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Ladakh: Ein Gedicht


reisen




Ladakh...

verzweifelter versuch
schneller zu sein
als die uns umgebende zerstörung
den virus mit uns tragend

in die letzten ecken
die noch nicht
blitzend, blinkend, blendend
rummelplatz und supermarkt
geworden

dem lärm und der hektik
betäubende stille
kargheit
wüste und gebirge
entgegenhalten

laufen, loslaufen, freilaufen
grenzenlose weite
ruhe
illusion von freiheit
schönheit, mühen und schmerz

und abschiednehmende trauer
denn was wir berühren
im fremden land
wird geld und beton


text & bilder: axel mayer




und noch ein Nachtrag von Hans Magnus Enzensberger:
"Der Tourist zerstört das, was er sucht, indem er es findet"
























































































































































































































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Dieser Artikel wurde 247 mal gelesen und am 11.12.2011 zuletzt geändert.