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AKW, KKW, Atomkraftwerk Cattenom: Eine kritische Hintergrundinformation

Aktueller Einschub



  • 18.September: Berlin! AntiAtom-Großdemo mit Umzingelung des Regierungsviertels in Berlin Infos: hier
  • Im November | Gorleben / Wendland / Protestaktionen gegen Castortransporte und Laufzeitverlängerung Infos: hier



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  • Kernkraftwerk Cattenom: Alle Infos



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    Das französische AKW Cattenom liegt in der Region Lothringen, etwa acht Kilometer nördlich der Stadt Thionville und besteht aus vier Druckwasserreaktoren. Es strahlt an der Mosel, ca. zwölf Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Die Nutzung der Atomenergie, gerade auch in Cattenom, ist eine Gefahr für Mensch und Umwelt in Frankreich, Luxemburg, dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Wallonien.
    • Umweltbelastend, krank machend und sogar tödlich sind die Folgen des Uranabbaus, der Urananreicherung und die Herstellung der Brennelemente. Im so genannten
    • Normalbetrieb gibt das AKW krebserzeugende Radioaktivität an die Umwelt ab. Ein jederzeit möglicher schwerer Unfall oder Terroranschlag kann das Leben und die Gesundheit von hunderttausenden Menschen in Gefahr bringen und große Gebiete im Herzen Zentraleuropas dauerhaft unbewohnbar machen.
    • Atomkraftwerke und Atomwaffen sind gerade auch in Frankreich "Siamesische Zwillinge" und "zivile" Nutzung der Atomenergie führt zur weltweiten Weiterverbreitung von Atomkraftwaffen. Noch "strahlender", problematischer und unsicherer als das AKW Cattenom ist die französische Wiederaufarbeitungsanlage in Cap la Hague. Der Atommüll aus Cattenom verseucht und vergiftet dort Luft, Meer und Menschen. Die Macht und der Einfluss der EDF die Politik in Frankreich ist undemokratisch. Der in Cattenom produzierte Atommüll muss eine Million Jahre sicher gelagert werden und gefährdet das Leben zukünftiger Generationen auf dieser Erde.


    Eine solche Internet-Information zu Cattenom kann die Probleme nur sehr verkürzt darstellen.
    Links zu umfangreichen Hintergrundinformationen finden Sie unter den jeweiligen Kurzbeiträgen.

    Der Gefahrstrom aus Cattenoms ist "begehrt":
    Strombezugsverträge bestehen mit der deutschen EnBW AG, an der die französische EDF umgekehrt mit einem Aktienpaket beteiligt ist. Schweizer Energieversorgungsunternehmen (BKW) haben
    sich an den Cattenom-Blöcken 3 und 4 einen Anteil von 766 MW und langfristige Strombezugsrechte
    von jährlich 4.600 GWh gesichert. Die schweizer BKW bezieht den Strom aus Cattenom über die Kernbeteiligungsgesellschaft KBG (CNP), an welcher die BKW, NOK und EOS zu gleichen Teilen beteiligt sind.

    In der Zeitschrift "Die Welt" fand sich das folgende Zitat:
    "Dabei wird Yello bei den Franzosen etwa 10% Wasserstrom und 60 bis 70% Atomstrom einkaufen. Lieferanten sind die beiden grenznahen Kernkraftwerke der EDF Fessenheim und Cattenom." Yello "Billigstrom" ist Gefahrstrom aus alten AKW.


    Es ist schier unglaublich, dass das AKW Cattenom
    mit dem "Umweltzertifikat" Iso 14001 ausgezeichnet worden ist. Kontrolle und ganzheitliches, ökologisches Denken scheint es bei den Iso 14001 Zertifizierern nicht immer zu geben. Da ruht das Auge der wuchernden Zertifizierungsindustrie wohlgefällig auf dem verwendeten Recyclingpapier und den eingeschraubten Energiesparlampen. "Kleinigkeiten" wie radioaktive Emissionen und Umweltgefahren gehören nicht zum "Prüfungsauftrag".
    Mehr Infos zum gezielten Missbrauch von EMAS und Iso 14001 Zertifikaten

    Atomunfälle und Reaktorkatastrophen – Die große Gefahr
    In jedem AKW wird in einem Betriebsjahr pro Megawatt elektrischer Leistung die Radioaktivität einer Hiroshima-Bombe erzeugt. Das heißt, dass in den vier Reaktorblöcken in Cattenom mit je 1300 MW Leistung im Jahr in etwa die kurz- und langlebige Radioaktivität von ca. 5200 Hiroshima-Bomben entsteht. Die "Freisetzung" nur eines kleinen Teils dieser Radioaktivität hätte verheerende Folgen für die betroffene Region. Große Landstriche in Frankreich, Luxemburg, dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Wallonien müssten für lange Zeiträume evakuiert werden. Dies wäre eine menschliche und ökonomische Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes nicht nur im deutsch-französischen Grenzgebiet an der Mosel. Alternde, laufzeitverlängerte AKW vergrößern die Unfallgefahr. Der Bau des ersten Reaktorblockes in Cattenom wurde am 29. Oktober 1979 begonnen. Er ging am 13. November 1986 in Betrieb. Zwischen 1980 und 1983 wurde mit dem Bau dreier weiterer Reaktorblöcke begonnen, die dann am 17. September 1987, am 6. Juli 1990 und am 27. Mai 1991 in Betrieb genommen wurden.

