Coronavirus aus dem Labor? 7 Millionen Tote. Schwerste Technik-Katastrophe der Menschheitsgeschichte? / Die COVID-19-Laborunfallhypothese.


Veröffentlicht am 23.12.2025

Coronavirus aus dem Labor? 7 Millionen Tote! Schwerste Technikkatastrophe der Menschheitsgeschichte? / Die COVID-19-Laborunfallhypothese. Schlimmer als Tschernobyl und Fukushima?


"Was einmal gedacht wird, kann nicht mehr zurückgenommen werden" ist ein Zitat aus Friedrich Dürrenmatts Stück "Die Physiker". Er sagt aber auch "Was alle angeht, können nur alle lösen."

Selbstkritisches Vorwort

Zugegeben, dieses Thema ist unangenehm, und die Corona-Laborthese steht auf dünnem Eis. Zu viel wurde in den letzten Jahren seit Ausbruch des SARS-CoV-2 Virus "geschwurbelt" und häufig wurde auch fachliche Kritik einfach diskreditiert. Verdächtigungen gegen China müssen in diesen Zeiten des ökonomischen Aufstiegs Chinas und der deshalb drohenden Kriegsgefahren immer kritisch hinterfragt werden. Zu sehr sind die Erinnerungen an die falschen Kriegsgründe im Krieg für Öl gegen den Irak noch wach. Die vorgeschobenen Kriegsgründe für den Irakkrieg, insbesondere die Behauptung von Chemiewaffen, wurden später als falsch oder unbewiesen entlarvt. Dazu kommt noch die Macht und das massive finanzielle Interesse der Pharmaindustrie und der Gentech-Lobby, die einen massiven Vertrauensverlust fürchten müssen, wenn der Laborverdacht sich bestätigen würde.



Welche Technikkatastrophe war die schlimmste der Menschheitsgeschichte?
In der Fachliteratur, in Wikipedia und im Internet sind das Unglück von Bhopal, das Ozonloch und die Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima immer noch als schwerste menschengemachte Katastrophen (neben den Kriegen) aufgelistet. Erstaunlicherweise fehlen in diesen Listen die menschen- und technikgemachten Dauerkatastrophen wie die mörderischen Folgen der Atomwaffentests, Asbest und der Klimakatastrophe und ihre unzähligen Opfer.

Gänzlich fehlen die 7 Millionen Toten der menschenverursachten COVID-19-Corona Katastrophe.
Der genaue Ursprung des Coronavirus ist noch immer ungeklärt. Doch die COVID-19-Laborunfallhypothese erhält immer mehr Zulauf. Auch die US-Regierung schließt sich dieser Theorie an. Das hat (siehe Irak-Krieg) erst mal wenig zu sagen. Der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) hält es für wahrscheinlich, dass ein Laborunfall im chinesischen Wuhan die Ursache der weltweiten Corona-Pandemie gewesen ist. Die Laborthese wurde laut den Berichten vom BND mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 bis 95 Prozent bewertet. Auch der ehemalige Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, hält die Laborthese mit dem aktuellen Wissensstand für wahrscheinlicher als seine bisherigen Annahmen.
Eine zweite These, wonach das Virus wie auch schon das der SARS-Epidemie von 2002/2003 einen "natürlichen" Ursprung hatte, wurde demnach für weniger wahrscheinlich gehalten. (Auch der "natürliche" Ursprung wäre durch die Wildtiernutzung menschengemacht. Die These vom Wildtierursprung von Corona ist bei der Pharmaindustrie verständlicherweise sehr beliebt.)

Die Wahrscheinlichkeit, dass das Coronavirus aus einem chinesischen Labor kommt, ist also zumindest sehr hoch ... Die Möglichkeit, dass das Coronavirus aus einem Hochsicherheitslabor stammen könnte, wird von der Wissenschaft generell nicht ausgeschlossen.
Weltweit starben bisher mehr als sieben Millionen Menschen an dem Virus – die Dunkelziffer ist höchstwahrscheinlich noch deutlich höher. Dazu kommen schwere Dauererkrankungen und unglaubliche ökonomische Schäden.

