Axels Medien-Empfehlung: Claus Leggewie im Deutschlandfunk & Dr. Navid Kermani auf Youtube
01.01.2028 bis 01.11.2029
Axels aktuelle Medien-Empfehlung: unbedingt hörenswert:
- Claus Leggewie im Deutschlandfunk Von der Demokratie zur Plutokratie?Wie man den Regimewechsel noch verhindern kann.
- Dr. Navid Kermani auf Youtube Das Video zeigt die tief beeindruckende, ungekürzte Rede von Dr. Navid Kermani
Axels Print Empfehlung:
*Die Blätter für deutsche und internationale Politik
Lange Jahre habe ich nach einer klugen Monatszeitschrift Ausschau gehalten und mit den "Blättern" habe ich sie gefunden. Karl Barth sagt die Blätter seien »Eine Insel der Vernunft
in einem Meer von Unsinn« und er hat recht. Wer Wert legt auf kluge, differenzierte Analyse und auf Positionen unterschiedlichster Ausrichtung ist bei dieser Monatszeitschrift an der richtigen Stelle. Nein, nicht alle Beiträge in den Blättern gefallen mir, manche gefallen mit überhaupt nicht. Ärgerlicherweise sind auch diese, meiner Meinung widerstrebenden Beiträge zumeist so klug formuliert, sodass sie zum Denken anregen.
Hier gehts zu den Blättern:https://www.blaetter.de/
Lesenswert: "Globales Elend und die Diktatur der Superreichen" in den Blättern
Es gibt Gründe, warum Milliardäre, Steuervermeider, Klimawandelleugner, marktlibertäre Rechtspopulisten, Springerpresse, Musk, Thiel, Trump und ihre Lobbyisten den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gerne abschaffen würden. Die folgenden Sendungen zählen dazu:
Axels Radio-Empfehlung:Essay und Diskurs im Deutschlandfunk
Immer wieder sonntags um 9.30 Uhr im Deutschlandfunk oder in der DLF-Mediathek: Essay und DiskursFreie Meinung & kluge Gedanken: "Essay und Diskurs" Axels Radio-Empfehlung: Mehr als wichtig und hörenswert: "Die Visionen der Tech-Milliardäre" im DLF
Rechtslibertäre Science Fiction-Visionen hatten lange nicht die Strahlkraft progressiver Utopien – doch heute dienen sie Tech-Milliardären wie Elon Musk und Peter Thiel als Blaupause für die Zukunft. Warum ist es offenbar leichter, sich das Ende der Erde und die Flucht ins Weltall vorzustellen als das Ende des Kapitalismus?Isaac Asimovs Roman Foundation beschreibt eine Welt, in der eine kleine Elite, gestützt auf mathematische Berechnungen, die Menschheit durch eine Phase des Zusammenbruchs führen soll. Die Idee: Eine neue Ordnung kann nicht durch demokratische Prozesse entstehen, sondern durch kluge Steuerung im Hintergrund. Musk hat mehrfach betont, dass er sich als eine Art Hari Seldon sieht – jemand, der die kommenden Krisen erkennt und rechtzeitig die Weichen stellt. Seine Marskolonie ist für ihn kein Abenteuerprojekt, sondern ein Rettungsplan für die Menschheit.Doch Foundation ist nicht die einzige Science Fiction-Erzählung, die heutige Tech‑Milliardäre prägt. Viele ihrer Visionen stammen aus einer bestimmten Art von Science Fiction: libertären oder techno-oligarchischen Zukunftsentwürfen, die lange Zeit in der Popkultur nicht die Strahlkraft hatten, die sie heute besitzen. Während Science Fiction oft mit progressiven Utopien assoziiert wurde – mit Zukunftsentwürfen, in denen Gleichheit, Kooperation oder der ökologische Umbau der Erde im Mittelpunkt standen – setzen sich in der Gegenwart immer stärker rechte, marktlibertäre Zukunftsvisionen durch.Die Erde wird nicht mehr als Ort gedacht, den es zu erhalten gilt, sondern als ein durch menschliches Fehlverhalten bereits verloren geglaubter Planet. Die Zukunft, die Musk, Thiel oder Bezos imaginieren, ist nicht eine postkapitalistische Gesellschaft – sondern eine Zukunft, in der jene, die es sich leisten können, sich dem Kollaps einfach entziehen.Unbedingt hier beim Deutschlandfunk hören

Axels-TV Empfehlung:
