thetext
druckenSeite zurück     druckenDiesen Artikel drucken (Druckansicht)

Deutsche NaturfilmStiftung & Kritik: Wildtierstiftung, Klimawandelleugner, Kohle - Greenwash für Klimawandelleugner & Energiewendegegner?


Deutsche NaturfilmStiftung & Kritik: Wildtierstiftung, Klimawandelleugner, Kohle - Greenwash für Klimawandelleugner & Energiewendegegner?



(Nachtrag: Zwischenzeitlich hat sich die Stiftung endlich von der mehr als peinlichen Beziehung zu den Klimawandelleugnern getrennt)


Alter Text
Während Du diesen Text liest, will die RWE im Hambacher Forst immer noch den Wald roden und den Klimawandel beschleunigen! Und das Geld der "industrienahen Wildtierstiftung", des Hauptsponsors und Mitgründer der NaturfilmStiftung, riecht verdächtig nach RWE-Kohle...

Die "Spitze" der Deutschen Wildtierstiftung leugnet und verharmlost den menschengemachten Klimawandel und bekämpft massiv die Energiewende. Einerseits wird guter, jagdnaher Wildtierschutz betrieben, andererseits gefährdet der geleugnete Klimawandel massiv die Artenvielfalt. Mit ungeheuer viel Geld kauft sich die industrienahe Stiftung in den teuersten Lagen ein (Hafencity Hamburg) und greift jetzt nach dem "deutschen Naturfilm".

"Die Deutsche Naturfilmstiftung wurde in Wieck auf dem Darß (Vorpommern-Rügen) von der Deutschen Wildtier Stiftung und dem Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft gegründet, um die Branche zu unterstützen. Den Naturfilmern fehle es an Mitteln, Vernetzung und Kommunikation untereinander." schreibt die Welt. Jetzt kommen die Naturfilmer an Geld und geben gleichzeitig der Wildtierstiftung, die unter dem Deckmantel des Tierschutzes den menschengemachten Klimawandel leugnet und insbesondere die Energiewende bekämpft, ein grünes Image.

Im 3sat-Beitrag "Die geheimen Machenschaften der Ölindustrie" wird auf den möglichen Zusammenhang zwischen Fritz Vahrenholt, der Wildtierstiftung, Klimawandelleugnern und der Ölindustrie aufmerksam gemacht.



Fritz Vahrenholt ist Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung
"Er ist Deutschlands bekanntester Klimawandel-Zweifler und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der britischen Denkfabrik -The Global Warming Policy Foundation (GWPF)-. 2009 wurde die Organisation von dem "Klimaskeptiker" und Mitglied der Konservativen Partei Nigel Lawson gegründet, um gegen die "neue Religion der globalen Erwärmung" zu Felde zu ziehen(...) Vahrenholt, den die Tageszeitung taz in der Vergangenheit als "Klima-Sarrazin" bezeichnete, veröffentlichte 2012 gemeinsam mit Sebastian Lüning das klimaskeptische Buch "Die kalte Sonne". Darin gehen die Autoren davon aus, dass sich die Erde seit 1998 nicht mehr erwärmt hat und der menschengemachte Klimawandel nicht stattfinde" schreibt klimaretter.info Die Wildtierstiftung
nutzt den Naturschutz, um die Energiewende gezielt zu bekämpfen.

Michael Miersch, der Geschäftsführer der „Naturbildung“ in der Wildtierstiftung
hat gemeinsam mit Dirk Maxeiner die Umweltbewegung jahrzehntelang aggressiv bekämpft. Gemeinsam haben sie "gezielt indirekt" für Chemie-, Atom-, Gen- und Kohlekonzerne und Fracking geworben, den menschengemachten Klimawandel herunter gespielt und kritische WissenschaftlerInnen und UmweltschützerInnen teilweise heftig angegriffen. Herr Miersch hat vor Fukushima massiv für die Gefahrzeitverlängerung von AKW geschrieben. Nach der Atomkatastrophe von Fukushima schrieben er und Herr Maxeiner am 19.5.2011 in „Der Welt“: „Der unumkehrbare Atom-Ausstieg ist das größte Risiko“.
Dirk Maxeiner und Michael Miersch beschrieben in einem ihrer vielen Bücher Umweltschützer, Atomkraftgegner und Menschen, die sich für erneuerbare Energien und eine nachhaltige Zukunft einsetzen als „Feinde der Zukunft“, „Pseudo-Ökos“, „Ökoheuchler“, „Ökopharisäer“, „Ökochonder“, „Ökopriester“, „Ökopäpste“, „Ökoromantiker“, „Öko-Stalinisten“. Das klingt recht böse und hasserfüllt und ist vermutlich auch so gemeint.

