Freiheit für Grönland / Kein US-Raubzug / Stopp Imperator Trump / Freedom for Greenland
Veröffentlicht am 15.08.2026 von Axel Mayer
Freiheit für Grönland / Kein US-Raubzug / Stopp Imperator Trump / Freedom for Greenland
"Wir müssen es haben"
Der kindisch-giergetriebene US-Präsident Donald Trump
Aktueller Nachtrag vom 2.8.2026
"In einem Freitagmorgen-Interview mit dem Sender Real America‘s Voice gab sich der US-Präsident gewohnt provokativ. Moderator Steve Gruber erinnerte Trump an seine eigene frühere Vorhersage: „Ich habe in dieser Sendung vorhergesagt, dass Grönland noch vor dem Ende deiner Amtszeit unter unserer operativen Kontrolle stehen wird.“ Trumps Antwort ließ keine Zweifel offen: „Du wirst recht behalten. Die wollen etwas tun. Grönland ist aus unserer Sicht wichtig, nicht aus ihrer. Du solltest diese Wette eingehen.“ Damit bekräftigte Trump erneut sein Ziel: Bis Januar 2029, wenn seine zweite Amtszeit endet, soll Grönland unter US-Kontrolle stehen …" Quelle: Frankfurter Rundschau
US-Präsident Trump (der immer stärker an den römischen Kaiser Nero erinnert) will sich Grönland einverleiben. Ein williger Sondergesandter soll dafür sorgen, dass Grönland und Grönlands Rohstoffe, Teil der Vereinigten Staaten werden. Hinter den imperialen US-Ansprüchen auf Grönland steht nicht nur Donald Trump, sondern auch ein Netzwerk einflussreicher Tech-Milliardäre, Investoren, Oligarchen und Tech-Bros. Deren Interesse und Gier gilt den Rohstoffen, der strategischen Lage und der undemokratischen Vision weitgehend deregulierter Privat- oder Stadtstaaten.
"Das reicht jetzt", erklärte der grönländische Regierungschef Jens Frederik Nielsen. Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen warnte, mit einem Angriff auf einen Nato-Partner würden die USA das Ende des Militärbündnisses besiegeln.
Doch nicht nur Grönland wird von den USA bedroht. Es gibt auch Annexionsdrohungen des US-Präsidenten Donald Trump gegenüber Kanada, Kuba und Panama. Dazu kommt der Krieg für Öl gegen Venezuela. Im Iran-Krieg ist ein Frieden immer noch nicht absehbar. Nun hat US-Präsident Trump angedroht: Bald schon wolle er die Straße von Hormus zu US-Territorium erklären. Das schlechte, alte, nie ganz verschwundene Zeitalter des Imperialismus ist (nicht nur den USA) wieder da, angetrieben durch Gier, wirtschaftliche Interessen, Prestige und Machtstreben.
Freiheit und Souveränität für Grönland bedeutet keine Beibehaltung des Status Quo. Die Geschichte Grönlands war eine europäisch-dänische Kolonialgeschichte. Wo waren eigentlich die "freien Medien" als grönländische Frauen in den Jahren 1966 bis 1975 zwangssterilisiert wurden? Zwangsbehandlungen mit Spiralen gab es an mehr als 4500 minderjährigen und jungen erwachsenen Frauen der Inuit. Das war etwa die Hälfte der gebärfähigen Frauen der Indigenen. Wo waren die stets beschworenen "Westlichen Werte"? Es gab und gibt bei der Betrachtung von Menschenrechtsverletzungen stets eine westliche Doppelmoral. Seit dem 1. Mai 1979 hat Grönland zumindest eine weitgehende Autonomie, doch die alte Kultur ist weitgehend zerstört.
Grönland gehört den Grönländern und Grönländerinnen.
Eine amerikanische "Landnahme", der Raub der Bodenschätze durch US-Konzerne und die Übertragung des "American Way of Live" auf die Insel würde die alte zerstörerische Geschichte der Kolonialzeit fortsetzen. Doch wenn es um Kritik an Trump geht, duckt Europa sich weg und die deutsche Regierung und Friedrich Merz sind unterwürfig. Unsere Demokratie ist aus dem Osten und aus dem Westen bedroht.
Es wird Zeit für Protest und Bewegung.
Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein
Freiheit für Grönland! Axel Mayer 2026 bei einer Fridays for Future Demo mit Grönland Fahne ...
Dieses Vorgehen der USA, Interventionen, Putsch und Kriege für Einfluss, Macht, Öl und Rohstoffe, hat eine lange Tradition.
Der Irak-Krieg 2003 wurde offiziell mit der falschen Behauptung begonnen, Saddam Hussein besitze Massenvernichtungswaffen, doch das irakische Öl war das Hauptmotiv
Am 21. Januar 1968 stürzte ein US B-52-Bomber nahe der Thule Air Base in Grönland ab. An Bord des Flugzeuges befanden sich vier Wasserstoffbomben des Typs B28. Beim Aufprall des Flugzeugs wurden die konventionellen Sprengladungen von drei der vier Atomwaffen ausgelöst, sodass die Umgebung u. a. mit hochradioaktivem Plutonium, Americium, Uran und Tritium verseucht wurde. Es wurde teilweise 380 mg/m² Plutonium gemessen. Nicht alle Verseuchungen konnten beseitigt werden. Plutonium-239 hat eine Halbwertszeit von rund 24.110 Jahren. Die vierte Bombe blieb jedoch verschollen - offenbar bis heute, wie Dokumente belegen, über die der SPIEGEL schrieb.
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