GEO-Tag der Artenvielfalt 2010. Eine BUND-Information
Im Jahr 2010 findet der GEO-Tag der Artenvielfalt am Südlichen Oberrhein, in der Region Freiburg, in den Rheinauen bei Weisweil, am Kaiserstuhl und im Schwarzwald am Feldberg statt
Die Idee
Einmal im Jahr lädt das Magazin GEO zur Expedition in die heimische Natur. Für die Teilnehmer gilt es, innerhalb von 24 Stunden in einem begrenzten Gebiet möglichst viele verschiedene Pflanzen und Tiere zu entdecken. Ziel des GEO-Tags der Artenvielfalt ist eine Bestandsaufnahme unserer unmittelbaren Umwelt: Was wächst und gedeiht eigentlich in hiesigen Breiten? Dabei zählt nicht der Rekord. Vielmehr geht es darum, Bewusstsein zu wecken für die Biodiversität vor unserer Haustür. Denn: Nur was wir kennen und verstehen, werden wir auch achten und schützen.
Die Bewegung
Der GEO-Tag der Artenvielfalt fand erstmals 1999 statt. Er ist die größte Feldforschungsaktion in Mitteleuropa. Im Jahr 2009 haben knapp 25 000 Personen mitgewirkt, darunter zahlreiche Zoologen und Botaniker. Doch nicht nur ausgewiesenes Expertenwissen ist gefragt: Interessierte Laien aller Altersklassen sind eingeladen, sich am GEO-Tag der Artenvielfalt zu beteiligen; Kindergärten, Schulen, Behörden, Vereine, Naturschutzverbände und andere Organisationen, aber auch Firmen und Einzelpersonen, sind als Mitveranstalter herzlich willkommen!
Quelle: GEO
Der Bund für Umwelt und Naturschutz am Südlichen Oberrhein freut sich auf das bundesweite Interesse für die faszinierende und gleichzeitig so bedrohte Natur zwischen Schwarzwald und Vogesen.
Die bundesweite Hauptveranstaltung zum GEO-Tag der Artenvielfalt 2010 findet am Freitag, 11.6. und Samstag, 12.6.2010 in der Region Freiburg statt. Partner von GEO ist 2010 die Region Freiburg als Zusammenschluss der Stadt Freiburg mit den beiden Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald und das Netzwerk Artenvielfalt mit ca. 20 Naturschutzverbänden, -initiativen und -institutionen, sowie das Regierungspräsidium Freiburg, PLENUM Naturgarten Kaiserstuhl und der Naturpark Südschwarzwald.
Regionale BUND-Infos zu einigen der vier Gebiete des GEO-Tages der Artenvielfalt 2010
Auch am Oberrhein gilt:
Der Naturschutz arbeitet am kleinen Detail, die Naturzerstörer arbeiten am großen Ganzen
Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer
Mehr Infos: Flächenverbrauch, Zersiedelung und Naturzerstörung am Südlichen Oberrhein

Geo-Tag der Artenvielfalt 2010 am Oberrhein. Eine Landschaft zwischen Naturschönheit und zunehmender Naturzerstörung