    PolitikerInnen, die vor diesen Gefahren die Augen verschließen,
    sind apokalypsenblind. Der Unfall von Tschernobyl wird sich so kein zweites Mal wiederholen. Die nächste Katastrophe, ob in Ost- oder Westeuropa, oder eben in Cattenom wird neue, nicht vorhersehbare und nicht planbare Ereignisabläufe bringen. Überall, wo Menschen arbeiten, gab und gibt es Fehler. Die Atomtechnologie verträgt keine Fehler, insbesondere nicht in einem altersschwachen AKW. Sie ist nicht menschengerecht. Dazu kommt die Gefahr durch jederzeit mögliche Terroranschläge.

    Mehr Infos - Atomunfall

    Der Super-GAU in Tschernobyl
    Der Super-GAU im AKW Tschernobyl geschah am 26. April 1986. Während eines Experiments geriet Block 4 des Atomkraftwerkes außer Kontrolle. Noch kurz vor dem Unfall war dieser russische Reaktortyp auch in westlichen Medien als „besonders sicher“ beschrieben worden. Die Hitze verbog Metall und Reaktorstäbe und der Kern konnte nicht mehr gekühlt werden. Es kam zur Explosion, durch die innerhalb des Reaktors 1500 Tonnen Graphit in Brand gerieten. Der Feuersturm riss radioaktive Materialien kilometerhoch in die Atmosphäre, wo sie von starken Winden erfasst wurden. Eine radioaktive Wolke verteilte den Fallout über weite Teile Europas. Millionen Menschen wurden einer starken Strahlenbelastung ausgesetzt. Es gab zehntausende Tote, obwohl Tschernobyl in einer dünn besiedelten Region liegt. Viele Menschen sind schwer erkrankt und die Zahl der Krebserkrankungen nimmt zu. Ein Gebiet, halb so groß wie die Bundesrepublik, wurde in der Ukraine, Weißrussland und Russland verseucht; 375 000 Bewohner mussten umgesiedelt werden. Über die Opferzahlen gibt es einen interessengeleiteten Streit. Die in der IAEO organisierte Atomlobby versucht die Unfallfolgen herunterzuspielen und zu verharmlosen. Wer neue Atomanlagen bauen will, muss Unfälle aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängen.


    Eine mit dem Unfall von Tschernobyl durchaus vergleichbare Katastrophe für die Menschheit ist jedes neue Land, das mit Hilfe der so genannten friedlichen Nutzung der Atomenergie zum Atomwaffenstaat wird.



    Uranabbau tötet
    Die letzten großen abbauwürdigen Uranvorkommen liegen in Australien, Russland, Nordamerika, Südafrika und im Kongogebiet. Für jede Tonne verwertbares Uranerz fallen bis zu 2000 Tonnen strahlender, umweltbelastender Abraum an. Das beim Uranabbau verstärkt entweichende Radongas macht die Bergwerksarbeiter und AnwohnerInnen krank. Ein Beispiel ist der Uranabbau der "Wismut" in Ost-Deutschland: Auf Grund der hohen Strahlenbelastung in diesen Gebieten traten dort verstärkt Krebserkrankungen auf. Allein rund 7.000 Lungenkrebsfälle sind dokumentiert. Insgesamt gehen Schätzungen von mehr als 20.000 Opfern im deutschen Uranabbau aus. Die Sanierung der deutschen Urangruben der Wismut hat die SteuerzahlerInnen 6,5 Milliarden Euro gekostet. Die gesundheitlichen Folgen des Uranabbaus in den Ländern der Dritten Welt sind verheerend.

    Und doch ist Uran endlich: Nach seriösen Schätzungen reichen die Uranvorräte nur noch wenige Jahrzehnte.
    Mehr Infos: Energiereserven und Uran





    Radioaktivität im so genannten Normalbetrieb
    Der Krebskamin und das radioaktive Abwasser
    In der Propaganda der Atomkonzerne werden Atomkraftwerke häufig als "abgasfrei" bezeichnet. Doch Atomkraftwerke geben auch im so genannten Normalbetrieb über den Kamin, das Maschinenhaus und das Abwasser radioaktive Stoffe an die Umwelt ab. Jede noch so geringe radioaktive Strahlung kann Krebs auslösen. In der Umgebung vieler Atomanlagen wurden erhöhte Krebsraten festgestellt. Die Grenzwerte für erlaubte Radioaktivitätsabgabe des Atomkraftwerks Fessenheim zum Beispiel liegen bei 925 Milliarden Becquerel/Jahr für radioaktives Material und 74.000 Milliarden Becquerel/Jahr für Tritium (laut einer dpa-Meldung). Die erlaubte "Entsorgung durch Verdünnung", die schleichende Verseuchung über den Kamin und das Abwasser, ist ein Skandal. Bei Wikipedia heisst der Schornstein der AKW sehr häufig verharmlosend "Abluftkamin".

