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Klima - Klimawandel - Klimaschutz & AKW - Atomkraft: Fake News & Klimalügen 2019


Klima - Klimawandel - Klimaschutz & AKW - Atomkraft: Fake News & Klimalügen 2019



Klimawandel & Atomkraft: Eine kurze Zusammenfassung


Der zeitliche Abstand zu den Atomunfällen in Tschernobyl und Fukushima ist so groß, dass die Atomlobby mit dem gezielt vorgeschobenen Klimaschutz-Argument wieder in die Offensive geht. Mit gezielt vorgeschobenen Klimaschutzargumenten versuchen die Atomkonzerne und ihre Tarnorganisationen der Nuclear Pride Coalition Werbung für Atomkraft zu machen und ihre Profite zu sichern. Doch Atomkraft ist hochriskant, extrem teuer und der Atommüll muss eine Million Jahre sicher gelagert werden. Bei der Nutzung der Atomenergie (vom Uranabbau bis zum Abriss) wird mehr Kohlendioxid freigesetzt als beim Betrieb eines Windrades sagt eine Studie des Deutschen Bundestages. Atomstrom aus neuen AKW ist extrem teuer. Das neue englische AKW Hinkley Point wird 23,2 Milliarden Euro kosten und extrem teuer Strom produzieren. Ab 2025 wird der Atomstrom für rund 12 Eurocent pro Kilowattstunde (kWh) ins Stromnetz verkauft. Hinzu kommt ein Aufschlag für die Inflation. Solar- und Windstrom sind im Vergleich deutlich günstiger. Laut einer Studie des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) kostet heute in Deutschland Strom aus neuen Windanlagen etwa 6,1 Eurocent pro kWh und aus neuen großen Solarkraftwerken im Durchschnitt 5,2 Eurocent. In sonnenreichen Ländern sind die Kosten für Solarstrom noch günstiger und liegen unter vier Eurocent. Mit einem Bruchteil des Geldes für neue AKW lässt sich umweltfreundlich Strom aus Wind und Sonne erzeugen und das Klima schützen. Aus diesem Grund werden die zukunftsfähigen Energien von der Atom- und Kohlelobby und ihren Tarnorganisationen auch massiv behindert.

Warum sollen wir auf eine gefährliche, teure Hochrisikotechnologie wie den Thorium Reaktor setzen, wenn wir kostengünstige, umweltfreundliche Alternativen haben?

Um tatsächlich in großem Umfang teuren Atomstrom zu erzeugen, müssten weltweit extrem viele AKW in immer mehr Ländern gebaut werden. Doch jeder neue Staat, der mit Hilfe der Atomkraft in den Besitz von Atomwaffen kommt, erhöht die Gefahr zukünftiger Atomkriege und ist eine Katastrophe für die Menschheit und alles Leben auf diesem Planeten.

Der menschengemachte Klimawandel muss umweltfreundlich und nachhaltig angegangen werden.
Lösungsansätze sind regenerativen Energien, Energiesparen und eine Änderung unseres nicht nachhaltigen Lebensstils. "Gut leben statt viel haben" ist die Zukunftsdevise. Es gilt, eine tatsächlich nachhaltige Entwicklung einzuleiten und Wege für ein gutes Leben aufzuzeigen. Die größten Einschränkungen auf diesem Weg sind die ökonomisch-politischen Widerstände alter Eliten und die Tatsache, dass dieser Weg Vernunft und ein massives Umdenken voraussetzt. Der Versuch, die Probleme des Klimawandels mit Atomkraft zu lösen, ist ein gefährlicher, rückwärtsgewandter Irrweg.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer, Kreisrat, Vizepräsident Trinationaler Atomschutzverband TRAS
Mehr Infos: Hier



