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Zolgensma 2020: Novartis, Gier & Muskelschwund


Zolgensma, Novartis, Gier & Muskelschwund



Im Zeitalter der global organisierten Gier bringt der Schweizer Pharmakonzern Novartis ein neues, extrem teures Medikament auf den Markt. Mit dem Medikament Zolgensma soll die "Spinale Muskelatrophie" (Muskelschwund) bei Säuglingen und Kleinkindern behandelt werden. Wie deutsche und US-Medien berichteten, ist Zolgensma das teuerste Medikament, das die FDA je zugelassen hat.


Der unabhängige Pharmaexperte Glaeske schreibt dazu in der Frankfurter Rundschau:
"Ich kann die Empörung gut nachvollziehen, ich gehöre auch zu dieser Gruppe. Hier werden Dimensionen erreicht, die für ein Gesundheitssystem existenziell werden können – ohne Nachweis, wie solche Preise zustande kommen. Da fehlt jede Transparenz in der Begründung, zum Beispiel mit Blick auf die Forschungs- und Entwicklungskosten. Der Wirkstoff kommt von dem Chicagoer Unternehmen Avexis, das Novartis 2018 für 8,7 Milliarden Dollar gekauft hat – der hohe Preis des Mittels soll wohl dafür sorgen, dass sich diese Ausgaben möglichst schnell amortisieren.

Das Problem unseres Systems ist, dass wir bisher keine wirklich gute gesundheitsökonomische Evaluationen nach internationalen Standards durchführen und auch keine lebenslangen Kosten für bestimmte Krankheiten haben. So lässt sich vieles behaupten, ohne nachprüfbar zu sein, was aber für Preisverhandlungen wichtig wäre. Und wer sagt denn, dass alle Patientinnen und Patienten, die so behandelt werden, in die Novartis-Berechnungen passen? Es muss darum gehen, in der Versorgung den Nutzen für die Patientinnen und Patienten erkennen zu können, klinische Studien, die für die Zulassung eingereicht werden, in diesem Fall an 15 Kindern unter zwei Jahren, lassen nur schwerlich Hochrechnungen für die lebenslangen Kosten zu."

Große PR-Aktion
Einhundert Kinder weltweit sollen im Jahr 2020 das Medikament Zolgensma kostenlos erhalten. Das "Glückslos" ist eine perverse PR-Aktion des Novartis Konzerns.

Axel Mayer

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Übersicht 2019: Mensch, Menschenrechte, Soziale Frage und Umwelt auf Mitwelt.org
Nachhaltigkeit & Zukunftsfähigkeit gibt´s nur mit sozialer Gerechtigkeit!
Axel Mayer














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Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein


Getragen von der Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht kommen wird die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)





Aktueller Nachtrag:
Bauernsterben, Insektensterben & Artensterben / Grüne Kreuze, Mahnfeuer & Bauerndemos in Berlin


Die aktuelle, bundesweite Bauern-Kampagne mit grünen Kreuzen, Mahnfeuern & Bauerndemos hat die Zielrichtung: "Rettet die Bauern durch ein Ja zu Agrargiften, Glyphosat und Massentierhaltung". Die tatsächliche Not der kleinen und mittleren Landwirtschaft hat andere Ursachen und sie wird von Lobbyisten gerade gezielt missbraucht. Die Ausrichtung der Kampagne nützt den Agrochemiekonzernen und den giftdominierten, großen Agrarfabriken und schadet Mensch, Natur, Grundwasser und Umwelt und sie schadet auch den letzten kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland. Die von CDU, CSU und von der FDP politisch gewollten Agrarfabriken brauchen keine Bauern sondern "landwirtschaftliche Fachangestellte". Gemeinsam Lösungen finden die Artenvielfalt, aber auch die Vielfalt echter bäuerlicher Betriebe erhält, wäre eine gemeinsame Aufgabe für Umweltverbände und Landwirtschaft. Hier versagen die lobbygelenkten alten Bauernverbände total.
Die Groß-Demo Agrarwende anpacken, Klima schützen am Samstag 18.1. in Berlin kämpft für Bauern und Umwelt!
Mehr Infos: Bauernsterben-Artensterben



















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Dieser Artikel wurde 161 mal gelesen und am 13.1.2020 zuletzt geändert.