Atommüll - Radioaktiver Abfall: Gefahren und Risiken von Plutonium und Co.


Veröffentlicht am 25.01.2008 in der Kategorie Atomkraft von Axel Mayer

Wie gefährlich ist Atommüll?


In einem AKW entsteht in einem Jahr pro Megawatt Leistung ca. die kurz- und langlebige Radioaktivität einer Hiroshimabombe. Das heißt: allein im AKW Leibstadt entsteht die Radioaktivität von ca. 1100 Hiroshimabomben. Ein Teil dieser Radioaktivität zerfällt nach relativ kurzer Zeit. Manche radioaktiven Abfälle zerfallen innerhalb weniger Jahre z.B. Krypton-85: Halbwertszeit 10,76 Jahre. Andere radioaktive Gifte haben extrem lange Halbwertszeiten: z.B. Jod-129: Halbwertszeit 17000000 Jahre. Ins Endlager kommt ein "Cocktail" aus vielen verschiedenen radioaktiven Abfallstoffen. Ein atomares Endlager muss also Sicherheit über viele Halbwertszeiten geben, über Zeiträume, die unser Vorstellungsvermögen sprengen. Es fällt schwer, sich die Gefahren und Gefährdungszeiträume von Atommüll vorzustellen.
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Aktueller Einschub


Auch im Jahr 2021 spielen die gut getarnten Atomlobbyisten von "Nuklearia", und der sogenannten Critical Climate Action, (häufig lokal unterstützt von der Atompartei AfD) wieder Umwelt- und Klimaschutzbewegung.
Hier die Demotermine der Lobbyisten:

  • 7. August: Kernkraftwerk Isar (Niederaichbach, Bayern)
  • 21. August: Kernkraftwerk Neckarwestheim (Gemmrigheim, Baden-Württemberg)
  • 4. September: Kernkraftwerk Gundremmingen (Gundremmingen, Bayern)



Aktueller Einschub

Hochwasser, Klimastreik am 24.9.2021 & Bundestagswahl am 26.9.2021