2025/ Albert Einstein: Zitat - Der erschreckende Verfall im ethischen Verhalten der Menschen ...


Veröffentlicht am 08.04.2025

Albert Einstein: Zitat - Der erschreckende Verfall im ethischen Verhalten der Menschen (Kriege, Aufstände, Gier, Artenausrottung, Klimakatastrophe, Weltvermüllung, Rohstoffverschwendung, Demokratiegefährdung, Aufrüstung, Neokolonialismus, Atommüllproduktion, Trump, Musk, Putin, Netanjahu, Erdogan)


Albert Einstein: Zitat


"Ich glaube, dass der erschreckende Verfall im ethischen Verhalten der Menschen in erster Linie mit der Mechanisierung und Entpersönlichung unseres Lebens zu tun hat (...)"


"Wenn aber Bemühung nicht hilft und die Menschen in Selbstzerstörung enden, so wird ihnen der Kosmos keine Träne nachweinen."




Der erschreckende Verfall im ethischen Verhalten der Menschen
Kriege, Aufstände, Gier, Artenausrottung, Klimakatastrophe, Weltvermüllung, Rohstoffverschwendung, Demokratiegefährdung, Neokolonialismus und Atommüllproduktion, Trump, Musk, Putin, Erdogan, Netanjahu ...


Etwa 5- bis 10 Millionen Menschen lebten vor 10 000 Jahren auf der Erde. Heute sind es 8 Milliarden Menschen, die alle so verschwenderisch leben wollen wie wir.
"Ein Milliardär ist so klimaschädlich wie eine Million Menschen", sagt eineOxfam-Studie aus dem Jahr 2022. Millionäre wären gerne Milliardäre und Gutverdienende wollen Millionäre sein. Arme wäre gerne Gutverdienende und "der arme Rest der Welt" würde gerne so verschwenderisch leben wie wir. Das kann und wird nicht gutgehen.

Es ist nur logisch, dass dieses explosionsartige Wachstum für uns und andere Lebewesen Folgen hat. Kaum jemand bestreitet noch, dass derzeit auf der Welt ein gigantisches Massensterben läuft, ähnlich dem vor 66 Millionen Jahren, als die Dinosaurier von der Erdoberfläche verschwanden. Wir leben in einem System der globalisierten Gier, das scheinbar nur funktioniert, wenn es unbegrenzt wächst und dabei erstaunlicherweise die Menschen immer unzufriedener und neurotischer macht.

Es ist unbestritten, dass 8 Milliarden Menschen nicht so verschwenderisch leben können wie wir. Und es ist ebenfalls unbestritten, dass der arme Teil der Weltbevölkerung einen massiven Nachholbedarf an umweltgerechtem Wachstum hat. Wir leben in einer Zeit der Gier, in dem umweltzerstörende Milliardäre für viele Menschen "Vorbilder" sind. "Marktradikale Vorbilder" mit Weltraumtourismus, Superyachten, geplanten Überschallflugzeugen, Rohstoffverschwendung, unbegrenztem Wachstum und selbstverständlich ohne Tempolimit. Uns wird erfolgreich eingeredet, wir wären "unterrüstet". Doch nach Angaben von SIPRI betrugen die Rüstungsausgaben der NATO im Jahr 2022 das 14-Fache der Rüstungsausgaben Russlands. Warum schauen wir weg, wenn Israel im Westjordanland (mit anderen Methoden) das Gleiche macht, was wir Putin in der Ukraine nicht erlauben?

Doch Vorbild muss das gute Leben für alle sein und dafür braucht es immer auch soziale Gerechtigkeit. Wir hätten zwischenzeitlich sogar die gute, menschengerechte Technik für dieses gute Leben.

Das tief zerstörerische Wachstum des reichen einen Prozent der Weltbevölkerung muss gestoppt und umgekehrt werden. Wir müssen neu definieren, was Wohlstand bedeutet. Und ansonsten gilt immer noch der alte Satz von Mahatma Gandhi. „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein

Mehr Infos:



"Wenn aber Bemühung nicht hilft und die Menschen in Selbstzerstörung enden, so wird ihnen der Kosmos keine Träne nachweinen."