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Fridays for Future & Feinde: Störfall für Klimawandelleugner, Kohle- & Atomlobby, Konzerne & Klimawandelleugner


Fridays for Future & Feinde: Störfall für Klimawandelleugner, Kohle- & Atomlobby & Konzerne



Geben Sie bei Ihrer Suchmaschine einmal die Begriffe -EIKE Fridays for Future- ein und schauen Sie welchen industriegelenkten Hass Sie dort finden. Hass der sich dann in Leserbriefen und in den Internetforen wieder spiegelt.


Einerseits ist die Klimaschutzbewegung scheinbar stark. Andererseits läuft bundesweit, beinah unwidersprochen und von einer zumeist unkritischen Presse hochgejubelt, die Aktion "Grüne Kreuze", die bestgemachte PR-Aktion für Agrargift, Glyphosat und Massentierhaltung. Eine Aktion bei der die berechtigten Ängste der Landwirtschaft gezielt missbraucht werden.


Warum solltest gerade Du Fridays for Future und den Klimastreik unterstützen?


  • Weil Wissenschaft & Umweltbewegung seit 30 Jahren vor den Folgen des Klimawandels warnen
  • Weil seit 30 Jahren die Gefahren des Klimawandels von industriegelenkten Netzwerken geleugnet und heruntergespielt werden
  • Weil die weltweite Klimakatastrophe langsam anschwillt
  • Weil die globale Temperatur steigt und die Extremwetterereignisse zunehmen
  • Weil die Gletscher & Pole schmelzen, der Meeresspiegel steigt, die Wälder sterben, der Regenwald brennt, Verwüstung zunimmt und Menschen hungern und vertrieben werden
  • Weil nicht nur das Klima, sondern auch Frieden, Freiheit und Demokratie bedroht sind
  • Weil wir in einem Jahr weltweit so viele fossile Rohstoffe verbrauchen, wie die Erde innerhalb einer Million Jahre herausgebildet hat und gleichzeitig Atommüll produzieren, der eine Million Jahre sicher gelagert werden muss
  • Weil wir Menschen auf die Artenvielfalt langfristig eine ähnlich verheerende Wirkung haben, wie der große Meteor-Einschlag vor 65 Millionen Jahren und das aktuelle Volksbegehren Artenschutz von Lobbyisten massiv bekämpft wird
  • Weil immer dümmere, unnötigere, kurzlebigere, energie- und rohstofffressende Produkte kein menschengerechter Fortschritt sind und die Menschen nicht glücklicher machen
  • Weil Fridays for Future und Greta Thunberg von Klimawandelleugnern, von Energiewendegegnern, Egoisten, Dränglern, Lobbyisten & Parteien der Gier, von rechten und neoliberalen Gruppen massiv angegriffen werden und wir auf der Seite der Kids stehen sollten
  • Weil den KlimaschützerInnen von Attac die Gemeinnützigkeit entzogen wurde, während die gut organisierten Klimawandelleugner von EIKE immer noch "gemeinnützig" sind
  • Weil die Politik die zusammenhängenden Probleme von Klimawandel, Artensterben, Endlichkeit der Ressourcen, sozialem Unrecht und Wachstumsglauben immer noch nicht verstanden hat und in 30 Jahren nicht einmal eine Flugbenzinsteuer durchgesetzt wurde
  • Weil Teile der Politik & Wirtschaft "Fridays for Future" mit Lügen umschmeicheln, putzige Nischenlösungen anbieten, nichts Grundlegendes ändern und den bisherigen Zerstörungskurs grüngestrichen fortsetzen möchten
  • Weil die AfD eine Kohle- und Atompartei ist und weil FDP, CSU & CDU die Energiewende gezielt bekämpft haben
  • Weil Klimawandelleugner Naturschutz-"Tarnorganisationen" wie die Wildtierstiftung gründen, um gegen Windräder & Energiewende anzugehen
  • Weil die Netzwerke der Klimawandelleugner die zukunftsfähigen Energien bekämpfen und für die Gefahrzeitverlängerung von Kohle- und Atomkraftwerken kämpfen
  • Weil wir mit unbegrenztem Wachstum die Erde an die Wand fahren und auch uns selbst gefährden
  • Weil uns nach den vielen Verlusten im Krieg gegen Mensch und Natur wieder einmal zukünftige, hochtechnologische "Wunderwaffen" im Krieg gegen den Klimawandel versprochen werden
  • Weil das "Gute Leben für alle" mit mehr Gerechtigkeit und einem massiv verringerten Input an CO2, Energie, Rohstoffen und menschlicher Arbeitskraft, möglich wäre
  • Weil in Zeiten gut organisierter globaler Gier die Chancen für den notwendigen Wandel gering sind und weil wir als Menschen diese Chancen nutzen sollten

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer, Kreisrat

Ab sofort gibt´s diesen Text auch als Flyer im BUND-Shop. Es wäre schön, wenn Ihr ihn jetzt schon über Eure (un)Sozialen-Netzwerke verbreiten würdet...



