Mitwelt-Preis der Mitwelt Stiftung Oberrhein


Veröffentlicht am 21.08.2026

Mitwelt-Preis der Mitwelt Stiftung Oberrhein


Die Mitwelt Stiftung Oberrhein steht engagiert für die Themen Umwelt, Natur, Demokratie, Freiheit, Frieden, Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Toleranz, Pressefreiheit, soziale Gerechtigkeit und für die Werte der unvollendeten Aufklärung. Wir sind Teil der demokratisch-fortschrittlichen und wertebewahrenden Zivilgesellschaft.
Der Mitwelt-Preis von 5000 Euro soll Menschen, Projekte und Organisationen unterstützen, ermutigen und auszuzeichnen, die sich ebenfalls für diese Ziele engagieren.

Der Mitwelt-Preis wurde im Jahr 2024 erstmals vergeben.

Preistragende

2026

  • RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.)
  • Das RüstungsInformationsBüro erhält den Mitwelt-Preis 2026. Seit Jahrzehnten, aber auch in der aktuellen politischen „Zeitenwende rückwärts“, informiert es kritisch und unabhängig über Rüstung, Waffenhandel, Militärpolitik und Rüstungsexporte. Wenn Rüstungskonzerne Übergewinne erzielen und die Hegemonie über die veröffentlichte Debatte haben, braucht es das RIB, um auf die Folgen von Aufrüstung und Waffenexporten für Menschen, Frieden, Menschenrechte und Umwelt aufmerksam zu machen.
  • Sortir du Nucléaire
  • Sortir du Nucléaire erhält den Mitwelt-Preis 2026. Auch in Frankreich zeigt sich aktuell mehr als deutlich der Zusammenhang zwischen der militärischen und der „friedlichen“ Nutzung der Atomkraft. Sortir du Nucléaire stellt sich seit vielen Jahren gegen die atomaren Gefahren für Mensch, Natur und Umwelt – Gefahren, die in Zeiten des Krieges gegen den Iran mehr als deutlich werden. Die Preissumme ist leider gering, gemessen an den Summen, die den Pro-Atomkraft-Initiativen, nicht nur in Frankreich, zur Verfügung stehen.

2025
  • Gen-ethisches Netzwerk
  • Das Netzwerk erhält diesen Preis, weil im Europaparlament in Sachen Gentechnik gerade alle Dämme brechen und weil eine marktradikale, umweltfeindliche Deregulierung den bisherigen VerbraucherInnenschutz beendet.
  • Zeitschrift anti-atom-aktuell
  • Die Zeitschrift erhält den Preis für klugen, pointierten Journalismus, der dort hinschaut, wo andere wegschauen.

2024
  • Nikolaus Geiler
  • Herr Geiler erhält diesen Preis für sein lebenslanges Engagement für Mensch, Natur, Umwelt und Wasser

Preise aus dem GLS-Stiftungsfonds der Mitwelt Stiftung dürfen aus rechtlichen Gründen nur im Innland verwendet und dort nur an gemeinnützig anerkannte Organisation gehen. Es gibt allerdings auch förderwürdige Organisationen und Personen im Inn- und Ausland die nicht als gemeinnützig im Sinne des Steuerrechts anerkannt sind. Darum werden manche Mitwelt-Preise auch direkt aus den Ersparnissen des Stiftungsgründers finanziert.

Preistragende sind vorrangig (aber nicht ausschließlich):
Gemeinwohlorientierte Menschen, Organisationen, Verbände, Bürgerinitiativen, Kulturschaffende, JournalistInnen, AutorInnen, BloggerInnen, Projekte, kleine alternative Medien und Archive, die sich u.a. für Umwelt, Natur, Nachhaltigkeit, Demokratie, Freiheit, Frieden, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Toleranz, soziale Gerechtigkeit und die Werte der unvollendeten Aufklärung, insbesondere in der Region am Südlichen Oberrhein engagieren. Im Mittelpunkt stehen nicht die großen Organisationen mit professionellen Fundraisern und großen Etats, sondern gerade die vielen kleineren Initiativen, Projekte und Menschen, deren Engagement häufig mit wenig Geld und großer persönlicher Ausdauer geleistet wird. In Ausnahmefällen können auch größere Organisationen und Menschen außerhalb der Region Dreyeckland bedacht werden.
Bei vielen Preisen ist die Preisverleihung aufwändiger als der Preis selber. Der Mitwelt-Preis ist dagegen eher ein "stiller Preis". Beim Mitwelt-Preis wird kein "übertriebener" kostspieliger Aufwand betrieben.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein
Spenden für den Stiftungsfonds oder für unsere Kleinanzeigen werden gerne angenommen.
(Bitte keine Anträge stellen. Die Entscheidung fällt nicht auf Antrag.)