Der Preis der Corona-Impfdosis und die Gier der Pharma-Konzerne Pfizer BioNTech (Bundesverdienstkreuz?)


Veröffentlicht am 25.02.2021

Der Preis der Corona-Impfdosis und die Gier der Pharma-Konzerne



Pfizer / BioNTech: Gier & Bundesverdienstkreuz


Es ist beeindruckend und erfreulich wie schnell, auch auf Basis der von uns allen finanzierten staatlichen Forschung, die neuen Corona Impfstoffe entwickelt wurden. Doch jetzt schlägt die globalisierte Gier der Pharma-Konzerne zu. Für 500 Millionen Dosen wollten Pfizer und BioNTech nach Medien-Informationen einen Preis von 54,08 Euro pro Dosis. Insgesamt wollten BioNTech/Pfizer also 27 Milliarden Euro für so viel Impfstoff, dass man damit gut die Hälfte der EU-Bevölkerung impfen könnte. Für ganz Europa wären das 54 Milliarden Euro gewesen. Eine Milliarde sind 1000 Millionen Euro.
Weltweit müssen 7,7 Milliarden Menschen müssen mit wahrscheinlich 2 Impfdosen immunisiert werden...

Die klugen, weitsichtigen und gleichzeitig gierigen Biontech-Gründer Özlem Türeci und Ugur Sahin erhalten das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Die Pharma-Konzerne machen sich den Staat und die liberalisierten Gesundheitsmärkte schon lange zur Beute.


Erschreckenderweise gibt es zwischen Corona-Leugnern und den Pharma-Konzernen Pfizer BioNTech ein verbindendes Element. Auf der einen Seite gierige Konzerne, auf der anderen Seite gierige Ichlinge.

"Die Pharmaunternehmen Pfizer und BioNTech wollten nach Informationen von NDR, WDR und "SZ" im Juni von der EU für eine Dosis Impfstoff 54,08 Euro.
Im Juni des vergangenen Jahres ging bei der EU-Kommission ein streng vertrauliches Angebot der Pharmahersteller Pfizer und BioNTech ein. Darin boten sie nach Informationen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" ihren Impfstoff zum Preis von 54,08 Euro pro Dosis an, bei einer Abnahme von 500 Millionen Dosen. Insgesamt wollten BioNTech/Pfizer also 27 Milliarden Euro für so viel Impfstoff, dass man damit gut die Hälfte der EU-Bevölkerung impfen könnte. Der Preis, so versicherten Pfizer/BioNTech, beinhalte bereits "den höchsten prozentualen Rabatt", der einem Industrieland weltweit angeboten worden sei. Mit 54,08 Euro wäre der BioNTech-Impfstoff allerdings mehr als 20-mal so teuer gewesen wie eine Dosis jenes Impfstoffs, den AstraZeneca gemeinsam mit der Universität Oxford entwickelt hat. "Ich halte den Preis für unseriös", kritisiert der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, Wolf Dieter Ludwig, das Angebot von Pfizer/BioNTech. "Ich sehe darin ein Profitstreben, das in der jetzigen Situation der Pandemie in keiner Weise gerechtfertigt ist." (...)
Der endgültige Preis wird bis heute zwar geheim gehalten, doch nach Informationen von NDR, WDR und "SZ" soll er bei 15,50 Euro pro Dosis liegen.
Quelle: www.tagesschau.de

Mit Corona und der Not der Menschen machen Pharma-Konzerne das Gesundheitssystem zur Beute für die Aktionäre.



Pfizer BioNTech: Der Preis der Corona-Impfdosis und die Gier der Pharma-Konzerne




(Dieser Text entsteht gerade und ist noch eine Textbaustelle)

Hier ein Beispiel aus der Vor-Corona-Zeit

Zolgensma: Novartis, Gier & Muskelschwund (Große, makabere "Überlebenslotterie" und PR-Aktion ab dem 3.2.2020) 12,6 Milliarden Dollar Jahresgewinn



Im Zeitalter der global organisierten Gier bringt der Schweizer Pharmakonzern Novartis ein neues, extrem teures Medikament auf den Markt. Mit dem Medikament Zolgensma soll die "Spinale Muskelatrophie" (Muskelschwund) bei Säuglingen und Kleinkindern behandelt werden. Wie deutsche und US-Medien berichteten, ist Zolgensma das teuerste Medikament, das die FDA je zugelassen hat. Wie kommt es zum skandalösen Preis von über 2 Millionen Euro? Den Wirkstoff von Zolgensma hat eine Firma in Chicago namens Avexis entwickelt, die vor zwei Jahren von Novartis für knapp neun Milliarden Dollar gekauft wurde. Der astronomische Preis für Zolgensma spiegelt also nicht irgendwelche exorbitant hohen Forschungskosten wider, sondern Novartis will damit den Kaufpreis amortisieren.