Aktueller Einschub:


Die so genannte Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), eine einflussreiche Lobby- und Tarnorganisation, die die Interessen der großen Konzerne der deutschen Wirtschaft vertritt, hat eine neue Kampagne gestartet: „Klimaschutz“
Diesmal ist sie klar gegen die erfolgreichen jugendlichen Klimaproteste gerichtet, um sie einzufangen und so zu schwächen, dass sie die großen Geschäfte des fossilen/atomaren Wirtschaftsgefüges nicht ernsthaft gefährden können. Im Rahmen von Themenkampagnen übernimmt die Initiative neue soziale Marktwirtschaft Begriffe der Gegenseite („sozial“, „Gerechtigkeit“, „Energiewende“, „Klimaschutz“), und sorgt dafür, eine neue Assoziation zu den Begriffen in ihrem Sinn herbeizuführen. Beim Thema Klimaschutz heißt das: Ausbremsen schneller, massiver Klimaschutzmaßnahmen für die Industrie, Ökooptimismus, Verhindern einer CO2-Abgabe, Erdgas-Offensive, Emissionshandel statt schnellem Kohleausstieg.

Hier weiter lesen

Weltweit versammeln sich Freitags Schülerinnen und Schüler um gegen den Klimawandel zu demonstrieren. Die jungen Menschen sind für die Kohle- und Atomkonzerne und deren Propagandaabteilungen und für die Kohleparteien CDU, CSU, FDP & für die Klimawandelleugner der AFD ein Störfall, denn die großen Konzerne versuchen immer stärker Debatte und "Bewegung" zu lenken, die Energiewende und regenerative Energien zu verhindern und industrienahe Tarnorganisationen zu gründen.

Fridays for Future & Feinde


Die Jugendumweltbewegung Fridays for Future hat Feinde. Dies sind insbesondere reaktionäre und rechtsliberale Netzwerke und deren Medien, AfD und die Klimawandelleugner von EIKE. Viele der Leserbriefe gegen FfF stammen aus dem Dunstkreis dieser Netzwerke oder beziehen ihre Fake-News von dort.

Energiewendegegner, Klimawandelleugner, Windradgegner, Atom- & Kohlelobbyisten und industriegelenkte Ökooptimisten in Deutschland: Die Netzwerke

Die Netzwerke der Industrie-Lobbyisten (Atlas Network, Cato Institute...) sind weltweit gespannt und eine zentrale Rolle spielen die Gelder der amerikanischen Koch Brüder und anderer Öl- und Kohle-Milliardäre.. In den deutschen Netzwerken der Energiewendegegner, Klimawandelleugner, Windradgegner, Atom- & Kohlelobbyisten gibt es unterschiedliche Rollen und Aufgaben. Viele dieser Gruppen und Personen (nicht alle) stehen auch für einen rechtspopulistischen aggressiven Neoliberalismus für Steuersenkungen für Milliardäre und Konzerne.

Das schöne und wichtige Wort "Freiheit" ist die Losung fast aller dieser Gruppen. EIKE - das so genannte "Europäisches Institut für Klima und Energie" hat den Slogan: "Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit".
Häufig steht das schöne Wort nur noch für die uneingeschränkte Freiheit der Konzerne Menschen auszubeuten und auszunutzen und die Umwelt zu zerstören. Noch vor drei Jahrhunderten wäre dieser Freiheitsbegriff die Freiheit der Sklavenhalter gewesen, denen kein Mensch und kein Staat in ihr Geschäftsmodell hätte hineinregieren dürfen.




"Meinung machen und Meinung kaufen"
können die Konzerne, die ihre Kohle- und Atomkraftwerke länger laufen lassen wollen um gut zu verdienen. Mit geschickten neuen Durchsetzungsstrategien, Greenwash, Neusprech, gelenktem Öko-Optimismus, industriegesteuerten "Bürgerinitiativen", industrienahen "Naturschutzverbänden" wie der Wildtierstiftung und gut gemachter Propaganda sollen Menschen an Klimawandel, Atomkraftwerke, Gentechnik, Aufrüstung, Kriege für Öl und Umweltzerstörung gewöhnt werden. Da stören die Fridays for Future Demos massiv.