„Atomkraftwerke schützen das Klima“. Mit Fak-News werben die weltweit agierenden Atomkonzerne und ihre als Bürgerinitiativen getarnten "Bürgerinitiativen" der Nuclear Pride Coalition in der Kampagne «Nuclear for Climate». Die geschickte Werbebotschaft der AKW-Betreiber soll nach den Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima endlich wieder Akzeptanz für alte und neue AKW schaffen. Im Zeitalter der organisierten Desinformation erleben wir hier ein spannendes Exempel. Die Werbeabteilungen der Atomkonzerne bieten den Politikern jetzt eine schöne Illussion, mit der diese sich aus der Verantwortung stehlen wollen. Mit vorgeschobenen Umweltargumenten wird Umwelt- und Klimaschutz verhindert und umweltgefährdente Atomanlagen "grüngewaschen". Die Propaganda der Umweltzerstörer und Atomlobby ist besser geworden. Die Nutzung der Atomenergie ist nicht nur lebensbedrohend, sondern auch die teuerste Art von Klimaschutz.


Unser Klima verändert sich
Wärmere Sommer, abschmelzende Gletscher und extreme Wetterereignisse sind Anzeichen der weltweiten Klimaveränderungen.

Durch die zunehmende Verbrennung von Kohle, Erdgas und Erdöl
seit Beginn der Industrialisierung ensteht das klimaschädliche Kohlendioxid (CO2). Es ist das wichtigste "menschengemachte" Treibhausgas. Der Anteil von CO2 in der Atmosphäre hat sich seit 1850 von 280 ppm (Teile pro Million) auf inzwischen über 400 ppm erhöht. Dazu kommt das klimaschädliche Methan (CH4) aus der industrialisierten Landwirtschaft und aus der Gewinnung sowie dem Transport von Erdgas. Wichtig sind auch andere klimaschädliche Emmissionen, beispielsweise das radioaktives Krypton aus Atomkraftwerken und atomaren Wideraufarbeitungsanlagen. Klimazerstörend ist ebenfalls die weltweite, großflächige Abholzung.

Die Ursache des Klimawandels

ist unsere zutiefst zerstörerische Raubbauwirtschaft, die immer schneller Rohstoffe, Energievorräte und menschliche Arbeitskraft in Müll, Unzufriedenheit und klimaschädliche Abgase verwandelt. Durch den Export dieses Wachstumssystems nach China und Indien wird der Klimawandel noch massiv beschleunigt. Systeme die nur funktionieren wenn sie dauerhaft wachsen sind zwangsläufig zerstörerisch.

Bei einem anhaltenden Wachstum von 3 % verdoppelt sich das Bruttonationaleinkommen (ehemals: Bruttosozialprodukt) alle 23 Jahre, bei 5 % sogar bereits alle 14 Jahre. Und eine Menge, die exponentiell wächst, vertausendfacht sich jeweils nach der zehnfachen Verdoppelungszeit. Dauerhaftes exponentielles Wachstum einer Wirtschaft ist nicht möglich und führt zwangsläufig zur Selbstzerstörung. Der Klimawandel ist eines von vielen Symptomen der ökologischen Krise.


Bisher hat sich seit dem Beginn der Industrialisierung
die globale Durchschnittstemperatur um über 1 °Celsius erhöht. Am Ende des 21. Jahrhunderts erwartet das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), falls es keinen geeigneten Weg in der weltweiten, gemeinsamen Klimapolitik gibt, einen Anstieg der globalen Mitteltemperatur um 3,7 °C bis 4,8 °C. Die Veränderungen der Zusammensetzung der Atmosphäre und die dadurch hervorgerufene Temperaturerhöhung sind mit zahlreichen und zum Teil schwerwiegenden, unkalkulierbaren Folgen verbunden, zu denen steigende Meeresspiegel, aussterbende Arten und immense Schäden für menschliche Gemeinschaften gezählt werden.



