Project Planet-A, Ökomoderne & Kritik: Die grüngewaschene marktradikale Industrielobby
Veröffentlicht am 20.08.2025
Project Planet-A, Ökomoderne, Ökooptimismus und Kritik: marktradikal-ökooptimistische Atomkraft- & Gentechnik-Lobby
Die globale Umweltbewegung und die Klimaschutzbewegung stören und gefährden die finanziellen Interessen der umweltzerstörenden Industrie und der marktradikalen Superreichen. Diese versuchen "Feuer mit Gegenfeuer" zu bekämpfen und eine industrienahe "ökomoderne-ökooptimistische Umweltbewegung" zu initiieren. Wie formulierte Dr. Sebastian Schwark von der PR-Agentur Hill & Knowlton die neue Aufgabe für Unternehmen der Energiewirtschaft?"Die Kernfrage ist […] nicht, wie Protest zu vermeiden ist, sondern wie wir Protest managen können“. Project Planet-A, Ökomoderne und Ökooptimismus sind der Versuch der alten, umweltzerstörenden Eliten, die Umweltbewegung und die Klimaschutzbewegung zu schwächen und eine konzernnahe Umweltbewegung aufzubauen. In den USA wird dieser Manipulationsversuch Greenscamming genannt. In Deutschland ist Greenscamming kein Thema. Greenscamming bezeichnet laut Wikipedia eine PR-Technik, bei der umweltfreundlich klingende Namen und Bezeichnungen für Organisationen oder Produkte ausgewählt werden, die nicht umweltfreundlich sind.
Die internationale Atomlobby war nach den vielen Opfern der "zivilen" Nutzung der Atomkraft, nach Fukushima und Tschernobyl für kurze Zeit ein wenig in Deckung gegangen. Aufgegeben hat sie nicht. Das globale atomare Dorf, die alten mächtigen Seilschaften aus Konzernen, Lobbyisten und Atomparteien funktionieren noch, arbeiten aber mit neuen Methoden und scheinökologischen Initiativen. Es werden zwar viele alte AKW stillgelegt, doch in Diktaturen, Halbdiktaturen und in Ländern, in denen der Markt nicht funktioniert, werden immer noch gefährliche und teure AKW gebaut. Darum wird von Lobbyisten auch nach dem deutschen Atomausstieg intensiv für neue Atomkraftwerke geworben. Um die Bevölkerung nach Tschernobyl und Fukushima für ihre Interessen zu begeistern, ist AKW-Betreibern kein Preis zu hoch und keine Methode zuwider. In geschickt inszenierten Kampagnen verbreiten sie Halbwahrheiten, verschleiern Tatsachen oder rühmen Selbstverständlichkeiten.
Project Planet-A & die energiepolitische Zeitenwende rückwärts, zurück zur Atomkraft Greenpeace schätzt, dass AKWs den Konzernen bis zu 1 Million Euro Gewinn pro Tag eingebracht haben. Diese Profite gibt die atomare Lobby niemals auf. Mit Geld, Macht, milliardärsgelenkten Medien und mit marktradikal rechten und konservativen Parteien kämpft Project Planet-A gegen die Energiewende, obwohl der atomar-fossile Gefahrstrom viel teurer ist als Strom aus Sonne und Wind. Die perfekt organisierte Kampagne gegen die Wärmepumpe gibt einen Vorgeschmack auf kommende Kämpfe. Trump wurde mit dem Geld der Konzerne und durch einen "demokratischen Putsch" der Superreichen, Steuervermeider, Umweltvergifter, West-Oligarchen und der atomar-fossilen Lobby ins Amt gebracht.