Ein gutes Beispiel für konzerngelenkte Bewegung sind die peinlich-rückwärtsgewandten, von CDU, FDP, Freien Wählern und AfD organisierten Pro-Feinstaub Demos in Stuttgart. Dazu passen auch die scharfen, hasserfüllten, gut gelenkten Angriffe auf Fridays for Future und Greta Thunberg.

Aktuell: »Fridays for Future«: Der Kampf um die Empörungshoheit
Mit »Fridays for Future« nimmt eine neue Umweltbewegung das Versagen der Politik nicht länger hin und geht auf die Straße. Allerdings unternimmt „das Establishment“ aus Autolobby und verbandelten Medien alles, um den Protest der jungen Generation mundtot zu machen.
Einen klugen Beitrag zum gut organisierten Kampf gegen »Fridays for Future« findet sich in den Blättern


Viele junge Menschen setzen sich jetzt mit dem großen Thema Klimaschutz & Klimawandel auseinander und das ist gut so. Wichtig ist es aber auch sich mit den PR-Kampagnen der Kohle- und Atomlobby und den weltweit organisierten Netzwerken der Klimawandelleugner zu beschäftigen.


Da die SchülerInnen während der Schulzeit streiken, müssen sie mit einem Eintrag ins Klassenbuch rechnen. BUND-Geschäftsführer und Mitwelt-Herausgeber Axel Mayer bedankt sich bei diesen mutigen Menschen: „Ihr und die jungen BesetzerInnen im Hambacher Forst seid ein kleines Zeichen der Hoffnung in trump-düsteren Zeiten des Klimawandels, denn Ihr habt die richtige Entscheidung getroffen. Was ist wichtiger? Ein Eintrag ins Klassenbuch oder der Klimawandel? Wir brauchen mehr junge selbst-denkende Menschen, die sich gegen den Klimawandel und für Umweltbelange, regenerative Energien, für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen.“

Was sang Bettina Wegner schon vor vielen Jahren:

Grade, klare Menschen wärn ein schönes Ziel.
Leute ohne Rückgrat hab'n wir schon zuviel.



Fridays for Future & Feinde: Störfall für Klimawandelleugner, Kohle- & Atomlobby, Konzerne, für CDU, CSU, FDP, AfD




Nachtrag zum Thema Rückgrat
  • Die Jugendorganisation der CDU, die baden-württembergische Junge Union (JU) hat gemeinsam mit der CDU-nahen "Schüler Union" (SU) gefordert, Schüler, die für den Klimastreik den Unterricht "schwänzen", konsequent mit Fehlzeiten zu bestrafen. Klimawandel mit Schulstreiks zu bekämpfen sei ungefähr so sinnvoll wie mit einem Staubsauger durch die Sahara zu laufen, verkündeten die Vorsitzenden Philipp Bürkle (JU) und Michael Bodner (SU).
    Quelle: Sonnenseite


  • Der forschungs- und bildungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Albert Rupprecht (CSU) sagte: „Etwas vollkommen anderes ist es, wenn Jugendliche die Schule schwänzen und gegen Gesetze und Regeln verstoßen, um eigene Vorstellungen durchzusetzen“, sagte Rupprecht der „Welt“. „Das ist vollkommen inakzeptabel.“


  • FDP-Chef Christian Lindner schrieb, dass man von Kindern und Jugendlichen nicht erwarten könne, die Zusammenhänge der Klimakrise zu verstehen. Das sei eine Sache für Profis.


  • Die AfD hat im Wiesbadener Landtag eine Debatte zu den Schüler-Demos beantragt. Ihre Mahnung: "Blaumachen während der Unterrichtszeit darf es nicht geben".




Die drei "Fridays for Future" Anstecker / Pins (links im Bild)
gibt´s für 50 Cent im BUND-Shop


Nach den "Fridays for Future" Demos und dem vorläufigen Hambach-Erfolg
sollten wir uns auch um die von Kohlelobbyisten und Klimawandelleugnern bedrohte Energiewende vor unserer Tür kümmern.
Industriegelenkte und industrienahe Klimawandelleugner & Bürgerinitiativen und die Wildtierstiftung bekämpfen überall in Deutschland die Energiewende und umweltfreundlichen, zukunftsfähigen Energien. Jeder verhinderte Solarpark und jedes nicht gebaute Windrad verlängert die Laufzeit der Kohle- und Atomkraftwerke.