Eine Billion Euro würde es kosten,
die globale Wirtschaft klimafreundlich umzubauen, hat die internationale Consulting-Firma PricewaterhouseCoopers im Jahr 2006 berechnet. Das klingt nach einer gigantischen Summe, doch der Betrag macht nicht einmal die Hälfte der jährlichen Wirtschaftsleistung Deutschlands aus oder nur etwa ein Fünfzigstel des globalen Bruttonationaleinkommens. Die Autoren der Studie sind der Meinung, dass sich Klimaschutz wirksam betreiben ließe, ohne das Wirtschaftswachstum entscheidend zu verlangsamen. Diese Bestätigung der Wachstumsillusion in den fehl- und überentwickelten Staaten, ist der große Mangel der Studie. Der absehbare mittel- und langfristige Mangel an Energie und Rohstoffen(Erdöl, Gas und Uran reichen nur noch für wenige Jahrzehnte) und die drohende weltweite Energiekrise verunmöglicht die Fortführung des zerstörerischen Wachstumspfades. Nur einen, zugegeben etwas makaberen, positiven Klimaeffekt könnte das beginnende Auslaufen der fossilen Energievorräte haben. Die Klimaveränderungen könnten langfristig weniger verheerend ausfallen als bisher angenommen, wenn zukünftig Erdöl und Gas nicht durch Kohle ersetzt werden.

Klimawandel: was tun?
Die weltweite Förderung alternativer Energiequellen, der Energieeffizienz und des Energiesparens muss im Vordergrund aller Bemühungen stehen. Das Wachstum im Bereich der alternativen Energien, gehört zu den wenigen hoffnungsvollen Zeichen der Zeit. Von 1995 bis 2005 haben sich die Preise für atomar-fossile Energien mehr als verdoppelt, während sie sich für erneuerbare Energien halbiert haben. Windstrom ist global die am schnellsten expandierende Energienutzung. Und genau dieses positive Wachstum der zukunftsfähigen Energien wird von den Anhängern der atomar-fossilen Energiegewinnung massiv bekämpft, denn jede neue Photovoltaikanlage und jedes neu gebaute, privat finanzierte Windrad nimmt den Energieversorgungsunternehmen Anteile an der Stromproduktion weg.

Die erneuerbaren Energien sind klimafreundliche Energiequellen,
die sich durch natürliche Prozesse laufend erneuern. Sie stehen nach menschlichen Zeitmaßstäben unendlich lange zur Verfügung. Erneuerbare Energien haben drei originäre Quellen: Strahlung der Sonne, Kraft der Gezeiten, Wärme des Erdinneren (Geothermie). Sonne, Mond und Erde stellen diese unerschöpflichen Energien umweltverträglich zur Verfügung. Die Sonne strahlt jährlich in Deutschland auf jeden Quadratmeter so viel Energie, wie in 100 Litern Öl enthalten ist. In der Sahara ist es sogar doppelt so viel. Ein Windrad hat sich nach einem halben Jahr (4-7 Monate) Betrieb energetisch amortisiert, d.h. nach diesem halben Jahr erzeugt es „netto“ Strom. Der derzeitige Weltenergiebedarf liegt bei etwa 500 Exajoule (500 Trillionen Joule) pro Jahr. Ein Exajoule entspricht der energetischen Menge, welche die Erde in 6 Sekunden von der Sonne empfängt und den Weltverbrauch an Primärenergie im Jahr innerhalb von 21 Stunden deckt.

Andere wichtige Ansatzpunkte für Klimaschutz
sind Gebäudeheizung, Straßenverkehr und der zunehmende Flugverkehr. Die politisch-ökologische Ignoranz und Dummheit mancher PolitikerInnen, die sich immer noch gegen Flugbenzinsteuern wehren, ist unglaublich.

Atomkraft und Klimaschutz - Eine gut gesteuerte Illusion
„Atomkraftwerke schützen das Klima“. Damit werben die Atomkonzerne E.ON, EnBW, Vattenfall, RWE und die Atomparteien AfD, FDP, CDU, CSU für den scheinbar CO2-freien AKW-Park. Diese geschickte Werbebotschaft der AKW-Betreiber soll Akzeptanz für alte und neue AKW schaffen. Im Zeitalter der organisierten Desinformation erleben wir hier ein spannendes Exempel.

