13.4.1848: Heckerzug - Badische Revolution 1848


01.04.2022 bis 22.04.2022



13.4.1848: Heckerzug - Badische Revolution 1848


Nach dem Volksaufstand in Paris im März 1848
brach auch in Baden der bewaffnete, lange vorbereitete Aufstand aus. Wichtige Ereignisse waren der Hecker-Aufstand im April 1848 und der Struve-Putsch im September 1848. Später kam dann der Aufstand im Rahmen der Reichsverfassungskampagne ab Mai 1849. Der „Heckerzug“ machte sich in Konstanz am Donnerstag, dem 13. April 1848 mit viel zu wenigen Mitstreitenden Richtung Rheinebene auf. Welch ein verzweifelter Mut muss es gewesen sein mit 30 bis 50 schlecht bewaffneten Männern gegen die preußische Übermacht loszuziehen? Am Ostermontag des ersten Revolutionsjahres 1848 war die Freiburger Wiehre Schauplatz der Kämpfe zwischen den von Süden über den Schwarzwald herannahenden Resten des Hecker-Zuges, dessen Hauptmacht schon am 20. April auf der Scheideck bei Kandern zersprengt worden war. Sie wollten sich mit den Freiburger Aufständischen vereinigen und den Marsch auf die Residenz Karlsruhe fortsetzen. Zwischen Günterstal und Sternwald kam es zu einem ersten Gefecht zwischen Freischärlern und Bundestruppen, und vor den Stadttoren wurden die viel zu wenigen Aufständischen endgültig zurückgeschlagen. Die Revolution endete am 23. Juli 1849 mit der militärischen Niederschlagung der letzten Erhebung und der Einnahme der Festung Rastatt durch Bundestruppen unter preußischer Führung.
Mehr Infos: Heckerlied