Der unabhängige Pharmaexperte Glaeske schreibt dazu in der Frankfurter Rundschau:
"Ich kann die Empörung gut nachvollziehen, ich gehöre auch zu dieser Gruppe. Hier werden Dimensionen erreicht, die für ein Gesundheitssystem existenziell werden können – ohne Nachweis, wie solche Preise zustande kommen. Da fehlt jede Transparenz in der Begründung, zum Beispiel mit Blick auf die Forschungs- und Entwicklungskosten. Der Wirkstoff kommt von dem Chicagoer Unternehmen Avexis, das Novartis 2018 für 8,7 Milliarden Dollar gekauft hat – der hohe Preis des Mittels soll wohl dafür sorgen, dass sich diese Ausgaben möglichst schnell amortisieren.

Das Problem unseres Systems ist, dass wir bisher keine wirklich gute gesundheitsökonomische Evaluationen nach internationalen Standards durchführen und auch keine lebenslangen Kosten für bestimmte Krankheiten haben. So lässt sich vieles behaupten, ohne nachprüfbar zu sein, was aber für Preisverhandlungen wichtig wäre. Und wer sagt denn, dass alle Patientinnen und Patienten, die so behandelt werden, in die Novartis-Berechnungen passen? Es muss darum gehen, in der Versorgung den Nutzen für die Patientinnen und Patienten erkennen zu können, klinische Studien, die für die Zulassung eingereicht werden, in diesem Fall an 15 Kindern unter zwei Jahren, lassen nur schwerlich Hochrechnungen für die lebenslangen Kosten zu."

Große PR-Aktion ab dem 3.2.2020
Einhundert Kinder weltweit sollen im Jahr 2020 das Medikament Zolgensma kostenlos erhalten. Das "Glückslos" ist eine perverse PR-Aktion des Novartis Konzerns.
Für die verzweifelten Eltern todkranker Babys ist diese makabere PR-Ation ein Hoffnungsschimmer in dunkelsten Zeiten. Der Schweizer Pharmahersteller Novartis verlost ab Montag (3. Februar) Behandlungen für 100 Säuglinge und Kleinkinder bis 2 Jahren in einem globalen Todesspiel. Bewerben konnten sich Familien aus aller Welt, deren Kind an spinaler Muskelatrophie (SMA) leidet.

"Das Ganze sei kein Segen für die Menschheit, sondern eine verdeckte Marketingkampagne, sagt zum Beispiel Norbert Paul, Medizinethiker von der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Novartis unterlaufe die in vielen Ländern noch laufenden Zulassungsverfahren für das Medikament. Es gehe darum, möglichst schnell einen Fuß im Markt zu haben – und darum, bei Betroffenen Begehrlichkeiten zu wecken.
Tatsächlich werden in den USA, Europa und Japan jedes Jahr mehr als tausend Kinder mit SMA geboren. Und tatsächlich liegt die Vermutung nahe, dass Betroffene, die bei der Novartis-Tombola leer ausgehen, Druck auf Regierungen und Krankenkassen ausüben, das Medikament recht bald zuzulassen und zu finanzieren." schreibt -Der Spiegel-.

Mit Zolgensma macht Novartis das Gesundheitssystem zur Beute für die Aktionäre. Der Pharmakonzern Novartis hat schon im Jahr 2019 mehr Umsatz und Gewinn erzielt. Der Umsatz kletterte 2018 um 6 Prozent auf 51,9 Milliarden Dollar. Der Gewinn stieg um 64 Prozent auf 12,6 Milliarden / 12.600.000.000 Dollar. Eine Milliarde ist gleich tausend Millionen...


Axel Mayer, Mitwelt am Oberrhein




Übersicht 2021: Mensch, Menschenrechte, Soziale Frage, Umwelt & Gier


Nachhaltigkeit & Zukunftsfähigkeit gibt´s nur mit sozialer Gerechtigkeit!
Axel Mayer



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  • 3) Im Zweifel ist die -Allgemeine Erklärung der Menschenrechte- immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.
  • Axel Mayer, Mitwelt Oberrhein

Getragen von der Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht kommen wird wie die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)




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