuniversität durch, z. B. „Wozu brauchen wir Geld?“.

Einmal jährlich kürt die INSM zusammen mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung den sogenannten „Reformer des Jahres“. Dabei sollen Personen ausgezeichnet werden, die sich im betreffenden Jahr in besonderer Weise für „marktwirtschaftliche Reformen“ in Deutschland eingesetzt haben. Mit dem Titel wurde 2005 der Verfassungsrichter Udo di Fabio ausgezeichnet, 2004 der CDU-Politiker Friedrich Merz und 2003 das spätere CDU-Kompetenzteam-Mitglied Paul Kirchhof. In den Jahren 2004 und 2003 wurde zusätzlich mit dem IG Metall-Vorsitzenden Jürgen Peters und dem SPD-Präsidiumsmitglied Andrea Nahles auch je ein „Blockierer des Jahres“ ernannt.

Seit 2004 bewertet die INSM mit ihrer Rangeinstufung von Städten zusammen mit der Zeitschrift Wirtschaftswoche deutsche Städte auf Erfolg und „Dynamik“. Sieger waren 2006 München (Erfolg) und Dresden (Dynamik). Die Rankings der Initiative, die Bundesländer danach beurteilen, inwieweit sie Ziele der INSM verwirklichen, wurden von vielen großen Printmedien als neutrale Statistiken über wirtschaftlichen Erfolg der Bundesländer übernommen. Der INSM Slogan Sozial ist, was Arbeit schafft ist im Wahlkampf 2005 auch von Angela Merkel, Edmund Stoiber, Guido Westerwelle und anderen CDU- und FDP-Politikern übernommen worden.

Die INSM unterhält Medienpartnerschaften. Bisher gab es Medienpartnerschaften zwischen der INSM und der Financial Times Deutschland, der Wirtschaftswoche, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, dem Focus, dem Handelsblatt und der Fuldaer Zeitung. Im Handelsblatt erschien zeitweise eine regelmäßige Kolumne des Kuratoriumsvorsitzenden der INSM, Hans Tietmeyer, und des Kuratoriumsmitglieds Oswald Metzger.

Verhältnis der INSM zu den Medien

Die ARD-Sendung Monitor moniert „kritisch-selbstkritisch“ ein Verschwimmen der Grenzen zwischen Journalismus und Public Relations (PR). [4] Der Medienwissenschaftler Siegfried Weischenberg sagte in dieser Sendung:

„Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist höchst erfolgreich, weil es ihr gelungen ist, so einen neoliberalen Mainstream in den Medien durchzusetzen. Und das konnte auch leicht gelingen, weil die Medien kostengünstig produzieren müssen. Sie sind sehr darauf angewiesen, dass ihnen zugeliefert wird, hier gibt’s eine Lobby, die sehr wohlhabend ist. Das ist natürlich eine sehr, sehr problematische Geschichte, weil die Medien nicht das tun, was sie tun sollen. Die Journalistinnen und Journalisten fallen sozusagen aus der Rolle, weil sie nicht kritisch kontrollieren, weil sie die Interessen nicht transparent machen.“

Eine Studie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster von Christian Nuernbergk über die Öffentlichkeitsarbeit der INSM mit Blick auf das Verhältnis von Journalismus und PR kommt zum Fazit, die Medienberichterstattung übernehme weitgehend die INSM-Perspektive, insbesondere wenn exklusive Medienkooperationen geboten werden. Sie mache die Funktion der Initiative als ein strategisches Element in der Interessenvertretung von Arbeitgeberverbänden nur unzureichend transparent. Informationen zur Einordnung der Berichterstattung würden dem Leser vorenthalten. Bei mehr als 50 % der untersuchten Beiträge tauchten INSM-Botschafter auf, aber nicht einmal in jedem sechsten Beitrag wurde die Botschafterrolle für die INSM transparent gemacht.[5]

Im Hinblick auf die Gefährdung der journalistischen Unabhängigkeit rügt die Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche in einem Positionspapier die zunehmende Veröffentlichung von PR-Texten als redaktionelle Beiträge ohne jegliche Hinweise über die Herkunft der Texte. Sie zitiert eine Studie der Universität Leipzig unter der Leitung des Medienwissenschaftlers Michael Haller, die zu dem Ergebnis kommt, dass die INSM "zur Vermarktung neoliberaler Reformideen ... über Media-Kampagnen allgemein wahrnehmbare und durch „repräsentative“ Umfragen belegte Stimmungen erzeuge. So werde direkt und indirekt auf das Agenda-Setting der Redaktionen Einfluss genommen." [6]

Laut ARD-Magazin Plusminus vom 13. Oktober 2005 sind die INSM-Botschafter auf sämtlichen Kanälen Dauergäste in den Talkshows, manchmal säßen gleich drei in einer Sendung.

