Pharmakonzerne, Übergewinne, Gesundheitsreform & Gesundheitskosten


Veröffentlicht am 03.06.2026

Pharmakonzerne, Übergewinne, Profit, Gesundheitsreform & Gesundheitskosten


In der aktuellen deutschen Debatte um die Gesundheitskosten und die Gesundheitsreform werden sehr unterschiedliche Vorschläge diskutiert, um die steigenden Gesundheitskosten und Krankenkassenbeiträge zu begrenzen. Viele dieser marktradikalen Vorschläge und Ideen gehen auf Kosten der Normalverdienenden. Wie hören und lesen viel von höheren Zuzahlungen für Medikamente, stärkerer Selbstbeteiligung und Einschränkungen bei der beitragsfreien Familienversicherung. Erstaunlich wenig hören wir von den Übergewinnen der Pharmakonzerne.

Arzneimittel sind nach den Kliniken der zweitgrößte Kostenblock im deutschen Gesundheitssystem und machen ca. 16–18 % der gesamten GKV-Ausgaben aus.



Pharmakonzerne, Übergewinne, Gesundheitsreform & Gesundheitskosten


Pharmakonzerne, Gewinne, fehlende Medikamente & Gier: Gezielt "fehlende" Arzneimittel & Medikamente


"Aktuell bestehen Engpässe bei Antibiotika, Blutdrucksenkern, Schmerzmitteln oder auch Krebsmedikamenten und Insulinen", sagte Reinhard Groß, stellvertretender Vorsitzender des Sächsischen Apothekerverbandes.

In Deutschland werden die "kostengünstigen" Medikamente knapp. Durch diese künstliche Verknappung sollen die Preise und Gewinne der Pharmakonzerne erhöht werden. Was in dieser Debatte fehlt, ist der Blick auf die asozialen Profite der großen Konzerne. Die Pharmakonzerne bereichern sich auf Kosten der Allgemeinheit.

Arzneimittel-Produktion in Niedriglohnländern:
Im Rahmen der Globalisierung und der "Geiz ist geil"-Mentalität wurde u.a. die Produktion von Antibiotika in "Billigproduktionsländer", insbesondere nach Indien und China verlagert. Rund um Fabriken in Indien, wo fast alle großen Pharmakonzerne produzieren lassen, sind große Mengen an Antibiotika in die Umwelt gelangt. So entstehen gefährliche, resistente Erreger, die sich global ausbreiten. Das zeigen Recherchen von NDR, WDR und der "Süddeutschen Zeitung". So bekommen wir durch eine nicht menschengerechte Globalisierung "billige Antibiotika" aus Asien, die uns teuer zu stehen kommen. Mit diesen Importen importieren wir multiresistente Erreger und Tod.
Alles, was den Großen keine Profite brachte, wurde in Niedriglohnländer ausgelagert. Unser Problem sind aber nicht nur die Konzerne. Es sind die "wir erlauben Milliardären und Konzernen immer alles Parteien, FDP, CDU und CSU".


Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein

Wichtige Quelle:
Ranking der Top Biotech- und Pharmakonzerne weltweit nach Gewinn aus dem Jahr 2022 (in Milliarden US-Dollar)




Pharmakonzerne, Übergewinne, Gesundheitsreform & Gesundheitskosten, Johnson & Johnson, Pfizer, GlaxoSmithKline, Roche, Sanofi-Aventis, Meyrin, Novartis, BioNTech, Moderna, AstraZeneca, Abbott, Merck, Wyeth, Bristol-Myers Squibb, Eli Lilly & andere Pharmakonzerne: fehlende Medikamente & satte Profite









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  • 3) Im Zweifel, gerade in Kriegszeiten, ist die -Allgemeine Erklärung der Menschenrechte- immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

Axel Mayer Mitwelt Stiftung Oberrhein
Mit Zorn und Zärtlichkeit auf Seiten von Mensch, Natur, Umwelt & Gerechtigkeit.


Getragen von der kleinen Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht kommen wird wie die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)



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