2022/2023 Haft für Klimaschützer statt für Klimatäter & ihre Helfershelfer?


Veröffentlicht am 03.12.2022

Frank Schäffler

Aktueller Einschub:
In Bayern sind die letzten Klimaaktivisten aus dem Gewahrsam entlassen worden. Das skandalöse bayrische Polizeigesetz ist angesichts der geringen zu erwartenden Strafen völlig überzogen.
Die alten atomar-fossilen Energien haben einen schweren Stand. Sie sind riskant, umweltzerstörend und teuer. Doch sie haben in AfD, CSU, FDP & CDU ihre treuen Lobbyisten. Der politische Kampf gegen Klimaaktivisten, in Deutschland angeführt von BILD und der Springerpresse, erinnert an den Kampf gegen die 68er.


  • 30 Tage Präventivhaft haben junge, verzweifelte Klima-Aktive im (un-)Freistaat Bayern erhalten und der Klimakatastrophenverantwortliche Alexander Dobrindt spricht von einer Klima-RAF.
  • 0 Tage Haft gab es bisher für die "Spitzen" der Öl-, Gas- und Kohlekonzerne & ihre Helfershelfer, die jahrzehntelang von der von ihnen verursachten Klimakatastrophe wussten und alle Maßnahmen zum Klimaschutz und die Energiewende radikal bekämpften & bekämpfen. Sie sind verantwortlich für millionenfachen Tod & Leid und bleiben (bisher) ungestraft.



"Die Gerechtigkeit (und das Recht) sind wie ein Spinnennetz – die Kleinen hält es fest – die Großen zerreißen es einfach"
Nach einem alten lateinischen Zitat



AfD, CSU, FDP & CDU wollen Haft für Klimaschützer & Umweltschützerinnen statt für Klimatäter.


Aktueller Nachtrag:


Diesmal trifft es die Letzte Generation.


"Politiker:innen, insbesondere der Parteien CDU/CSU, FDP und AfD, bezeichnen die Klimaaktivist:innen der Letzten Generation als „Radikale“, „Extremisten“ und gar als „Terroristen“. Zwar distanzieren sich auch Politiker:innen aus SPD und BÜNDNIS90/Grüne mit unterschiedlichsten Begründungen von der Letzten Generation, aber sie blasen nicht zur Hetzjagd und befeuern die Kampagne. Es ist jedoch auffällig, dass gerade jene die Klimaaktivist:innen besonders lautstark diskreditieren, die besonders eng mit dem fossilen Wirtschaftssystem verflochten sind – über Parteispenden, Nebeneinkünfte und politische Netzwerke. Politiker:innen, die den fossilen Konzernen nahe stehen und oft im Interesse dieser aktiv die deutschen und europäischen Klimaschutzziele blockieren.
Wer im fossilen Glashaus sitzt, sollte nicht mit Kohlebrocken werfen

Ein Beispiel: Frank Schäffler, FDP Mitglied, rief nach dem Verfassungsschutz, um die Spenden der Letzten Generation aus „ausländischen Quellen“ zu untersuchen. Interessant. Denn Schäffler ist neben seinem Amt als Bundestagsabgeordneter Vorsitzender der Stiftung Prometheus, die laut Lobbypedia Gelder vom internationalen Atlas Netzwerk bezieht. Dahinter stecken u.a. die Koch Brothers und Exxon Mobile, beide aktive Klimawandelleugner, Finanzierer von Fake News und fossilen Lügengeschichten."


Auszug aus einem klugen Beitrag von Hans Josef Fell




















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Axel Mayer,Mitwelt am Oberrhein

Getragen von der kleinen Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht kommen wird wie die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)


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