Kritik
Schleichwerbungsvorwurf
Im September 2005 wurde durch eine von der ARD veröffentlichte Kundenliste bekannt, dass die INSM 2002 per Schleichwerbung in der ARD-Sendung Marienhof für 58.670 Euro Szenen und Dialoge platziert hatte, die die eigenen politischen Ansichten zu Themen wie Wirtschaft, schlanker Staat, Steuern verbreiten sollten. Die Gewerkschaft ver.di forderte die INSM daraufhin auf, ihre Aktivitäten in den Medien offenzulegen. Der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke sagte, ein solcher Fall von Manipulation übertreffe alle bisherigen Vermutungen über verdeckte Einflussnahmen durch die INSM. Offenbar scheue man die offene Auseinandersetzung über die sozialen und beruflichen Perspektiven von Jugendlichen und schleiche sich stattdessen in Jugendmedien ein. Der Verein LobbyControl monierte, dass die Initiative mit der Schleichwerbung den Rundfunkstaatsvertrag sowie professionelle Standards der Öffentlichkeitsarbeit wie den europäischen Code de Lisbonne missachtet habe. Die INSM erklärte daraufhin, es sei nur darum gegangen, Grundkenntnisse über unsere Wirtschaftsordnung zu vermitteln und die Bedeutung eigenen Engagements bei der Suche nach einer Ausbildungs- oder Arbeitsstelle zu betonen. Sie räumt inzwischen ein, dass die Medien-Kooperation im Falle der ARD-Serie Marienhof ein Fehler war. Der Initiative sei aber von der Produktionsgesellschaft mehrfach versichert worden, dass die Form der Zusammenarbeit in Einklang mit dem Rundfunkstaatsvertrag stehe und die zuständige ARD-Redaktion die Stücke abnehme, was sich als falsch herausgestellt habe. Den von der Gewerkschaft ver.di in ihrer Pressemitteilung vom 20. September 2005 angebrachten Vorwurf der Medienmanipulation weist die Geschäftsführung der INSM zurück.
Vorwurf redaktioneller Einflussnahme

Im November 2005 berichtete die Wochenzeitung Freitag, dass die INSM, nachdem in den Medien zunehmend kritische Berichterstattung über sie stattfand, zu deren Bekämpfung Druck auf Redaktionen ausübe. Nach Berichten in Fernsehsendungen wie Monitor habe sich die INSM auch direkt an einzelne Mitglieder des Rundfunkrats und ZDF-Fernsehrats gewandt und über „einseitige“ Berichterstattung geklagt. Kritische Journalisten würden nach der Methode des sog. Blaming als z. B. gewerkschaftsnah oder Attac-Sympathisanten dargestellt, um ihre Glaubwürdigkeit zu unterlaufen. Diese Form der Einflussnahme auf kritische Berichterstattung habe eine neue Qualität angenommen. Andererseits sei den Journalistenverbänden noch nichts direkt zu Ohren gekommen, systematische Einschüchterungen Einzelner sei ihnen neu, so Ulrike Maercks-Franzen, Geschäftsführerin bei der deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju).


Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft: Bernd Raffelhüschen & Rente mit 90: Lobbyist der Gierigen


Der neoliberale Freiburger Industrielobbyst Bernd Raffelhüschen verkauft sich in dem Medien immer wieder gerne als "neutraler Fachmann" und selbst Qualitätsmedien wie ARD; ZDF und Deutschlandfunk fallen immer wieder unkritisch auf diese Masche herein.