Wenn die Laborthese zutrifft, dann wäre die Corona-Pandemie die bisher schwerste Technikkatastrophe der Menschheitsgeschichte. Sie wäre auch ein wissenschaftlich-technisches Scheitern und eine Kränkung des Fortschrittsglaubens, ähnlich wie Contergan, der Untergang der unsinkbaren Titanic oder wie die Reaktorkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima.


Hinter diesem kurzen Text steckt erst einmal kein Vorwurf gegen China. So makaber es klingt, aber "Shit happens" und leider nicht nur in chinesischen Laboren. In medizinischen Forschungsinstituten und biochemischen Laboren kam es bereits weltweit in der Vergangenheit zu unglaublichen und gefährlichen Zwischenfällen - trotz hoher Sicherheitsstufen. Es gab Laborfreisetzungen von Pockenviren und der Maul- und Klauenseuche in Großbritannien und einen SARS-Ausbruch in China ... (siehe unten auf dieser Seite)

Wie passiert so etwas in Hochsicherheitslaboren und wie lassen sich künftige Ausbrüche und noch größere Technikkatastrophen verhindern?


Es ist erstaunlich und erschreckend, dass diese zentralen Fragen in der veröffentlichten Debatte bisher nur eine Nebenrolle spielen. Die aktuelle Debatte dreht sich um Vorwürfe gegen China. In die Zeit der "Großen Beschleunigung", einer weltweit unkritischen Technikgläubigkeit und Wachstumsreligion passen kritische Fragen nach dem Risikopotential von Forschung nicht.
Die Forschung hat die Pocken ausgerottet und die moderne Forschung hat das Potenzial 7 Millionen Menschen zu töten und noch größere Katastrophen auszulösen. In diesem Spannungsfeld stehen wir.

Wie passiert so etwas und wie lassen sich künftige Ausbrüche und noch größere Katastrophen verhindern? Wie lässt sich Sicherheit steigern und wo gibt es Forschungsbereiche, die auch bei uns besser reguliert werden müssen? Gibt es ethische Grenzen von Forschung und wo liegen diese? Diese Fragen müssen von der kritischen Wissenschaft und der Umweltbewegung gestellt und öffentlich diskutiert werden. Die aktuelle Nichtdebatte ist erschreckend und gefährlich.

Wer Technikkatastrophen benennt, ist kein Feind von Technik und Fortschritt
Es gibt sie, die gute sinnvolle Technik und den Fortschritt der Mensch und Umwelt nützt. Der medizinische Fortschritt hat die Pocken ausgerottet. Wer vor 100 Jahren zum Zahnarzt ging, hätte jeden heutigen Zahnarztpatienten beneidet. Vor 200 Jahren lag die durchschnittliche Lebenserwartung in Europa bei etwa 33 Jahren. Heute sind es global 73 Jahre. Wir hätten das Wissen und die Technik, um mit einem wesentlich verringerten Input von Energie, Rohstoffen und Arbeitszeit, allen Menschen der Welt ein gutes Leben zu ermöglichen. Es ist unsere Aufgabe, Fortschritt und Zukunft sicher, demokratisch, menschengerecht und möglichst ohne Katastrophen zu gestalten.

Axel Mayer, Mitwelt-Stiftung Oberrhein (Der Autor war 30 Jahre lang BUND-Geschäftsführer in Freiburg)

Nachtrag / Kleiner Trost
Der medizinischen Forschung haben wir es zu verdanken, dass erfreulich schnell ein Impfstoff erfunden wurde. Eventuell hat die medizinische Forschung mitgeholfen, ein Problem zu entschärfen, das durch die medizinische Forschung geschaffen wurde.






Kam das Coronavirus aus dem Labor?
Laborunfälle sind keine Seltenheit


In Hochsicherheitslaboren kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. Denn selbst unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen können nicht alle Risiken ausgeschlossen werden.

Einige Beispiele:

Quelle: T-Online[/quote]







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  • 3) Im Zweifel, gerade in Kriegszeiten, ist die -Allgemeine Erklärung der Menschenrechte- immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

Axel Mayer Mitwelt Stiftung Oberrhein
Mit Zorn und Zärtlichkeit auf Seiten von Mensch, Natur, Umwelt & Gerechtigkeit.


Getragen von der kleinen Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht kommen wird wie die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)



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