Fridays for Future, Klimawandel & Atomkraft: Eine kurze Information


Der zeitliche Abstand zu den Atomunfällen in Tschernobyl und Fukushima ist so groß, dass die Atomlobby mit dem gezielt vorgeschobenen Klimaschutz-Argument wieder in die Offensive geht. Mit gezielt vorgeschobenen Klimaschutzargumenten versuchen die Atomkonzerne und ihre Tarnorganisationen der Nuclear Pride Coalition Werbung für Atomkraft zu machen und ihre Profite zu sichern. Erstaunlicherweise werben selbst die Netzwerke der Klimawandelleugner mit dem Klimaschutzargument für Atomkraft. Doch Atomkraft ist hochriskant, extrem teuer und der Atommüll muss eine Million Jahre sicher gelagert werden. Bei der Nutzung der Atomenergie (vom Uranabbau bis zum Abriss) wird mehr Kohlendioxid freigesetzt als beim Betrieb eines Windrades sagt eine Studie des Deutschen Bundestages. Atomstrom aus neuen AKW ist extrem teuer. Das neue englische AKW Hinkley Point wird 23,2 Milliarden Euro kosten und extrem teuer Strom produzieren. Ab 2025 wird der Atomstrom für rund 12 Eurocent pro Kilowattstunde (kWh) ins Stromnetz verkauft. Hinzu kommt ein Aufschlag für die Inflation. Solar- und Windstrom sind im Vergleich deutlich günstiger. Laut einer Studie des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) kostet heute in Deutschland Strom aus neuen Windanlagen etwa 6,1 Eurocent pro kWh und aus neuen großen Solarkraftwerken im Durchschnitt 5,2 Eurocent. In sonnenreichen Ländern sind die Kosten für Solarstrom noch günstiger und liegen unter vier Eurocent. Mit einem Bruchteil des Geldes für neue AKW lässt sich umweltfreundlich Strom aus Wind und Sonne erzeugen und das Klima schützen. Aus diesem Grund werden die zukunftsfähigen Energien von der Atom- und Kohlelobby und ihren Tarnorganisationen auch massiv behindert.

Warum sollen wir auf eine gefährliche, teure Hochrisikotechnologie wie den Thorium Reaktor setzen, wenn wir kostengünstige, umweltfreundliche Alternativen haben?

Um tatsächlich in großem Umfang teuren Atomstrom zu erzeugen, müssten weltweit extrem viele AKW in immer mehr Ländern gebaut werden. Doch jeder neue Staat, der mit Hilfe der Atomkraft in den Besitz von Atomwaffen kommt, erhöht die Gefahr zukünftiger Atomkriege und ist eine Katastrophe für die Menschheit und alles Leben auf diesem Planeten.

Der menschengemachte Klimawandel muss umweltfreundlich und nachhaltig angegangen werden. Lösungsansätze sind regenerativen Energien, Energiesparen und eine Änderung unseres nicht nachhaltigen Lebensstils. "Gut leben statt viel haben" ist die Zukunftsdevise. Es gilt, eine tatsächlich nachhaltige Entwicklung einzuleiten und Wege für ein gutes Leben aufzuzeigen. Die größten Einschränkungen auf diesem Weg sind die ökonomisch-politischen Widerstände alter Eliten und die Tatsache, dass dieser Weg Vernunft und ein massives Umdenken voraussetzt. Der Versuch, die Probleme des Klimawandels mit Atomkraft zu lösen, ist ein gefährlicher, rückwärtsgewandter Irrweg.
Mehr Infos: Hier





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"Fridays for Future" & Hambacher Forst: Klimawandel - Kohle & Atom: Aufkleber, Anstecker, Pin, Button, Fahnen & Banner / Transparente zum Klimaschutz für Demo & Balkon gibt´shier im kleinen BUND-Shop.


Rede von Greta Thunberg


Die 15-jährige GretaThunberg aus Schweden, die seit Monaten im Schulstreik für Klimagerechtigkeit protestiert, hat am 13. Dezember eine bewegende Rede vor dem Plenum der UN-Klimakonferenz in Katowice (Polen) gehalten: "Unsere Zivilisation wird dafür geopfert, dass eine sehr kleine Anzahl von Menschen weiterhin enorme Mengen von Geld machen kann."


