2026: Armut, Reichtum, neoliberale Gier & soziale Gerechtigkeit (Öffentliche Armut -Privater Reichtum)


Veröffentlicht am 03.10.2026 von Axel Mayer

Armut, Reichtum, "Schere zwischen Arm und Reich", Neoliberalismus, soziale Gerechtigkeit.
(Öffentliche Armut -Privater Reichtum)


Umwelt - Ökologie und soziale Gerechtigkeit: Ohne soziale Gerechtigkeit ist Nachhaltigkeit nicht zu erreichen


Aktueller Einschub:
Rund 56.000 Menschen – etwa 0,001 Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung – besitzen dreimal so viel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Menschheit zusammen.
In Deutschland verfügen die reichsten zehn Prozent im Durchschnitt über rund 172-mal so viel Vermögen wie die untere Hälfte der Bevölkerung.

Quelle: World Inequality Report 2026


Eine der zentralen Ursachen für Demokratiegefährdung (nicht nur in Frankreich)
Laut dem World Inequality Report 2026 besaßen die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung Frankreichs im Jahr 2024 rund 60 Prozent des Gesamtvermögens. Auf die untere Hälfte der Bevölkerung entfielen dagegen lediglich 4,9 Prozent. Das durchschnittliche Vermögen pro Kopf lag bei den reichsten zehn Prozent rund 122-mal so hoch wie bei der unteren Hälfte.
Quelle: World Inequality Report 2026, Country Sheets, „France“


Jeden Tag lesen wir in unseren Medien von der zunehmenden öffentlichen Armut. Der Staat und die Kommunen haben kein Geld, Schwimmbäder müssen schließen, Straßen und Schulen sind marode. Und beinahe täglich lese ich, dass gespart werden muss. Gespart werden muss bei Sozialleistungen, den Schwimmbädern, bei der Rente, der Pflege und bei den Normalverdienenden.
Wenig bis gar nichts lese und höre ich vom explodierenden Reichtum der Überreichen, von vergessenen Cum-Ex-Verbrechen, von Steueroasen, auch in Deutschland. Dabei hängt das eine sehr wohl mit dem anderen zusammen. Es gibt durchaus Fehlausgaben des Staates die korrigiert werden sollten. Doch das zunehmende Hauptproblem in Deutschland ist die sich öffnende Schere zwischen armen Staat und explodierendem Überreichtum. Nur soziale Gerechtigkeit kann diese Probleme lösen.

Überreichtum weltweit 2026
*Das weltweite Vermögen der Milliardäre und Milliardärinnen stieg 2025 um über 16 % auf 18,3 Billionen US-Dollar – der höchste jemals gemessene Wert. Das Wachstum war dreimal so hoch wie der Durchschnitt der vorangegangenen fünf Jahre.
*Das Vermögen der MilliardärInnen ist seit Beginn der Pandemie um 81 % gewachsen, während fast die Hälfte der Weltbevölkerung weiterhin in Armut lebt.

Superreichtum Deutschland 2026:
*Die Zahl der Menschen in Deutschland, die mehr als 100 Millionen Dollar (rund 86 Mio. Euro) besitzen, ist im Jahr 2025 um rund 1100 gestiegen.
*Die Zahl der Milliardäre wächst stark: 2025 stieg sie um ein Drittel auf 172 Personen. Damit hat Deutschland weltweit die viertmeisten Milliardäre.
*Das Vermögen der Superreichen wächst deutlich schneller als die Gesamtwirtschaft: Das Gesamtvermögen deutscher Milliardäre stieg 2025 inflationsbereinigt um 30 % auf 840,2 Milliarden US-Dollar
Quelle: Oxfam


Das Problem ist nicht nur die Gier der Konzerne und Milliardäre. Das Problem sind die "Wir erlauben Konzernen & Milliardären immer alles-Parteien und Medien". In Deutschland sind dies vor allem CDU, CSU, FDP, AfD und die Springerpresse. Zorn gegen Unrecht entsteht nicht, solange es die Superreichen, die BILD-Zeitung und marktradikale, libertäre und rechte Parteien es schaffen, dass die Menschen nach oben buckeln und nach unten treten.
Axel Mayer


Beginnen wir mit einer schwierigen Aufgabe. Stellen Sie sich eine Milliarde Dollar oder Euro vor. Eine Milliarde sind tausend Millionen. Denken Sie an eine Milliarde Kügelchen mit einem Durchmesser von einem Millimeter. Aneinandergereiht würden die Kügelchen eine Kette von einer Milliarde Millimeter oder 1000 Kilometer ergeben, etwas länger als die Entfernung von München nach Rom.

Öl- & Gas: Die Profite der Klimakatastrophenverantwortlichen

"Einer auf Weltbank-Daten basierenden wissenschaftlichen Studie von 2022 zufolge haben allein die Öl- und Gaskonzerne und die Petrostaaten von 1970 bis 2020 inflationsbereinigt etwa eine Billion US-Dollar pro Jahr Gewinn gemacht. Knapp drei Milliarden Dollar pro Tag. Jeden Tag, fünfzig Jahre lang. Gewinn, nicht Umsatz. Am meisten verdienten die Konzerne in den letzten 20 Jahren. 2022 stellten sie einen neuen Rekord auf." schreibt der Spiegel


Ergebnisse des Oxfam Berichts 2026: (Eine Milliarde sind tausend Millionen)



Auch in Deutschland wächst der Superreichtum:

Quelle: Oxfam - Bericht zur sozialen Ungleichheit 2026




Armut, Reichtum und die demokratiegefährdende Macht der Konzerne,Milliardäre und West-Oligarchen




Armut, Reichtum, Gier, Neoliberalismus & soziale Gerechtigkeit










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  • 3) Im Zweifel, gerade in Kriegszeiten, ist die -Allgemeine Erklärung der Menschenrechte- immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

Axel Mayer Mitwelt Stiftung Oberrhein
Mit Zorn und Zärtlichkeit auf Seiten von Mensch, Natur, Umwelt & Gerechtigkeit.


Getragen von der kleinen Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht kommen wird wie die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)



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