Venezuela - USA und der völkerrechtswidrige Krieg für Öl / Krieg für »unser amerikanisches Öl« in Venezuela!


Veröffentlicht am 04.01.2026 von Axel Mayer

Venezuela - USA und der Krieg für Öl / Krieg für »unser amerikanisches Öl« in Venezuela!


Aktueller Einschub vom 5.01.2026:
Der durchgeknallte US-Präsident Trump hat den Anspruch der USA auf Grönland bekräftigt. Er sagte dem US-Magazin “The Atlantic“, Venezuela sei möglicherweise nicht das letzte Land, in dem die Vereinigten Staaten intervenierten. Die USA brauchten Grönland unbedingt.


Aktueller Einschub:
"Venezuelas Machthaber ist gestürzt, damit hat Donald Trump den US-Imperialismus mit Wucht nach Lateinamerika zurückgebracht" schreibt der Spiegel.


US-Medien zufolge kam es in mehreren Städten zu Protesten gegen den Militäreinsatz, darunter in New York, Los Angeles und Washington. In Chicago protestierten Demonstranten der "New York Times" zufolge unter anderem mit Transparenten, auf denen stand "Kein Blut für Öl" oder "Hände weg von Lateinamerika". Vor dem Weißen Haus war auf Plakaten zu lesen "Trump ist ein Kriegsverbrecher" sowie "Kein US-Krieg gegen Venezuela".

Es gibt erschreckend viele Diktaturen und Diktatoren auf dieser Welt. Laut Demokratieindex leben 35,9 % der Menschen in einer Diktatur. Im Demokratieindex des Economist belegte Venezuela Platz 142 von 167 Ländern und wurde als autoritäres Regime eingestuft. »Unsere Freunde« in der »guten Diktatur Saudi-Arabien« landen auf Platz 148 nach Venezuela.


Imperialismus: USA-Venezuela, Trump, Maduro und der völkerrechtswidrige Krieg für Öl


Theoretisch könnte der amerikanische Präsident Trump allen diesen Diktaturen die »Segnungen des American Way of Live« zuteilwerden lassen.

Erschreckenderweise gibt es zu dieser willkürlichen und zumeist von ökonomischem Interesse geprägten Unterscheidung zwischen »guten und bösen« Diktaturen, in den westlichen Demokratien und auch in Deutschland keine Debatte, doch eine Diktatur ist eine Diktatur, ist eine Diktatur.
Manche aktuellen Medienberichte zum Umsturz in Venezuela zeigen, dass unsere Westlichen Werte Warenwerte sind und sie zeigen auch unsere westliche Doppelmoral.


Die Lieblingsfeindesländer von Herrn Trump und den klimaterroristischen Fossilisten in den USA haben ein Alleinstellungsmerkmal. Iran und Venezuela besitzen enorme Ölreserven. Das südamerikanische Land verfügt mit schätzungsweise 303 Milliarden Barrel (je 159 Liter) über die größten Ölreserven der Welt. Und in diesen Ländern machen die US-Konzerne keine Profite.

In einem langen Post warf der von Gier getriebene US-Präsident Trump Venezuela vor, Ölfelder «gestohlen» zu haben. «Amerika wird es nicht zulassen, dass ein feindseliges Regime unser Öl, unser Land oder andere Vermögenswerte an sich reißt», schreibt der US-Präsident. Sie müssten «sofort an die Vereinigten Staaten zurückgeführt werden». Das »amerikanische Öl« im Iran hat 1953 zum Putsch im damals demokratischen Iran geführt und das »amerikanische Kupfer« war 1973 Anlass für den CIA-Putsch im demokratischen Chile.


Beim Sturz von Präsident Maduro in Venezuela geht es nicht um Demokratieexport oder um die Verhinderung von Drogenimporten. Es ist wieder einmal ein US-Krieg um Öl und Macht. Die USA sehen mit zunehmender Sorge ihre schwindende Macht und den geringer werdenden Einfluss in Mittel- und Südamerika und stellen diese, notfalls auch mit Gewalt, wieder her. Aus der alten Monroe-Doktrin wird die neue Donroe-Doktrin.
Die republikanische US-Abgeordnete Maria Salazar zitiert in der Frankfurter Rundschau

Kongressabgeordnete verspricht: Venezuela wird Fest für US-Ölfirmen unter Trump

"Die Kongressabgeordnete nannte drei wirtschaftliche, sicherheitsbezogene und politische Gründe für das US-Engagement und erklärte, „Venezuela wird für amerikanische Ölunternehmen ein wahres Fest sein, denn es wird mehr als eine Billion Dollar an wirtschaftlicher Aktivität hervorbringen.“
„Amerikanische Unternehmen können hereinströmen und die Ölpumpen sowie alles, was mit venezolanischen Ölunternehmen, Öl und deren Derivaten zu tun hat, wiederherstellen.“ „Die Venezolaner verfügen über die größten Ölvorräte der Welt, sogar mehr als Saudi-Arabien. Das wäre ein riesiger Gewinn für uns, was fossile Brennstoffe angeht.“ (Zitatende)


Die Vergabe des Friedensnobelpreises an die rechte, marktradikale Politikerin María Corina Machado war eine peinliche Unterwerfung des Nobelpreiskomitees unter den Willen von US-Präsident Trump, der sich immer mehr wie der römische Kaiser Nero aufführt.

Das Vorgehen der USA, Interventionen, Putsch und Kriege für Einfluss, Macht, Öl und Rohstoffe, hat eine lange Tradition.


Wikipedia bietet umfassende und sehr objektive Listen und Übersichten zu US-Interventionen: „Liste von Militäroperationen der Vereinigten Staaten und Beteiligung der Vereinigten Staaten an Regierungswechseln im Ausland“

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein



Trump-USA-Venezuela und der "Krieg für Öl"




Gold der Deutschen Bundesbankaus den USA zurückholen! Stopp Trump in Grönland, Panama, Kanada und Venezuela




In einem langen Post wirft der von Gier getriebene US-Präsident Trump Venezuela vor, Ölfelder «gestohlen» zu haben. «Amerika wird es nicht zulassen, dass ein feindseliges Regime unser Öl, unser Land oder andere Vermögenswerte an sich reißt», schreibt der US-Präsident. Sie müssten «sofort an die Vereinigten Staaten zurückgeführt werden».






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  • 3) Im Zweifel, gerade in Kriegszeiten, ist die -Allgemeine Erklärung der Menschenrechte- immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

Axel Mayer Mitwelt Stiftung Oberrhein
Mit Zorn und Zärtlichkeit auf Seiten von Mensch, Natur, Umwelt & Gerechtigkeit.


Getragen von der kleinen Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht kommen wird wie die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)



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