    Krebs und AKW
    Aus einer Studie, die das Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) im Dezember 2007 veröffentlichte, geht hervor, dass die Häufigkeit von Krebserkrankungen bei Kindern unter fünf Jahren mit der Nähe zum Reaktorstandort deutlich zunimmt. Im Umkreis von fünf Kilometern um die Reaktoren wurde für den Zeitraum von 1980 bis 2003 ermittelt, dass 77 Kinder an Krebs erkrankten, davon 37 Kinder an Leukämie. Im statistischen Durchschnitt wären 48 Krebserkrankungen beziehungsweise 17 Leukämiefälle zu erwarten. Es ist unerklärlich warum viele Spitzenpolitiker von CDU, CSU und FDP vor dieser Tatsache die Augen verschließen. Der Studie zufolge gibt es also zusätzlich 1,2 Krebs- oder 0,8 Leukämieerkrankungen pro Jahr in der näheren Umgebung von allen 16 untersuchten Akw-Standorten. Die Studie zeigt aber, dass auch im weiteren Radius um AKW die Kinderkrebshäufigkeit zunimmt. Der prozentuale Anteil sinkt zwar, dafür nimmt aber die Anzahl der kranken Kinder zu, denn dort wohnen und leben mehr Kinder als in direkter Nähe des AKW.

    Es ist unerklärlich warum viele Spitzenpolitiker von "liberalen" und "konservativen" Parteien dieses Krebsrisiko nicht sehen wollen. Es ist ebenso unerklärlich warum immer noch Menschen ihren Gefahrstrom von den Atomkonzernen beziehen.


    Der Epidemiologe und Mitglied des Expertengremiums des Bundesamtes für Strahlenschutz Eberhard Greiser sagte dazu in einerm Interview der TAZ vom 18.12.07
    „Im 5-Kilometer-Kreis ist das Risiko um 60 bis 75 Prozent höher, in 5 bis 10 Kilometeren Entfernung um 20 bis 40 Prozent erhöht, weiter entfernt sinkt das Risiko bis auf sehr kleine Werte. Wenn Sie die Zahl der Bewohner nehmen, gibt es in der 50-Kilometer-Zone allerdings deutlich mehr betroffene Kinder“
    „Von allen Krebserkrankungen bei Kindern unter 5 Jahren, die im 50-Kilometer-Umkreis von Kernkraftwerken leben, sind 8 bis 18 Prozent auf das Wohnen in der Nähe des Atomkraftwerkes zurückzuführen.“

    mehr Infos: Krebs, Kinderkrebs und Kernkraftwerk


    Flugzeugabsturz und das AKW Cattenom
    Eine geheimgehaltene Studie der deutschen "Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit" über die Terror-Anfälligkeit von Atomkraftwerken wurde vom Nachrichtenmagazin NEWS veröffentlicht.
    Wir zitieren:
    Terroristen sind mit jeder Art von Passagierflugzeug in der Lage, den atomaren Super-GAU auszulösen. Wenn nur ein Triebwerk eine Reaktorgebäudewand durchdringe und einen Brand auslöse, sei die Beherrschung des atomaren Ernstfalls "fraglich". Selbst ein "Treffer des Daches des Reaktorgebäudes durch Wrackteile mit Absturz eines Dachträgers in das Brennelementbecken" führe zu einer "begrenzten Freisetzung" von Radioaktivität aus dem Brennelementlagerbecken. Wird in diesem Fall auch noch Kühlwasser verloren und entsteht ein Treibstoffbrand - wie es beim World Trade Center der Fall war - rechnen die Experten mit "erheblicher Freisetzung aus dem Brennelementlagerbecken".


    Auch Cattenom ist ein schlecht geschütztes Kernkraftwerk. Es kann nicht angehen, angesichts dieser Gefahren den Kopf in den Sand zu stecken. Nicht einmal die "nächste" Atomkraftwerksgeneration, der Europäische Druckwasserreaktor (EPR), könnte einen gezielten Anschlag überstehen. Nach einem Anschlag mit modernen Waffen oder einem Flugzeug auf das Atomkraftwerk würde das weite Umland aufhören, in der bisherigen Form zu existieren.

    Wie groß die Terrorgefährdung der deutschen Atomkraftwerke ist, belegen interne Dokumente, die der taz seit Juni 2009 vorliegen: "Eine Untersuchung der Internationalen Länderkommission Kerntechnik aus dem Jahr 2002 kommt zu dem Ergebnis, dass nur 3 der damals 19 Atomkraftwerke einem Flugzeugangriff standhalten würden. "Bei allen anderen Kernkraftwerken ist bei einem Aufprall auf das Reaktorgebäude mit schweren bis katastrophalen Freisetzungen radioaktiver Stoffe zu rechnen." Eine Nachrüstung sei technisch und wirtschaftlich nicht machbar."

    Mehr Infos Flugzeugabsturz Terrorgefahr und AKW

    Folgen möglicher Atomunfälle dargestellt am Beispiel des AKW Fessenheim und übertragbar auch auf das AKW Cattenom
    (aus einer Studie des Ökoinstituts Darmstadt im Auftrag der Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen)
    Hintergrund der Studie war ein angenommener schwerer Atomunfall im französischen EDF-/EnBW-Atomkraftwerk Fessenheim: „Bei lebhaftem Südwestwind mit Regen würde sich eine bis zu 370 km lange Schadensfahne von Fessenheim bis in den Raum Würzburg-Nürnberg erstrecken. In deren Bereich müssten alle Siedlungen auf 50 Jahre geräumt werden, sollten die Richtlinien von Tschernobyl zur Anwendung kommen. Betroffen wären u.a. die Städte Freiburg, Freudenstadt, Tübingen, Stuttgart, Heilbronn und Schwäbisch Hall.“ (Sollte der Wind am Katastrophentag in eine andere Richtung wehen, so wären natürlich andere Städte und Gemeinden betroffen.) Der Atomunfall in Tschernobyl hat gezeigt, dass die bestehenden Katastrophenschutzpläne mit einem vorgesehenen 8-km-Evakuierungsradius Makulatur sind und nur der Beruhigung der Menschen dienen.


