Dunkelflaute & Blackout: Organisierte Angst / Atomkraft / Kohle / Windenergie / Energiewende / AfD & BILD / Marktmanipulation


Veröffentlicht am 25.01.2025

Dunkelflaute & Blackout: Organisierte Angst / Atomkraft / Kohle / Windenergie / Energiewende / AfD & BILD / Marktmanipulation



Aktueller Einschub:
Das größte Problem bei Dunkelflauten!


Die Konzerne schalten die vorhandenen Reservekraftwerke nicht an und schaufeln sich und ihren Aktionären mit unseren Stromgeldern die Taschen voll!
Mehr Infos: ARD Verdacht auf Marktmanipulation – Warum Gas- und Kohlekraftwerke in der Dunkelflaute keinen Strom lieferten


Angst ist eine scharfe politische Waffe.


Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt, dass 2022 knapp4000 Milliarden US-Dollar an Gewinnen und davon 2000 Milliarden US-Dollar Übergewinne aus der weltweiten Öl- und Gasförderung ­angefallen sind. (Eine Milliarde sind tausend Millionen.) Dazu kommen die globalen Gewinne der Kohle- und Atomindustrie. Auf diese Gewinne würden die Konzerne "ungern" verzichten. Jede Solaranlage, jedes Windrad und jede Wärmepumpe gefährden diese ungeheuren Profite. Darum wird weltweit, aber gerade auch in Deutschland die Energiewende aggressiv bekämpft. Die Konzerne bleiben unsichtbar im Hintergrund des Konfliktes und schicken ihre gut organisierten Lobbyisten, Klimawandelleugner und die "Wir erlauben Konzernen & Milliardären immer alles Parteien und Medien" vor. In diesem Konflikt ist Angst eine der mächtigsten Waffen der Lobbyisten, insbesondere die perfekt organisierte Angst vor Dunkelflaute & Blackout.

Dunkelflaute & Blackout


Der Begriff Dunkelflaute beschreibt das gleichzeitige Auftreten von starker Bewölkung und Windflaute. Eine solche Wetterlage entsteht manchmal im Winter und sorgt für geringe Erträge aus Solar- und Windenergie bei gleichzeitig saisonal hohem Strombedarf. Wenn dann keine Energie zur Verfügung steht, könnte es zu einem Stromausfall (Blackout) kommen. Mit dieser Begründung werben gut organisierte Lobbyisten und Parteien für ein energetisches weiter so, also für CO₂ produzierende Kohle- und Gaskraftwerke und für den Neubau von AKW deren Müll eine Million Jahre strahlt.

Eine zweiwöchige Dunkelflaute trat in Deutschland im Zeitraum von 2006 bis 2016 im Schnitt alle zwei Jahre einmal auf. Bisher wurden in dieser Zeit alte fossile Kraftwerke reaktiviert, um die Lücke zu decken. Mittelfristig sollen Gaskraftwerke in Zeiten von Dunkelflauten anspringen, und diese Gaskraftwerke werden nach und nach durch wasserstofffähige Kraftwerke ersetzt. Der von Lobbyisten aggressiv bekämpfte Bau von Energiespeichern und Stromübertragungsmöglichkeiten muss Schritt halten mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien. Es gibt eine Vielzahl weiterer kostengünstiger und umweltfreundlicher Problemlösungsmöglichkeiten.

Ein großes Dunkelflauten-Problem bleibt:
Die Energiekonzerne schaffen es, in den wenige Tagen der Dunkelflauten ein Schweinegeld zu verdienen.


Dunkelflaute, Blackout & AfD Propaganda


Auf der Website des „Deutschland-Kurier“, einer AfD-nahen Gratiszeitung mit Online-Angebot, befassten sich 2021 acht Artikel mit dem Thema Blackout, 2022 waren es 36 und 2023 rund 60 Beiträge. Schon die Überschriften machen die vermeintlichen zukünftig Schuldigen klar: „‚Grüne‘ Gefahr Blackout: Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann!“ oder „Blackout legt Dresden lahm: Der ‚grüne‘ Energiewende-Irrsinn lässt schon mal grüßen!“. Zwar stand der Stromausfall in der Sächsischen Landeshauptstadt im September 2021 in keinerlei Zusammenhang mit der Energiewende, in verschwörungsideologischer Manier lässt sich dennoch schlussfolgern: „Ob ‚Anschlag‘, ‚Zufall‘, ‚Unfall‘ oder was auch immer: Die Dresdner haben jedenfalls einen ersten Vorgeschmack dessen bekommen, was bald ganz Deutschland infolge des ‚grünen‘ Energiewende-Irrsinns blühen dürfte.“
Zitat: Bundeszentrale für politische Bildung


Neue Atomkraftwerke, Thorium-Reaktoren, Dunkelflaute & Blackout?
Große neue Kohle- und Atomkraftwerke sind gefährlich und teuer. Strom aus Wind und Sonne ist schon lange wesentlich kostengünstiger als Strom aus Kohle und Atom. Die alte Technik liefert "nur Grundlast", die in Zeiten von kostengünstiger Solar- und Windenergie nicht gebraucht wird. Sollen wir unflexible Grundlastkraftwerke bauen, die zukünftig nur an wenigen Tagen im Jahr Strom liefern?

Bei der Debatte um Dunkelflaute & Blackout geht es den Konzernen und ihren Lobbyisten nicht um die "Überbrückung" einiger weniger Tage. Es geht um satte Profite (4000 Milliarden US-Dollar!) und um ein umweltzerstörendes atomar-fossiles Weiter so.

Axel Mayer
Umfassende Hintergrundinfos: Dunkelflaute & Blackout