ENSI Kritik: Atom-Lobby & das atomare Dorf der Schweiz
Veröffentlicht am 04.02.2026 in der Kategorie Atomkraft von Axel Mayer

ENSI Kritik: Das parteiische Eidgenössisches Nuklear-Sicherheitsinspektorat, unkritische Lobby & das atomare Dorf der Schweiz
Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat "kontrolliert"Beznau,Leibstadt, Gösgen, Würenlingen & die NAGRA
ENSI: Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat
Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) (französisch Inspection fédérale de la sécurité nucléaire) ist die Aufsichtsbehörde der Schweiz für die nukleare Sicherheit der kerntechnischen Anlagen. Das ENSI wird "überwacht" vom ENSI-Rat, einem vom Bundesrat gewählten und ihm direkt unterstellten unabhängigem Gremium. Sitz des ENSI ist Brugg im Kanton Aargau. Das ENSI ist ein wichtiger Bestandteil des "atomaren Dorfs" der Schweiz. Eines eng verwoben und verfilztes Lobby-Netzwerks von Atomindustrie, Politik, Verwaltung und Teilen der Medien, dem Schweizer Atomfilz. Quelle: www.suedostschweiz.ch
ENSI: Atom & Asbest, DDT, Contergan, Klimawandel
In der Umweltgeschichte der letzten Jahrzehnte gab es immer wieder Fälle wo Menschen, Tiere und Umwelt durch umweltschädliche Produkte und Produktionsweisen massiv geschädigt wurden. Nicht nur bei Asbest, Contergan, Holzschutzgiften, Neonicotinoiden, DDT, Diesel und heute beim Klimawandel war und ist den Konzernen und Firmenleitungen die Folgen ihres Handelns frühzeitig bewusst gewesen. Aus Gründen der Habgier wurden die verheerenden Folgen, die Erkrankungen und Todesfälle aber ignoriert und mithilfe von PR, Werbeagenturen und „staatlichen Kontrollinstanzen“ heruntergespielt und verharmlost. Gerade beim Umweltgift Asbest hat dieses Zusammenspiel ein Verbot jahrelang verhindert und war mit Ursache für tausende zusätzlicher Tote und viele, viele schreckliche Erkrankungen.
Wenn es um das gezielte Herunterspielen der Atomgefahren geht, dann erinnert die Arbeit der „Kontrollorganisation“ ENSI stark an das Vorgehen ähnlicher "Kontrolleure" bei Asbest, Contergan, Holzschutzgiften, Neonicotinoiden und DDT. Es ist ein Problem, dass bei diesen gut organisierten, teilweise mörderischen Verzögerungen von notwendigen Verboten, die Täterinnen und Täter nie angemessen bestraft wurden. In den Jahren 2012 und 2013 hat der ENSI-Rat die PR-Agentur Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten für 50'000 Franken engagiert, um ihr Image zu verbessern.

ENSI Kritik: Wikipedia und die manipulative Macht der ENSI
Der massive und geschickte Einfluss der Schweizer Atomlobby zeigt sich auch im einseitig - unkritischen Wikipedia-Beitrag zur ENSI. Der teure und manipulative PR-Einsatz der "besten" Werbeagenturen und Manipulatoren der Welt zahlt sich hier aus.
Nuklearexperte ortet Filz zwischen BFE, Ensi und Nagra
Der Nuklearexperte Marcos Buser ist aus Protest aus der Eidgenössischen Kommission für nukleare Sicherheit (KNS) ausgetreten. Er wirft dem Bundesamt für Energie (BFE), dem Eidg. Nuklearinspektorat (Ensi) und der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) Filz vor. Der Filz bestehe darin, dass die Mitglieder der verschiedenen Behörden und Stellen miteinander verbandelt seien und Informationen austauschten. «Der Kontrolleur ist Copain mit dem Kontrollierten», fasste Buser seine Kritik zusammen.

