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Friedrich Merz 2019: "Stiller" CDU Minister- oder Kanzlerkandidat & Blackrock: Merz regiert doch schon


Friedrich Merz 2019: "Stiller" Minister oder CDU Kanzlerkandidat & Blackrock: Merz regiert doch schon


"Zuletzt erinnerten die Spekulationen um die Zukunft von Friedrich Merz an eine Neuauflage des TV-Klassikers von Robert Lembke: heiteres Beruferaten. Es verging kaum ein Tag ohne neue Ideen, was Merz künftig alles machen könne. Sie stammten von seinen Fans aus dem konservativen Flügel der CDU oder von der "Bild"-Zeitung und wurden mit der Zeit immer kreativer. Oder verzweifelter.
Er könne sich Merz nach wie vor als Kanzlerkandidaten seiner Partei vorstellen, träumte Günther Oettinger, kurz nachdem sein Freund im Rennen um den CDU-Vorsitz knapp gegen Annegret Kramp-Karrenbauer verloren hatte. Es folgten weitere Ideen, Spitzenkandidat der baden-württembergischen CDU bei der Landtagswahl zum Beispiel. Dass den Sauerländer Merz mit Baden-Württemberg in etwa so viel verbindet wie Lothar Matthäus mit Synchronschwimmen wurde allerdings übersehen.
Als Nächstes sollte Merz angeblich Spitzenkandidat des chronisch erfolglosen Berliner CDU-Landesverbands für das Amt des Regierenden Bürgermeisters werden." schrieb der Spiegel am 12.4.19 zum "Minister in Spe".


Hier mein Leserbrief vom 10.11.18 in der Süddeutschen Zeitung

Merz regiert doch schon


Jetzt will Friedrich Merz also doch noch Bundeskanzler werden. Ich verstehe das nicht, denn er regiert doch schon unser Land und die Welt als Aufsichtsrats-Chef der deutschen Abteilung von Blackrock. Die Firma ist der größte Vermögensverwalter der Welt und verwaltet ein Vermögen von ca. 5,2 Billionen US-Dollar. Eine Billion steht im deutschen Sprachgebrauch für die Zahl 1000 Milliarden oder 1 000 000 000 000. Laut EU-Lobbyregister ist dieser Konzern inzwischen eines der Unternehmen mit den meisten Treffen ihrer Lobbyisten und Lobbyistinnen mit EU-Vertretungen. Blackrock und Merz sorgen dafür, dass das reichste Prozent der Weltbevölkerung (70 Millionen Menschen) über so viel Vermögen verfügt wie der ganze Rest (sieben Milliarden Menschen) zusammen und dass Banken und Millionäre uns und unsere Finanzämter mit Cum-Ex um 55 Milliarden Euro ungestraft betrügen können. Es ist die undemokratische Macht dieser Lobbyisten, die unsere Demokratien zutiefst gefährdet. Nach meiner Ansicht braucht Merz nicht zu regieren. Er regiert doch schon.

Axel Mayer, Endingen



Kritik an Blackrock bei Wikipedia



BlackRock ist wegen mehrerer Einsätze für die US-Regierung stark in die Kritik geraten, da das Unternehmen bei annähernd allen Rettungsaktionen während der Finanzkrise 2007/2008 beteiligt war. Allein für die Abwicklung der Portfolios der Investmentbank Bear Stearns und des Versicherungsunternehmens AIG erhielt BlackRock mindestens 180 Millionen Dollar von der US-Notenbank FED unter dem damaligen Vorsitzenden Ben Bernanke. Danach unterstützte BlackRock die amerikanische Zentralbank bei Milliardengeschäften mit Hypothekenpapieren und beriet sie beim Einstieg bei der Citigroup. Die FED heuerte zudem BlackRock-Experten an, um die öffentlich-rechtlichen Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac zu untersuchen. BlackRock agierte während der Finanzkrise auf Risiko und Kosten der Steuerzahler. „BlackRock gehört zu den großen Gewinnern der Rettungsaktion“, sagte Michael Smallberg vom Project on Government Oversight, einer unabhängigen Organisation in Washington, die Entscheidungen der US-Regierung kontrolliert.[40]

Der Hedgefondsinvestor Carl Icahn urteilt, dass BlackRock „eine Bedrohung für die globalen Finanzmärkte“ und „eine extrem gefährliche Firma“ ist. Icahn begründet diese Einschätzung mit dem Übergewicht von börsennotierten Fondsprodukten wie dem ETF-Geschäft, die er als illiquide erachtet. „Sie verkaufen Liquidität. Aber es gibt keine Liquidität. Darum geht es. Und das ist es, was es in die Luft sprengen wird“.[41] In einem von NBC übertragenen Schlagabtausch mit BlackRock-CEO Fink warnte Icahn vor BlackRocks Marktmacht.[42]

Kritiker befürchten, dass, wenn wenige große Investoren einen großen Anteil des Aktien- oder Anleihemarktes beherrschen und diese Investoren plötzlich alle gleichzeitig verkaufen wollen oder müssen, niemand mehr da ist, der ihnen die Papiere abkaufen kann. Das Problem wird umso größer, wenn die Investoren gezwungen sind zu verkaufen, weil sie – wie BlackRock – mit ihren Fonds Indizes abbilden und dem allgemeinen Markttrend folgen müssen. Der Absturz würde dann noch verstärkt. Manch ein Markt könnte sogar ganz austrocknen.

Gleiche Bedenken ergaben die Auswertungen einer Studie der Ökonomen Massimo Massa, David Schumacher und Yan Wang: Anleger würden nervös werden, wenn einzelne Investoren zu große Aktienpakete halten. Denn das mache es im Krisenfall schwierig, die Papiere zu verkaufen. BlackRock sei dabei so etwas wie der „Elefant im Teich“, der potenziell das „Boot zum Schaukeln“ bringen könne.[42]



Friedrich Merz, Kanzlerkandidat & Blackrock: Merz regiert doch schon













































Mitwelt-Warnungen 2019 & Hinweise zu diesen Seiten...


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  • 3) Im Zweifel ist die-Allgemeine Erklärung der Menschenrechte- immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

Axel Mayer

Getragen von der Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht kommen wird die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)



Wichtiger Terminhinweis zum Schluss:
Großer Klima-Streik & wichtige Demos & Kundgebungen für Alle(!) am 20. September 2019 / Global, bundesweit & regional!


Und es ist leider auch nötig einige Friedens-Fahnen zu den großen Demos am 20.9. mitzunehmen.

Auch diese Mitwelt-Seite unterstützt Fridays for Future und ruft auf zum globalen Klima Streik am 20. September 2019!

Wir erinnern an den 20. September 1974. Damals, genau 45 Jahre vor dem Streiktag, wurde erfolgreich der Bauplatz eines geplanten, extrem luftverschmutzenden Bleiwerks im elsässischen Marckolsheim von Umweltschützern beidseits des Rheins besetzt. am 20.9.1974 begannen die Kämpfe für saubere Luft und Klimaschutz.


Mehr Infos: Globaler Klima Streik für Alle am 20. September 2019!


Aktueller Einschub zum Klimastreik:
  • Wir streiken auch, weil Brasiliens wirtschaftsliberal-rechtspopulistischer Präsident Jair Bolsonaro wegen des Mercosur-Freihandelsabkommens zwischen der EU und Lateinamerika gerade überall in Amazonien Freudenfeuer entzündet...











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    Dieser Artikel wurde 749 mal gelesen und am 25.5.2019 zuletzt geändert.