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Zweite Zehnjahresinspektion Fessenheim

14.02.2000
Heute fand in Frankreich eine Pressekonferenz statt, bei der die Ergebnisse der zweiten Zehnjahresinspektion in Block 1 Fessenheim vorgetragen wurden.

Den Mitgliedern der Kontrollkomission und dem BUND liegen die Aussagen dieser PK noch nicht vor. Wir sind allerdings sehr erstaunt, daß die Betreiber an die Öffentlichkeit gehen, ohne die Expertise der kritischen WissenschaftlerInnen abzuwarten.

Diese kritische Analyse liegt weder uns noch der Öffentlichkeit vor. Sie wird erst Anfang März fertiggestellt.

Bezeugt dies den geringen Stellenwert, welche die EDF diesen wichtigen Gutachten und der Sicherheit der Bevölkerung beimißt? Es wäre ein Skandal, wenn das AKW jetzt in Betrieb ginge, bevor diese wichtigen Gutachten vorliegen, aber viele Indizien weisen darauf hin (Beschickung mit Brennstäben).

Wir hoffen, daß die Untersuchungen diesmal gründlicher waren als bei der letzten Inspektion vor 10 Jahren. Damals hatten die Betreiber keine großen Risse entdeckt. Als allerdings dann im baugleichen AKW Bugey ein Riß gefunden wurde, bei dem radioaktives Wasser austrat, wurde das Fessenheimer AKW nochmals gründlich untersucht. Dabei wurden dann große Risse gefunden, die bei der "gründlichen" ersten Zehnjahresinspektion übersehen worden waren.

Hintergrundinformation zum AKW Fessenheim




Eine Presseerklärung des BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein, Wilhelmstraße 24a, 79098 Freiburg

www.bund-freiburg.de

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Dieser Artikel wurde 246 mal gelesen und am 11.7.2008 zuletzt geändert.