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"Keine Windkraft im Wald": Wildtierstiftung, Klimawandelleugner, Kohlelobby & Wahlkampf in Hessen


"Keine Windkraft im Wald": Wildtierstiftung, Klimawandelleugner, Kohlelobby & Wahlkampf in Hessen


Nach amerikanischem Vorbild beeinflussen Klimawandelleugner jetzt auch Wahlen in Deutschland.



Ein neuer Filmspot der industrie- und kohlenahen Deutschen Wildtier Stiftung agitiert gegen Windkraft im Wald und läuft seit dem 13. September in den hessischen Kinos, um dort die Landtagswahlen zu beeinflussen. Jedes nicht gebaute Windrad verlängert die Laufzeit der Kohle- und Atomkraftwerke und verstärkt den Klimawandel. Wir fragen uns, wie die Wildtierstiftung an "die Kohle" für den teuren Kinospot kommt. Hier wäre spannend, einmal die "Spur des Geldes" zu verfolgen.
Wenn die RWE sich mit einer Anti-Windkraftkampagne in den hessischen Wahlkampf einmischen würde, dann würde jeder die Zusammenhänge erkennen. Die Bekämpfung der Energiewende und die Leugnung des Klimawandels wurde schon lange an gut getarnte "Vorfeldorganisationen" der Konzerne ausgelagert.
Von der Wahlkampf-Kinowerbung der Wildtierstiftung profitieren insbesondere die Klimawandelleugner von der AfD und die Kohle-Partei FDP.


Industriegelenkte Schein-Bürgerinitiativen und Stiftungen,
gut getarnte Vertreter der Atom- und Kohlelobby und industrienahe Klimawandelleugner haben in Deutschland mit den vorgeschobenen Argumenten jahrzehntelang gegen die Nutzung der Windenergie agitiert.

Im Artikel "Kohle für Wildtierschützer" berichtet die Kontext Wochenzeitung über die Wildtierstiftung. "Geld stinkt nicht, es regiert" schreibt -Die Zeit- über die Machenschaften der amerikanischen Lobby der fossilen Energien.

Es ist beeindruckend zu sehen,
wie es die gut organisierte Lobby der alten fossilen Energien schafft, Randthemen zu medialen Hauptthemen zu machen.
Das erleben wir nicht nur beim Infraschall, der im Gegensatz zum Motorradlärm nur einen winzigen Bruchteil unseres realen, großen Lärmproblems darstellt. Warum füllt die kleinere Bedrohung die Medien? Wie schaffen es die Lobbyisten Randthemen als große Hauptthemen zu verkaufen?

Deutsche Wildtier Stiftung, Rotmilan & Jagd
Im Kampf gegen die Windräder wird der Rotmilan zum Wappentier der Kohle-Lobbyisten und Klimawandelleugner. Der Schutz des Rotmilans ist wichtig und Vogelschlag lässt sich durch eine Vielzahl von Maßnahmen auch erfolgreich verhindern. Windräder töten Vögel und Rotmilane. Das ist so, das wird in der Öffentlichkeit und den Medien heftig diskutiert und in einer Zeit, in der manche Vogelarten bedroht sind, ist jeder getötete Vogel (insbesondere die bedrohten Arten!) einer zu viel. „Irgendwo zwischen 10 000 und 100 000 pro Jahr“ liegt die tatsächliche Zahl aller durch Windräder getöteten Vögel nach Einschätzung von Hermann Hötker vom Michael-Otto-Institut im Naturschutzbund Deutschland. Das entspräche bei den damals etwa 20 000 bundesweit installierten Windkraftanlagen (heute 27 000) einer Quote von ein bis fünf Vögeln pro Anlage und Jahr.

Es ist nicht erstaunlich, dass die über 18 Millionen Vögel, die jährlich in Deutschland an Glas und Glasscheiben sterben, kein Thema für die Wildtierstiftung sind. Auch zu den wesentlich massiveren Schäden durch Vogelschlag im Straßenverkehr und entlang von Bahn- und Hochspannungstrassen, zur Bedrohung der Vogelwelt durch Agrargifte und Naturzerstörung gibt es keine Debatte.

Gerade die Deutsche Wildtier Stiftung, die Jägern und Jagd nahe steht, sollte sich endlich auch einmal zum Themenkomplex Vogeljagd äußern. "Jedes Jahr fallen in den Staaten rund um das Mittelmeer mindestens 25 Millionen Zugvögel der meist illegalen Jagd zum Opfer", schreibt www.spektrum.de


Von den meisten
der bisher öffentlich vorgetragenen Argumente gegen die Nutzung der Windkraft sind bei ordnungsgemäßem Bau und Planung der Anlagen eigentlich nur drei Aspekte übrig geblieben:

    1) Die (von privaten Initiativen gebauten) Windräder widersprechen den Gewinninteressen der Energiekonzerne EnBW, RWE, Vattenfall und E.ON und deren politischer Lobby in den Parlamenten.
    2) Die wichtigen Fragen des Landschafts- und Naturschutzes und des Artenschutzes
    3) Das gezielt aufgebauschte Thema Infraschall


Die Themen Landschafts- und Naturschutz und der Artenschutz müssen ernst genommen und von Fall zu Fall geprüft werden. Das kann im Einzelfall durchaus auch einmal zur Ablehnung einzelner Windräder durch die seriösen Naturschutzverbände führen. Doch Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke schaden Mensch, Natur und Umwelt wesentlich stärker, als "Windkraft im Wald".