"In seinen Vorträgen und Veröffentlichungen spricht sich Raffelhüschen als scheinbar unabhängiger Rentenexperte stets für eine Förderung der privaten, kapitalgedeckten Rente zu Lasten der gesetzlichen Rentenversicherung aus. Seine Mandate bei Finanzdienstleistern, seine Vortragstätigkeit für Versicherungen, seine versicherungsnahen Studien und seine Tätigkeit für die Arbeitgeber-Lobbyorganisation INSM qualifizieren ihn jedoch eher als einen Interessenwahrer der Finanzwirtschaft als einen unabhängigen Wissensvermittler." schreibt lobbypedia.de




Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) & Propaganda: Tarnorganisation und Sprachrohr der Konzerne contra Klimaschutz


Übersicht 2021: Mensch, Menschenrechte, Soziale Frage, Umwelt & Gier


Nachhaltigkeit & Zukunftsfähigkeit gibt´s nur mit sozialer Gerechtigkeit!
Axel Mayer


Aktuell:


Es gibt Tage an denen man als Demokrat & Europäer an Europa verzweifelt. Der 8.3.21 war ein solcher Tag. Das Europäische Parlament hat mit deutlicher Mehrheit die Immunität des katalanischen Abgeordneten und früheren Regionalpräsidenten Carles Puigdemont sowie seiner früheren Minister Toni Comín und Clara Ponsatí aufgehoben. Wie am Dienstagmorgen im Plenum mitgeteilt wurde, stimmten jeweils mindestens 400 der 705 Abgeordneten dafür, 248 stimmten im Fall Puigdemonts dagegen.

Mehr Infos:Freiheit für Carles Puigdemont & die katalanischen Gefangenen in spanischen Kerkern!








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Bernd Raffelhüschen: Rente & Industrielobby



Quelle Wikipedia[/quote]


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Liste der Personen & Lobbyisten der so genannten Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
(Quelle: Wikipedia)
Wolfgang Clement[1] Vorsitzender des Kuratoriums der INSM damals SPD
Hans-Wolfgang Arndt ehemaliger Rektor der Universität Mannheim
Hans D. Barbier Wirtschaftspublizist, Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung, Bonn
Arnulf Baring Politikwissenschaftler, Historiker und Publizist
Roland Berger internationaler Unternehmensberater, Roland Berger Strategy Consultants GmbH
Christoph Burmann Lehrstuhlinhaber für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bremen
Juergen B. Donges Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Köln, Mitglied des Kronberger Kreises
Dominique Döttling Geschäftsführende Gesellschafterin Döttling & Partner Beratungsgesellschaft mbH, Uhingen
Johann Eekhoff Staatssekretär außer Dienst, Wirtschaftspolitisches Seminar der Universität zu Köln
Georg Hackl Sportler Rennrodeln CSU
Michael Hüther Direktor und Mitglied des Präsidiums des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln
Martin Kannegiesser Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall CDU
Eberhard von Koerber: Präsident des Verwaltungsrates der Eberhard von Koerber AG, Zürich; Vizepräsident des Club of Rome
Arend Oetker Unternehmer, Präsident des Stifterverbandes der Deutschen Wissenschaft, Vizepräsident des BDI
Karl-Heinz Paqué ehemaliger Finanzminister von Sachsen-Anhalt (FDP), Mitglied des Bundesvorstands der FDP FDP
Rolf Peffekoven Direktor des Instituts für Finanzwissenschaft Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Arndt Rautenberg Managing Partner, Rautenberg & Company, Düsseldorf/London
Randolf Rodenstock Vorsitzender des Aufsichtsrats der Rodenstock GmbH, Präsident des Verbands der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie
Dagmar Schipanski Ehemalige Präsidentin des Landtages von Thüringen CDU
Nikolaus Schweickart früherer Vorstandsvorsitzender der Altana AG, Vorsitzender des Kuratoriums und Vize-Präsident des Wirtschaftsrats der CDU, Präsidiumsmitglied des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft CDU
Lothar Späth Politiker, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Jenoptik AG CDU
Erwin Staudt Ehem. Präsident des VfB Stuttgart, ehem. Vorsitzender der Geschäftsführung der IBM Deutschland SPD
Thomas Straubhaar Präsident des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs (HWWA)
Ulrich van Suntum Geschäftsführender Direktor des Centrum für angewandte Wirtschaftsforschung Münster, Westfälische Wilhelms-Universität zu Münster
Hans Tietmeyer Vorsitzender des Kuratoriums und ehemaliger Präsident der Deutschen Bundesbank


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