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SUV, Umwelt, CO2 & Klimaschutz... Dinosaurier in Zeiten der Klimakatastrophe


SUV, Umwelt, CO2 & Klimaschutz... Dinosaurier in Zeiten der Klimakatastrophe


SUV, Sports Utility Vehicles sind Energiefresser und schlecht fürs Klima


Sports Utility Vehicles (SUV) sind eine Mischform von fetten Limousinen und übergroßen Geländewagen. Die sehr schweren Fahrzeuge verfügen über sehr große Leistung und einen dadurch großen Energieverbrauch. Das hat enorm hohe Treibhausgasemissionen zur Folge.
SUVs sehen zwar aus wie Geländefahrzeuge, werden aber fast ausschließlich auf der Straße gefahren. Durch ihre Größe und das hohe Gewicht ist der Energieverbrauch dieser Fahrzeuge erheblich größer als bei "normalen" PKW.
Zusätzlich zum erhöhten Verbrauch von fossilen Kraftstoffes oder elektrischer Energie während des Betriebs, verursacht die Produktion der oft überdurchschnittlich großen und schweren SUV auch einen erhöhten Bedarf an natürlichen Ressourcen. Der CO2-Ausstoß bei einem SUV liegt nach einer Beispielrechnung der Deutschen Energie-Agentur (dena) beim Geländewagen mit 198 Gramm pro gefahrenen Kilometer mehr als doppelt so hoch wie bei einem Kleinstwagen mit 90 Gramm pro Kilometer.

Der Boom der Auto-Panzer sagt viel aus über die Käufer und den Zustand der Gesellschaft. Über ihr Verhältnis zu ihrer Umwelt und zu anderen Verkehrsteilnehmern, über Ängste einer zutiefst verunsicherten Gesellschaft und über altbackenes Prestigedenken. Manche Menschen fühlen sich in den automobilen Panzern besonders geschützt. An den Unfallschutz für Fußgänger oder Radfahrer denken sie nicht. So passt der SUV gut in eine (End)-Zeit des perfekt organisierte Egoismus und der Gier.

Axel Mayer


"Mehr als fünfeinhalb Millionen SUVs fahren in Deutschland herum – und es werden immer mehr. 1995 hatten SUVs nur einen Marktanteil von zwei Prozent, bis 2010 wuchs er auf 12 Prozent. Seither vermehren sich die Riesenautos pro Jahr im Schnitt um 13 Prozent. Dabei sind diese Riesenautos dafür verantwortlich, dass der CO2-Ausstoß im Verkehr steigt, obwohl er hätte fallen können: Denn mit der Größe stieg auch die durchschnittliche Motorleistung der Autos an. Dies führte laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2015 im Vergleich zu 2008 zu einem rechnerischen Mehrverbrauch von 3,7 Milliarden Litern Kraftstoff und zu 9,3 Millionen Tonnen zusätzlichen Kohlendioxid-Emissionen.

Wäre die Motorleistung trotz steigender Anzahl Autos gleichgeblieben, hätte dieselbe Menge CO2 sogar eingespart werden können. Im Schnitt stößt ein SUV 134 Gramm CO2 pro Kilometer aus, Benziner und Geländewagen sogar mehr. „Der Mehrverbrauch geht vor allem auf den Bereich der Sport Utility Vehicles (SUV) und Geländewagen zurück, einem Segment mit hoher Motorleistung und hohem Verbrauch“, resümierten die Statistiker bereits 2016."
Zitat: Der Freitag





SUV, Umwelt & Klima...
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  • 3) Im Zweifel ist die-Allgemeine Erklärung der Menschenrechte- immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

Axel Mayer

Getragen von der Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht kommen wird die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)


Nachtrag:



Klimastreik & Grüne Kreuze


Einerseits ist die Klimaschutzbewegung aktuell scheinbar stark und plant für den 29.11.erneut einen globalen Klima-Streik & Protest.

Andererseits läuft bundesweit, beinah unwidersprochen und von einer zumeist unkritischen Presse hochgejubelt, die Aktion "Grüne Kreuze", die bestgemachte PR-Aktion für Agrargift, Glyphosat und Massentierhaltung. Eine Aktion bei der die berechtigten Ängste der Landwirtschaft gezielt missbraucht werden. Der gut getarnte Chemie-Lobbyist "Bauer Willi" organisiert die Kreuz-Kampagne.



















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Dieser Artikel wurde 252 mal gelesen und am 12.9.2019 zuletzt geändert.