"Meine Name ist Greta Thunberg. Ich bin 15 Jahre alt und komme aus Schweden. Ich spreche für die Organisation Climate Justice Now!


Viele Leute sagen, dass Schweden nur ein kleines Land ist und es keine Rolle spielt, was wir tun. Aber ich habe gelernt, dass man nie zu klein ist, um einen Unterschied zu machen. Und wenn ein paar Kinder weltweit Schlagzeilen damit machen können, nur indem sie nicht zur Schule gehen, dann kann man sich vorstellen, was wir alle zusammen erreichen könnten, wenn wir nur wollten.


Aber um das zu tun, müssen wir klare Worte sprechen, egal wie unbequem das sein mag. Ihr hier sprecht nur von ewigem grünem Wirtschaftswachstum, weil ihr zu viel Angst davor habt, unbeliebt zu sein. Ihr sprecht nur darüber, mit denselben schlechten Ideen weiter zu machen, die uns in dieses Chaos gebracht haben, selbst wenn es das einzig Vernünftige ist, die Notbremse zu ziehen. Ihr seid nicht reif genug, um zu sagen, was wirklich ist. Auch noch diese Last bürdet ihr uns Kindern auf.

Aber mir ist es egal, ob ich beliebt bin. Ich sorge mich um Klimagerechtigkeit und den lebendigen Planeten. Unsere Zivilisation wird dafür geopfert, dass eine sehr kleine Anzahl von Menschen weiterhin enorme Mengen von Geld machen kann. Unsere Biosphäre wird geopfert, damit reiche Menschen in Ländern wie meinem in Luxus leben können. Es sind die Leiden der vielen, die für den Luxus der wenigen bezahlen.

Im Jahr 2078 werde ich meinen 75. Geburtstag feiern. Falls ich Kinder haben sollte, werden sie vielleicht diesen Tag mit mir verbringen. Vielleicht werden sie mich nach euch fragen. Vielleicht werden sie fragen, warum ihr nichts getan habt, als noch Zeit zum Handeln war. Ihr sagt, ihr liebt eure Kinder über alles, und doch stehlt ihr ihnen die Zukunft vor ihren Augen.

Solange ihr euch nicht darauf konzentriert, was notwendig ist, sondern nur darauf, was politisch möglich ist, gibt es keine Hoffnung. Wir können eine Krise nicht lösen, ohne sie als Krise zu behandeln. Wir müssen die fossilen Brennstoffe im Boden lassen und wir müssen uns auf Gerechtigkeit konzentrieren. Und wenn Lösungen innerhalb des Systems unmöglich zu finden sind, dann müssen wir vielleicht das System selbst verändern.

Wir sind nicht hergekommen, um die führenden Politiker der Welt anzubetteln, dass sie sich kümmern sollen. Ihr habt uns in der Vergangenheit ignoriert und ihr werdet uns wieder ignorieren. Euch gehen die Ausreden aus, und uns läuft die Zeit davon. Wir sind hergekommen, um euch zu sagen, dass der Wandel kommen wird, ob es euch gefällt oder nicht. Die wirkliche Macht gehört den Menschen. Danke."

Die Originalrede ist bei Democracy Now hier zu finden:
www.democracynow.org/2018/12/13/you_are_stealing_our_future_greta





Klimawandel, Fridays for Future, globaler Klimastreik, Klimawandelleugner, Klima, Kohle, Feinstaub & Atomkraft


(Das Banner oben für Demo & Balkon gibt´s für nur 10 Euro im BUND-Laden)
  • Hasskampagne gegen Greta & Fridays for Future von AfD, EIKE und rechtsliberalen Netzwerken steigert sich



    Klimawandelleugner sind verantwortlich für Tod und Leid von Millionen Menschen!


    Nein, ich meine nicht die kleinen, unbedarften, uninformierten, manipulierten Menschen, die den Klimawandel abstreiten, und ich meine auch nicht die Menschen, die immer noch offene Detailfragen wissenschaftlich in Zweifel ziehen. Ich meine wohl aber die Spitzen der großen Öl- und Kohlekonzerne und ihre globalen Netzwerke, die seit Jahrzehnten mit gezielter PR, mit Macht und Geld, den ihnen bekannten menschengemachten Klimawandel und seine Folgen leugnen, verharmlosen und herunter spielen, und die bezahlten Mietmäuler dieser Konzerne in Wissenschaft, Politik, industriegelenkten Initiativen und PR-Agenturen. Ihre Aktivitäten werden millionenfaches Leid und Tod verursachen. Schon der Hitzesommer 2003, ein Vorgeschmack kommender Hitzesommer, hat ca. 70.000 Tote nur in Europa gefordert. Es ist an der Zeit die Dinge beim Namen zu nennen.
    Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer







    Wichtige Links: Klima, Klimawandel, Klimawandelleugner, Kohle & Atomkraft
    Aktuell & Wichtig:
  • Klima Streik am 20. September 2019 / Global, bundesweit & regional!



