Atommüll - Radioaktiver Abfall: Gefahren und Risiken von Plutonium und Co.


Veröffentlicht am 25.01.2008 in der Kategorie Atomkraft von Axel Mayer

Wie gefährlich ist Atommüll?


In einem AKW entsteht in einem Jahr pro Megawatt Leistung ca. die kurz- und langlebige Radioaktivität einer Hiroshimabombe. Das heißt: allein im AKW Leibstadt entsteht die Radioaktivität von ca. 1100 Hiroshimabomben. Ein Teil dieser Radioaktivität zerfällt nach relativ kurzer Zeit. Manche radioaktiven Abfälle zerfallen innerhalb weniger Jahre z.B. Krypton-85: Halbwertszeit 10,76 Jahre. Andere radioaktive Gifte haben extrem lange Halbwertszeiten: z.B. Jod-129: Halbwertszeit 17000000 Jahre. Ins Endlager kommt ein "Cocktail" aus vielen verschiedenen radioaktiven Abfallstoffen. Ein atomares Endlager muss also Sicherheit über viele Halbwertszeiten geben, über Zeiträume, die unser Vorstellungsvermögen sprengen. Es fällt schwer, sich die Gefahren und Gefährdungszeiträume von Atommüll vorzustellen.
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Aktueller Einschub


Am 22. Januar tritt der weltweite Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. Er verbietet und ächtet den Besitz von Kernwaffen. 51 Länder haben ihn bereits ratifiziert. Deutschland hat wegen derUS-Atombomben in Büchel und wegen seiner atomaren Dienstbotenschaft den Vertrag nicht unterzeichnet. Weltweit gab es im Jahr 2020, knapp drei Jahrzehnte nach dem Ende des Kalten Krieges, immer noch mehr als 13.000 Atomwaffen. Im Falle eines Krieges lässt sich damit die Menschheit ausrotten. Doch nicht nur im Kriegsfall bedrohen Atomwaffen die Menschheit.