Mit vorgeschobenen Umweltargumenten wird Klimaschutz verhindert und umweltgefährdente Anlagen "grüngewaschen". Die Propaganda der Umweltzerstörer ist besser geworden. Die Nutzung der Atomenergie ist nicht nur lebensbedrohend, sondern auch die teuerste Art von Klimaschutz. Der Bau neuer AKW kommt uns wesentlich teurer als das Energiesparen oder die Errichtung moderner Gaskraftwerke. Umweltforscher haben berechnet, dass sich durch Investitionen im Bereich Energieeinsparung mehr als die doppelte Menge an Kohlendioxid vermeiden lässt, als bei vergleichbaren Investitionen in den Bau neuer AKW. Atomenergie soll angeblich der Schlüssel zum Klimaschutz sein, da sie kein CO2 emittiert. Dies ist nur auf den ersten Blick richtig aber auch Atomenergie ist nicht CO2-frei zu haben! Denn der Betrieb von Uranerzminen und Urananreicherungsanlagen, der Transport von Atommüll und nicht zuletzt der Bau und Abriss von Atomkraftwerken verursachen CO2-Emissionen. Das Freiburger Öko-Institut hat eine interessante Bilanz erstellt: Die CO2-Emissionen eines AKW betragen etwa 25-50 Gramm/Kilowattstunde. Stromsparmaßnahmen und regenerative Energien "emittieren" nur 0-20 Gramm/Kilowattstunde. Die Atomkraft zieht also eindeutig den Kürzeren! Mit falschen Argumenten nutzen AKW-Befürworter die berechtigte Sorge der Bevölkerung vor dem Klimawandel, um mehr Akzeptanz für die atomare Technologie zu schaffen.
Die ökologische Ärzteinitiative IPPNW hat berechnet, dass bis zum Jahr 2050 1000 neue AKW gebaut werden müssten (bisher gibt es weltweit 442), um 10 % der fossilen Energie zu ersetzen. Die endlichen Uranreserven wären dann in Kürze erschöpft.

Der Anteil der Atomenergie am globalen Endenergieverbrauch liegt bei lediglich 2,5 %, während der Anteil der erneuerbaren Energien schon 19,2 % beträgt. Mit einer „2,5 %-Technik“ ist das Klimaproblem nicht zu lösen.

Datenquelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie


Mit neuen Elektroheizungen wird der Strombedarf gezielt in die Höhe getrieben
„Mit neuen Atomkraftkraftwerken decken wir nur den wachsenden Bedarf“ sagen die Energieversorgungsunternehmen EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall. Gleichzeitig läuft eine bundesweite Werbekampagne für elektrische Direktheizungen und Nachtspeicheröfen.
Für diese teuere, umweltschädliche, für die Konzerne aber gewinnbringende Form der elektrischen Energieverschwendung, wird zur Zeit massiv geworben. So wird gezielt Energie verschwendet und „Bedarf“ für neue Kraftwerke geschaffen, während öffentlich über Energiesparlampen diskutiert wird.


Nuclear Pride Coalition, Michael Shellenberger: Atomkonzerne spielen Umweltbewegung


Nach Fukushima war die Atomlobby für kurze Zeit ein wenig in Deckung gegangen. Aufgegeben hat sie nicht. Jetzt beginnt eine massive, globale Werbekampagne für die Gefahrzeitverlängerung der bestehenden Reaktoren und für neue AKW. Doch die Atom-Propaganda wurde optimiert und die Konzerne treten nicht mehr öffentlich in Erscheinung. PR-Agenturen gründen Schein-Bürgerinitiativen und rechte und neoliberale Netzwerke rühren die Werbetrommel. In der Nuclear Pride Coalition, tarnen sich Lobbyisten als Umwelt-Aktivisten und weltweit spielen Vorfeldorganisationen der Konzerne Umweltbewegung. Solche PR-Kampagnen wurden in der Vergangenheit häufig begleitet von bezahlten Trollen, die unter wechselnden Identitäten Hunderte von Leserbriefen schreiben und die Internetforen, (nicht nur) der Medien, mit Werbebotschaften fluten. AuchWikipedia-Manipulation gehört zum Alltagsgeschäft von Werbeagenturen und Konzernen.

