AKW Fukushima: Ungleiche Entschädigung für Opfer & Aktionäre / Umwelt-Unrecht, Westliche Werte und Gier


Veröffentlicht am 03.03.2025

AKW Fukushima: Ungleiche Entschädigung für Opfer & Aktionäre / Umwelt-Unrecht, Werte und Gier


Wenn wir an den schweren Atomunfall am 11. März 2011 in Japan denken, dann denken wir an die atomare Katastrophe und die Kernschmelze in den Reaktoren und an den "gnädigen Wind", der die schlimmste Radioaktivität aufs Meer und nicht in die Megapole Tokio trieb. Wir erinnern uns an die heimatvertriebenen Menschen, an gigantische Mengen verstrahlten Materials und an radioaktives Wasser, das in den Ozean geleitet wird. Wir denken an die frühen Lügen der Atomlobby und dass die Wahrscheinlichkeit eines solchen Unfalls bei eins zu einer Milliarde Jahre liegen sollte und daran, dass uns ähnliche Märchen heute wieder erzählt werden. Wir sehen, dass die strukturkonservativen Lobby-Atomparteien in Japan, aber auch AfD, CDU, CSU & FDP die Atomunfälle von Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima vergessen haben. Sie reden in Wahlkämpfen gerne von Heimat, setzen aber erneut auf die extrem teure, riskante und heimatgefährdende Atomtechnologie.

Nicht gedacht wird an die extrem unterschiedliche Entschädigung für Opfer & Aktionäre nach dem Atomunfall in Japan. Entschädigung und Nichtentschädigungen, die viel über Macht und den höchsten unserer "Westlichen Werte", über die Gier sagen.

Es gibt wenige Gerichtsurteile, die besser die "Werte" aufzeigen, für die Japan und der Westen stehen.
Und doch gibt es keinen Grund, auf die japanische Rechtssprechung herabzuschauen. In Deutschland ist es nie gelungen, die Verantwortlichen für das gezielt verzögerte Asbest-Verbot (das tausende von Opfern verursacht hat) zur Verantwortung zu ziehen.


Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein
"Die Gerechtigkeit (und das Recht) sind wie ein Spinnennetz – die Kleinen hält es fest – die Großen zerreißen es einfach"
Nach einem alten lateinischen Zitat



AKW Fukushima, Gier, Unrecht, Entschädigungen und Westliche Werte







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  • 3) Im Zweifel, gerade in Kriegszeiten, ist die -Allgemeine Erklärung der Menschenrechte- immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

Axel Mayer Mitwelt Stiftung Oberrhein
Mit Zorn und Zärtlichkeit auf Seiten von Mensch, Natur, Umwelt & Gerechtigkeit.


Getragen von der kleinen Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht kommen wird wie die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)



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