    Folgen eines schweren Unfalls oder eines Terroranschlages
    auf das AKW Cattenom für Sie:
    Nehmen Sie einen Zirkel und ziehen Sie einen Kreis von ca. 300 Kilometer um das AKW Cattenom. Wenn Sie in diesem Kreis wohnen und es zu einem schweren Unfall oder Terroranschlag kommt, zu einer Katastrophe die unwahrscheinlich ist und die dennoch morgen schon eintreten kann, wenn ein Teil des radioaktiven "Inventars" des AKW austritt und der Wind in Richtung Ihres Wohnortes weht, dann werden Sie diese Ihre Heimat, mit allem was Sie in Jahrzehnten mühevoll aufgebaut haben, schnell und endgültig verlassen müssen und froh sein, einfach nur zu überleben.


    Bei schweren Katastrophen,
    bei denen nach kurzer Zeit ein Großteil des radioaktiven Inventars entweicht, bietet der jetzige Katastrophenschutzplan nur eine minimale Hilfe. Solche Unfälle, deren Eintrittswahrscheinlichkeit gering ist, die aber dennoch auch in Cattenom jeden Tag möglich sind, sprengen unser Vorstellungsvermögen.
    Mehr Infos - katastrophaler Katastrophenschutz für AKW

    Wie gefährlich ist Atommüll?
    In einem AKW entsteht in einem Jahr pro Megawatt Leistung ca. die kurz- und langlebige Radioaktivität einer Hiroshimabombe. Das heißt, in den vier 1300 MW-Reaktoren in Cattenom entsteht jährlich ca. die Radioaktivität von 5200 Hiroshimabomben. Ein Teil dieser Radioaktivität zerfällt nach relativ kurzer Zeit. Manche radioaktiven Stoffe ("Isotope") zerfallen in wenigen Jahren (z.B. das klimaschädliche Krypton-85: 10,76 Jahre Halbwertzeit). Andere radioaktive Gifte haben extrem lange Halbwertszeiten (z.B. Jod-129: 17 000 000 Jahre). Ins Endlager kommt ein "Cocktail" aus vielen gefährlichen Abfallstoffen. Ein atomares Endlager muss also Sicherheit über viele Halbwertszeiten, über mindestens eine Million Jahre(!) geben - über Zeiträume, die unser Vorstellungsvermögen sprengen. Der Atommüll aus Cattenom soll irgendwann ins geplante, höchst umstrittene Endlager nach Bure. Es fällt schwer, die Gefahren und Gefährdungszeiträume von Atommüll zu denken.
    Mehr Informationen

    Woher kommt die Anmaßung der Atomstaaten,
    anderen Ländern das verbieten zu wollen, was sie selber haben? Wie der Kolonialismus lässt sich eine weltweite atomare Zweiklassengesellschaft auf Dauer nicht aufrecht erhalten. Wer im eigenen Land Atomkraftwerke betreibt und länger laufen lässt, wer heimlich auf den Bau neuer EPR Druckwasserreaktoren spekuliert, liefert dem Rest der Welt gute Gründe, neue Atomkraftwerke und Atomwaffen zu bauen, fördert die Proliferation und gefährdet so diesen Planeten und alles Leben. Deshalb fordert der BUND auch den schnellen, nationalen und internationalen Ausstieg aus der Gefahrtechnologie Atomenergie.

    Wie der französische Präsident Sarkozy durch Atomexporte an Gaddafi und Andere den Weltfrieden gefährdet
    Der französische Präsident verkauft für die Atomkonzerne Areva und Siemens Atomkraftwaffen an Libyen, Marokko, Algerien, China...

    Über zwei Jahrzehnte nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl hat Herr Sarkozy die atomare Katastrophe vergessen oder verdrängt. (besser: Das Vergessen wurde/wird in Frankreich von einflussreichen Lobbygruppen gut organisiert) Staatspräsident Sarkozy hofiert den Ex Diktator und verkauft französische AKW und sorgt so für die Proliferation von Atomwaffen.
    Der französische Präsident sieht sich als Außendienstmitarbeiter und Vertreter der französischen Atomkonzerne.
    Mehr Infos zu AKW und Atomwaffen

    Atomkraftwerk Cattenom: Ja Bitte!
    Selbstverständlich gibt es in Frankreich und Deutschland auch eine einflussreiche, mächtige Pro - Atomlobby. In Sachen Cattenom geht es um viel Geld. Bereits jetzt "kauft" die EDF mit Steuergeldern und "Zuwendungen" Gemeinden Vereine und Politiker.
    EDF und EnBW setzen auf Käuflichkeit der Umweltbewegung und der Menschen. Das viele Geld an Gemeinden und Vereine wird genutzt, um Akzeptanz für das AKW Cattenom zu kaufen.
    Jedes Jahr Laufzeitverlängerung bringt uns mehr Gefahren und den AKW-Betreibern pro Kraftwerksblock im Mittel Zusatzgewinne von etwa 300 Mio. Euro. Wenn Cattenom also 1 Jahr früher abgestellt wird kostet das die EDF ca. 1200 Mio. Euro. Und auch bei den Überlegungen langfristig neue Reaktoren nach Cattenom zu bauen geht es um schwindelerregende Summen. 3,2 Milliarden Euro soll der erste Europäische Druckwasserreaktor EPR, der gerade zu Dumpingpreisen in Olkiluoto in Finnland gebaut wird kosten. Realistisch sind nach Expertenansicht eher 4 Milliarden Euro. Beim Neubau von vier neuen Reaktorblöcken in Cattenom geht es also um die Summe von ca. 16 Milliarden Euro. Gehen wir von 5% "Werbung" und "baubegleitenden Maßnahmen" zur politischen Akzeptanzgewinnung aus, dann handelt es sich um einen Betrag von 800 Millionen Euro. Aus Überzeugung für das AKW Cattenom? "It's the money, stupid!"