Mehr Infos deutsch, englisch und französisch



Die Umweltbewegung muss sich in Sachen Klimaschutz fragen,
ob der bisherige, stark individuelle Ansatz: „Du musst Energiesparen. Stell dein Auto an der Ampel ab. Du sollst weniger fliegen. Dreh die Heizung runter...“ tatsächlich zielführend ist. Alle diese Appelle sind gut und wichtig. Gleichzeitig aber werden regional und weltweit neue Straßen, Großraumflugzeuge, Kohle- und Atomkraftwerke gebaut und China und Indien übernehmen mit rasender Geschwindigkeit unser zerstörerisches Verschwendungssystem. Im globalen Maßstab wachsen Ressourcenverschwendung und Umweltprobleme exponentiell. Wenn zum individuellen Ansatz nicht eine massive Veränderung der Politik kommt, wenn Klimaschutz isoliert von den Problemen der Raubbauwirtschaft diskutiert wird, dann nützen die individuellen Ansätze wenig. Die Umweltbewegung muss wieder politischer werden und stärker global agieren, um echte Nachhaltigkeit zu erreichen. Der Klimawandel ist „nur“ ein weiteres wichtiges Symptom der globalen ökologischen Krise.

Axel Mayer / BUND Regionalgeschäftsführer
Erstveröffentlichung: BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein www.bund-rvso.de


Wichtiger Nachtrag:
Der Beitrag der Atomenergie zur Weltenergieversorgung: Nur 2 %


Die so genannte „friedliche Nutzung der Atomenergie“ wurde in den 1960er Jahren begonnen, erreichte ihren Höhepunkt etwa 1985 und ist seitdem rückläufig. Im Jahr 2008 ging weltweit nicht ein einziges Atomkraftwerk ans Netz. Die Atomenergie trägt heute nur rund 2 % zur Gesamt-Energieversorgung der Menschheit bei. Warum eigentlich wird dieser 2 %-Technik in der Politik noch eine so große Bedeutung beigemessen?

Der Beitrag der Erneuerbaren Energien: Schon 18 %
Schon im Jahr 2006 deckten die Erneuerbaren Energien nach internationalen Statistiken 18 % des weltweiten Gesamt- Energiebedarfs (REN 21). Und der weitere Ausbau geht unaufhörlich weiter und kommt mit großen Schritten voran. Die wachsende Konkurrenz um die knappen fossilen Energiequellen zwingt zum raschen Umstieg auf 100 % Erneuerbare Energie. Übrigens: Die bisher in Deutschland installierten Windenergieanlagen produzieren zeitweise schon mehr Strom als alle deutschen Atomkraftwerke zusammen. Hinzu kommt noch der Strom aus Photovoltaik- und Biogasanlagen.

Die Welt-Energieversorgung

Mit einer 2 %-Technik löst man das Klimaproblem nicht
Mit ihrem 2 %-Anteil löst die Atomenergie weder das Energie- noch das Klimaproblem. Auch der Zubau neuer Atomkraftwerke kann an diesem geringen Anteil kaum etwas ändern: Selbst eine Vervierfachung der Atomkraftwerkskapazität bis 2050 – wie von der Atomindustrie in den Raum gestellt – könnte nur 6 % zur angestrebten Halbierung der CO2-Emissionen beitragen (Szenario der Internationalen Energie Agentur, Juni 2008).
Die einzige Alternative: Wir steigen um auf 100 % Erneuerbare Energien. Ein solches Energiesystem ist inzwischen ausgereift und in kurzer Zeit realisierbar.
Quelle: IPPNW, Stand 2010



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    Aktueller Nachtrag zu 70 Jahre NATO & zur massiven deutschen Aufrüstung in Friedenszeiten