"Keine Windkraft im Wald" und das Waldsterben

Die aktuellen massiven Waldschäden in ganz Deutschland sind insbesondere auf den Klimawandel und seine Begleiterscheinungen (extrem trockene Jahre, Hitze, Zunahme von Schadinsekten wie dem Borkenkäfer...) zurückzuführen. Die Energiewende und die zukunftsfähigen Energien könnten diese zunehmenden Waldschäden zumindest begrenzen.


Ein persönlicher Meinungsbeitrag von Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer (Freiburg), Kreisrat (Emmendingen), Vizepräsident Atomschutzverband TRAS (Basel)

Mehr Infos: Wildtierstiftung, Klimawandelleugner und Kohlelobby

"Der Film -Die geheimen Machenschaften der Ölindustrie- zeigt die Zusammenhänge"


Klimawandel, Fridays for Future, globaler Klimastreik, Klimawandelleugner, Klima, Kohle, Feinstaub & Atomkraft


(Das Banner oben für Demo & Balkon gibt´s für nur 10 Euro im BUND-Laden)
  • Hasskampagne gegen Greta & Fridays for Future von AfD, EIKE und rechtsliberalen Netzwerken steigert sich

    Australien brennt, Menschen und Millionen Tiere sterben, die neoliberale australische Regierung leugnet mit Hilfe der rechten Murdoch Medien den Klimawandel und in Deutschland bekämpfen die "Wildtierstiftung" und Bürgerinitiativen gegen Windkraft mit vorgeschobenen Naturschutzargumenten die Energiewende.

    Noch lässt sich nur schwer abschätzen, wie viele Tiere in den Flammen ums Leben kamen. Offizielle Zählungen gibt es nicht. Chris Dickman von der University of Sydney rechnet damit, dass eine halbe Milliarde Tiere in den Flammen verendeten oder keine Nahrung und keinen Schutz mehr fanden - Frösche und Fledermäuse nicht eingerechnet.




    Klimawandelleugner sind verantwortlich für Tod und Leid von Millionen Menschen!


    Nein, ich meine nicht die kleinen, unbedarften, uninformierten, manipulierten Menschen, die den Klimawandel abstreiten, und ich meine auch nicht die Menschen, die immer noch offene Detailfragen wissenschaftlich in Zweifel ziehen. Ich meine wohl aber die Spitzen der großen Öl- und Kohlekonzerne und ihre globalen Netzwerke, die seit Jahrzehnten mit gezielter PR, mit Macht und Geld, den ihnen bekannten menschengemachten Klimawandel und seine Folgen leugnen, verharmlosen und herunter spielen, und die bezahlten Mietmäuler dieser Konzerne in Wissenschaft, Politik, industriegelenkten Initiativen und PR-Agenturen. Ihre Aktivitäten werden millionenfaches Leid und Tod verursachen. Schon der Hitzesommer 2003, ein Vorgeschmack kommender Hitzesommer, hat ca. 70.000 Tote nur in Europa gefordert. Es ist an der Zeit die Dinge beim Namen zu nennen.
    Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer







    Wichtige Links: Klima, Klimawandel, Klimawandelleugner, Kohle & Atomkraft
    Aktuell & Wichtig:
  • Klima Streik am 20. September 2019 / Global, bundesweit & regional!



    Die neuen "Fridays for Future" Anstecker / Pins gibt´s für nur 40 Cent im BUND-Shop



    Energiewendegegner, Klimawandelleugner, Windradgegner, Atom- & Kohlelobbyisten und industriegelenkte Ökooptimisten in Deutschland: Die Netzwerke

    Die Netzwerke der Industrie-Lobbyisten sind weltweit gespannt (Atlas Network, Cato Institute...) und eine zentrale Rolle spielen die Gelder der amerikanischen Koch Brüder und anderer Öl- und Kohle-Milliardäre.. In den deutschen Netzwerken der Energiewendegegner, Klimawandelleugner, Windradgegner, Atom- & Kohlelobbyisten gibt es unterschiedliche Rollen und Aufgaben. Viele dieser Gruppen und Personen (nicht alle) stehen auch für einen rechtspopulistischen aggressiven Neoliberalismus für Steuersenkungen für Milliardäre und Konzerne.

