IMPORT: Schweiz Atomparteien


Veröffentlicht am 14.07.2019 in der Kategorie Atomkraft von Axel Mayer

SVP, Atomparteien, das "atomare Dorf" und der konservative Atomfilz in der Schweiz


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Aktuell:Atomkraft, Corona, Gier, "Bürgerliche" und "Konservative" in der Schweiz
Der lässige Umgang mit der Atomkraft spiegelt sich auch im "lässigen" Schweizer Umgang mit dem Corona-Virus. Um der Wirtschaft nicht zu schaden wird das Sterben von Alten und Kranken einfach so hingenommen und akzeptiert. Der höchste Wert für "Bürgerliche" und "Konservative" in der Schweiz ist die neoliberale Gier.


Es ist nicht erklärbar, warum insbesondere die so genannten Bürgerlichen und Konservativen in der Schweiz
die ältesten und unsichersten Atomkraftwerke der Welt betreiben wollen und so die Existenz des eigenen Landes und seiner Menschen unverantwortlich auf´s Spiel setzen. Mit zunehmendem AKW-Alter wächst auch die Gefahr schwerer, katastrophaler atomarer Unfälle. Bei einem schweren Atomunfall in Deutschland würden sich, ähnlich wie in Japan, zumindest noch Gebiete finden, wohin die Menschen evakuiert werden könnten.

Bei einem Atomunfall in einem kleinen Land wie der Schweiz kämen als Fluchtorte, je nach Schwere des Unfalls und je nach Windrichtung am Katastrophentag, nur die ebenfalls betroffenen Nachbarländer in Frage. Haben sich diese Bürgerlichen und Konservativen schon einmal überlegt in welchem der Nachbarländer sie Asyl beantragen würden?

Die "konservativen" Atom-Parteien der Schweiz stehen nicht für den Schutz der Heimat.
Sie sind, ähnlich wie die japanischen und französischen Konservativen Teil des "atomaren Dorfes", eines undemokratischen Netzwerks von Abhängigkeiten und Verfilzungen von Politik, Medien und staatlichen Kontrollorganen mit der Atomindustrie. Die große Atompartei der Schweiz ist trotz Fukushima und Tschernobyl immer noch die rechtspopulistische SVP, (Schweizerische Volkspartei).


Atommüll Schweiz


Von 1969 bis 1982 hat die Schweiz 5321 Tonnen Atommüll im Nordatlantik versenkt, ein Umweltverbrechen das von Politik und Medien erst mit der üblichen Verspätung kritisiert wurde. Die Verantwortlichen wurden nie bestraft. Jetzt soll der Schweizer Atommüll in einer im internationalen Vergleich sehr dünnen Schicht Opalinuston vergraben werden. Wir sind nicht in der Lage "Atommüll zu denken". Müll der eine Million Jahre strahlt und 33.000 Generationen gefährdet.