    Plutonium und der Pharao
    Beim Betrieb eines AKW mit 1000 MW Leistung entstehen pro Jahr ca. 200 - 250 kg hochgefährliches Plutonium. Wenn der bekannte ägyptische Pharao Cheops vor 4550 Jahren nicht die berühmte Pyramide gebaut, sondern ein AKW 4 Jahre lang betrieben hätte, dann wären neben vielen anderen Abfällen ca. 1000 kg Plutonium zusammengekommen. Bei einer Halbwertszeit von 24 110 Jahren (Plutonium 239) wären heute noch 877 kg vorhanden. Nach 10 Halbwertszeiten, also nach 241 100 Jahren müssten immer noch ca. 0,1% der Ausgangsmenge, also 1 kg Plutonium dauerhaft sicher gelagert werden.

    Mehr Infos - Atommüll

    Atomkraftwerk + Atomwaffen = Atomkraftwaffen
    Das größte Atomproblem ist die Gefährdung allen Lebens mit der weltweiten Verbreitung von Atomkraftwaffen durch den Bau von Atomkraftwerken, Urananreicherungsanlagen und dem Schwarzmarkt für Plutonium. Wieso haben Länder wie Pakistan und Israel Atomwaffen? Weil sie mit Hilfe der "friedlichen Nutzung der Kernenergie" Mittel und Wege gefunden haben, Atomkraftwaffen zu bauen. Und jedes alte und neue AKW (auch der neue Siemens Euroreaktor EPR) vergrößert die Gefahr für den Weltfrieden. Deutlich wird diese Gefahr auch beim Streit um das iranische bzw. nordkoreanische Atomprogramm und die iranische bzw. nordkoreanische Atombombe. Doch der erhobene Zeigefinger in Richtung Nordkorea und Iran gilt nicht, wenn hinter diesem Zeigefinger eigene Atomwaffen, AKW und Urananreicherungsanlagen stehen.


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    Woher kommt die Anmaßung der Atomstaaten,
    anderen Ländern das verbieten zu wollen, was sie selber haben? Wie der Kolonialismus lässt sich eine weltweite atomare Zweiklassengesellschaft auf Dauer nicht aufrecht erhalten. Wer im eigenen Land Atomkraftwerke betreibt und länger laufen lässt, wer heimlich auf den Bau neuer Siemens Druckwasserreaktoren spekuliert, liefert dem Rest der Welt gute Gründe, neue Atomkraftwerke und Atomwaffen zu bauen, fördert die Proliferation und gefährdet so diesen Planeten und alles Leben. Deshalb fordert der BUND auch den schnellen, nationalen und internationalen Ausstieg aus der Gefahrtechnologie Atomenergie.

    Mehr Infos - AKW, Atombombe, Atomwaffen, Atomkraftwaffen

    Die größte Gefahr für den Frieden in der Welt
    geht zur Zeit vom französischen Staatspräsidenten Sarkozy aus. Er will als "Außendienstmitarbeiter" der französischen Atomkonzerne Atomkraftwaffen in Spannungsgebiete exportieren. Er schreckt nicht einmal davor zurück Atomtechnologie an den libyschen Staatspräsidenten Gaddafi zu liefern, obwohl dieser im Februar 2010 zum Dschihad gegen die Schweiz aufgerufen hat.


    Wenn ein Fremder meinen Nachbarn bedroht
    und ich dem Fremden einen Knüppel oder ein Gewehr verkaufe, dann werde ich vermutlich bestraft. Wenn der Nachbar die Schweiz ist, der Fremde Herr Gaddafi und wenn Herr Sarkozy Herrn Gaddafi (und in andere Spannungsgebiete) Atomkraftwaffen liefert, dann wird das natürlich nicht bestraft und es ist nicht einmal ein Thema für die Mehrzahl der Medien. Der Zusammenhang zwischen heutigem Handeln und zukünftigen Folgen spielt in der Berichterstattung dann keine Rolle, wenn das heutige Handeln Gewinne bringt. Der Philosoph Günter Anders hat diese Art des Denkens und Verdrängens einmal Apokalypsenblindheit genannt. Es wäre gut und wichtig, diese gefährliche Art des Denkens und des Journalismus zu überwinden.


    Wie Herr Sarkozy den Frieden und die Zukunft der Welt gefährdet



    Atomkraft und die Klimakatastrophe
    „Atomkraftwerke schützen das Klima“. Damit werben die Atomkonzerne EnBW, E.ON, Vattenfall, RWE und die Atomparteien für den scheinbar CO2-freien Atom-Kraftwerkspark und für die Gefahrzeitverlängerung von AKW. Diese geschickte Werbebotschaft der AKW-Betreiber soll Akzeptanz für alte und neue AKW schaffen. Im Zeitalter der organisierten Desinformation erleben wir hier ein spannendes Exempel. Die Forderung nach neuen Atomkraftwerken dient auch der psychologischen Entlastung vieler Politiker der Atom- und Kohleparteien. Sie tragen die Hauptverantwortung für die bisherige und zukünftige Verschwendung von Energie, Rohstoffen und für die drohende Klimaveränderung.