ENSI, Atommüll-Schweiz, Permokarbontrog & kein sicheres atomares Endlager im Opalinuston der Schweiz
Die Standortauswahl, für den besten aller schlechten Standorte eines atomaren Endlagers in der Schweiz spricht für eine gewisse Verzweiflung der AKW-Betreiber, der ENSI und der Nagra und verheißt nichts Gutes. Atommüll, der eine Million Jahre sicher verwahrt werden muss, braucht eine gute Geologie und nicht gute Worthülsen. Die Geologie (und sie alleine zählt!) spricht gegen den Standort Nördlich Lägern bei Hohentengen. Das atomare Endlager der Schweiz über einem Kohletrog? Wie soll die Sicherheit für eine Million Jahre bieten?
ENSI Kritik und die atomaren Gefahren der Schweiz:
- Jedes Schweizer Atomkraftwerk (AKW Beznau, AKW Leibstadt, AKW Gösgen) gibt auch im Normalbetrieb krebserzeugende Radioaktivität an die Umwelt ab
- In einem Schweizer AKW entsteht pro MW Leistung in einem Jahr die Radioaktivität einer Hiroshima-Bombe (Folgen: Fukushima & Tschernobyl)
- Der Schweizer Atommüll muss eine Million Jahre sicher verwahrt werden
- AKW Beznau In Beznau steht das älteste und eines der gefährlichsten AKW der Welt und der zweite Reaktorblock ist technisch ähnlich veraltet und unsicher. Jetzt gibt es hochriskante Pläne, das alte AKW aus Gründen der Gier, 64 Jahre lang zu betreiben.
- AKW Gösgen In jedem AKW wird in einem Betriebsjahr pro Megawatt elektrischer Leistung die kurz- und langlebige Radioaktivität einer Hiroshima-Bombe erzeugt. Das heißt, dass im Atomkraftwerk Gösgen, mit 1060 MWMW Leistung, im Jahr in etwa die kurz- und langlebige Radioaktivität von ca. 1060 Hiroshima-Bomben entsteht. Und überall wo Menschen arbeiten gibt es Fehler.
- AKW Leibstadt Das „neueste“ Atomkraftwerk der Schweiz in Leibstadt ist ein veralteter Siedewasserreaktor vom Reaktortyp Fukushima.
- Zwilag Würenligen Im kleinen Schweizer Ort Würenlingen an der Aare häuft sich das atomare Risiko. Direkt neben den beiden Uralt-AKW in Beznau steht das zentrale Schweizer Zwischenlager für Atommüll (Zwilag). In einer schlecht gesicherten Castorhalle wird der hochradioaktive Schweizer Atommüll zwischengelagert wird und in einem Plasma-Ofen wird Atommüll verbrannt.
- Neue AKW für die Schweiz? Die marktradikalen und konservativen Parteien der Schweiz (auch bei uns) wollen neue AKW. Gerade die Parteien, die im Wahlkampf am lautesten von Heimat reden, setzen auf eine heimatgefährdende, teure Technologie. Aber die Schweizerinnen und Schweizer können rechnen. Der Strom aus neuen AKW ist nicht nur riskant, er ist auch um ein Vielfaches teurer als Strom aus Sonne und Wind.
- Unsicheres Atomares Endlager der Schweiz Die Standortauswahl, für denbesten aller schlechten Standorte eines atomaren Endlagers in der Schweiz spricht für eine gewisse Verzweiflung der AKW-Betreiber und verheißt nichts Gutes. Ein atomares Endlager in einer viel zu dünnen Schicht Opalinuston über einem Permokarbontrog … Wie soll das gut gehen? Atommüll, der eine Million Jahre sicher verwahrt werden muss, braucht eine gute Geologie und nicht gute Worthülsen
Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein

ENSI Kritik: Unkritische Atom-Lobby & das atomare Dorf der Schweiz (Das Eidgenössisches Nuklear-und Sicherheitsinspektorat)

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- 3) Im Zweifel, gerade in Kriegszeiten, ist die -Allgemeine Erklärung der Menschenrechte- immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.
Axel Mayer Mitwelt Stiftung Oberrhein
Mit Zorn und Zärtlichkeit auf Seiten von Mensch, Natur, Umwelt & Gerechtigkeit.
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