Die Deutsche NaturfilmStiftung verleiht am 6. Oktober 2018 die höchste Auszeichnung Deutschlands für Naturfilme – den Deutschen NaturfilmPreis. Dort werden selbstverständlich keine "Pro-Kohle-Filme" sondern wirklich schöne, ansprechende Naturfilme gezeigt. Es geht den gut getarnten Atom- und Kohlelobbyisten in der Wildtierstiftung einfach um ein grünes Mäntelchen. Michael Miersch kann dann weiter in der in der BILD-Zeitung den Klimawandel herunter spielen und die Energiewende bekämpfen.

Es gibt die Aussage, Geld würde nicht stinken. Aber das Geld des Hauptsponsors der NaturfilmStiftung riecht verdächtig nach RWE-Kohle...

Kritische FilmemacherInnen sollten eigentlich auf politische Zusammenhänge aufmerksam machen und industrienahen Klimawandelleugnern kein grünes Deckmäntelchen geben.

Mehr Infos: Wildtierstiftung & Kritik


Ob die Mitglieder des Kuratoriums der Deutschen NaturfilmStiftung, Gabriele Conze, Lothar Frenz, Ralf Fronz, Ilona Jerger, Rosie Koch, Jörn Röver, Annette Scheurich, Claudia Sewig und Kathrin Succow wohl diese Zusammenhänge kennen und sehen?



Übersicht 2019: Greenwash, Kriegspropaganda, Propaganda, Krisenkommunikation, Klimawandelleugner, Umweltlügen



Aktuell:
"Bauer" Willi, gut getarnter Agro-Chemie-Lobbyist: Grüne Kreuze, Kritik, Agrarpaket, Gift & Glyphosat


Die gut organisierten Angstkampagnen gegen das Agrarpaket und das Volksbegehren Artenschutz laufen auf Hochtouren. Ängste werden geschürt und einzelne Landwirte und Öko-KritikerInnen des Volksbegehrens gezielt in die PR-Kampagnen eingebaut.
Bayer-Monsanto, Syngenta, Genlobby, CDU, CSU, FDP & Bauernverbände haben kein Interesse an kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben. Sie träumen den zerstörerischen Traum von der großen, giftdominierten, global aufgestellten Agrarfabrik.
Jetzt schickt der Agro-Chemie-Lobbyist "Bauer Willi" mit Grünen Kreuzen die Landwirte vor damit diese den Ärger bekommen und nicht die Konzerne! Die Ängste der Landwirtschaft vor einem Bauernsterben sind allerdings mehr als berechtigt. Nur lenkt die gut organisierte Lobby mit der Kreuz-Aktion von den tatsächlichen Ursachen gerne und erfolgreich ab und auch die Mehrzahl der Medien zeigt diese Zusammenhänge nicht auf.


Leitartikel:
  • Greenwash, Kriegspropaganda, Klimawandelleugner, PR und neue Durchsetzungsstrategien für Umweltzerstörung, Atomkraftwerke und Krieg








    Mitwelt-Warnungen 2019 & Hinweise zu diesen Seiten...