    Die Werbeabteilungen der Atomkonzerne
    bieten Ihnen jetzt eine schöne Illussion, sich scheinbar aus der Verantwortung stehlen zu können. Mit vorgeschobenen Umweltargumenten wird Umweltschutz verhindert und umweltgefährdente Anlagen "grüngewaschen". Die Propaganda der Umweltzerstörer ist besser geworden. Die Nutzung der Atomenergie ist nicht nur lebensbedrohend, sondern auch die teuerste Art von Klimaschutz. Der Bau neuer AKW kommt uns wesentlich teurer, als das Energiesparen oder die Errichtung moderner Gaskraftwerke. Umweltforscher haben berechnet, dass sich durch Investitionen im Bereich Energieeinsparung mehr als die doppelte Menge an Kohlendioxid vermeiden lässt, als bei vergleichbaren Investitionen in den Bau neuer AKW. Atomenergie soll angeblich der Schlüssel zum Klimaschutz sein, da sie kein Kohlendioxid (CO2) emittiert. Dies ist nur auf den ersten Blick richtig. Auch Atomenergie ist nicht CO2-frei zu haben! Denn der Betrieb von Uranerzminen und Urananreicherungsanlagen, der Transport von Atommüll und nicht zuletzt der Bau und Abriss von Atomkraftwerken verursachen CO2-Emissionen. Das Freiburger Öko-Institut hat eine interessante Bilanz erstellt: Die CO2-Emissionen eines AKW betragen etwa 25-50 Gramm/Kilowattstunde.
    Stromsparmaßnahmen und regenerative Energien "emittieren" nur 0-20 Gramm/Kilowattstunde. Die Atomkraft zieht also eindeutig den Kürzeren! Mit falschen Argumenten nutzen AKW-Befürworter die berechtigte Sorge der Bevölkerung vor dem Klimawandel, um mehr Akzeptanz für die atomare Technologie zu schaffen. Nur der Dreiklang aus erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparung kann den Klimawandel stoppen. Aus Techinikoptimisten und Förderern in Sachen Atomtechnologie werden Technikpessimisten und Verhinderer, wenn es um Sonnenenergie und Windkraftwerke geht.
    Die ökologische Ärzteinitiative IPPNW hat berechnet, dass bis zum Jahr 2050 1000 neue AKW gebaut werden müssten (bisher gibt es weltweit 442), um 10 % der fossilen Energie zu ersetzen. Die endlichen Uranreserven wären dann in Kürze erschöpft.


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    Klimaschutz und AKW: Mythos und Realität
    Der Beitrag der Atomenergie zur weltweiten Energieversorgung liegt bei lediglich 2% während der Beitrag der erneuerbaren Energien schon 18% beträgt. Mit einer „2%-Technik“ ist das das Klimaproblem nicht zu lösen. Selbst der Neubau von Atomkraftwerke könnte diesem geringen Anteil kaum ändern. Eine Vervierfachung der Atomkraftwerkskapazität bis 2050 könnte nur 6% zur angestrebten Halbierung der CO2-Emissionen beitragen (Szenario der Internationalen Energie Agentur, Juni 2008).
    Mehr Infos - Atomkraft, Atomkraftwerk, AKW, Klima und Klimaschutz

    Energiekrise und das Uran
    Die weltweiten Energievorräte und das Uran nur noch für wenige Jahrzehnte

    Die Erde steuert auf eine gigantische Energiekrise mit massiven ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen zu, wenn der Umstieg auf nachhaltige, regenerative Energien nicht beschleunigt wird. Die Übernahme unseres westlichen Verschwendungs- und Raubbaumodells durch Indien und China beschleunigt die kommende Energiekrise. Der von den Werbeabteilungen der Atomkonzerne ins Gespräch gebrachte Heilsbringer Uran wird ähnlich schnell aufgebraucht sein wie Erdöl und Erdgas.

    Die Fachzeitschrift Politische Ökologie schreibt:
    Bei den Steigerungsraten des Verbrauchs, welche die Internationale Energieagentur des OECD (International Energy Agency, IEA) berechnete, ergibt sich:

    • ein Ende des Erdöls um 2035,
    • von Erdgas vermutlich vor 2040,
    • Kohle reicht bis maximal 2100. Dabei ist jedoch nicht berücksichtigt, dass sie die anderen Energieträger ersetzen muss und gleichzeitig zu einem gesteigerten CO2-Ausstoß führt.
    • Uran reicht bei der heutigen Förderung nur bis 2040.

    Am Ende der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise werden die Energiepreise massiv steigen.

