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CDU - Ausstieg aus dem "Atomausstieg"?

22.10.2003
Offener Brief des BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein an die Atompartei CDU, an Frau Merkel, Herrn Teufel und Frau Schavan:

Mit Entsetzen haben wir den Medien entnommen, daß eine von Ihnen geführte Bundesregierung den Atomausstieg wieder rückgängig machen würde. Der Ausstieg aus der Atomenergienutzung ist eines der wenigen Beispiele in der deutschen Politik, wo sich die Interessen der BürgerInnen (leider viel zu langsam) durchsetzen und nicht die Interessen der mächtigen Lobbys.

Ein Ausstieg aus dem Ausstieg ist nach den Unfällen von Harrisburg und Tschernobyl unverantwortlich und nicht hinnehmbar. Der 11. September 2001 hat überdeutlich gezeigt, wie existenziell gefährdet ein Land mit Atomanlagen ist.

Die Christlich-Konservativen sollten sich im Gegensatz zu ihren amerikanischen Kollegen von den Republikanern nicht als Gegner von Umwelt und Natur profilieren. Eine derart kurzsichtige Politik ist für die Mehrheit der Bevölkerung nicht akzeptabel.

Warum betreiben Sie eine solche Politik?

der Vorstand


Eine Presseerklärung des BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein, Wilhelmstraße 24a, 79098 Freiburg

www.bund-freiburg.de

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