    Das schöne und wichtige Wort "Freiheit" ist die Losung fast aller dieser Gruppen. EIKE - das so genannte "Europäisches Institut für Klima und Energie" hat den Slogan: "Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit".
    Häufig steht das schöne Wort nur noch für die uneingeschränkte Freiheit der Konzerne Menschen auszubeuten und auszunutzen und die Umwelt zu zerstören. Noch vor drei Jahrhunderten wäre dieser Freiheitsbegriff die Freiheit der Sklavenhalter gewesen, denen kein Mensch und kein Staat in ihr Geschäftsmodell hätte hineinregieren dürfen.





    Übersicht 2019: Greenwash, Kriegspropaganda, Propaganda, Krisenkommunikation, Klimawandelleugner, Umweltlügen



    Aktuell:
    "Bauer" Willi, gut getarnter Agro-Chemie-Lobbyist: Grüne Kreuze, Kritik, Agrarpaket, Gift & Glyphosat


    Die gut organisierten Angstkampagnen gegen das Agrarpaket und das Volksbegehren Artenschutz laufen auf Hochtouren. Ängste werden geschürt und einzelne Landwirte und Öko-KritikerInnen des Volksbegehrens gezielt in die PR-Kampagnen eingebaut.
    Bayer-Monsanto, Syngenta, Genlobby, CDU, CSU, FDP & Bauernverbände haben kein Interesse an kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben. Sie träumen den zerstörerischen Traum von der großen, giftdominierten, global aufgestellten Agrarfabrik.
    Jetzt schickt der Agro-Chemie-Lobbyist "Bauer Willi" mit Grünen Kreuzen die Landwirte vor damit diese den Ärger bekommen und nicht die Konzerne! Die Ängste der Landwirtschaft vor einem Bauernsterben sind allerdings mehr als berechtigt. Nur lenkt die gut organisierte Lobby mit der Kreuz-Aktion von den tatsächlichen Ursachen gerne und erfolgreich ab und auch die Mehrzahl der Medien zeigt diese Zusammenhänge nicht auf.


    Leitartikel:
  • Greenwash, Kriegspropaganda, Klimawandelleugner, PR und neue Durchsetzungsstrategien für Umweltzerstörung, Atomkraftwerke und Krieg








    Mitwelt-Warnungen 2019 & Hinweise zu diesen Seiten...


    • 1) Diese Mitwelt-Internetseiten der Mitwelt Stiftung Oberrhein sind "altmodisch-textorientiert" und manchmal lang. Wir bieten keine modischen Infohäppchen, sondern wenden uns an die kleine Minderheit, die noch in der Lage ist längere Texte zu lesen und zu erfassen.
    • 2) Wenn Sie hier "Die Wahrheit" suchen, werden Sie sie nicht finden. Es gibt sie nicht, "Die Wahrheit", sondern immer nur Annäherungen daran, Wahrheitsfragmente. Es wird Ihnen nichts übrigbleiben, als sich mit den "anderen Wahrheiten" auseinander zu setzen, um zu einer eigenen Meinung zu kommen. Verlassen Sie auch einmal den engen "Echoraum" der eigenen Meinung im Internet. Misstrauen Sie Wahrheitsverkündern. Haben Sie Mut Ihren eigenen Verstand zu gebrauchen.
    • 3) Im Zweifel ist die -Allgemeine Erklärung der Menschenrechte- immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

    Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein


    Getragen von der Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht kommen wird die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)





    Aktueller Nachtrag:
    Bauernsterben, Insektensterben & Artensterben / Grüne Kreuze, Mahnfeuer & Bauerndemos in Berlin


    Die aktuelle, bundesweite Bauern-Kampagne mit grünen Kreuzen, Mahnfeuern & Bauerndemos hat die Zielrichtung: "Rettet die Bauern durch ein Ja zu Agrargiften, Glyphosat und Massentierhaltung". Die tatsächliche Not der kleinen und mittleren Landwirtschaft hat andere Ursachen und sie wird von Lobbyisten gerade gezielt missbraucht. Die Ausrichtung der Kampagne nützt den Agrochemiekonzernen und den giftdominierten, großen Agrarfabriken und schadet Mensch, Natur, Grundwasser und Umwelt und sie schadet auch den letzten kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland. Die von CDU, CSU und von der FDP politisch gewollten Agrarfabriken brauchen keine Bauern sondern "landwirtschaftliche Fachangestellte". Gemeinsam Lösungen finden die Artenvielfalt, aber auch die Vielfalt echter bäuerlicher Betriebe erhält, wäre eine gemeinsame Aufgabe für Umweltverbände und Landwirtschaft. Hier versagen die lobbygelenkten alten Bauernverbände total.
    Die Groß-Demo Agrarwende anpacken, Klima schützen am Samstag 18.1. in Berlin kämpft für Bauern und Umwelt!
    Mehr Infos: Bauernsterben-Artensterben












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    Dieser Artikel wurde 904 mal gelesen und am 17.9.2019 zuletzt geändert.