    Eine zentrale Information die wir in unseren Medien erschreckend selten finden. Auch "das Weglassen" ist eine Form der Lüge und Manipulation:

    • Um das Zwei-Prozent-Marke des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigungsausgaben zu erreichen müsste der Verteidigungsetat in jedem Jahr um 6,8 Milliarden Euro auf 85 Milliarden steigen. Im Vergleich zum gerade verabschiedeten Budget für 2019 (42,9 Milliarden) wäre das nahezu eine Verdopplung. Deutschland hätte dann nach den USA den zweitgrößten Verteidigungsetat innerhalb der Nato. (Quelle: Der Spiegel)
    • Die Rüstungsausgaben aller 29 NATO-Staaten beliefen sich 2017 (schon vor der aktuellen Trump-Aufrüstungskampagne) auf rund 900 Milliarden Dollar
    • Die Rüstungsausgaben Russlands lagen 2017 bei 66,3 Milliarden Dollar.

    Quelle:dpa, afp



    Julian Assange: Preise und Auszeichnungen


    • 2008 Freedom of Expression Award für Assange und WikiLeaks der Organisation Index on Censorship.
    • 2009 den Amnesty International Media Award (New Media) für Berichte über Hinrichtungen ohne Gerichtsverfahren.
    • 2010 erhielt Assange mit WikiLeaks den Sam Adams Award.
    • Am 24. Dezember 2010 erklärte die Tageszeitung Le Monde Assange zum „Mann des Jahres“ und widmete ihm die Titelseite.[153][154]
    • 2011 verlieh die Sydney Peace Foundation, eine Organisation der Universität Sydney, die jährlich den Sydney-Friedenspreis vergibt, Assange eine Goldmedaille für Frieden und Gerechtigkeit, mit der vorher nur Nelson Mandela, der 14. Dalai Lama und Daisaku Ikeda ausgezeichnet worden waren. Die Auszeichnung wurde ihm für seinen „außerordentlichen Mut im Streben nach den Menschenrechten“ im Mai im Londoner Frontline Club übergeben.[155][156]
    • Im Juni 2011 erhielt Assange für das Projekt „WikiLeaks“ den „Martha Gellhorn Prize for Journalism“ für investigativen Journalismus.
    • Zum internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai 2014 wurde Assange von Reporter ohne Grenzen mit „Helden der Informationsfreiheit“ Preis gewürdigt.

    Quelle: Wikipedia

    Warum Julian Assange gehasst und verfolgt wird, zeigt dieses Video über den amerikanischen Krieg für Öl im Irak. Nicht die Täter werden bestraft, sondern die Aufklärer.




    Mitwelt-Warnungen 2019 & Hinweise zu diesen Seiten...


    • 1) Diese Mitwelt-Internetseiten sind "altmodisch-textorientiert" und manchmal lang. Wir bieten keine modischen Infohäppchen, sondern wenden uns an die kleine Minderheit, die noch in der Lage ist längere Texte zu lesen und zu erfassen.
    • 2) Wenn Sie hier "Die Wahrheit" suchen, werden Sie sie nicht finden. Es gibt sie nicht, "Die Wahrheit", sondern immer nur Annäherungen daran, Wahrheitsfragmente. Es wird Ihnen nichts übrigbleiben, als sich mit den "anderen Wahrheiten" auseinander zu setzen, um zu einer eigenen Meinung zu kommen. Verlassen Sie auch einmal den engen "Echoraum" der eigenen Meinung im Internet. Misstrauen Sie Wahrheitsverkündern. Haben Sie Mut Ihren eigenen Verstand zu gebrauchen.
    • 3) Im Zweifel ist die-Allgemeine Erklärung der Menschenrechte- immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

    Axel Mayer

    Getragen von der Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht kommen wird die Morgenröte nach durchschlafner Nacht)







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    Dieser Artikel wurde 11462 mal gelesen und am 2.4.2019 zuletzt geändert.