Panzer & Waffen für Katar, Saudi Arabien & al-Qaida?


Veröffentlicht am 19.04.2013 in der Kategorie Krieg & Frieden von Axel Mayer

Panzer & Waffen für Saudi Arabien, Qatar & al-Qaida?

Der Münchener Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann
(KMW) liefert Kampfpanzer und Haubitzen nach Katar. Das autokratisch regierte Wüstenemirat hatte 62 Panzer vom Typ Leopard 2 und 24 Panzerhaubitzen bestellt. Das Gesamtvolumen des Auftrags, der auch Zubehör und Ausbildungseinrichtungen umfasse, beträgt 1,89 Milliarden Euro. Das Münchener Unternehmen teilte am 18.4.2013 mit, dass es einen Vertrag über die Lieferung von 62 Leopard-2-Panzern und 24 Panzerhaubitzen 2000 mit dem Emirat unterzeichnet habe. Auch Saudi-Arabien will mehrere hundert Radpanzer in Deutschland kaufen.

Im „kleingedruckten“ vieler Medien
lese ich in den letzten Wochen immer wieder dass „befreundete“ Öl-Staaten wie Saudi-Arabien und Qatar in den vielen Konfliktherden in Afrika und im nahen Osten die Terroristen von al-Qaida unterstützen. Zuletzt stand in der BZ vom 2.2.12: „Da Staaten wie Saudi-Arabien und Qatar nicht direkt im syrischen Bürgerkrieg intervenieren können, unterstützten sie al-Qaida nahestehende Rebellengruppen.“ Die Scheichs werden jetzt sicher keine Panzer an al-Qaida liefern. Aber wie lange sich die Regime noch halten können ist offen.

Auch die die Spur des Terrors
der Anschläge vom 11. September führt eigentlich eher nach Saudi-Arabien als nach Afghanistan. 15 der 19 Entführer waren Staatsbürger Saudi-Arabiens und von dort kam auch das Geld. Das heißt mit unserem Öl- und Benzingeld an unsere „befreundeten“ Scheichs finanzieren wir den Terror?

Und unsere schwarz-gelbe Bundesregierung
will an Saudi-Arabien und Qatar jetzt fast 500 Panzer liefern? Diese Waffenlieferungen an Despoten sind eine unerträgliche und politisch gefährliche Dummheit. Energiesparen, Windräder , Solaranlagen und eine richtig gemachte Energiewende könnten dafür sorgen, dass die „befreundeten“ terrorunterstützenden Scheichs und al-Qaida weniger Geld in der Kriegskasse haben.

Ein persönlicher Meinungsbeitrag von Axel Mayer, BUND Geschäftsführer, Kreisrat, Vizepräsident TRAS

BZ-Quelle


Panzer & Waffen für Saudi Arabien, Qatar & al-Qaida?





Atomwaffenverbotsvertrag: Aktueller Einschub :


Atomwaffenverbotsvertrag:
Nach der Ratifizierung durch 50 Länder kann ein von den Vereinten Nationen 2017 verabschiedeter Vertrag zum Verbot von Atomwaffen in 90 Tagen in Kraft treten - allerdings ohne die Teilnahme der Atommächte der Welt. Honduras habe den Vertrag als 50. Land verabschiedet. Er werde nun am 22. Januar 2021 wirksam, teilten die Vereinten Nationen mit. Deutschland hat wegen der US-Atombomben in Büchel und wegen seiner atomaren Dienstbotenschaft den Vertrag nicht unterzeichnet.

Atomwaffenverbotsvertrag & NATO Neusprech:
Die Nato-Staaten lehnen den bald in Kraft tretenden Vertrag zum Verbot von Atomwaffen ab. »Wir unterstützen weiterhin das Endziel einer Welt ohne Atomwaffen«, hieß es in einer am 15.12.2020 veröffentlichten Erklärung des Nato-Rates. Die Militärallianz sei aber gegen den Verbotsvertrag,

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  • 3) Im Zweifel ist die -Allgemeine Erklärung der Menschenrechte- immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.
  • Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein

Getragen von der Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht kommen wird wie die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)




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