    • 1) Diese Mitwelt-Internetseiten der zukünftigen Mitwelt Stiftung Oberrhein sind "altmodisch-textorientiert" und manchmal lang. Wir bieten keine modischen Infohäppchen, sondern wenden uns an die kleine Minderheit, die noch in der Lage ist längere Texte zu lesen und zu erfassen.
    • 2) Wenn Sie hier "Die Wahrheit" suchen, werden Sie sie nicht finden. Es gibt sie nicht, "Die Wahrheit", sondern immer nur Annäherungen daran, Wahrheitsfragmente. Es wird Ihnen nichts übrigbleiben, als sich mit den "anderen Wahrheiten" auseinander zu setzen, um zu einer eigenen Meinung zu kommen. Verlassen Sie auch einmal den engen "Echoraum" der eigenen Meinung im Internet. Misstrauen Sie Wahrheitsverkündern. Haben Sie Mut Ihren eigenen Verstand zu gebrauchen.
    • 3) Im Zweifel ist die-Allgemeine Erklärung der Menschenrechte- immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

    Axel Mayer

    Getragen von der Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht kommen wird die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)


    Artenausrottung in Deutschland 2019: Neue Studien


    Während bundesweit Landwirte mit Grünen Kreuzen & Demos für Agrargifte & Glyphosat demonstrierten, gab es 2019 neue, erschreckende Studien zum Artensterben in Deutschland:

    • Vogelsterben


      "Die Fachgruppe „Vögel der Agrarlandschaft“ der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft hat ermittelt, dass die Zahl der abnehmenden und stark abnehmenden Arten von 55 Prozent auf 68 Prozent gestiegen ist. Die Bestandsrückgänge von Rebhuhn (89 Prozent seit 1992), Kiebitz (88 Prozent seit 1992), Feldlerche (45 Prozent seit 1992) und vieler weiterer Arten halten nicht nur an, sie haben sich sogar noch beschleunigt. Als wesentliche Ursache für die Bestandsrückgänge sehen die Fachleute die fortschreitende Intensivierung der Landwirtschaft, insbesondere durch Pestizideinsatz, starke Düngung, den Verlust von Landschaftselementen wie Ackerbrachen und die Einengung der Fruchtfolgen.
      Quelle: Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

    • Insektensterben / Insektenausrottung


      Der Rückgang der Insekten und Spinnen in Deutschland reicht weiter, als bislang angenommen. Seit 2009 ist etwa ein Drittel aller Arten aus Wiesen und Wäldern verschwunden. Die Auswertung ergab insgesamt: Sowohl die Zahl der Insektenarten nahm massiv ab wie auch die Biomasse – allein auf den Wiesen um mehr als zwei Drittel. Der Insektenschwund war überall dort besonders stark, wo die Wiesen von Ackerland umgeben waren. Damit weist das Forscherteam um den Ökologen Sebastian Seibold darauf hin, dass die Hauptursache in der Landwirtschaft zu finden ist.
      Quelle: Studie der TU München

    • Lügen und Realitätsverdrängung


      Der Bauernbund bezeichnet das Insektensterben als „Agrarlüge“
      Landwirte sollen ein Mitschuld am Insektensterben haben? Davon will der Bauernbund nichts wissen. Geschäftsführer Reinhard Jung spricht von der „größten Agrarlüge seit BSE“... Landwirte tragen aus Sicht des Brandenburger Bauernbunds gar keine Mitschuld am Insektensterben. „Die Behauptung des Nabu, in den letzten 25 Jahren sei die Masse der Insekten um mehr als 70 Prozent zurückgegangen, können wir nicht nachvollziehen“, sagte Bauernbund-Vorstand Thomas Kiesel. „Fest steht allerdings, dass sich auf landwirtschaftlicher Seite die Lebensbedingungen für Insekten in den letzten 25 Jahren nicht verschlechtert haben.“
      Quelle: Märkische Allgemeine vom 25.3.2019


    Mehr Infos: Insektensterben, Ursachen & Studien








    Richtig wichtig! Ihnen gefällt diese Seite? Legen Sie doch einen Link:
    <a href="http://www.mitwelt.com/deutsche-naturfilmstiftung-wildtierstiftung-kritik.html">Deutsche NaturfilmStiftung & Kritik: Wildtierstiftung, Klimawandelleugner, Kohle - Greenwash für Klimawandelleugner & Energiewendegegner?</a>

    Teilen über:
    Twitter Facebook

    Dieser Artikel wurde 1162 mal gelesen und am 17.9.2019 zuletzt geändert.