Sind Windräder, ist Windenergie eine Gefahr fürs Wasser oder fürs Grundwasser? Bodenversiegelung Windrad? PFAS? Organisierte Angst
Klimawandel, Flächenverbrauch, Stickstoff und Pestizide sind die großen Gefahren fürs Wasser und Grundwasser.
Während weltweit die Wälder brennen, bekämpfen Bürgerinitiativen gemeinsam mit Trump, Rechtspopulisten aus CDU, CSU, FDP und AfD Windräder, Energiewende und die Wärmewende. Die Kriegsgewinnler und Klimakatastrophenverantwortlichen Chevron, BP, Shell, TotalEnergies und ExxonMobil haben gerade profitable Jahre. Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt, dass 2022 knapp 2000 Milliarden US-Dollar an Gewinnen und zusätzlich noch einmal 2000 Milliarden US-Dollar Übergewinneaus der weltweiten Öl- und Gasförderung angefallen sind. (Eine Milliarde sind tausend Millionen!) Die globalen Kohle-, Öl-, Atom- und Gaskonzerne mögen keine Windräder und Solaranlagen in BürgerInnenhand. Auch Wärmepumpen stören ihr Profitmodell. Darum lassen sie die Energiewende von industriegelenkten Bürgerinitiativen, Klimawandelleugnern und Rechtspopulisten verhindern. Selbstverständlich sind nicht alle Windradgegner Klimawandelleugner. Doch viele ihrer Argumente stammen aus den organisierten Angstkampagnen der atomar-fossilen Seilschaften.
Immer neue Lügengebäude gegen Windräder werden aufgebaut und kleine Randprobleme werden zu gigantischen Gefahren aufgeblasen. Die alten Geschichten von den großen Gefahren des Infraschalls oder von der massiven Bedrohung der Vögel durch Windräder sind als aufgeblasene Lügengeschichten entlarvt.
Aktuell werden Windräder als Gefahr fürs Wasser oder fürs Grundwasser dargestellt. Doch die Gefahren der Windenergie für unser Wasser sind minimal im Vergleich zu den realistischen Gefahren.
Windräder oder Landwirtschaft? Was sind die Gefahren für unser Trinkwasser? Ein massives Problem für unser Wasser sind der Klimawandel, der Flächenverbrauch und vor allem die diffusen Einträge von Stickstoff und Pestiziden aus der Landwirtschaft. Die Debatte um vorgeschobene Windradgefahren soll nach dem Wunsch der Industrie auch von diesen realen Gefahren ablenken.
Eine durch ein Windrad versiegelte Fläche hat laut Experten noch keinen Einfluss auf das Grundwasser. Bitte vergleichen Sie die Flächen, die durch ein Windrad versiegelt werden, mit dem Flächenverbrauch in Deutschland. In Deutschland wurden im Vierjahresmittel 2019 bis 2022 jeden Tag rund 52 Hektar als Siedlungsflächen und Verkehrsflächen neu ausgewiesen. Dies entspricht einer Fläche von circa 72 Fußballfeldern täglich.
Windräder enthalten zum Teil wassergefährdende Stoffe; Das Risiko einer Kontamination ist allerdings nicht höher als bei anderen Baumaßnahmen.
Der Grundwasserspiegel wird in Ausnahmefällen für die Dauer des Baus eines Windrads abgesenkt.