Atommüll - Radioaktiver Abfall: Gefahren und Risiken von Plutonium und Co.


Veröffentlicht am 25.01.2008 in der Kategorie Atomkraft von Axel Mayer

Wie gefährlich ist Atommüll?


In einem AKW entsteht in einem Jahr pro Megawatt Leistung ca. die kurz- und langlebige Radioaktivität einer Hiroshimabombe. Das heißt: allein im AKW Leibstadt entsteht die Radioaktivität von ca. 1100 Hiroshimabomben. Ein Teil dieser Radioaktivität zerfällt nach relativ kurzer Zeit. Manche radioaktiven Abfälle zerfallen innerhalb weniger Jahre z.B. Krypton-85: Halbwertszeit 10,76 Jahre. Andere radioaktive Gifte haben extrem lange Halbwertszeiten: z.B. Jod-129: Halbwertszeit 17000000 Jahre. Ins Endlager kommt ein "Cocktail" aus vielen verschiedenen radioaktiven Abfallstoffen. Ein atomares Endlager muss also Sicherheit über viele Halbwertszeiten geben, über Zeiträume, die unser Vorstellungsvermögen sprengen. Es fällt schwer, sich die Gefahren und Gefährdungszeiträume von Atommüll vorzustellen.
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Aktueller Einschub vom 15.8.2022:




AKW-Laufzeitverlängerung, CDU, CSU, FDP, AfD & die Gefahr schwerer Atomunfälle



Keine Laufzeitverlängerung der AKW Neckarwestheim 2, Emsland und Isar 2!


Die vereinigte Atomlobby, atomar-fossile-Seilschaften, die BILD-Zeitung, AfD, CDU, CSU & FDP wollen die Atomindustrie zum Kriegsgewinnler zu machen. Jahrzehntelang haben sie mit Fake-News, Lügen, Bürokratie und Gesetzen die umweltfreundlichen, kostengünstigen Energien behindert und die Klimakatastrophe beschleunigt.
Mehr Infos zur Abschaltung der letzten 3 AKW.



Der TÜV, das "Gutachten", das viele Geld & das AKW Isar: Eine Kritik



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