    Fortschritt wohin?
    Nur ein rascher Umbau unserer weltweiten Raubauwirtschaft auf Nachhaltigkeit und die Nutzung regenerativer Energien können die drohende Energiekrise verhindern. Gut leben statt viel haben lautet die Überlebensformel für die Zukunft.
    Mehr Infos - Weltweite Energievorräte/ Energiereserven/ Energieressourcen

    Mit neuen Elektroheizungen wird der Strombedarf gezielt in die Höhe getrieben
    „Mit neuen Atom- und Kohlekraftkraftwerken decken wir nur den wachsenden Bedarf“ sagen die Energieversorgungsunternehmen. Gleichzeitig läuft eine bundesweite Werbekampagne für elektrische Direktheizungen und Nachtspeicheröfen.
    Für diese teuere, umweltschädliche, für die Konzerne aber gewinnbringende Form der elektrischen Energieverschwendung wird zur Zeit massiv geworben. So wird gezielt Energie verschwendet und „Bedarf“ für neue Kraftwerke geschaffen, während öffentlich (nur) über Energiesparlampen diskutiert wird.

    RWE, Eon, Vattenfall und EnBW: Hohe Profite – teurer Strom
    „Die vier großen Strom-, Atom- und Kohlekonzerne in Deutschland haben einer Studie zufolge ihre Profite durch eine Erhöhung der Kundenpreise in fünf Jahren mehr als verdreifacht“ berichtete die Nachrichtenagentur afp am 30.12.2008. Zwischen 2002 und 2007 verdienten die Unternehmen insgesamt 80 Milliarden Euro. Ohne Steuern und Abgaben sei Strom zwischen den Jahren 2000 und 2008 um 51 Prozent teurer geworden. Nachrichtenquelle war eine Studie der Hochschule für Wirtschaft und Technik des Saarlandes mit. Allein im Jahr 2008 stieg demnach der Strompreis um rund 6,5 Prozent. Die vier großen Stromkonzerne – RWE, Eon, Vattenfall und EnBW – konnten ihre Gewinne in den ersten neuen Monaten diesen Jahres im Schnitt um elf Prozent steigern, heißt es in der Studie. Damit deute sich für 2008 ein neues Rekordgeschäft an. Kein Wunder, dass so intensiv für Elektroheizungen, für die umweltschädlichste Art zu heizen, geworben wird. Auch diese Profite auf Kosten der Umwelt sind ein Grund den Stromanbieter zu wechseln.


    Energiealternativen
    Das Wachstum im Bereich der alternativen Energien gehört zu den wenigen hoffnungsvollen Zeichen der Zeit. Von 1995 bis 2005 haben sich die Preise für atomare und fossile Energien mehr als verdoppelt, während sie sich für erneuerbare Energien halbiert haben. Windstrom ist global die am schnellsten expandierende Energienutzung. In der EU gingen im Jahr 2005 alle zwei Monate 1000 MW neue Windenergie ans Netz. In Kilowatt (Leistung) entspricht dies einem neuen AKW Gösgen (CH), in Kilowattstunden (Produktion) wird damit ein Atomreaktor der Größe Beznau (CH) ersetzt - und dies alle 60 Tage. "Seit 2004 ersetzt der Zubau erneuerbarer Energien in Deutschland jedes Jahr ein Atomkraftwerk" , sagt Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energien. Im Jahr 2007 nahm die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Deutschland sogar um fast 14 Milliarden Kilowattstunden zu, was der Erzeugung von anderthalb Atomkraftwerken entspricht. Bei etwa 140 Milliarden Kilowattstunden, die im vergangenen Jahr in Deutschland mittels Atomkraft erzeugt wurden, ließe sich bei unvermindert zügigem Ausbau der erneuerbaren Energien der Atomausstieg also binnen zehn Jahren kompensieren. Ende Juni 2008 waren in Deutschland Rotoren mit zusammen gut 23.000 Megawatt am Netz. Das teilten der Bundesverband Windenergie (BWE) und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mit. Die 17 deutschen Atommeiler kommen zusammen auf knapp 21.500 Megawatt . Allerdings muss man berücksichtigen, dass die Windräder nicht so kontinuierlich Strom liefern, wie wie Atomkraftwerke (wenn diese nicht durch Wartungsarbeiten, Stör- und Unfälle abgeschaltet sind).
    “Trotz einer vermeintlichen Atom-Renaissance hat die Windkraft die Atomkraft auch international längst deklassiert, wenn man den Zubau betrachtet. Seit Anfang 2006 wurden weltweit rund 45.000 Megawatt Windkraft neu installiert, wie aus Zahlen der European Wind Energy Association (EWEA) hervorgeht. Zugleich lag die Leistung der neu in Betrieb genommenen Atomkraftwerke laut internationaler Atomenergiebebehörde IAEA bei lediglich 3.347 Megawatt. Rechnet man gegen, dass seither acht Atomreaktoren mit zusammen 2.236 Megawatt abgeschaltet wurden, so stieg die AKW-Leistung weltweit binnen zweieinhalb Jahren nur um 1.100 Megawatt. Im Vergleich dazu wurde 40-mal so viel Windkraft installiert.” berichtete die TAZ am 24.7.2008 Und genau dieses positive Wachstum der zukunftsfähigen Energien wird von den Anhängern der atomar-fossilen Energiegewinnung massiv bekämpft, denn jede neue Photovoltaikanlage und jedes neu gebaute, privat finanzierte Windrad nimmt den AKW-Betreibern und Atomkonzernen Anteile an der Stromproduktion weg. Widerstand gegen Windräder wegen Vögeln, Fledermäusen und Landschaftsschutz? Es geht um Geld und Macht!



    Was tun?
    Wenn Sie sich diese Internetseite anschauen, sich heftig über die Atomkonzerne EDF, EnBW, RWE, E.ON, Vattenfall, Siemens und die deutsch-französischen Atomparteien ärgern, "die Faust im Sack ballen", nachts mit den Zähnen knirschen, aber ansonsten nichts tun, dann nützt das recht wenig.

