Benzinpreis, Dieselpreis, Heizölpreis & Solar: Vergleich - billig tanken


Veröffentlicht am 25.03.2026 von Axel Mayer

Benzinpreis, Dieselpreis, Heizölpreis & Solar: Vergleich - billig tanken / Trump & USA: Kriegsgewinnler


Der Öl-Krieg der USA und Israels gegen den Iran lässt die Benzinpreise, Dieselpreise und die Preise für Heizöl explodieren. Der Tankstellenverband warnt im März 2026 vor drastisch steigenden Spritpreisen in Deutschland, die in Richtung 2,50 Euro pro Liter oder sogar darüber hinausgehen könnten. Der Tankstellenverband hat recht behalten.

Gleichzeitig explodieren die Gewinne der Öl- und Gaskonzerne. "Einer auf Weltbank-Daten basierenden wissenschaftlichen Studie von 2022 zufolge haben allein die Öl- und Gaskonzerne und die Petrostaaten von 1970 bis 2020 inflationsbereinigt etwa eine Billion US-Dollar pro Jahr Gewinn gemacht. Knapp drei Milliarden Dollar pro Tag. Jeden Tag, fünfzig Jahre lang. Gewinn, nicht Umsatz. Am meisten verdienten die Konzerne in den letzten 20 Jahren. 2022 stellten sie einen neuen Rekord auf." schreibt der Spiegel. Drei Milliarden täglich in Normalzeiten und in Kriegszeiten noch viel mehr. Berechnungen des Forschungs- und Beratungsbüros Energycomment im Auftrag von Greenpeace kommen für die ersten beiden Märzwochen 2026 auf rund 21 Millionen Euro pro Tag, die die Mineralölkonzerne durch eine Ausweitung der Margen zusätzlich verdient haben sollen - vor allem bei Dieselkraftstoff.

Trump & USA: Kriegsgewinnler


"Die Vereinigten Staaten sind mit Abstand der größte Ölproduzent der Welt. Wenn also die Ölpreise steigen, verdienen wir viel Geld" schrieb US-Präsident und Imperator Trump auf seiner Plattform "Truth Social".


Vergleich: Benzinpreis-Solar / Extrem billig mit eigener Solaranlage / Günstig mit Haushaltsstrom / Überteuert an öffentlich zugänglichen Ladesäulen.


"Wer eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, produziert seinen Strom für etwa 8 bis 12 Cent pro Kilowattstunde über die gesamte Lebensdauer der Anlage. Damit lädst du dein E-Auto zu Hause für einen Bruchteil dessen, was du an der Zapfsäule oder selbst an einer öffentlichen Ladesäule zahlen würdest.
Ein konkretes Rechenbeispiel: Ein modernes Elektroauto verbraucht auf 100 Kilometer etwa 17 kWh Strom. Bei selbst erzeugtem Solarstrom für 10 Cent pro kWh sind das gerade mal 1,70 Euro auf 100 Kilometer. Ein vergleichbarer Benziner mit einem Verbrauch von 7 Litern auf 100 Kilometer kostet dich bei aktuellen Preisen rund 12,20 Euro – und bald noch deutlich mehr. Das sind über 10 Euro Unterschied auf 100 Kilometer."
Quelle: Moin Solar


"Laut dem Vergleichsportal Verivox verbrauchen gängige Elektroauto-Modelle im Durchschnitt rund 20 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Bei einem durchschnittlichen Haushaltsstrompreis von 35,96 Cent pro Kilowattstunde im ersten Halbjahr 2024 fallen für diese Strecke Kosten von etwa 7,19 Euro an.
(...)
Laden Autofahrer ihr E-Auto nicht zu Hause, sondern an einer öffentlich zugänglichen Ladesäule, müssen sie mit deutlich höheren Kosten rechnen. Der durchschnittliche Preis für eine Kilowattstunde liegt laut Verivox bei 54,25 Cent für das normale Laden mit Wechselstrom. Das Laden an einer Schnellladesäule ist hingegen noch teurer: Der durchschnittliche Preis liegt bei 64,44 Cent für eine Kilowattstunde. Daraus ergeben sich für 100 Kilometer Kosten von 10,85 Euro für die normale Ladung mit Wechselstrom beziehungsweise 12,89 Euro für die schnelle Ladung mit Gleichstrom."
Quelle: Wirtschaftswoche


Fazit:
Elektroautos fuhren 2024 (vor der aktuellen Preisexplosion) bis zu 47 Prozent günstiger als Verbrenner. Währen die Konzern-Profite an den öffentlich zugänglichen Ladesäulen nicht so groß, könnte "solares tanken" noch günstiger sein. Das alles ist allerdings kein Grund einen fahrtüchtigen Benziner zu "entsorgen", denn die Menge an grauer Energie (Energie für Herstellung, Transport und Entsorgung) in jedem Pkw ist groß. Doch langfristig ist Mobilität elektrisch.
Und auch beim Heizölpreis gilt: Die von fossilen Lobbyisten aggressiv bekämpfte Wärmepumpe ist kostengünstiger und umweltfreundlicher als Heizöl.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein
(Dieser Text entsteht gerade und ist noch eine Baustelle)


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