UN-Klimakonferenz / Klimagipfel / Katowice 2018: Klimaschutz, Greenwash und Atomenergie


Veröffentlicht am 01.12.2018 in der Kategorie Energie von Axel Mayer

UN-Klimakonferenz / Klimagipfel / Katowice 2018: Klimaschutz, Greenwash und Atomenergie



Klima - Klimawandel - Klimaschutz & AKW / Klimalügen und AKW & Klimakonferenz in Katowice 2018


„Atomkraftwerke schützen das Klima“. Damit werben die weltweit agierenden Atomkonzerne in der Kampagne «Nuclear for Climate» bei jedem Weltklimagipfel und vermutlich auch bei der UN-Klimakonferenz in Bonn 2017. Die geschickte Werbebotschaft der AKW-Betreiber soll nach Fukushima endlich wieder Akzeptanz für alte und neue AKW schaffen. Im Zeitalter der organisierten Desinformation erleben wir hier ein spannendes Exempel. Die Werbeabteilungen der Atomkonzerne bieten den Politikern jetzt eine schöne Illussion, mit der diese sich aus der Verantwortung stehlen wollen. Mit vorgeschobenen Umweltargumenten wird Umwelt- und Klimaschutz verhindert und umweltgefährdente Atomanlagen "grüngewaschen". Die Propaganda der Umweltzerstörer und Atomlobby ist besser geworden. Die Nutzung der Atomenergie ist nicht nur lebensbedrohend, sondern auch die teuerste Art von Klimaschutz.

Nuclear Pride Coalition, Michael Shellenberger: Atomkonzerne spielen Umweltbewegung


Nach Fukushima war die Atomlobby für kurze Zeit ein wenig in Deckung gegangen. Aufgegeben hat sie nicht. Jetzt beginnt eine massive, globale Werbekampagne für die Gefahrzeitverlängerung der bestehenden Reaktoren und für neue AKW. Doch die Atom-Propaganda wurde optimiert und die Konzerne treten nicht mehr öffentlich in Erscheinung. PR-Agenturen gründen Schein-Bürgerinitiativen und rechte und neoliberale Netzwerke rühren die Werbetrommel. In der Nuclear Pride Coalition, tarnen sich Lobbyisten als Umwelt-Aktivisten und weltweit spielen Vorfeldorganisationen der Konzerne Umweltbewegung. Solche PR-Kampagnen wurden in der Vergangenheit häufig begleitet von bezahlten Trollen, die unter wechselnden Identitäten Hunderte von Leserbriefen schreiben und die Internetforen, (nicht nur) der Medien, mit Werbebotschaften fluten. AuchWikipedia-Manipulation gehört zum Alltagsgeschäft von Werbeagenturen und Konzernen.

Mehr Infos deutsch, englisch und französisch





[b]In Amerika regieren die Öl- & Kohlekonzerne & Klimawandelleugner

In Deutschland bekämpfen sie als Strippenzieher (immer gut getarnt hinter Vorfeldorganisationen und "Bürgerinitiativen") die Energiewende und die zukunftsfähigen Energien.
Die Klimawandelparteien und Kohleparteien AFD,CDU & CSU und insbesondere die FDP stehen treu und fest auf der Seite der Braunkohle. Wenn die "GRÜNEN" beim Thema Kohle einknicken, wenn es der blassgrünen Parteispitze nur noch um die Tofu-Töpfe der Macht ginge, dann wäre das an Peinlichkeit nicht zu überbieten.
Papst Franziskus sagte zurecht: "Die Unterwerfung der Politik unter die Technologie und das Finanzwesen zeigt sich in der Erfolglosigkeit der Weltgipfel über Umweltfragen."



UN-Klimakonferenz in Katowice 2018

Hier finden Sie eine Vielzahl von Infos zu dem Themen Klimawandel, Fridays for Future, globaler Klimastreik, Klimawandelleugner, Klima, Kohle, Feinstaub & Atomkraft



Professionelle Klimawandelleugner sind verantwortlich für Tod und Leid von Millionen Menschen!


Nein, ich meine nicht die kleinen, unbedarften, uninformierten, manipulierten Menschen, die den Klimawandel abstreiten, und ich meine auch nicht die Menschen, die immer noch offene Detailfragen wissenschaftlich in Zweifel ziehen. Ich meine wohl aber die Spitzen der großen Öl- und Kohlekonzerne und ihre globalen Netzwerke, die seit Jahrzehnten mit gezielter PR, mit Macht und Geld, den ihnen bekannten menschengemachten Klimawandel und seine Folgen leugnen, verharmlosen und herunter spielen, und die bezahlten Mietmäuler dieser Konzerne in Wissenschaft, Politik, industriegelenkten Initiativen und PR-Agenturen. Ihre Aktivitäten werden millionenfaches Leid und Tod verursachen. Schon der Hitzesommer 2003, ein Vorgeschmack kommender Hitzesommer, hat ca. 70.000 Tote nur in Europa gefordert. Es ist an der Zeit die Dinge beim Namen zu nennen.
Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein





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Nein, ich meine nicht die kleinen, unbedarften, uninformierten, manipulierten Menschen, die den Klimawandel abstreiten, und ich meine auch nicht die Menschen, die immer noch offene Detailfragen wissenschaftlich in Zweifel ziehen. Ich meine wohl aber die Spitzen der großen Öl- und Kohlekonzerne und ihre globalen Netzwerke, die seit Jahrzehnten mit gezielter PR, mit Macht und Geld, den ihnen bekannten menschengemachten Klimawandel und seine Folgen leugnen, verharmlosen und herunter spielen, und die bezahlten Mietmäuler dieser Konzerne in Wissenschaft, Politik, industriegelenkten Initiativen und PR-Agenturen. Ihre Aktivitäten werden millionenfaches Leid und Tod verursachen. Schon der Hitzesommer 2003, ein Vorgeschmack kommender Hitzesommer, hat ca. 70.000 Tote nur in Europa gefordert. Es ist an der Zeit die Dinge beim Namen zu nennen.
Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein