Sarkozy, Gaddafi, Knast, AKW & atomare Deals


Veröffentlicht am 22.10.2025 in der Kategorie Atomkraft von Axel Mayer

Sarkozy, Gaddafi, Knast, AKW & atomare Deals


Axel Mayer, (Alt) BUND-Geschäftsführer, Venusberg 4, 79346 Endingen

Manchmal gibt es Anlässe, sich an lang zurückliegende Arbeit zu erinnern. Der Gefängnisaufenthalt des ehemaligen französischen Präsidenten Sarkozy ist so ein Anlass. Im Jahr 2007 hat Herr Sarkozy illegale Gelder aus Libyen angenommen, um seinen Wahlkampf zu finanzieren. Im Gegenzug versprach er politische Gegenleistungen und den Export von AKW. Damals war Gaddafi für den Westen ja noch ein "guter", nützlicher Diktator.

Das alles konnten mein verstorbener Freund Jean Jacques Rettig und ich damals nicht wissen und dennoch waren wir vermutlich die einzigen, die den geplanten AKW-Export kritisierten. Heute ist die Welt froh, dass im Bürgerkriegsland Libyen keine Atomkraftwerke stehen.

Der Text war eine unserer wichtigsten Presseerklärungen. Sie wurde nirgends journalistisch verwertet.

Es passt gut in die heutige Zeit, dass die damals geplanten, hochriskanten Atom-Deals, in der aktuellen Sarkozy-Berichterstattung erneut keine Rolle spielen.
Der Zusammenhang zwischen heutigem Handeln und zukünftigen Folgen spielt in der Berichterstattung dann keine Rolle, wenn das heutige Handeln Gewinne bringt. Der Philosoph Günther Anders hat diese Art des Denkens und Verdrängens einmal Apokalypsenblindheit genannt.

Axel Mayer 22.10.2025



CSFR Comité pour la Sauvegarde de Fessenheim et de la Plaine du Rhin,
BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein


Wie der französische Präsident Sarkozy durch Atomexporte an Gaddafi und Andere den Weltfrieden gefährdet
Der Präsident verkauft für die Atomkonzerne Areva und Siemens Atomkraftwaffen an Libyen

Über zwei Jahrzehnte nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl hat Herr Sarkozy die atomare Katastrophe vergessen oder verdrängt. (besser: Das Vergessen wurde/wird in Frankreich von einflussreichen Lobbygruppen gut organisiert) Staatspräsident Sarkozy hofiert den Ex Diktator und verkauft französische AKW und sorgt so für die Proliferation von Atomwaffen.

Eine mit dem Unfall von Tschernobyl durchaus vergleichbare Katastrophe für die Menschheit ist jedes neue Land, das mit Hilfe der so genannten friedlichen Nutzung der Atomenergie zum Atomwaffenstaat wird.

Doch der französische Präsident sieht sich als Außendienstmitarbeiter und Vertreter der französischen Atomkonzerne.

Jean Jacques Rettig (CSFR), Axel Mayer (BUND Regionalverband) 11.12.2007


CSFR Comité pour la Sauvegarde de Fessenheim et de la Plaine du Rhin,
BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein


Comment le président français Sarkozy met en danger la paix dans le monde avec ses exportations nucléaires.

Le Président vend à la Libye, pour les groupes Areva et Siemens, du nucléaire civil qui peut, à tout moment, déboucher sur l'arme atomique.

Plus de deux décennies après l'accident de Tchernobyl, Monsieur Sarkozy a oublié ou refoulé la catastrophe. Cette "perte de mémoire" est savamment orchestrée et organisée par des groupes influents du lobby nucléaire.

Chaque nouveau pays qui, par le biais de l'industrie nucléaire dite civile et pacifique, devient un état nucléaire militaire, représente pour l'humanité une catastrophe tout à fait comparable à celle de Tchernobyl.

Mais le président français se considère comme un agent de diffusion, un représentant de commerce des groupes nucléaires français.

Jean Jacques Rettig (CSFR), Axel Mayer (BUND Regionalverband) 11.12.2007






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Axel Mayer Mitwelt Stiftung Oberrhein
Mit Zorn und Zärtlichkeit auf Seiten von Mensch, Natur, Umwelt & Gerechtigkeit.


Getragen von der kleinen Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht kommen wird wie die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)



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