    Die neuen "Fridays for Future" Anstecker / Pins gibt´s für nur 40 Cent im BUND-Shop



    Energiewendegegner, Klimawandelleugner, Windradgegner, Atom- & Kohlelobbyisten und industriegelenkte Ökooptimisten in Deutschland: Die Netzwerke

    Die Netzwerke der Industrie-Lobbyisten sind weltweit gespannt (Atlas Network, Cato Institute...) und eine zentrale Rolle spielen die Gelder der amerikanischen Koch Brüder und anderer Öl- und Kohle-Milliardäre.. In den deutschen Netzwerken der Energiewendegegner, Klimawandelleugner, Windradgegner, Atom- & Kohlelobbyisten gibt es unterschiedliche Rollen und Aufgaben. Viele dieser Gruppen und Personen (nicht alle) stehen auch für einen rechtspopulistischen aggressiven Neoliberalismus für Steuersenkungen für Milliardäre und Konzerne.

    Das schöne und wichtige Wort "Freiheit" ist die Losung fast aller dieser Gruppen. EIKE - das so genannte "Europäisches Institut für Klima und Energie" hat den Slogan: "Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit".
    Häufig steht das schöne Wort nur noch für die uneingeschränkte Freiheit der Konzerne Menschen auszubeuten und auszunutzen und die Umwelt zu zerstören. Noch vor drei Jahrhunderten wäre dieser Freiheitsbegriff die Freiheit der Sklavenhalter gewesen, denen kein Mensch und kein Staat in ihr Geschäftsmodell hätte hineinregieren dürfen.












    Mitwelt-Warnungen 2019 & Hinweise zu diesen Seiten...


    • 1) Diese Mitwelt-Internetseiten sind "altmodisch-textorientiert" und manchmal lang. Wir bieten keine modischen Infohäppchen, sondern wenden uns an die kleine Minderheit, die noch in der Lage ist längere Texte zu lesen und zu erfassen.
    • 2) Wenn Sie hier "Die Wahrheit" suchen, werden Sie sie nicht finden. Es gibt sie nicht, "Die Wahrheit", sondern immer nur Annäherungen daran, Wahrheitsfragmente. Es wird Ihnen nichts übrigbleiben, als sich mit den "anderen Wahrheiten" auseinander zu setzen, um zu einer eigenen Meinung zu kommen. Verlassen Sie auch einmal den engen "Echoraum" der eigenen Meinung im Internet. Misstrauen Sie Wahrheitsverkündern. Haben Sie Mut Ihren eigenen Verstand zu gebrauchen.
    • 3) Im Zweifel ist die-Allgemeine Erklärung der Menschenrechte- immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

    Axel Mayer

    Getragen von der Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht kommen wird die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)



    Weihnachten 2019: Kein Grund unnötigen, kurzlebigen, dummen Scheiß zu kaufen


    Wenn die Zyklen des Produzierens, Kaufens, Nutzens und Wegwerfens immer kürzer werden, dann brauchen wir uns über die absehbare Endlichkeit der Energie- und Rohstoffreserven und die Verlängerung der Lebensarbeitszeit nicht zu wundern.
    Gute, schöne, sinnvolle, reparaturfähige Produkte,
    die umwelt- und menschenfreundlich produziert wurden, möglichst lange nutzen... Nur so können wir die Energie- und Rohstoffwende durchsetzen und die globalen Zerstörungsprozesse stoppen.

    Axel Mayer


    Unbedingt hörenswert im DLF:


    Klima, Kommentare und kleinere Katastrophen: Die Sommer sind heiß, die Gletscher schmelzen schneller als gedacht, eine weltweite Jugendbewegung treibt die Politiker vor sich her. In seinem dreiteiligen essayistischen Jahresrückblick im Deutschlandfunk stellt Mathias Greffrath fest, dass alles ungut mit allem zusammenhängt.
    Hier hören











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    Dieser Artikel wurde 1392 mal gelesen und am 25.10.2019 zuletzt geändert.