Achtstundentag verteidigen: Gegen CDU, CSU, AFD, Großkonzerne und eine Zeitenwende Rückwärts / Mit Macht für die Acht!


Veröffentlicht am 27.04.2026

Achtstundentag verteidigen: gegen CDU, CSU, AFD, Großkonzerne und eine Zeitenwende Rückwärts / Mit Macht für die Acht!



CDU, CSU, FDP, AfD, Großkonzerne & marktlibertäre Lobbygruppen wollen mithilfe der Springerpresse den Achtstundentag abschaffen. Die geplante Gesetzesänderung der Regierung unter Kanzler Friedrich Merz würde nicht nur für die Tourismusbranche gelten, sondern betrifft das gesamte Arbeitszeitgesetz. Laut Verdi wären mit dem Plan der Bundesregierung Arbeitstage von bis zu 13 Stunden möglich, ein Rückfall in die arbeitszeitpolitische Steinzeit.
Beeindruckend sind das zuckersüße Neusprech (Flexibilisierung) und die perfekten Durchsetzungsstrategien, mit dem dieser politische und soziale Rückschritt durchgesetzt werden soll.

Gefordert wurde der Achtstundentag erstmals 1810. In Deutschland wurde er im Jahr 1918 erkämpft und durchgesetzt. Der Achtstundentag ist ein, in vielen frühen Kämpfen der Arbeiterbewegung durchgesetztes arbeitsrechtliches Prinzip, das die tägliche Arbeitszeit auf maximal acht Stunden begrenzt, um Gesundheit und Erholung zu sichern.

Doch nicht nur der Achtstundentag wird von Marktradikalen und vom Wirtschaftsflügel der CDU (Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Wirtschaftsrat) angegriffen:

Während diese massiven Einschnitte gefordert werden, ist das Gesamtvermögen aller deutschen Milliardärinnen und Milliardäre 2025 inflationsbereinigt um 30 Prozent auf 840,2 Milliarden US-Dollar gestiegen.
Das Problem ist nicht nur die Gier der Konzerne und Milliardäre. Das Problem sind die "Wir erlauben Konzernen & Milliardären immer alles-Parteien und Medien". Solange die Superreichen, die BILD-Zeitung und marktradikale, libertäre und rechte Parteien es schaffen, dass die Menschen nach oben buckeln und nach unten treten, wird der politische Rückschritt weiter gehen.

Wir müssen uns auch selbstkritisch fragen, warum Konzerne, Milliardäre und rechte, marktradikale Parteien die Hegemonie über die veröffentlichte Debatte und die öffentliche Meinung haben. Demokratie, Umwelt- und Klimaschutz, soziale Bewegungen und Gewerkschaften, drohen im Übergang zum neoliberalen Finanzmarktkapitalismus unter die Räder zu geraten, wie das Beispiel USA deutlich zeigt.

Die soziale, ökologische & politische „Zeitenwende rückwärts“ muss gestoppt werden. Notfalls auch mit massiven Streiks. Die unterschiedlichen sozialen Bewegungen (Gewerkschaften, Umweltbewegung, Frauenbewegung ...) müssen zusammen stehen.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein


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