    • Engagieren Sie sich! Für die Stilllegung der Atomkraftwerke und gegen die geplanten Euroreaktoren.
    • Leben Sie energischer. Werden Sie aktiv beim BUND oder bei den Bürgerinitiativen und der Anti-Atom-Bewegung vor Ort.
    • Wichtig: Wenn Sie eine Homepage haben, dann legen Sie doch bitte einen Link zu dieser Seite
    • Wenn Ihr Energieversorgungsunternehmen Sie mit Atomanlagen bedroht, dann lassen Sie sich das nicht gefallen. Wechseln Sie zu einem "echten" Ökostromanbieter, wie z. B. zum BUND Regionalstrom.
    • Bringen Sie das Atomthema zur Sprache: Bei der Arbeit, im Verein, dort wo Sie leben, arbeiten und aktiv sind.
    • Lassen Sie sich nicht gegen Ihre europäischen Nachbarn ausspielen. Die Atomlobby arbeitet grenzüberschreitend. Wir Umweltschützer auch.
    • Setzen Sie sich ein, für Mensch, Natur, Umwelt und für eine nachhaltige, erdverträgliche Entwicklung.
    • Engagieren Sie sich für die Demokratie. Die Dauerregierungsmitglieder EnBW (D) und EDF (F) verstärken ihren Einfluß auf Politik und Medien in Deutschland und Frankreich und gefährden die Demokratie.
    • Bekennen Sie sich zu Ihrem Engagement. Mit einem Leserbrief, einem Aufkleber im Fenster, am Rad, an der Mülltonne, am Auto oder mit einem Plakat am Hoftor (Materialien gibt's im BUND Freiburg Shop)
    • Ein neuer Ansatz Atomgefahren abzuwehren wird hier aufgezeigt
    • Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende oder werden Sie BUND-Mitglied (steuerlich absetzbar). Flugblätter,Internetarbeit und Ausstellungen kosten Geld.
    • Lassen Sie nicht zu dass die Wikipedia Seite zum KKW Cattenom weiterhin einseitig von den Werbeabteilungen der Atomlobby manipuliert wird.
    • Sparen Sie Energie und gehen Sie mit uns den Weg ins Solarzeitalter.

    Axel Mayer



    Gefährliche französische AKW


    Unsere detailierte Kritik am KKW Cattenom / Frankreich
    lässt sich auch auf die folgenden französischen Kernkraftwerke übertragen


    Belleville-1, France, PWR
    Belleville-2, France, PWR
    Blayais-1, France, PWR
    Blayais-2, France, PWR
    Blayais-3, France, PWR
    Blayais-4, France, PWR
    Bugey-2, France, PWR
    Bugey-3, France, PWR
    Bugey-4, France, PWR
    Bugey-5, France, PWR
    Chinon-B1, France, PWR
    Chinon-B2, France, PWR
    Chinon-B3, France, PWR
    Chinon-B4, France, PWR
    Chooz-B1, France, PWR
    Chooz-B2, France, PWR
    Civaux-1, France, PWR
    Civaux-2, France, PWR
    Cruas-1, France, PWR
    Cruas-2, France, PWR
    Cruas-3, France, PWR
    Cruas-4, France, PWR
    Dampierre-1, France, PWR
    Dampierre-2, France, PWR
    Dampierre-3, France, PWR
    Dampierre-4, France, PWR
    Fessenheim-1, France, PWR
    Fessenheim-2, France, PWR
    Flamanville-1, France, PWR
    Flamanville-2, France, PWR
    Golfech-1, France, PWR
    Golfech-2, France, PWR
    Gravelines-1, France, PWR
    Gravelines-2, France, PWR
    Gravelines-3, France, PWR
    Gravelines-4, France, PWR
    Gravelines-5, France, PWR
    Gravelines-6, France, PWR
    Nogent-1, France, PWR
    Nogent-2, France, PWR
    Paluel-1, France, PWR
    Paluel-2, France, PWR
    Paluel-3, France, PWR
    Paluel-4, France, PWR
    Penly-1, France, PWR
    Penly-2, France, PWR
    Phenix, France, FBR
    St. Alban-1, France, PWR
    St. Alban-2, France, PWR
    St. Laurent-B1, France, PWR
    St. Laurent-B2, France, PWR
    Tricastin-1, France, PWR
    Tricastin-2, France, PWR
    Tricastin-3, France, PWR
    Tricastin-4, France, PWR

    Legende: PWR = Pressurized Water Reactor / Druckwasserreaktor


    Regionale Links:
    Diese Seite soll auch der Vernetzung dienen. Darum finden sich hier Links von regionalen Initiativen zum AKW. Wenn der Link zu Eurer Seite fehlt, dann informiert uns. Legt bitte auch einen Link zu dieser Seite.

  • Koordinationskreis gegen Atomkraft Saar e.V.
  • Greenpeace Saar
  • Hiltrud Bayer (Grüne, MdEP) zu Cattenom




    Information, Hintergrundinfo, Ausstellung, Material, Vortrag, Hausarbeit, Diplomarbeit, Aufsatz, Schularbeit, Referat..
    AKW / KKW Cattenom: Gefahrenquelle Atomkraftwerk
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    Dieser Artikel wurde 123 mal gelesen und am 25.8.2010 zuletzt geändert.