02.04.2008
An die Medien, 2.4.2008
die Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft
haben heute informiert, dass die Standortsuche für ein so "geologisches Tiefenlager" beginnt.

Nach den bisherigen Aktivitäten der NAGRA
und der Behörden sieht der BUND-Regionalverband diese „Endlagersuche“ sehr skeptisch.
Die bisher vorgeschlagenen Standorte für ein Atommülllager in der Schweiz waren im internationalen Vergleich eher ungeeignet.
Der Opalinuston in Benken ist sehr dünn, der mögliche Standort am Bözberg ist eher politisch gewollt (Atomaargau) als geeignet.
Und die so genannte Partizipation der Bevölkerung war bisher immer nur die geschickt gemachte Illusion von Beteiligung.
Wer neue AKW bauen will, braucht zur Akzeptanzgewinnung auch ein atomares Endlager.
Ein atomares Endlager
muss die gefährlichsten Gifte der Menschheit eine Million Jahre lang sicher verwahren. Ob dieses Ziel mit der jetzt beginnenden Standortsuche erreicht werden kann ist mehr als zweifelhaft.
Nachdenklich macht das
Neusprech der heutigen Mitteilung. Im Zeitalter von „Entsorgungsparks“ nennt man heute ein geplantes Atommülllager „Geologisches Tiefenlager“. Es sollen aber keine „Geologen tiefgelagert“ werden, sondern Atommüll.
Axel Mayer / Regionalgeschäftsführer
mehr Infos:
offizielle Presseerklärung der Bundesbehörden
Atommüll Schweiz
Neue AKW-Pläne Schweiz
Eine Presseerklärung des BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein, Wilhelmstraße 24a, 79098 Freiburg
www.bund-freiburg.de